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DE570999C - Mit nebeneinanderliegenden Ringen ausgeruestete Wellendichtung, insbesondere fuer Torpedos - Google Patents

Mit nebeneinanderliegenden Ringen ausgeruestete Wellendichtung, insbesondere fuer Torpedos

Info

Publication number
DE570999C
DE570999C DE1930570999D DE570999DD DE570999C DE 570999 C DE570999 C DE 570999C DE 1930570999 D DE1930570999 D DE 1930570999D DE 570999D D DE570999D D DE 570999DD DE 570999 C DE570999 C DE 570999C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
rings
seal
torpedoes
shaft seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930570999D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LESTO AB
Original Assignee
LESTO AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LESTO AB filed Critical LESTO AB
Application granted granted Critical
Publication of DE570999C publication Critical patent/DE570999C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description

  • Mit nebeneinanderliegenden Ringen ausgerüstete Wellendichtung, insbesondere für Torpedos Die Erfindung betrifft eine Dichtung für schnellaufende Wellen, insbesondere für Torpedos und ähnliche Maschinen mit schnelllaufenden Wellen, bei denen es darauf ankommt, nicht nur eine unbedingt zuverlässige Abdichtung herbeizuführen, sondern auch die Abdichtung selbst möglichst raumsparend und leicht auszuführen.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, da,ß eine Anzahl von nach Art von Kolbenringen geschlitzten, mit ihren Stirnflächen gegeneinanderliegenden Ringen als Selbstspanner derart ausgebildet sind, daß sie sich unter ihrer Eigenspannung abwechselnd um die zu dichtende Welle und gegen die die Welle einschließende Hülse oder Hohlwelle anlegen.
  • In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist die Dichtung in axialer Richtung in mehrere Gruppen zusammenwirkender, selbstspannender Kolbenringe unterteilt, zwischen denen axialen Dichtungsdruck erzeugende Elemente, z. B. Federn, eingeschaltet sind.
  • Es ist an sich bekannt, eine Anzahl von Ringen in Stopfbuchsenpackungen oder als Wellendichtungen zu verwenden. Auch ist es bekannt, selbstspannende Kolbenringe zur Dichtung von Kolben in Pumpen und insbesondere in Brennkraftmaschinen anzuwenden. Neu ist die Verwendung derartiger selbstspannender Kolbenringe mit abwechselnder Innenspannung für Dichtungen der hier in Betracht kommenden Art. Der Erfolg in dieser neuen Maßnahme liegt in der sehr guten Dichtheit der Anordnung und in der Raumsparung und leichten Ausführbarkeit.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. = zeigt die Verwendung von Dichtungen gemäß der Erfindung bei Torpedos. In der Zeichnung ist der Torpedoinnenraum i durch Schotte 2, 3 nach hinten zu abgeschlossen. Der Torpedo besitzt zwei sich in entgegengesetzter Richtung drehende Propeller, von denen der hintere, q., fest auf der hohlen Innenwelle 5 und der vordere, 6, fest auf der die Innenwelle umgebenden Welle 7 angeordnet ist. Beide Wellen erstrecken sich durch das Sternschott 3 hindurch. Um das Eindringen von Wasser. von außen in das Innere des Torpedos zu vermeiden, sind die beiden Wellen gegeneinander durch die gemäß der Erfindung ausgebildete Wellendichtung 8 abgedichtet, und außerdem ist die äußere Welle gegenüber festen Teilen des Torpedos durch die gemäß der Erfindung ausgebildete Dichtung g abgedichtet. Eine weitere Dichtung ig gleicher Art befindet sich in unmittelbarer Nähe des Schottes 2, und diese Dichtung soll verhindern, daß Wasser durch die hohle Innenwelle hindurch in das Getriebegehäuse io eindringt, in dem die die Wellen 5 und 7 treibenden Ritzel ii und i2 umlaufen.