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DE572567C - Vorrichtung zum Daempfen des Stosses der Fadenfuehrerschienen gegen die hubbegrenzenden Anschlaege fuer flache Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Daempfen des Stosses der Fadenfuehrerschienen gegen die hubbegrenzenden Anschlaege fuer flache Kulierwirkmaschinen

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Publication number
DE572567C
DE572567C DE1930572567D DE572567DD DE572567C DE 572567 C DE572567 C DE 572567C DE 1930572567 D DE1930572567 D DE 1930572567D DE 572567D D DE572567D D DE 572567DD DE 572567 C DE572567 C DE 572567C
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DE
Germany
Prior art keywords
thread guide
impact
guide rails
stop
movable body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930572567D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SOC GEN BONNETERIE
Original Assignee
SOC GEN BONNETERIE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SOC GEN BONNETERIE filed Critical SOC GEN BONNETERIE
Application granted granted Critical
Publication of DE572567C publication Critical patent/DE572567C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides
    • D04B15/64Thread guides for straight-bar knitting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Dämpfen des Stoßes der Fadenführerschienen gegen die hubbegrenzenden Anschläge für flache Kulierwirkmaschinen Auf flachen Kulierwirkmaschinen gewöhnlicher Art werden die Fadenführerschienen beim Hubende durch feste oder einstellbare Anschläge aufgehalten, die sich auf dem Maschinengestell befinden.
  • Die kinetische Energie dieser Schienen ist erheblich, und es ergibt sich daraus ein heftiger Stoß und eine Beanspruchung, die in den verschiedenen Teilen der Maschine Formveränderungen verursacht, die die Elastizitätsgrenze dieser Teile überschreiten und sie rasch zerstören.
  • Außerdem prallen bei diesem Vorgang die Schienen in der Regel zurück, anstatt bei der Berührung mit den Anschlägen sofort zum Stillstand zu kommen, und es werden dadurch Störungen im Betrieb der Maschine verursacht.
  • Man benutzt häufig zur Beseitigung dieses Nachteiles Vorrichtungen, die im gewünschten Augenblick eine starre Verbindung zwischen den Schienen und den Anschlägen herstellen.
  • Solche Vorrichtungen lösen aber die gestellte Aufgabe nur teilweise, da sie das Aufschlagen der Fadenführerscbienen gegen die ihren Hub begrenzenden Anschläge nicht beseitigen.
  • Weitere Vorrichtungen sind vorgeschlagen worden, welche den Stoß beseitigen oder dämpfen, indem sie die Bewegung der Fadenführerschienen etwas vor dem Aufschlagen gegen die Anschläge allmählich verzögern. Jene Vorrichtungen haben aber im allgemeinen einen anderen Nachteil: Da dieBewegung der Fadenführer vor dem Ende ihres Hubes verzögert wird, die Rößchen aber an dieser Verzögerung nicht teilnehmen, wird der Abstand' zwischen jedem Fadenführer und dem entsprechendenRößchen verkleinert. Dieser Abstand muß aber einen gewissen Wert beibehalten, damit die Fadenführer das Vorschieben der Kulierplatinen nicht hindern. Man ist somit genötigt, zu Beginn,des Kulierhubes zwischen den Fadenführern und den Rößchen einen viel größeren Abstand als erforderlich vorzusehen, was insbesondere für das Plattieren nachteilig ist.
  • Außerdem hat man gesucht, bei den bekannten Vorrichtungen :die Bewegung der Fadenführerschienen vor der Ankunft auf die den äußeren Rändern des Gewirkes entspre= chenden Anschläge zu verzögern, jedoch nicht für die den inneren Rändern entsprechenden Anschläge (Hochfersen und Fersen).
  • Um die an sich bekannte Aufgabe des Dämpfens des Stoßes der Fadenführerschienen gegen ihre hubbegrenzenden Anschläge zu lösen und dabei die genannten Nachteile der obenerwähnten Lösungen dieser Aufgabe zu beseitigen, besteht der Zweck der Erfindung darin, die Fadenführer sofort bei Berührung mit ihren Anschlägen und ohne nachteilige Nachwirkungen des Stoßes, insbesondere unter Vermeidung des Zurückprallens, stillzusetzen, welchen Rändern des- Gewirkes (äußeren oder inneren) diese Anschläge auch entsprechen mögen.
