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DE570816C - Fahrbare Foerdervorrichtung fuer feinkoerniges Gut mit elektromotorisch angetriebener Foerderschnecke und Druckluftzufuehrung - Google Patents

Fahrbare Foerdervorrichtung fuer feinkoerniges Gut mit elektromotorisch angetriebener Foerderschnecke und Druckluftzufuehrung

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Publication number
DE570816C
DE570816C DEF66846D DEF0066846D DE570816C DE 570816 C DE570816 C DE 570816C DE F66846 D DEF66846 D DE F66846D DE F0066846 D DEF0066846 D DE F0066846D DE 570816 C DE570816 C DE 570816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
shaft
compressed air
fine
air supply
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF66846D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuller Co
Original Assignee
Fuller Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Fuller Co filed Critical Fuller Co
Application granted granted Critical
Publication of DE570816C publication Critical patent/DE570816C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/04Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
    • B65G53/06Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials
    • B65G53/08Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials with mechanical injection of the materials, e.g. by screw

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Fahrbare Fördervorrichtung für feinkörniges Gut mit elektromotorisch angetriebener Förderschnecke und Druckluftzuführung Gegenstand der Erfindung ist eine fahrbare Fördervorrichtung für feinkörniges Gut, und zwar von der Art, bei der eine elektrisch angetriebene Förderschnecke das durch Beimischung von Druckluft o. dgl. fließbar gemachte Gut durch den mechanischen Schnekkendruck durch die Förderleitung bewegt. Fördervorrichtungen mit einer das fließbar gemachte Gut durch die Förderleitung drückenden Förderschnecke sind bisher nur als stationäre Anlagen ausgeführt worden.
  • Andererseits sind zwar fahrbare Fördervorrichtungen für Schüttgut bekannt; bei diesen handelt es sich aber um Saugluftfördervorrichtungen mit einem elektromotorisch angetriebenen Fräser in der Düsenmündung. Derartige Fördervorrichtungen sind für staubförmiges Gut, wie Zement u. dgl., für die der Erfindungsgegenstand hauptsächlich bestimmt ist, vollkommen ungeeignet.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Schneckengehäuse durch seine zur Förderleitung führende Abzweigung mit dem zwischen den Rädern gelagerten Motorrahmen an der Abgabeseite der Schnecke verbunden ist und Schneckenwelle und Motoranker in zwei gemeinsamen, beiderseits des Ankers angeordneten Lagern laufen, von denen mindestens eines, z. B. das der Schnecke abgewandte Lager, ein Kugeldruck- und Schub-Lager ist. Hierdurch ist erreicht, daß trotz des verhältnismäßig erheblichen Gewichts der Schnecke die Gesamtvorrichtung bequem zu handhaben ist und sich insbesondere leicht. von einer Stelle zur anderen fahren und am jeweiligen Benutzungsort mit der Schnecke auch an verhältnismäßig flache Zementhaufen wirksam heranbringen läßt. Zweckmäßig trägt die Schneckenwelle den Motoranker unter Vermittlung einer mit der Welle mittels eines Abstützbundes und einer auf das Wellenende aufgeschraubten Mutter axial unverschiebbar und undrehbar kuppelbaren Buchse. Dies hat den Vorteil, daß die Schneckenwelle aus dem Motor herausgezogen werden kann, ohne den letzteren auseinandernehmen` zu müssen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel in Abb. i im Längsschnitt, während Abb. z einen Teil der Luftzuführung, Abb. 3 einen Querschnitt in der Ebene 3-3 der Abb. 2, Abb. 4 in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt in der Ebene ¢-.4 der Abb. i und Abb. 5 eine Rückansicht der Vorrichtung darstellt.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse io mit dem am äußeren Ende offenen zylindrischen Vorderteil i i und einem hinteren kegeligen Teil i2, der bei 13 mit der Abzweigung 1.4 verbunden ist, die bei 15 als Kupplung für den Verbindungsschlauch 16 ausgebildet ist. Das vordere Ende i i des Gehäuses io kann mit der abnehmbaren Schaufel 17 oder direkt mit dem Auslauf eines Behälters verbunden werden.
