DE578152C - Lichtelektrische Vorrichtung mit mehreren lichtelektrischen Elektroden in einem Vakuumgefaess - Google Patents
Lichtelektrische Vorrichtung mit mehreren lichtelektrischen Elektroden in einem VakuumgefaessInfo
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- DE578152C DE578152C DEW85174D DEW0085174D DE578152C DE 578152 C DE578152 C DE 578152C DE W85174 D DEW85174 D DE W85174D DE W0085174 D DEW0085174 D DE W0085174D DE 578152 C DE578152 C DE 578152C
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- electrode
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J40/00—Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
- H01J40/02—Details
- H01J40/04—Electrodes
Landscapes
- Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine lichtelektrische
Vorrichtung mit mehreren lichtelektrischen Elektroden in einem Vakuumgefäß. Bei manchen Vorrichtungen, beispielsweise
lichtelektrisch gesteuerten Maschinen zum Sortieren von Weißblech, ist es notwendig,
eine Mehrzahl lichtelektrischer Flächen zu verwenden, damit eine Mehrzahl von Punkten der zu untersuchenden Flächen
gleichzeitig· geprüft werden kann. Man hat für derartige Vorrichtungen bisher eine Vielzahl
von lichtelektrischen Zellen verwendet, die in Reihe hintereinandergeschaltet waren.
Wurden alle Zellen vom Licht getroffen, so erwiesen sie sich als leitfähig. Wurde aber
auch nur eine einzige Zelle nicht genügend beleuchtet, so ergab sich eine Unterbrechung
des Stromflusses.
Die Verwendung einer Vielzahl von Zellen
ao weist eine Reihe von Mängeln auf. Vielfach sind die Röhren nicht völlig gleichmäßig;
weiter konnte die Vielzahl von Verbindungsleitungen von Zelle zu Zelle eine erhebliche
Kapazität wie auch Ableitungsverluste ver-Ursachen; auch ist die bauliche Anordnung,
vieler dicht aneinanderliegender Zellen schwierig.
Diesen Mangeln will die Erfindung abhelfen. Sie verwendet eine lichtelektrische
Vorrichtung mit mehreren lichtelektrischen Elektroden in einem Vakuumgefäß. Gemäß
der Erfindung ist jede Elektrode auf der einen Seite als Anodenfläche und auf der Rückseite
als k'chtelektrisch-empfindliche Kathodenfläche ausgebildet. Die Elektroden sind
dadurch in der Zelle hintereinandergeschaltet. Bei der Herstellung einer solchen zusammengesetzten
Zelle lassen sich die einzelnen Flächen außerordentlich gleichförmig gestalten.
Kapazitäts- und Ableitungsverluste werden verringert, und die Anordnung ist die
denkbar einfachste.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Darin
zeigt
Fig. ι eine Ansicht einer Röhre nach der Erfindung; der Glasbehälter ist im Schnitt,
die inneren Elemente dagegen sind im Aufriß dargestellt.
Fig. 2 ist die zugehörige Aufsicht und
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie III-III der
Fig. 2.
Die Röhre nach Fig. 1 besteht aus einem Glasbehälter 10 mit Quetschfuß 11, an dem
ein langer, vorzugsweise ebenfalls aus Glas bestehender Träger 12 sitzt. Dieser besitzt
eine Mehrzahl von geraden, seitlichen, hülsenartigen Vorsprüngen 13 und 14, die zu beiden
Seiten des Teiles 12 kammartig und gegeneinander versetzt angeordnet sind.
. Von ihnen wird eine Mehrzahl von lichtelektrischen Flächen fest und isoliert voneinander
gehaltert, beispielsweise in folgender Weise. In jede der Glasfassungen ist ein Stützdraht 15 eingeschmolzen, der nach unten
reicht, dann rechtwinklig, parallel zu der Fassung abgebogen und an der Rückseite der
lichtelektrischen Fläche 16 befestigt ist. Letztere erhält zweckmäßigerweise eine stumpfwinkelförmige Gestalt, wobei deren Oberteil
durch einen der halternden Fassungsteile 13, 14 von jeder Seite des Halters 12 aus abgestützt
ist. Der Halter 12 isoliert die Elek-'
troden voneinander. Außerdem sind sie in geringem Abstande voneinander angeordnet.
Bei 21 tritt eine Zuleitung 20 in die Röhre. Sie ist mit einer Elektrode 22 verbunden, die
nur als Anode wirkt. Die andere Leitung 23 führt durch den Quetschfuß 11 und den Halter
12 hindurch und ist bei dem Ende 24 des Halters mit der letzten lichtelektrischen Elektrode
durch einen Verbindungsdraht 25 verbunden. Der Einfachheit der Herstellung halber ist zweckmäßig eine Scheibe 26 am
Ende des Halters 12 Befestigt, an der sich ein oder mehrere kleine Cäsiumkörperchen 27 befinden.