  • Gemäß der Erfindung wird die beim Zusammenstoßen praktisch undeformierbarer Körper auftretende Erscheinung ausgenutzt, gemäß welcher sich der angestoßene, vorher unbewegliche Körper unter der Einwirkung des Stoßes verschiebt.
  • Die Erfindung umfaßt zwei nebengeordnete Lösungen der gestellten Aufgabe. In beider Fällen sind zu diesem Zweck bewegliche, praktsich undeformierbare Körper vorgesehen.
  • Bei .der einen Ausführung sind diese Körper auf dem Maschinengestell derart angeordnet, daß die Fadenführerschienen an ihrem Hubende annähernd einen Millimeter vor der Berührung mit den eigentlichen, ,den äußeren oder inneren Rändern des Gewirkes entsprechenden Anschlägen dagegenstoßen.
  • Dabei geben die Fadenführerschienen sofort an diese beweglichen Körper die kinetische.Energie ab, die sie bis zumAugenblick des Aufschlagens gegen diese Körper aufgespeichert haben, wodurch die - beweglichen Körper fortgeschleudert werden.
  • Es ergibt sich daraus, daß das Aufschlägen der Fadenführerschienen gegen die beweglichen Körper keine nachteiligen Wirkungen erzeugt und insbesondere kein Zurückprallen der Fadenführerschienen verursacht.
  • Die Fadenführerschienen beendigen sodann den sehr kleinen Resthub unter der Einwirkung ihrer Antriebsvorrichtung und gelangen mit einer sehr geringen Geschwindigkeit auf die eigentlichen Anschläge.
  • Würden die Fadenführerschienen nicht durch die Antriebsvorrichtung weiter verschoben, so würden sie durch das Aufschlagen gegen die beweglichen Körper stillgesetzt. In Wirklichkeit beendigen sie den noch übrigbleibenden, sehr kleinen Weg, ohne eine für die Erzeugung eines Stoßes gegen den eigentlichen Anschlag genügende Geschwindigkeit annehmen zu können, wobei auch zwischen den Fadenführern und den entsprechenden Rößchen keine merkliche Abstandsänderung auftreten kann.
  • Bei der zweiten Ausführung des Erfindungsgegenstandes werden .die beweglichen Körper in Erwartung des Stoßes gegen eine Fläche des festen Anschlages angedrückt, die der Anschlagfläche für die Fadenführerschienen entgegengesetzt angeordnet ist. Beim Aufschlagen überträgt somit der auf diese Weise zwischen die Fadenführerschienen und die beweglichen Körper eingesetzte, feste Anschlag den größten Teil der kinetischen Energie der Fadenführerschienen auf die beweglichen Körper. Daraus ergibt sich, daß = auch in diesem Fall der Stoß der Schienen gegen ihre festen Anschläge keine nachteilige Wirkung ausüben kann.
  • Bei beiden Ausführungen bleibt nach dem Aufschlagen der Fadenführerschienen eine mehr als genügende Zeit übrig, um die fortgeschleuderten Körper zu bremsen, stillzusetzen und wieder in die Wartestellung zurückzubringen, bevor `ein neues Aufschlagen stattfindet. , Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Die Fig. i und ia zeigen in- Ansicht mit weggedachten Teilen die Vorrichtung in Anwendung auf einer flachen Kulierwirkmaschine. Die beiden Figuren ergänzen sich jeweils beiderseits der Linie x-x.
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit Teilschnitt gemäß der Linie II-II der Fig. ia einer Vorrichtung gemäß der Erfindung in Anwendung auf einer Maschine mit sieben Fadenführerschienen.
  • Die Fig. 3, 4, 5 sind Schnitte gemäß den Linien III-I.11, IV-IV der Fig. z und V-V der Fig. ia durch einen der beweglichen Körper.
  • Fig.6 zeigt eine andere Ausführung der Vorrichtung.
  • Auf einem Träger i, der fest an einem auf dem Gestell der flachen Kulierwirkmaschine befindlichen Längswinkel sitzt, befindet sich in bekannter Weise eine Mindervorrichtung mit der Minderspindel 3.
