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DE577972C - Instrument zum Messen oder Registrieren veraenderlicher Kraefte nach der Nullmethode - Google Patents

Instrument zum Messen oder Registrieren veraenderlicher Kraefte nach der Nullmethode

Info

Publication number
DE577972C
DE577972C DE1930577972D DE577972DD DE577972C DE 577972 C DE577972 C DE 577972C DE 1930577972 D DE1930577972 D DE 1930577972D DE 577972D D DE577972D D DE 577972DD DE 577972 C DE577972 C DE 577972C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
instrument
lever
variable forces
zero method
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930577972D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE577972C publication Critical patent/DE577972C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Instrument zum Messen oder Registrieren veränderlicher Kräfte nach der Nullmethode Vorliegende Erfindung betrifft solche Instrumente zum Messen oder zum Registrieren von veränderlichen Kräften, z. B. von Gasdruck, die zum Ablesen oder zum selbsttätigen Registrieren nach der sogenannten Nullmethode dienen und mit einem unter dem Einfluß der zu messenden Kräfte beweglichen Meßorgan versehen sind, auf das außerdem eine Gegenkraft wirkt, deren Größe zwecks Einstellung des Meßorgans in eine Nullage beim Ablesen mittels eines Nullstellmechanismus geregelt werden kann. Die Größe der Nullstellbewegung, die dem Nullstellmechanismus erteilt werden muß, um die Nullstellung des Meßorgans zu bewirken, dient hierbei als Maß der Veränderung der zu messenden Kraft.
  • Es ist bekannt, den Meßbereich eines solchen Nullstellinstrumentes dadurch zu ändern, däß das Übersetzungsverhältnis eines zum Übertragen der Bewegungen des Meßorgans auf den Zeiger dienenden Hebels geändert wird. Ziel der Erfindung ist es, diese Regulierung des Meßbereichs möglichst bequem, einfach und genau durchführen zu können. Das wird dadurch erreicht, daß der Hebel in an sich bekannter Weise im Gestell mittels eines biegsamen Bandes o. dgl. aufgehängt wird, und daß die Befestigungen dieses Bandes im Gestell bzw. am Hebel verstellbar, beispielsweisemittels Stellschraubenverschiebbar angeordnet werden. Durch diese verstellbare Lagerung des spannungsübertragenden Hebels läßt sich die Einstellung des Meßbereichs mit einer gewissen Zwangslosigkeit ausführen, indem die beiden genannten Befestigungspunkte des Bandes infolge der Biegsamkeit des letzteren innerhalb gewisser Grenzen unabhängig voneinander verschoben werden können.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung an einer beispielsweisen, teilweise bekannten Ausführungsform dargestellt.. .Das Meßorgan besteht nach dieser Ausführungsform aus einem im Gestell 15, montierten System von reihengeschalteten Membrandosen 16. Die freie Membran des Systems ist am Punkte i mit dem Hebel 2 verbunden, der am einen Ende durch Aufhängung im Gestell mittels eines biegsamen Bandes 17 o. dgl. gelagert ist. Die -auf die Membrandosen wirkende Gegenkraft wird durch ein regelbares Federsystem geliefert, das eine bei g am Hebel 2 angreifende und einen gewissen unteren Grenzwert der zu messenden Kraft ausgleichende Feder 8 und eine zusätzliche Feder io umfaßt, die bei i i am Hebel angreift und deren Spannung für die Nullstellung des Meßorgans regelbar ist. Das andere Ende der Feder io ist mit einer Mutter 12 verbunden, die auf eine im Gestell gelagerte Mikrometerschraube 13 aufgeschraubt ist. Durch deren Drehung kann die Mutter 12, ohne selbst mitgedreht zu werden, gehoben oder gesenkt werden, wodurch die Spannung der Feder io vergrößert bzw. vermindert wird. Die Mikrometerschraube trägt einen Zeiger 14, der auf einer festen Skala die Größe der Drehung der Mikrometerschraube anzeigt. Die Mikrometerschraube 13, durch deren Drehung mittels einer Handhabe 18 die Spannung der Feder io geändert wird, ist am unteren Ende in einem festen Bügel 1g gelagert, dessen einer Schenkel als Geradfüh--rung für einen von der Mutter 12 vorragenden Arm 2o dient. Anstatt einer einzigen regelbaren Feder io kann man zwei zur Mikrometerschraube symmetrisch angeordnete Federn verwenden, die an entgegengesetzten Seiten an die Mutter x2 angeschlossen sind.