  • Das Fördergut wird von der Schnecke 18 aufgenommen, die auf der geeignet gelagerten Welle ig befestigt ist. Um eine möglichst große Menge zu fördern und den Abschluß durch ruhendes Fördergut in einem möglichst kleinen Raum zu erzielen, haben die vorderen Gänge 20 und 21 einen größeren Durchmesser als die im kegeligen Teil des Gehäuses 12 liegenden Gänge 22. Der letzte Gang 23 hat den kleinsten Durchmesser und endet kurz vor der Lufteinlaßstelle, so daß ein toter Raum entsteht.
  • Die Welle ig verjüngt sich gegen das Einlaßende, um ein Schwingen der Welle zu verhindern und um den Fässungsraum des Gehäuses fortschreitend zu verkleinern, wodurch das Fördergut sich verdichtet. Abb.2 zeigt eine bei 23' gebildete Stufe im Flansch 24 des kegeligen Teils 12, die in einen kreisförinigen Ansatz 25 im Flansch 26 der Abzweigung 14 paßt. Diese Anordnung in Verbindung mit dem üblichen Dichtungsring verhindert den Austritt von Druckluft. Die 1-'lansche 2-. und 26 sind ebenfalls ausgespart und bilden den inneren Kanal 27, in den Luft durch die Einlaßdüse 28 eintritt.
  • Das Innere des Kanals 27 wird durch eine in Absätzen 30 und 31 der Flansche 24 und 26 befestigte Ringdüse 29 verschlossen, die an ihrer äußeren Fläche eine Eindrehung 32 aufweist, die mit dem Kanal 27 in Verbindung steht. Eine abgestufte Kegelfläche 33 ist an der Innenwand ausgebildet, und Luftkanäle 38, die annähernd senkrecht zur Fläche 33 verlaufen, stehen mit den Eindrehungen 32 in Verbindung, um dem Fördergut in der Zone der größten Dichte Luft zuzuführen. Die Luftkanäle 38 sind im unteren Teil der Ringdüse 29 stärker zur Achse der Düse geneigt als im oberen, wenn, wie hier dargestellt, die Abzweigung 14 aufwärts führt. Die Anordnung ergibt eine gleichmäßigere Durchlüftung und arbeitet der Neigung des Gutes entgegen, sich unten festzusetzen. Geht die Abzweigung dagegen nach abwärts, so wird die Bohrung umgekehrt angeordnet. Die Luft wird durch den Kanal 27 und ein Rohrsystem 39 mit Hilfe des Regulierventils 4.o durch einen biegsamen Gummischlauch eingelassen. Das T-Stück 41, die Kegeldüse 4 : und die Nebenrohrleitung 43 dienen zur Abführung einer geringen Luftmenge, um Staub aus den Lagern zu entfernen, was unten noch näher erläutert werden wird. Das unterste Ende des Luftkanals 27 steht durch eine Ausflußöffnung 44 mit der Abzweigung 45 und dem Ventil 46 in Verbindung, das gewöhnlich geschlossen ist und dazu dient, das während des Stillstandes der Maschine angesammelte Fördergut auszublasen.
  • Der Antrieb ist aus Abb. i und 4 ersichtlich. Die Welle ig geht durch das Gehäuse 47, das mit der Abzweigung 14. aus einem Stück gegossen ist. Der Motor und die Lager werden auf geeignete Weise, z. B. durch Bolzen, befestigt.
  • Der Ständerrahmen So des Motors ist mit Bolzen 53 an den Stirnwänden 51 und 52 befestigt. Die an diesen angebrachten Stege 5¢ und 55 stützen das vordere und hintereLagergehäuse 56 und 57. Der Raum zwischen den Stegen 54 ist durch ein Schutzblech 58 verschlossen, um den Motor vor Staub zu schützen; die hinteren Stege 55 tragen kein Schutzblech, damit Luft zur Kühlung des Motors eintreten kann.