  • Die Mindervorrichtung 2 trägt zwei Arme, an deren oberen Enden ein Stab 4 befestigt ist, der auf der Unterseite mit einer Längsnut versehen ist: Zwei Schlitten 5 und 6 sind ebenfalls auf dem Träger i angeordnet und können sich entgegengesetzt zueinander verschieben. Ihre Bewegungen werden durch eine Schraubenspindel 7 erzeugt, die mit zwei entgegengesetzt gerichteten Gewindegängen versehen ist, in die die Schlitten eingreifen. Das Ende 8 der Schraubenspindel 7 ist in einer axialenBohrung derMinderspinde13 gelagert, und beide Spindeln werden durch zwei Lager der Länge nach festgehalten, die sich auf dem Träger i befinden.
  • Die oberen Enden der Arme der Schlittens und 6 tragen jeweils Stäbe 9 und io, von denen jeder auf der Oberseite mit einer Längsnut versehen ist.
  • Führungsstücke i 1, 12, 13, die mit 'Tuten versehen und jeweils auf den Schlitten 2, s, 6 befestigt sind, dienen zum Tragen und Führen ,der beweglichen Körper 14, deren Anzahl gleich ist derjenigen der Fadenführerschienen.
  • Jeder bewegliche Körper 14 ist mit Aussparungen 15 und 16 (Fig. i und 4) versehen, die einen Durchgang jeweils für die Stäbe 4, 9 und io schaffen, welches auch die Stellung des beweglichen Körpers gegenüber diesen Stäben sei.
  • Jeder Körper ist ferner mit einer Kulisse versehen, die zur Aufnahme des Kopfes eines Zapfens 18 dient, um den ein Hebel 17 schwenkbar gelagert ist. Diese Kulisse ist außerdem derart angeordnet, daß der bewegliche Körper 14 und der Hebel 17 einander gegenüber der Länge nach verschoben werden können (Fig. i und 4).
  • Das Ende eines jeden Hebels 17, das sich auf der linken Seite der Fig.i außerhalb der Vorrichtung befindet, trägt einen Zapfen i9, auf dem ein Steuergriff 2o schwenkbar gelagert ist.
  • Am entgegengesetzten Ende trägt der Hebel 17 zwei Zähne, von denen der eine 21, der auf der Oberseite des Hebels 17 angeordnet ist, in die untere Nut des Ouerstabes 4 und der andere 22, der auf der Unterseite des Hebels 17 angeordnet ist, in die obere Nut eines der O.uerstäbe 9 oder io eingreifen kann.
  • jeder der beweglichen. Körper ist noch mit einer Aussparung versehen, die zur Aufnahme einer Stange 23 dient, welche zwei Führungsstücke 24, 25 trägt, die mit einem Kopf wie der Zapfen 18 versehen sind. Diese Köpfe greifen in Langlöcher des beweglichen Körpers 14 derart ein, daß die Stange 23 in ihrer Aussparung gehalten wird und dabei trotzdem sich etwas verschieben kann.
  • Am inneren Ende der Stange 23, das sich dem Hebel 17 gegenüber befindet, ist eine Aussparung vorgesehen, die das zylindrische Ende eines Lenkers 26 aufnimmt, das entweder in den Einschnitt 27 oder den Einschnitt 28 der genannten Aussparung eingreifen kann.
  • Das andere Ende des Lenkers, das ebenfalls rund ausgebildet ist, .greift in eine Aussparung ein, die am inneren Ende des Hebels 17 vorgesehen ist.
  • Am äußeren Ende der Stange 23 ist eine Rückzugfeder 29 angehängt, die auf Zug beansprucht wird und an einem Zapfen 3o angreift, der auf demMaschinengestell befestigt ist.
