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DE578814C - Metallprofile fuer Lichtkopiergeraete, insbesondere pneumatische Kopierrahmen - Google Patents

Metallprofile fuer Lichtkopiergeraete, insbesondere pneumatische Kopierrahmen

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Publication number
DE578814C
DE578814C DES89032D DES0089032D DE578814C DE 578814 C DE578814 C DE 578814C DE S89032 D DES89032 D DE S89032D DE S0089032 D DES0089032 D DE S0089032D DE 578814 C DE578814 C DE 578814C
Authority
DE
Germany
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slot
profile
metal profiles
frame
copier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES89032D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WERNER SACK DIPL ING
Original Assignee
WERNER SACK DIPL ING
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Publication date
Application filed by WERNER SACK DIPL ING filed Critical WERNER SACK DIPL ING
Priority to DES89032D priority Critical patent/DE578814C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE578814C publication Critical patent/DE578814C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/18Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
    • G03B27/20Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by using a vacuum or fluid pressure

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

Die in der Reproduktionstechnik gebräuchlichen Lichtkopiervorrichtungen, das sind insbesondere pneumatische Kopierrahmen großen Formates, bestehen im wesentlichen aus einem Holzrahmen, der die Kopierglasscheibe trägt und vorzugsweise drehbar in einem Trag- oder Fahrgestell gelagert ist, das ebenfalls aus Holz besteht. Es sind aber auch derartige Geräte bekannt, bei denen der
ίο Rahmen oder auch das Trag- bzw. Fahrgestell aus Metall gefertigt ist. Rahmen oder Gestell sind dann im wesentlichen aus Metallschienen, insbesondere |_*> T- oder U-Eisen, zusammengesetzt oder bestehen aus starkwandigen Gußteilen.
Von den vorbekannten Metallprofilierungen aus anderen Fachgebieten, insbesondere aus dem Bauwesen, unterscheidet sich die Erfindung durch die dem Verwendungszweck be-
ao sonders angepaßte Formgebung.
Nach der Erfindung werden für die Herstellung von Lichtkopiergeräten, insbesondere pneumatischen Kopierrahmen, dünnwandige, im wesentlichen von ebenen Flächen umschlossene Metallprofile verwendet, die längsgeschlitzt sind.
Der gesamte Baustoff wird durch diese Profilumgrenzung an den äußeren Umfang verlegt. Damit ergibt sich die bestmögliche Baustoffausnutzung, d. h. bei geringstem Baugewicht die größte Widerstandsfähigkeit der Profile gegen Verbiegung und Verdrehung, auf die es hauptsächlich ankommt. Der Schlitz dient der Aufnahme weiterer Bauteile und ermöglicht eine billige Herstellung, z. B. durch Abkanten oder Walzen aus Blechstreifen. Das Profilinnere ist für das Einbringen von Bauteilen, wie Muttern, Schrauben u. dgl., durch den Schlitz bequem zugänglich. Ferner ist die Einführung von Werk- 4<J zeugen oder auch von Elektroden für die Punktschweißung möglich.
Die Umschließung der äußeren Profilwandung durch ebene Flächen führt zu einer äußeren Formgebung, die im wesentlichen der 4^ Holzbauweise entspricht. Die für die Holzbauweise bewährten Profilformen, wie die im wesentlichen rechteckigen, trapez-, parallelogrammförmigen und dreieckigen Profiltimgrenzungen, die mit Abrundungen beim Übergang von einer zur anderen Profilfläche versehen sein können, sind auch für die Metallprofile nach der Erfindung geeignet.
Die Anlehnung an die Bauformen der Bauarten aus Holz erleichtert den Übergang von der einen zur anderen Bauweise, da die gleichen Beschlagteile Verwendung finden können. Die Metallbauart nach der Erfindung hat mit der Holzbauweise eine schönere geschlossene Formgebung gemeinsam, die auch im Betrieb handlicher und der Verschmutzung weniger ausgesetzt ist.
Als Bauteile, die in dem Profilschlitz aufgenommen werden können, kommen vor allen Dingen Leisten, z. B. Auflageleisten für die Kopierglasscheiben, in Betracht. Diese Leisten können in dem Schlitz entweder durch Schrauben oder vorzugsweise durch