  • Die Welle ig verjüngt sich bei 6o und ist von der Läuferbuchse 61 umgeben. Bei 6-2 (s. Abb. i) ist der Rotor auf die Buchse innerhalb des Lagergehäuses 57 aufgekeilt. Die Welle und die Läuferbuchse sind in einem Kugeltrag- undSchublager63 gelagert, dessen Spur bei 64 in die Läuferbuchse 61 und bei 66 in die Unterlagsscheibe 65 eingelassen ist. Die Kugelrillen dieses Lagers sind verhältnismäßig tief ausgebildet, und die äußere Lagerspur stützt sich gegen eine Schulter des rückwärtigen Endes des Motorgehäuses ab, damit das Lager zur Aufnahme von Schubkräften imstande ist. Das Ende der Welle ist verjüngt und hat ein Gewinde; Welle und Unterlagsscheibe sind durch die Mutter 6; befestigt. Eine Kappe 68 verhindert das Eindringen von Staub.
  • Das vordere Kugeltraglager, das gegebenenfalls gleichfalls als Kugeltrag- und Schublager ausgebildet sein kann, besteht aus einer in einem Absatz des Lagergehäuses 56 durch die Lagerkappe7o befestigten äußeren Kugelspur 69 und aus einer inneren Spur 71, die die Läuferbuchse 61 umgibt, welche eine Stufe bildet, um die Befestigung der Spur durch den auf der Läuferbuchse angebrachten Stauring 72 zu ermöglichen. Die Lagerkappe 70 weist die gewöhnliche Schmierdichtung 73 auf, um ein Austreten von Schmiermittel längs der Hülse zu verhindern.
  • Um Luft im Gegenstrom längs der Welle ig zu leiten, läßt man sie aus der Nebenrohrleitung 43 in das Gehäuse 47 durch die Einlaßdüse 74 eintreten, die in die Luftabschlußkammer 75 mündet. Ein Kanal 76 an der Innenwand dieser Kammer umgibt die Läuferbuchse 61 und gestattet das Entweichen der Luft nach vorn. Die Luft wird durch eine an der Läuferbuchse angebrachte Labvrinthdichtung 77 in gleicher Menge und unter gleichem Druck eingelassen und bewegt sich längs der Welle i9 durch einen engen Raum 78 zwischen Welle und Wand des Gehäuses 47.
  • Ein Entweichen der Luft nach hinten gegen die Lager wird durch die Dichtungsringe 79 verhindert, die durch die Feder 8o und die Stauringe 8i gehalten werden. Die Dichtung 79, Feder 8o und Stauringe 81 werden von der Platte 82 gehalten, deren äußere Kante mit der Luftverschlußkammer 75 verschraubt ist.
  • Wie aus Abb. 5 ersichtlich, ist die Vorrichtung auf der Achse 85 der Räder 83 und 84 montiert. Diese Achse ist nach unten durchgebogen (86 in Abb. i und 5) und umgibt die untere Hälfte des Ständerrahmens 5o. Die Vorrichtung wird außerdem von einem an den Deichseln 89 und 9o angebrachten Querteil 87 gehalten, der bei 88 am Ständerrahmen 5o befestigt ist. Da der Schwerpunkt der Vorrichtung etwas vor ihrem Unte?rstützungspunkt liegt, kippt sie leicht nach vorn über, was die Aufnahme von Fördergut erleichtert.