  • Der Hebel 17 ist mit einem Vorsprung 33 versehen, der als Kulisse ausgebildet ist, in die der Schweif 32 eines Anschlages 31 eingreift, der durch eine Stange 35 mit eirein Anschlagstück 34 verbunden isl. Die Profile der Kulisse 33 und des Schweifes 3-9 sind derart gewählt, daß der Hebel 17 um den Zapfen 18 schwingen kann, ohne das aus den Teilen 31, 35, 34 bestehende Ganze zu verschieben. In keinem Augenblick entsteht jedoch ein Spielraum zwischen dem Schweif 32 und der Kulisse 33, so daß die Teile 31, 35, 34 bei der Längsbewegung des Hebels 17 und seines Zapfens 18 mitgenommen werden. Die Stange 35, die lose durch Aussparungen von zylindrischer Gestalt des beweglichen Körpers 14 hindurchgeht, trägt -zwei Gewinde von verschiedener Steigung, die jeweils in den Anschlag 31 und das Anschlagstuck 34 eingeschraubt sind und die es gestatten, den Abstand zwischen diesen beiden Teilen zu regeln. Eine Schraube 36 ermöglicht es, durch Druck den Anschlag 31 auf der Stange 35 festzuhalten, indem sie nach der Einstellung in den Anschlagar eingeschraubt wird.
  • Eine Feder 37, die zwischen das Ende 55 der Stange 35 und einen Schulteransatz des beweglichen Körpers 14 gedrückt ist, sucht diesen Körper beständig in eine derartige Lage zu bringen, daß der Boden 54 der Aussparung, in die das Anschlagstück 34 eingreift, in Berührung mit der senkrechten äußeren Fläche dieses Anschlagstückes kommt. Außerdem ist die Länge des Anschlagstückes 34 so bemessen, daß in der oben bestimmten Lage die senkrechte Fläche 38 des beweglichen Körpers 14 etwas über die senkrechte innere Fläche des Anschlagstückes 34 vorsteht.
  • Auf der vorbeschriebenen Anordnung ergibt sich folgendes: i. Die aus .den Teilen 17, 33, 32, 31. 35, 34 bestehende Einrichtung bestimmt die Lage der senkrechten inneren Fläche des Anschlag-' stückes 34 in einer bestimmten und einstellbaren Entfernung von der Nut desjenigen Ouerstabes 4, 9, io, in dem die aus den Teilen 2,6, 23, 29 bestehende Vorrichtung entweder den Zahn 2i oder den Zahn 22 des Hebels 17 festhält.
  • 2. Welches die Lage ,des Anschlagstückes 34 sei, so wird die Feder 37 die Fläche 38 des Körpers 14 derart beeinflussen, daß diese Fläche 38 gegenüber dem Anschlagstück 34 die oben bestimmte Lage einnimmt.
  • In einem Schlitz des Anschlagstückes 34 ist durch eine Niete ein Stahlband 39 befestigt, das durch einen Einschnitt im oberen Teile des beweglichen Körpers 14 hindurchgeht.
  • In einer Aussparung am oberen Ende des beweglichen Körpers 14 ist ein Rohr 42 vorgesehen, das durch Klauen 43, 44 (Fig.1) in einer etwas gegenüber der waagerechten Ebene geneigten Lage gehalten wird. Ein Kolben 41 gleitet in dem Rohr 42 und trägt einen Zapfen 40, der durch die Wand .des Rohres in einer passend gestalteten Öffnung hindurchgeht.
  • Der Zapfen 4o ist selbst auf dem Stahlband 39, und zwar an dessen Ende, befestigt.
  • Das untere Ende des Rohres 42 ist durch einen Stopfen 45 verschlossen. Ein Loch ist im unteren Teile des Rohres über dem Stopfen vorgesehen und durch ein zylindrisches dünnes Metallstück 46 geschlossen, das als Saugklappe ausgebildet ist. Der Kolben 41 sitzt im Rohre 42 mit etwas Spiel, und Öffnungen 47 sind im unteren Teile des Rohres gegenüber dem Kolben vorgesehen.
  • Die Aussparung des beweglichen Körpers, in der sich das Rohr befindet, ist teilweise mit Öl angefüllt.
  • Die Fadenführerschiene 48 ruht auf dem Stahlband 39 und wird seitlich durch die Ränder des oberen Einschnittes dQs beweglichen Körpers geführt. Das Ende der Fadenführerschiene ist fest mit einem Anschlagstück 49 verbunden, das bei Hubende dei Schiene gegen die Fläche 38 des beweglichen Körpers 14 vor der Berührung mit dem Anschlag 34 stößt.
  • Ein Halter 50, der sich auf dem Träger i befindet, trägt eine Kappe 5 i, die die Körper 14 führt und ihr Gegeneinanderreiben verhindert, -da diese Körper gegen die Senkrechte geneigt sind (Fig. 2).