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildenden Dichtungen sollen weiter unten beschrieben werden. Vorher sei noch bemerkt, daß die Einrichtung so getroffen ist, daß Außenwasser, was durch die nach außen gerichteten Hälften der Dichtungen 8 und 9 hindurch lecken sollte, durch eine zwischen den Dichtungshälften vorgesehene Öffnung 13 in den Ölbehälter hineinrinnt, in dessen Boden niedersinkt und dadurch das in diesem Behälter befindliche 01 aus diesem heraus und durch eine der Dichtungen hindurchzutreten zwingt. Weiter ist im Anschluß an den Ölbehälter 14 ein zylindrischer Behälter 15 vorgesehen, in dem ein federbelasteter Kolben 16 spielt, dessen eine Seite durch Öffnungen 17 hindurch mit dem Außenwasser und dessen andere Seite durch die Öffnung 18 mit dem Ölbehälter 14 in Verbindung steht. Durch diese Einrichtung wird ein Gegendruck im Ölbehälter 14 geschaffen, der sich mit dem Druck ändert, mit dem das Außenwasser bei verschiedenen Tieflagen des Torpedos durch die Dichtungen in das Innere des Torpedos hineinzugelangen sucht. Dieser Gegendruck, der dem Eindringen des äußeren Wassers entgegenwirkt, ist ständig etwas größer als der äußere Wasserdruck, weil er teilweise durch eine Ölsäule im Behälter 14 gebildet wird, was für den Außendruck nicht zutrifft.
  • Der hohle Innenraum der innenliegenden Propellerwelle steht durch ein Ventil 29 oder eine andere äquivalente Einrichtung mit dem Innenraum des Torpedos in Verbindung, welche Einrichtung so beschaffen ist, daß sie das Eindringen von Wasser in den Torpedo verhindert, dagegen den Austritt der Abgase der Maschine durch die Innenwelle hindurch möglichst ungehindert zuläßt.
  • Die Wellendichtungen 8, 9 und ig sind in der Abb. 2 in vergrößertem Maßstab in axialer Schnittdarstellung wiedergegeben. Die Abb. 3 und 4 zeigen einen der Dichtungsringe der Abb. 2 in einer Vorder- und einer Seitenansicht.
  • In Abb. a bezeichnet 5 wiederum die Innenwelle und 7 die Außenwelle. Der Durchtritt von Wasser zwischen den beiden Wellen wird verhindert durch die Ringelemente 2o und 21, die um die Innenwelle 5 herum aufgeschoben und derart beschaffen sind, da.ß sich die Innenflächen der Ringelemente 2o federnd und dichtend gegen die Außenfläche der Innenwelle 5 anlegen und daß sich die Außenringflächen der Ringe 21 federnd dichtend gegen die Innenfläche der äußeren Hohlwelle anlegen. In der Abbildung sind zwischen den zuletzt genannten Flächen noch besondere Buchsen 22 vorgesehen, die jedoch gegebenenfalls auch in Wegfall kommen können und grundsätzlich mit der Erfindung selbst nichts zu tun haben. Diese Buchsen legen sich bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mittels Dichtungsringe 23 seitlich gegen Vorsprünge 24, die mit der Welle 7 aus einem Stück bestehen oder in irgend-. einer anderen Weise mit ihr verbunden sein können. In der Mitte jeder Dichtung sind einige Ringelemente fortgelassen, und an deren Stelle ist eine Spiralfeder 25 angeordnet, die in axialer Richtung auf die rechts und links von ihr gelegenen Ririgelemente einwirkt und deren Seitenflächen nachgiebig dichtend gegeneinanderdrückt. Durch diese Einrichtung wird ein sehr guter Abschluß erzielt, weil von außen eindringendes Außenwasser sowohl durch die Ringdichtungen zwischen den Ringelementen 2o und der Innenwelle 5 als auch durch die Ringabdichtung zwischen den Außenflächen der Ringelemente 21 und der Buchse 22 als auch durch die gegeneinander abdichtenden Seitenflächen sämtlicher Ringe hindurchzuströmen gezwungen ist. Die Ringe selbst können, wie die Abb. 3 und 4 zeigen, zweckmäßig nach Art von Kölbenringen geschlitzt ausgebildet sein. Wie diese Schlitze 26 der Ringe geführt sind und auch welche Form die Dichtungsringe selbst besitzen, ist an sich grundsätzlich nicht von Bedeutung. Zweckmäßig aber ist es, den Ringen von vornherein verschiedene Innen- und Außendurchmesser zu geben, und zwar derart, daß sich die Ringe 2o nach erfolgtem Aufschieben mit ihren Innenflächen fest gegen die Außenfläche der Welle 5 anlegen und daß die äußeren Ringflächen der Ringe 21 nach ihrem Einbringen fest außen gegen die inneren Ringflächen der Buchsen 22 oder gegen die innere Ringfläche der äußeren Welle 7 zum Anliegen kommen.