  • L'tn (las Gesamtgewicht herabzusetzen, können viele Teile der Vorrichtung aus leichten Material hergestellt werden, z. B. die Motorstirnwände 51 und 52, das Gehäuse io und die, Abzweigung 1.1. aus Aluminium: für die Förderung von reibendem Gut, z. B. Zement, sollte das Gehäuse io aus Gußeisen oder Stahl bestehen. Da die Schneckengänge und die Innenfläche der Ringdüse 29 der größten Abnutzung ausgesetzt sind, werden sie zweckmäßig durch eine dünne Auflage eines widerstandsfähigen Metalls, z. B. Stellit, verstärkt. Die Schneckengänge werden zweckmäßig in zwei Hälften aus Gußstahl hergestellt. .
  • Bei der Inbetriebsetzung der `'orrichtung wird zuerst Luft durch das Ventil .lo in das Gehäuse und die Abzweigung eingelassen. Sie strömt durch die Ringdüse a9, um die Welle i 9 und geht durch die Wand der Abzweigung. Dann öffnet man das Ventil -.6 einen Augenblick und bläst den angesammelten Staub aus dem Luftkanal 27, um ein Verstopfen der Luftkanäle 38 zu verhindern. Nun wird der Motor angelassen und die Fördervorrichtung in das Material hineingeschoben oder die ,Schaufel r; abgenommen und der Gehäuseteil i i mit dem Auslauf eines Behälters verbunden.
  • Die gemeinsame Lagerung von Motor und Welle verringert das Gewicht, vereinfacht die Bauart und vermeidet Schwierigkeiten beim-Ausrichten dieser Teile. Um ein Abmontieren der Luftdichtungen und Lagerteile bei einer Erneuerung der Schnecke, die der größten Abnutzung ausgesetzt ist und öfter instand gesetzt werden muß als irgendein anderer Maschinenteil, zu vermeiden, ist die Läuferbuchse 61 abnehmbar vorgesehen. Beim Auswechseln oder bei einer Reparatur der Welle müssen nur die Mutter 67, die Unterlagsscheibe 65 und der Längskeil 62 entfernt werden.
  • Das Ausflußrohr ist aufwärts geführt, damit die Räder neben dem Luftschlauch zugleich auch einen Teil des Förderschlauches stützen. Die Schneckengänge, die das ':Material aufnehmen, sind besonders groß, um möglichst große Mengen zu fördern, und außerdem ist durch den kegeligen Schneckenteil die Bildung eines Materialverschlusses im engsten Raume möglich, um das Ausströmen der Luft nach vorn zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Fahrbare Fördervorrichtung für feinkörniges Gut mit elektromotorisch angetriebener Förderschnecke und Druckluftzuführung, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneckengehäuse ( io) durch seine zur Förderleitung (16) führende Abzweigung (i-.) mit dem zwischen den Rädern gelagerten Motorrahmen an der Abgabeseite der Schnecke (i8) verbunden ist und Schneckenwelle (i9) und Motoranker in zwei gemeinsamen, beiderseits des Ankers angeordneten Lagern laufen, von denen mindestens eines, z. B. das der Schnecke abgewandte Lager, ein Kugeldruck- und Schublager ist. z. Fahrbare Fördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckenwelle (i9) den Motoranker unter Vermittlung einer mit ,der Welle mittels eines Abstützbundes (6o) und einer auf das Wellenende aufgeschraubten Mutter (67) axial unverschiebbär und undrehbar kuppelbaren Buchse (61) trägt, so daß die Schneckenwelle aus dem Motor herausgezogen werden kann,- ohne den letzteren auseinandernehmen zu müssen.
DEF66846D 1928-08-15 1928-09-15 Fahrbare Foerdervorrichtung fuer feinkoerniges Gut mit elektromotorisch angetriebener Foerderschnecke und Druckluftzufuehrung Expired DE570816C (de)

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DEF66846D Expired DE570816C (de) 1928-08-15 1928-09-15 Fahrbare Foerdervorrichtung fuer feinkoerniges Gut mit elektromotorisch angetriebener Foerderschnecke und Druckluftzufuehrung

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FR680037A (fr) 1930-04-24
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