DE571805C - Spinntopf fuer Kunstseide - Google Patents
Spinntopf fuer KunstseideInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D7/00—Collecting the newly-spun products
- D01D7/02—Collecting the newly-spun products in centrifugal spinning pots
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Spinntopf für Kunstseide Die bisher zur Herstellung von Kunstseide benutzten Spinntöpfe sind zwar in der Form ihres äußeren Mantels verschieden, stimmen jedoch im allgemeinen darin überein, daß die Innenwand des Topfes von unten nach oben gleichmäßig konisch verläuft, um das Herausnehmen des Kuchens zu erleichtern. Erfahrungsgemäß wird dabei durch die Einwirkung der Zentrifugalkraft der Spinnkuchen nach oben geschoben und durch den Widerstand des Deckels zusammengedrückt, so daß, da der Hub des Fadenführers der gleiche bleibt, eine ungleichmäßige Kuchenbildung auftritt. Da bei hohen Spinndrehzahlen aus energiewirtschaftlichen Gründen der Spinntopf vorteilhafterweise im Durchmesser verkleinert, in der Höhe dagegen vergrößert wird, würde dieser übelstand in stets stärkerem Maße in Erscheinung treten. Es sind auch Spinntöpfe bekanntgeworden, deren Innenwandung zwei Kegelmantelflächen mit entgegengesetzter Konizität aufweist. Dadurch wird zwar ein Hochklettern des Kuchens verhindert; bei diesen Anordnungen ist aber das Herausnehmen des Spinnkuchens aus dem Spinntopf infolge der doppelten Konizität außerordentlich erschwert.
- Nach der Erfindung wird zum Spinnen der Kunstseide ein Spinntopf benutzt, dessen Innenwandung zwei Kegelmantelflächen mit entgegengesetzter Konizität aufweist, bei dem die untere kegelige Mantelfläche vom Spinntopf selbst gebildet ist, während die obere Mantelfläche die Innenwand eines auswechselbaren Einsatzes bildet, der in einer entsprechenden zylindrischen Aussparung des Spinntopfes geführt ist.
- Gegenüber den bekannten Spinntöpfen, deren Innenwandung zwei entgegengesetzte Konizitäten aufweist, wird bei dem Spinntopf nach der Erfindung erreicht, daß der Kuchen aus dem Topf leicht herausgenommen werden kann und daß der Kuchen trotzdem am Hochklettern gehindert ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Abbildung. Der Spinntopf besteht aus dem Hauptteil i und dem Einsatzstück 2. Dieses Einsatzstück kann gleichzeitig als Deckel ausgebildet sein. Die Innenflächen 3 und q. sind Kegelmantelflächen annähernd gleicher, aber entgegengesetzter Konizität.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spinntöpf für Kunstseide, dessen Innenwandung zwei Kegelmantelflächen mit entgegengesetzter Konizität aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die untere kegelige Mantelfläche vom Spinntopf selbst gebildet ist, während die obere Mantelfläche die Innenwand eines auswechselbaren Einsatzes bildet, der in einer entsprechenden zylindrischen Aussparung des Spinntopfes geführt ist.
- 2. Spinntopf nach -Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auswechselbare Einsatz gleichzeitig als Deckel ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE571805T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE571805C true DE571805C (de) | 1933-03-06 |
Family
ID=6568918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT571805D Expired DE571805C (de) | Spinntopf fuer Kunstseide |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE571805C (de) |
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