  • Beim schnellen Umlauf der Wellen werden die Ringe 2o von der Innenwelle 5 mitgenommen und infolge der Zentrifugalkraft nicht mehr so stark gegen diese Innenfläche angepreßt, wodurch die Reibung während des Betriebes verringert wird, was aber in bezug auf das Dichtungsvermögen keine Rolle spielt, weil beim Umlauf der Wellen an ihren Austrittsenden aus dem Fahrzeug infolge des Slips eine Druckverminderung entsteht und demzufolge das Außenwasser nicht die starke Tendenz zum Eindringen in das Fahrzeug hat, die vorhanden ist, wenn der Torpedo ruhig, d. h. mit stillstehenden Wellen, in tieferem Wasser liegt.
  • Durch die Dichtungen gemäß der Erfindung wird naturgemäß ebensowohl das Eindringen von Wasser von außen her als auch das Austreten von Öl nach außen gleich gut verhindert.
  • Wie bereits anläßlich der Beschreibung der Abb. i ausgeführt ist, rinnt von außen kommendes I eckwasser, nachdem es die nach außen gerichtete Hälfte der Dichtung passiert hat, durch die Öffnung 13, an deren Stelle selbstverständlich auch mehrere Öffnungen vorgesehen sein können, in den Ölbehälter 14 nieder, wodurch sich der Ölspiegel in diesem Behälter hebt und ein dem eindringenden Wasser entsprechender Teil des Ölinhaltes gezwungen wird, durch die nach innen gerichtete Dichtungshälfte hindurch und in das Getriebegehäuse io einzutreten, wo es zur Schmierung des Rädergetriebes beiträgt. Dasselbe ist der Fall bei der Dichtung i9, deren unter ihr liegender Ölbehälter 27 durch das Rohr 28 hindurch mit dem Ölbehälter 14 in Verbindung steht.
  • In welcher Weise die einzelnen Dichtungsringe in axialer Richtung gegeneinandergepreßt werden, ist unerheblich. Es kann beispielsweise dafür an Stelle der in dem Ausführungsbeispiel gezeigten Federn auch irgendein axialer Druck Verwendung finden, der aus einer unter Überdruck stehenden Kammer des Torpedos, beispielsweise einem Ölbehälter o. dgl., hergeleitet werden kann. Gegebenenfalls kann naturgemäß auch in dem Behälter 14 selbst ein Überdruck aufrechterhalten werden, der dann gleichzeitig die axiale Pressung auf die Dichtungsringe ausübt.
  • Selbstverständlich kann bei der dem automatischen Druckausgleich dienenden Einrichtung an Stelle eines Kolbens 16 auch eine Membran oder eine andere äquivalente Einrichtung Anwendung finden. Bei Verwendung eines Kolbens dient die Kolbenfeder lediglich dem Zwecke, die Kolbenreibung in dem Zylindergefäß auszugleichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: , i. Mit nebeneinanderliegenden 'Ringen ausgerüstete Wellendichtung, insbesondere für Torpedos, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von nach Art von Kolbenringen geschlitzten, mit ihren Stirnflächen gegeneinanderliegenden Ringen als Selbstspanner derart ausgebildet sind, daß sie sich unter ihrer Eigenspannung abwechselnd um die zu dichtende Welle und gegen die die Welle einschließende Hülse bzw. Hohlwelle anlegen.
  2. 2. Wellendichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung in axialer Richtung in mehrere Gruppen zusammenwirkender, selbstspannender Kolbenringe unterteilt ist, zwischen denen axialen Dichtungsdruck erzeugende Elemente, z. B. Federn, eingeschaltet sind.
DE1930570999D 1930-07-04 1930-07-04 Mit nebeneinanderliegenden Ringen ausgeruestete Wellendichtung, insbesondere fuer Torpedos Expired DE570999C (de)

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DE570999T 1930-07-04

Publications (1)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930570999D Expired DE570999C (de) 1930-07-04 1930-07-04 Mit nebeneinanderliegenden Ringen ausgeruestete Wellendichtung, insbesondere fuer Torpedos

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DE (1) DE570999C (de)

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