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DE570078C - Wandkaffeemuehle - Google Patents

Wandkaffeemuehle

Info

Publication number
DE570078C
DE570078C DEG82498D DEG0082498D DE570078C DE 570078 C DE570078 C DE 570078C DE G82498 D DEG82498 D DE G82498D DE G0082498 D DEG0082498 D DE G0082498D DE 570078 C DE570078 C DE 570078C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
grinder
housing
container
coffee grinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG82498D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG82498D priority Critical patent/DE570078C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE570078C publication Critical patent/DE570078C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J42/00Coffee mills; Spice mills
    • A47J42/38Parts or details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Wandkaffeemühle Wandkaffeemühlen üblicher Bauart bestehen in der Regel aus einem gegossenen oder gepreßten ein- oder zweiteiligen Gehäuse zur Aufnahme des Mahlwerkes und einem Steingut- oder Glasbehälter, der auf das Gehäuse aufgesetzt wird und zusammen mit diesem an einem Wandbrett aus Holz befestigt ist. Die Einfüllöffnung wird durch Aufstecken eines aus Blech oder Holz bestehenden, mit Gummidichtungsring versehenen Haubendeckels auf den nach oben fiberstehenden Rand der Einfüllöffnung verschlossen. Zum Auffangen des gemahlenen Gutes dient ein in zwei seitliche Nuten des Gehäuses einschiebbarer Glasbehälter.
  • Durch diese zusammengesetzte Bauart und die Eigenheit der verwendeten Baustoffe sind verschiedene Mängel bedingt, die sich bei der 1-ferstellung und dem Zusammenbau unangenehm bemerkbar machen und eine verhältnisi m äß ig hohe Vorbereitungs- und Zusammenbauzeit erfordern. Die Holzteile, insbesondere die Wandbretter, erfordern eine sorgfältige Auswahl des Baustoffes und eine geeignete Lagerung. Sie müssen zugeschnitten, behobelt, gefräst. gebohrt, geschliffen, gestrichen und lackiert werden und neigen leicht zum Reißen und Verwerfen, besonders da nur eine Seite lackiert wird und die Rückseite den Einflüssen der Atmosphäre frei ausgesetzt ist. Zum Lackieren sind ferner geeignete staubfreie Trockenräume unentbehrlich. Die zerbrechlichen Vorratsbehälter erfordern ebenfalls große Lagerräume, vorsichtige Beförderung und bringen ziemlich erheblichen Bruchverlust. Außerdem erschwert die Ungenauigkeit, die durch Verziehen der Behälter beim Brennen eintritt, den Zusammenbau, da Einfüllöffnung und Ausfallöffnung nicht gleichmäßig rund sind und zumeist der Deckel, sogar der mit Gummidichtung versehene, nicht dicht anliegt und das Aroma des Kaffees sich verflüchtigt. Dieser Fehler wird noch vergrößert durch die Teilfuge zwischen Behälter und Gehäuse, die oft recht breit ist und einen genauen Zusammenbau dieser beiden Teile infolge der Ungenauigkeit des Behälters nicht ermöglicht.
  • Zur Verbilligung und Vereinfachung des Zusammenbaues wurden verschiedene Bauarten geschaffen. So wurde das Gehäuse einteilig gegossen hergestellt und so auf das Wandbrett aufgeschraubt, daß dieses die Rückwand des Gehäuses bildete. Zum Ableiten des gemahlenen Gutes in den Auffangbehälter waren dazu aber besondere Ablenkbleche erforderlich, die zwischen Behälter und Brett mit eingeklemmt wurden. Statt der Steingut- oder Porzellanbehälter wurden auf das Gehäuse aufschraubbare Trichter verwandt, wobei aber wieder der Fortfall des Vorratsbehälters unangenehm empfunden wurde. Auch wurden Mühlen samt