  • Es ist bekannt, daß auf Maschinen Cottonscher oder ähnlicher Bauart die Fadenführerschienen in Stellungen stehenbleiben, die den Rändern der Strumpflängen oder auch der Sohle, den äußeren und inneren Rändern der Hochfersen und der Fersen entsprechen. Fig. i zeigt die linke Seite einer Maschine. Das Einhaken des Hebels 17 auf dem Stab q. entspricht dort z. B. dem äußeren linken Rand der Beinlängen, auf dem Stab 9 dem inneren Rand der linken Hochferse und der linken Ferse, auf dem Stab io dem inneren Rand der rechten Hochferse und der rechten Ferse.
  • Der Übergang von einer in die andere Stellung entsprechend der durch die verschiedenen Fadenführerschienen auszuführenden Arbeit findet wie folgt statt: Ist der Hebel 17 z. B. in den Querstab 4 (Fig. i) eingehängt und hebt man den Steuergriff 2o, so wird das Ende 52 dieses Griffes sich gegen .den unteren Rand des Einschnittes des beweglichen Körpers 14 legen, welcher den Hebel aufnimmt und dessen Schwingbewegung um den Zapfen 18 bewirkt, wodurch sich der Zahn 2i löst und der Hebel 17 sich in einer mittleren Lage einstellt, derart, daß derLenker 26 die Lage 26a und der Griff die Lage 2o11 einnimmt.
  • In diesem Augenblick können sich weder der Zahn 21 noch der Zahn 22 des Hebels 17 in den Nuten der Querstäbe 4, 9 oder io festhaken, wenn sich der Hebel 17 längsverschiebt.
  • Das Ende des Lenkers 26 stützt sich gegen den Boden derAussparung 27, und die untere Fläche des Lenkers 26 legt sich gegen die obere Fläche des Einschnittes der Stange 23, in dem er sich befindet. - Anderseits kann der Steuergriff 2o nicht weiter um seinen Zapfen i 9 schwingen, denn er stößt gegen das Ende des Hebels 17. In dieser Lage des Steuergriffes wind somit der Steuerhebel 17 leicht in der ausgerückten Lage festgehalten.
  • Unter der Einwirkung der Feder 29 werden die Stangn 23, der Hebel 17 und demgemäß auch der durch diesen letzteren mitgenommene Körper 14 in Richtung des Pfeiles F gezogen. Läßt man den Hebel 17 sich in Richtung :dieses Pfeiles bewegen, so wird ein auf dem Körper 14 befestigter Zapfen 53 gegen den Halter 5o stoßen, und der Anschlag 34 der Fadenfiihrerschiene 48 wird sich außerhalb der Arbeitslage befinden.
  • Drückt man im Gegenteil gegen den Hebel 17 in der entgegengesetzten Richtung, d. h. indem man die Feder 29 derart spannt, daß der Zahn 22 zwischen die Querstäbe 9 und io kommt, und übt man in diesem Augenblick eine weitere Kraft aus, um den Zapfen ig des Hebels 17 zu heben, so wird .der Hebel auf den Lenker 26 einwirken und ihn gegen den unteren Rand des Einschnittes am Ende der Stange 23 drücken und das Ende des Lenkers 26 zwingen, um diesen Stützpunkt zu schwingen und aus dem Einschnitt 27 herauszutreten, um in den Einschnitt 28 zu treten. Der Lenker wird alsdann die Lage 26b und der Griff die Lage tob einnehmen.
  • Läßt man das Ganze unter der Einwirkung der Feder 29 zurückgehen, so wird der Zahn 22, der von der Schrägfläche des Querstabes 9 angegriffen wird, sich etwas anheben und alsdann in die Nut des Querstabes zurückfallen.
  • Hätte man den Hebel 17 am Querstab io anhängen -,vollen, so hätte es genügt, den Hebel um eine genügende Länge zu verschieben, damit der Zahn 22 über diesen Onerstab io hinausging.
  • Der Rückgang in die Lage gemäß Fig. i findet durch eine umgekehrte Steuerung statt. Die Wirkungsweise der beweglichen Körper ist die gleiche, welches auch die Lage des Einhängepunktes des Hebels 17 an einem der Querstäbe 4, 9 oder io sei. Dies wird nachfolgend nur für die in Fig. i dargestellte Lage beschrieben (wobei sich .der Hebel 17 mit dem Querstab 4 in Eingriff befindet).