Zusammenklemmen der Schlitzwandungen mit dem Metallprofil fest verbunden werden. Dadurch wird gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit des Profils erhöht und ein Ab-Schluß gegen Eindringen von Verunreinigungen bewirkt. Diese Befestigung der für die Auflage von Glasscheiben erforderlichen Zwischenleisten, die aus Holz, Hartgummi, Kunstharz oder aus einem anderen mit Glas ίο verträglichen Baustoff bestehen können, ist in bezug auf die Starrheit der Verbindung und die Sicherung gegen Verziehen — insbesondere von Witterungseinflüssen ausgesetztem Holz — besonders vorteilhaft. Weitere Bauteile, zu dessen Aufnahme der Profilschlitz dienen kann, sind insbesondere die verschiedenen, an solchen Geräten zu befestigenden Beschlagteile, wie Verschlußteile, Pumpenkörper, Stützen, Achsträger usw. so Nach der Erfindung kann der Schlitz durch vollständige oder teilweise Unterbrechung einer Profilumgrenzung entstehen. Der Schlitz kann unverstärkt oder besser durch Schenkel begrenzt sein. Die Schenkel werden zweckmäßig aus den schlitzbildenden Wandungen nach innen oder außen, rechtwinklig, spitz- oder stumpfwinklig zur Profilwandung abgebogen. Sie können ebenso zur Verstärkung des Profils bzw. des Schlitzes als auch zur vorteilhaften Lagerung weiterer Bauteile des Gerätes dienen.
Nach der Erfindung ist es auch möglich, in Verbindung mit den Metallprofilen Befestigungsmittel so auszubilden, daß durch das Anziehen der mit dem Schlitz zusammenwirkenden Befestigungsmittel, z. B. Schrauben oder Muttern, eine Spreizung oder Zusammenziehung des Schlitzes zur klemmenden Befestigung entsprechend geformter Bauteile dient.
Besonders geeignet für die Befestigung durch Spreizung ist eine Schlitzverstärkung durch Schenkel, die schwalbenschwanzförmig in das Profilinnere abgebogen sind. Unter 4*> Benutzung der Spreizung bzw. Zusammenziehung gestattet der Schlitz mühelos eine verstellbare Befestigung von Bauteilen, ohne das Profil durch Befestigungslöcher beschädigen oder schwächen zu müssen. Nach Lockerung der Befestigungsmittel ist ein Verschieben der Bauteile, um dieselben in die gewünschte Lage zu bringen bzw. nach Bedarf einzustellen, möglich. Besondere Verstärkungen oder ein Unterlegen der dünnen Profilwandungen für den Gegenhalt beim Anbringen von Bauteilen werden erspart.
Nach der Erfindung ist es besonders zweckmäßig und möglich, vielseitig verwendbare Normalprofile heranzubilden, die sich sowohl für das Einsetzen von Leisten als auch die Aufnahme von Beschlagteilen in gleicher Weise verwenden lassen. Hierfür erscheint ein rechteckiges Profil mit dem schon beschriebenen schwalbenschwanzförmigen Schlitz, d.h. mit Schenkeln, die spitzwinklig nach innen abgebogen sind, besonders geeignet.
Abb. ι zeigt als Anwendungsbeis.piel das Gesamtbild einer an sich bekannten pneumatischen Lichtkopiereinrichtung, bei welcher der Glasscheibenrahmen mittels eines Spindelantriebes von der Gummidecke, die auf einer Tischplatte ruht, ■ abgehoben wird. Der eigentliche Kopierrahmen ist drehbar in einem Fahrgestell gelagert. Das Gerät ist aus Metallprofilen nach der Erfindung zusammengebaut.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt durch Ober-, Unter- und Gummideckenrahmen einer geschlossenen Kopiervorrichtung nach Abb. 1.
Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Oberrahmens entsprechend Abb. 2.
Abb. 4 zeigt ein weitere Ausführungsform eines Gummideckenrahmens entsprechend Abb. 2.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich, besteht der eigentliche Kopierrahmen nach Abb. 1 im wesentlichen aus dem Oberrahmen 1, welcher unter Vermittlung einer Auflageleiste 4 die Kopierglasscheibe 6 trägt. Auf dem Unterrahmen 2 liegt ein Rahmen 3, an dem mittels einer Holzleiste 7 die Gummidecke 5 befestigt ist. Der Glasscheibenrahmen 1 besteht aus einem durch ebene Flächen umschlossenen Metallprofil mit einem nicht besonders verstärkten Längsschlitz 8.
Die prismatische, der Gestaltung des Schlitzes angepaßte Auflageleiste 4 besteht aus einem für die Auflage von Glas geeigneten Baustoff, wie Holz, Hartgummi, Kunstharz, und wird durch, eine Spannschraube 9 klemmend in dem Schlitz 8 gehalten. Der im wesentlichen rechteckige Rahmen 1 ist wegen des- Lichteinfalls schräg zur Glasoberfläche gestellt.
Der ebenfalls rechteckige Unterrahmen hat-105 an seiner unteren Schmalseite einen Schlitz, der durch in das Profilinnere schwalbenschwanzförmig abgebogene Schenkel 10 verstärkt ist. Der schwalbenschwanzförmige Schlitz nimmt den in den Schlitz passenden V-förmigen Kopf einer Schraube 11 auf. In Verbindung mit dem Schlitz kann die Schraube 11 dazu dienen, um beliebige Bauteile an dem Rahmen zu befestigen. So wird z. B. durch diese Schraube π nach Abb. 2 an dem Rahmen eine Stütze 13 für die Feuer 14 befestigt. Auf der Feder 14 ruht nachiebig die Tischplatte 15 für die Gummidecke 5.
Wenn man die Mutter 12 lockert, kann die Schraube n und damit auch das angeschlossene Bauteil 13 beliebig in Richtung