Mahlwerkgehäuse und Vorratsbehälter aus Blech hergestellt, was jedoch durch die bedingte Ziehfähigkeit des Materials eine Zerlegung in mehrere Einzelteile, wie Brett, Gehäuse und Vorratsbehältervorderteil, Deckel zum Vorratsbehälter, Führung für den Auffangbehälter usw., erforderlich machte und keine Ersparnis beim Zusammenbau und bei der Lackierung brachte. Andere Bauarten verwenden bei einer von der üblichen Bauform abweichenden Ausbildung und Anordnung der Einzelteile eine aus einem Stück bestehende Vorderwand, wodurch jedoch ein umständlicher und teurer Einbau verschiedener Zusatzteile erforderlich wird.
  • Bei der im folgenden beschriebenen und auf der Zeichnung dargestellten Wandmühle gemäß der Erfindung werden alle die vorerwähnten Mängel beseitigt, die Vorarbeiten auf ein Geringstmaß beschränkt, die Lagerhaltung äußerst vereinfacht und eine in bezug auf geringes Maß, geringes Gewicht, äußerste Einfachheit, Sauberkeit und Billigkeit unerreichte Wandmühle geschaffen. Um von allen Vorarbeiten, wie Hobeln, Fräsen, Bohren, Schleifen, Polieren und Lackieren, Einpassen u. dgl., völlig frei zu sein, ist als Baustoff das für den Bau von Kaffeemühlen bekannte hygienisch einwandfreie, völlig geruchlose Phenolkunstharz Bakelit oder ein ähnlicher in Formen gepreßter oder gegossener und zum Erhärten gebrachter Baustoff verwendet. Erfindungsgemäß ist die ganze Vorderwand der Mühle, also ein Teil des Wandbrettes, der Behälter und das Mahlwerkgehäuse, aus einem Stück hergestellt, so daß sich eine saubere naht- und fugenlose Fläche ergibt. Die Rückseite wird durch eine Wand gebildet, die den Behälter nach hinten gegen die Zimmerwand und nach unten gegen das Mahlgehäuse abschließt. Das -.\Iühlengehäuse besteht also lediglich aus zwei Teilen, die, da das gewählte Material sich maßhaltig herstellen läßt, dicht ineinanderpassen. Die Befestigung der beiden Teile erfolgt durch Einpressen von drei Hohlnieten, die gleichzeitig als Öffnung und Unterlage für die Schrauben zur Befestigung der Mühle an der Wand dienen.
  • Der mit einem Gummiring versehene Verschlußdeckel ist mit zwei sich gegenüberliegenden, nach unten in den Behälter greifenden Armen versehen, die die Form einer schiefen Ebene haben. Er wird nach Art eines Bajonettverschlusses auf den Behälter aufgesetzt und durch Drehen befestigt.
  • Die Form der Mühle ist eckenlos und glatt gehalten; die äußeren Abmessungen sind dem geringen, besonders in Reformküchen zur Verfügung stehenden Raum angepaßt und betragen i;'.= bis '=(3 derjenigen üblicher Mühlen mit gleichem Fassungsvermögen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Mühle gemäß der Erfindung in Fig. i in Vorderansicht und in Fig.2 in Seitenansicht dargestellt. Die äußere Form ähnelt derjenigen der üblichen Bauart, jedoch fehlen Nähte, Trennfugen und Unterbrechungen sowie jedes Befestigungsmittel. Die Vorderwand io ist aus einem Stück hergestellt. Der Glasbehälter i i zum Auffangen des Mahlgutes ist in bekannter Art in die Nuten 12 und 13 eingeschoben. Die Kurbel 14. und die Einstellvorrichtung 13 ist ebenfalls in bekannter Weise angeordnet.