  • Sobald die Fadenführerschiene 48, die sich in Richtung des Pfeiles Fi verschiebt, auf die senkrechte Fläche 38 des beweglichen Körpers 14 stößt, schleudert sie durch ihren Stoß diesen beweglichen Körper in der gleichen Richtung F1 fort.
  • Da die Masse des beweglichen Körpers 14 gleich ist der Masse der Fadenführerschiene 48, würde die Fadenführerschiene gleich nach ihrem Aufschlagen gegen den beweglichen Körper stillstehen, wenn sie nicht durch ihre Antriebsvorrichtung weiter verschoben würde.
  • Unter der fortwährenden Einwirkung ihrer Antriebsvorrichtung bewegt sich jedoch die Fadenführerschiene 49 bis zu ihrem festen Anschlag 34 weiter, an dem sie mit sehr geringer Geschwindigkeit ankommt, da sie ihre gesamte kinetische Energie beim Aufschlagen an den beweglichen Körper 14 abgegeben hat und während des Resthubes bis zum festen Anschlag 34, der nur ungefähr einen Millimeter beträgt, nur eine sehr geringe neue kinetische Energie aufspeichert.
  • Der bewegliche Körper 14, welcher die kinetische Energie der Fadenführerschiene aufgenommen bat, erhält eine gewisse Geschwindigkeit, mit der er in Richtung des Pfeiles FT verschoben wird. (Die Verschiebung des beweglichen Körpers gegenüber dem Hebel 17 wird durch das Langloch in diesem Körper ermöglicht, das den Zapfen 18 des Hebels aufnimmt.) Da die mit dem Querstabe 4 £est verbundene Stange 35 nicht an dieser Bewegung teilnimmt, wird die Feder 37 gespannt und setzt diese Bewegung einen beständig größer werdenden Widerstand entgegen, der schließlich die Geschwindigkeit des Körpers 14 vernichtet, nachdem er einen gewissen Weg zurückgelegt hat, und ihn alsdann in Richtung des Pfeiles F2 zurückzuziehen sucht.
  • Während der ersten Bewegung hat aber der Körper 14 das Rohr 4a mitgenommen, und da der Kolben 41 fest stehenbleibt und zu diesem Zwecke mit dem festen Anschlag 34 durch das Stahlband 39 verbunden ist, so wird durch die relative Verschiebung des Rohres und des Kolbens Öl in das Rohr 42 eingesaugt, wobei sich die Klappe 46 selbsttätig öffnet.
  • Sobald die Feder 37 auf den beweglichen Körper 14 in Richtung des Pfeiles F2 einwirkt, sucht der Kolben 41 das 0I aus dem Rohr 42 auszutreiben. Jedoch wind durch den Druck die Klappe46 wieder geschlossen, und das 01 kann nur durch die Löcher 47 infolge des beringen Spieles zwischen dem Kolben und dem Rohr entweichen. Die Bewegung des Körpers 14 in Richtung des Pfeiles F2 wird somit gehemmt, und die Fläche 38 des beweglichen Körpers 14 wird wieder mit der auf dem Anschlag 34 verbliebenen Fadenführerschiene 48 in Berühung kommen, und zwar mit einer derart geringen Geschwindigkeit, daß sich diese Fadenführerschiene nicht verschieben kann.
  • Sobald die Fadenführerschiene in Richtung des Pfeiles F2 für die Herstellung der folgenden Reihe angetrieben wird wird, der Körper 14 die ursprüngliche Lage wieder einnehmen, die in Fig. i dargestellt ist, wobei sich die Fläche 38 etwas vor dem Anschlag 34 befindet.
  • Eine weitere Ausführung des Erfindungsg eg e ilstandes (Fig. 6) besteht darin, den beweglichen Körper 14 in Erwartung des Stoßes derart anzuordnen, daß die äußerste Fläche 38 dieses Körpers sich gegen die Fläche des festen Anschlages 34 legt, die derjenigen, mit welcher die Fadenführerschiene inBerührung kommt, entgegengesetzt ist (Fig.6), anstatt sie, wie oben beschrieben, in einerEbene vorzusehen, -die sehr nahe an der Fläche des festen Anschlages liegt, der die Fadenführerschiene aufnimmt.