des Schlitzes verschoben werden, um das Bauteil in die gewünschte Lage zu bringen bzw. einzustellen. Der V-Kopf bewirkt eine Spreizung des Profils. Das Bauteil 13 ist so ausgebildet, daß es durch seitliche Umfassung des- Profils den Spreizdruck aufnimmt. Durch Anziehen der Mutter 12 wird daher ein Anpreßdruck in Richtung der und quer zur Schraubenachse hervorgerufen. Die Befesti-
to gung ist daher eine besonders gute.
Der Gummideckenrahmen 3 ist ebenfalls für die Aufnahme eines Gummiprofils 17, das für den dichtenden-Andruck der Gummidecke 5 bestimmt ist, mit einem Schlitz 16 versehen. Hier besteht die Schlitzverstärkung aus einer rechtwinkligen Abbiegung nach innen. Ein rechteckiger Einsprung im Metallrahmen 3 dient zur Aufnahme der Befestigungsleiste 7.
ao Abb. 3 soll veranschaulichen, daß die vorteilhafte Profilform des Unterrahmens 2 nach Abb. 2 auch für die Herstellung eines Glasscheibenrahmens sehr gut geeignet ist. Die Auflageleiste 4' in Abb. 3 ist der Schlitzform
as des Profils angepaßt; sie wird durch die Schenkel 10', die infolge ihrer Flächenauflage nicht in das Profil einzudringen vermögen, mittels der Schraube 9' sehr kräftig festgeklemmt. Die Schenkel 10' bieten auch hier eine erwünschte Verstärkung der Schlitzwandung.
Die Auflageleisten 4 bzw. 4' nach.- den Abb. 2 und 3 sind so angebracht, daß sie für die Auflage von Glasscheiben in der bekannten Weise bequem abgerichtet werden können.
Das gleiche rechteckige Profil mit schwalbenschwanzförmigem Schlitz, aus welchem nach Abb. 2 der Unterrahmen 2 und nach Abb. 3 der Oberrahmen 1' hergestellt werden kann, ist auch für die Bildung der Stützen 19 und der Längsbalken. 20 des Fahrgestelles nach Abb. 1 ohne weiteres geeignet. Die Radträger 22 und der Pumpenkörper 21 können unter Verwendung des schwalbenschwanzförmigen Schlitzes und entsprechend ausgebildeter Befestigungsmittel in der gleichen Weise an die betreffenden Profilstücke 20 bzw. 19 klemmend befestigt werden wie in Abb. 2 das Gußstück Γ3 am Rahmen 2.
Bei dem in Abb. 1 als Anwendungsbeispiel dargestellten pneumatischen Kopierrahmen kann man also die hauptsächlichsten Bestandteile, das sind der Oberrahmen, der Unterrahmen und das Gestell, aus dem gleichen Metallprofil anfertigen. Nur für den Gummideckenrahmen würde sich ein solches Normalprofil nicht eignen, weshalb es vorzuziehen sein wird, für diesen Zweck ein Sonderprofil heranzubilden.
Abb. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform für Metallprofile nach der Erfindung an dem Beispiel eines Gummideckenrahmens, der an Stelle des Gummideckenrahmens 3 nach Abb. 2 Verwendung finden kann. Der Gummideckenrahmen 3' besteht hier im wesentlichen aus einem IMörmigen Profil, bei welchem der Schlitz durch vollständige Unterbrechung einer Profilumgrenzung entstanden ist. Der Schlitz wird bei diesem Ausführungsbeispiel durch die Holzleiste 7' abgeschlossen, die mittels der Holzschrauben 18 mit dem'Profilrahmen 3' so fest verbunden ist, daß sie mit dem U'Profil ein geschlossenes Ganzes bildet. Solche Profilformen und Schlitzbildungen können nach der Erfindung z. B. auch für die Bildung der Ober- oder Unterrahmen oder Bestandteile der Gestelle verwendet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Metallprofile für Lichtkopiergeräte, insbesondere pneumatische Kopierrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen von ebenen Flächen umschlossenen Metallprofile längsgeschlitzt sind und daß der Schlitz zur Aufnahme weiterer Bauteile dient.
2. Metallprofile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz durch Schenkel (10, 10') begrenzt ist, die zweckmäßig aus den schlitzbildenden Wandungen nach innen oder außen rechtwinklig, spitz- oder stumpfwinklig — vorzugsweise nach innen spitzwinklig — zur Profilwandung abgebogen sind und zur Verstärkung des Profils sowie gegebenenfalls zur vorteilhafteren Lagerung der weiteren Bauteile des Lichtkopiergeräts dienen.
3. Befestigungsmittel in Verbindung mit Metallprofilen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anziehen der mit dem Schlitz zusammen- i°5 wirkenden Befestigungsmittel, ζ.Β. Schrauben, Muttern (9, 12), eine Spreizung oder Zusammenziehung des Schlitzes zur klemmenden Befestigung entsprechend geformter Bauteile (13,21,22) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES89032D 1928-12-19 1928-12-19 Metallprofile fuer Lichtkopiergeraete, insbesondere pneumatische Kopierrahmen Expired DE578814C (de)

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DE578814C true DE578814C (de) 1933-06-17

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