  • Fig. 3 zeigt ein Mühlengehäuse gemäß der Erfindung im Längsschnitt. Die Vorderwand verläuft von dem umgelegten Rand des zur Befestigung der .Mühle oben angeordneten Lappens 16 in den Deckel des Behälters 17, in den die Einfüllöffnung eingepreßt ist, und geht in die Vorderwand i9 des Behälters über, an die sich unten etwas zurückliegend die Vorderwand 2o des Mahlgehäuses anschließt. Die Seitenwände des Mahlgehäuses laufen unten in die Nuten 21 aus, die zum Einschieben des Auffangbehälters dienen. Zum Durchtritt und zur Führung der Malilspindel22 ist in die Vorderwand des Gehäuses eine Tülle eingepreßt, in die zur besseren Lagerung der Spindel die Metallbüchse 23 eingesetzt ist, die jedoch bei genügend großer Festigkeit des verwendeten Baustoffes fortgelassen werden kann. Nach innen liegt zentrisch hinter der Lagertülle die zvliridrische Büchse 24 zur Aufnahme des Mahlringes 26. An der Büchse 24. sitzen Nocken, die in Aussparungen 38 des Mahlringes 26 eingreifen und so ein Mitdrehen des Ringes verhindern. Zum Einlassen des 1lahlgutes in das Mahlgehäuse besitzt die Büchse 2 einen Ausschnitt 18, der sich mit der Einfallaussparung des Mahlringes deckt.
  • Die Rückwand ist in die durch die Räder 27 gebildete konisch verlaufende Vertiefung der Rückwand des Vorderteiles genau passend eingesetzt und wird durch drei Hohlnieten 28 zusammengehalten, von denen zwei seitlich des Mahlgehäuses sitzen und die obere im Schnitt sichtbar ist. Die Bohrung der Hohlnieten 28 bildet gleichzeitig die Öffnung zum Durchstecken der Befestigungsschrauben zum Anschrauben der Mühle an der Zimmerwand. Die Rückwand der Mühle ist so ausgebildet, daß eine vorspringende, mit Gefälle zur Einfallöffnung verlaufende Zunge 29 sich auf die Mahlwerlbüchse 24. 'auflegt und den Boden des Vorratsbehälters sowie den Abschluß des Behälters gegen das Mahlwerkgehäuse bildet. Die an der Unterseite der Zunge sitzenden, hinter den Mahlring greifenden Nocken 39 hindern diesen am Zurückweichen. In Höhe des Mahlwerkes ist eine vorspringende, schräg nach unten verlaufende Wand 30 eingepreßt, die etwa vom :Mahlwerk abgeschleudertes Mahlgut in die Witte des Auffangbehälters leitet und so vom hinteren Rand desselben abhält. An dieser schrägen Wand 30 kann eine Tülle mit eingesetzter Metallbüchse 31 angeordnet werden, falls eine Lagerung der verlängerten MahlsPindel 3 2 gewünscht wird.
  • Fig. 4. zeigt eine Aufsicht auf das Mühlengehäuse. Die Einfüllöffnung 18 besitzt rechts und links einest Ausschnitt 33 zum Durchtritt der Verschlußarme des in Fig.3 teilweise im Schnitt dargestellten Deckels 35 mit Gummiring 34, Haltering 36 und den beiden uni i go -' versetzten Armen 37. die sich nach dem Aufsetzen und Drehen des Deckels nach Art eines Bajonettverschlusses unter den Rand des Behälterdeckels schieben.

Claims (2)

  1. PATEN'rAN SPRÜCHE: i. Wandkaffeemühle mit einem den Malilwerkraum und den Vorratsbehälter umfassenden, mit einer Einfiill<iftnung `ersehenen Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Preßmasse bestehende Gehäuse einschließlich des Wandbrettes aus zwei miteinander verbundenen Teilen besteht, die sowohl die Lagernaben zur Aufnahme der 1lahlwerkwelle als auch die den Zulauf zum Mahlwerk bildende Einschnürung im unteren Teile des Vorratsbehälters aufweisen.
  2. 2. Wandkaffeemühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Rückwand bildenden Teil Vorsprünge für die Einschnürung und für die hintere Lagerung der 1fahlwerkwelle und im vorderen Gehäuseteil Vorsprünge für die vordere Lagerung der Mahlwerkwelle vorgesehen sind, und claß beide Teile durch Hohlnieten miteinander verbunden sind.
DEG82498D 1932-04-26 1932-04-26 Wandkaffeemuehle Expired DE570078C (de)

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DE570078C true DE570078C (de) 1933-02-11

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