  • Letztere schlägt dadurch nur gegen den festen Anschlag, und dieser überträgt durch Elastizität den größten Teil der kinetischen Energie der Fadenführerschiene auf den beweglichen Körper, ohne selbst eine Verschiebung zu erleiden.
  • Der auf diese Weise angestoßene bewegliche Körper wird in Richtung der Verschiebung der Fadenführerschiene fortgeschleudert und legt sich dann wieder gegen den festen Anschlag wie vor dem Stoß, was unter der Einwirkung von Dämpf- und Hemmvorrichtungen stattfindet, die den vorbeschriebenen nachgebildet sind.
  • Die verschiedenen Ausführungen mit unabhängigen, beweglichen Körpern, die jeweils einer Fadenführerschiene entsprechen, könnten ebenfalls für einen einzigen beweglichen Körper für alle Fadenführerschienen vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Dämpfen des Stoßes derFadenführerschienen gegen die hubbegrenzenden. Anschläge für flache Kulierwirkmaschinen, gekennzeichnet durch bewegliche, praktisch undeformierbare Körper (14), welche auf dem Maschinengestell derart angeordnet sind, daß die Fadenführerschienen (48) an ihrem Hubende, vor der Berührung mit ihren eigentlichen, den äußeren oder inneren Rändern des Gewirkes entsprechenden Anschlägen (34) dagegenstoßen, wobei die Fadenführerschienen augenblicklich an die beweglichen Körper (14) die kine-. tische Energie abgeben, welche sie bis zum Augenblick des Aufschlagens gegen diese Körper aufgespeichert haben, wodurch die beweglichen Körper plötzlich fortgeschleudert werden, .und dann ihren sehr geringen Resthub unter der Einwirkung ihrer Antriebsvorrichtung beendigen und mit den eigentlichen Anschlägen (34) mit einer sehr geringen Geschwindigkeit in Berührung kommen. a. Vorrichtung zum Dämpfen des Stoßes der Fadenführerschienen gegen die hubbegrenzenden Anschläge für flache Kulierwirkmaschinen, gekennzeichnet durch bewegliche, praktisch undeformierbare Körper (14), die in Erwartung des Stoßes sich gegen eine Fläche des festen Anschlages (34) legen, welche der dieFadenführerschieneri aufnehmenden Fläche dieses Anschlages entgegengesetzt liegt, wobei der Anschlag (34) im Augenblick des Stoßes den größten Teil der kinetischen Energie der Fadenführerschierie auf den beweglichen Körper (i4) überträgt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine Hilfsvorrichtung, die aus einer Feder (37) oder einem gleichwertigen Mittel besteht und welche die Bewegung des Körpers (i4) nach seinem Fortschleudern unter der Einwirkung des Aufschlagens der Fadenführerschiene (48) bremst und diesen Körper (i4) in die Anfangslage zurückbringt. .4. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine zweite Hilfsvorrichtung, welche aus einem Rohr (42) besteht, .das mit .dem beweglichen Körper (i4) verbunden ist, und aus einem Kolben (4i), der in diesem Rohr (42) gleitet und mit dem eigentlichen Anschlag (3.1.) verbunden ist, wobei die aus den Teilen (4i, 4.2) bestehende zweite Hilfsvorrichtung teilweise in eine viskose Flüssigkeit (Öl) eintaucht, deren Ansaugen durch das Fortschleudern des beweglichen Körpers (i4) bewirkt wird und deren durch den Rückgang dieses Körpers bewirktes Austreiben diese Bewegung derart hemmt, daß der Körper (i4) mit der gegen den eigentlichen Anschlag (34) anliegenden stillstehenden Fadenführerschiene (48) mit einer genügend schwachen Geschwindigkeit wieder in Berührung kommt, damit durch den Stoß des Körpers (i4) diese Schiene nicht verschoben wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß für älle Fadenführerschienen ein einziger beweglicher Körper (i4) vorgesehen ist.
DE1930572567D 1930-12-02 1930-12-02 Vorrichtung zum Daempfen des Stosses der Fadenfuehrerschienen gegen die hubbegrenzenden Anschlaege fuer flache Kulierwirkmaschinen Expired DE572567C (de)

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