Die Elektroden werden vorzugsweise durch folgendes Verfahren einseitig lichtelektrischempfindlich
gemacht. Ihre innere Fläche,' deren einer Schenkel schräg zur Seitenwandung der Röhre verläuft, ist mit Silber überzogen.
Diese Fläche wird nach Einbringen einer kleinen Menge von Sauerstoff in die Röhre durch Anlegung eines Hochfrequenz-Stromes
oxydiert. Der Sauerstoff wird dann entfernt und das Cäsium in bekannter Weise verdampft. Das Cäsium schlägt sich dann
nur auf der Silberoxydfläche der Elektroden nieder. Darauf wird die Röhre zugeschmolzen.
Die erste Elektrode 22 braucht nicht überzogen zu werden, da sie mit der positiven
Zuleitung 20 der Röhre verbunden ist und nur als Anode wirkt.
Die Röhre wird somit mit einer Mehrzahl von Elektroden hergestellt, die linear ein
wenig voneinander entfernt und auch gegeneinander isoliert sind. Fällt Licht auf die
Cäsiumfläche 17 der Elektroden, so wird ein Strom, der an die äußeren Anschlußleitungen
20,23 der Röhre angelegt wird, durch die Röhre hindurchgehen, jedoch nur dann, wenn
alle Zellen von Licht getroffen werden. Das Cäsium sendet Elektronen nach der nicht bedeckten
Rückseite 18 der Nachbarelektrode mit dem Ergebnis, daß der Strom von der
Rückseite einer Elektrode, die als Anode wirkt, zur cäsiumbedeckten Fläche der Nachbarelektrode
übergeht, die dann als Kathode wirkt; mit anderen Worten wirkt jede Elektrode an der lichtelektrisch-empfmdlichen
Fläche als Kathode und auf der nicht überzogenen Seite als Anode. Somit wird ein
Strom von einer an die Verbindungsleitungen 20 und 23 angeschlossenen Quelle in die
erste Elektrode 22 hineinfließen und von der Rückseite oder Anode zur nächstfolgenden
Elektrode fließen, wenn diese belichtet bzw. empfindlich gemacht worden ist. Der Fortsatz
des einen Elektrodenschenkels in Richtung auf die benachbarte Innenfläche der
Röhre verhütet, daß Elektronen unter Umgehung irgendeiner Elektrode unmittelbar zur
darauffolgenden übergehen.
Ist jedoch eine .der Elektroden nicht belichtet oder empfindlich gemacht, so wird sie
keine Elektronen von ihrer lichtempfindlichen überzogenen Seite zur Nachbarelektrode
gelangen lassen; infolgedessen, wird auch der leitende Weg durch die Röhre unterbrochen
und die ganze Röhre nicht leitend sein. Wenn also nur eine Elektrode nicht leitend
ist, so wird die ganze Röhre nicht leitend sein. Nur die erste Elektrode 22 ist infolge
ihrer besonderen Stellung in der Folge von Elektroden nicht lichtelektrisch-empfindlich,
und was für die anderen Elektroden diesbezüglich gesagt ist, gilt also nicht für die nur
als Anode wirkende Elektrode 22.
Diese Art einer Vorrichtung ist von besonderem Vorteil in Anlagen, bei welchen die
Unvollkommenheit an irgendeiner Stelle einer Fläche verlangt, daß diese Fläche selbsttätig
aus dem Herstellungsverfahren entfernt wird. Die Mittel zur Entfernung einer solchen
Fläche können an sich beliebig sein.
Claims (1)
- Patentanspruch: 1o°Lichtelektrische Vorrichtung mit mehreren lichtelektrischen Elektroden in einem Vakuumgefäß, dadurch gekennzeichnet, daß jede Elektrode (16) auf der einen Seite als Anodenfläche (18) und auf der Rückseite als lichtelektrische Kathodenflache (17) ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US578152XA | 1930-03-05 | 1930-03-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE578152C true DE578152C (de) | 1933-06-10 |
Family
ID=22012916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW85174D Expired DE578152C (de) | 1930-03-05 | 1931-02-25 | Lichtelektrische Vorrichtung mit mehreren lichtelektrischen Elektroden in einem Vakuumgefaess |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE578152C (de) |
-
1931
- 1931-02-25 DE DEW85174D patent/DE578152C/de not_active Expired
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