  • Auf den zur Beobachtung der Bewegungen der Membran dienenden Tendenzzeiger 21, der über einer festen. Skala 22 spielt, werden die Membranbewegungen durch den Hebel 2 und ein zwischen diesem und dem Tendenzzeiger 21 eingeschaltetes elastisches Bandsystem übertragen. Das Bandsystem besteht aus einem zwischen dem freien Ende des Hebels und einem Punkt im Gestell winkelförmig gespannten Bande 23 und einem Bande 24, das mit einem Ende an der Winkelspitze des Bandes 23 befestigt ist und um die Zeigerwelle gewunden ist, während das andere Ende mit einer im Gestell befestigten Feder verbunden ist, durch die das Bandsystem gespannt wird.
  • Der Hebel ?- ist in derjenigen Lage dargestellt, die er beim Ablesen einnehmen soll. Die Membran befindet sich dabei ebenfalls in ihrer Mittellage, und der Tendenzzeiger 21 zeigt auf den Nullstrich der Skala 22. Der zur Zeit herrschende Luftdruck wird dabei durch den Zeiger 14 auf der zugehörigen Skala angezeigt.
  • Jedesmal wenn das Instrument abgelesen werden soll, wird der Tendenzzeiger 21 durch Drehung der Mikrometerschraube 13 in dem einen oder anderen Drehsinne in die auf der Zeichnung dargestellte Nullage eingestellt.
  • Zwecks Einregelung des Meßbereichs des Instruments sind die Befestigungen für das Aufhängeband 17 des Hebels 2 einstellbar angeordnet. Die obere Befestigung besteht aus einem Gleitstück 25, welches mittels einer Stellschraube 26 längs einer dem Hebel 2 parallelen Geradführung im Gestell 15 verstellt werden kann. Mittels einer Mutter 27 kann das Gleitstück in eingestellter Lage festgestellt werden. Die untere Befestigung des Bandes 17 besteht aus einem ähnlichen Gleitstück 25', das mittels der Stellschraube 26' längs einer entsprechenden Geradführung am Hebel 22 verschiebbar und mittels der Mutter 27' in eingestellter Lage fixierbar 'ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Instrument zum Messen oder Registrieren veränderlicher Kräfte, z. B_ eines Gasdruckes, nach der Nullmethode, das mit einer Vorrichtung zum Regeln der das Meßorgan in die Nullage einstellenden Gegenkraft und mit einei Vorrichtung zur Verstellung des Übersetzungsverhältnisses eines zum Übertragen der Gegenkraft auf das Meßorgan dienenden Hebels versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel in an sich bekannter Weise im Gestell mittels eines biegsamen Bandes (17) o. dgl. aufgehängt ist, dessen Befestigungen (25, 25') verstellbar sind, beispielsweise mittels Stellschrauben (26, 26').
DE1930577972D 1929-06-03 1930-05-31 Instrument zum Messen oder Registrieren veraenderlicher Kraefte nach der Nullmethode Expired DE577972C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE577972X 1929-06-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE577972C true DE577972C (de) 1933-06-08

Family

ID=20312370

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930577972D Expired DE577972C (de) 1929-06-03 1930-05-31 Instrument zum Messen oder Registrieren veraenderlicher Kraefte nach der Nullmethode

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DE (1) DE577972C (de)

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