DE575833C - Einrichtung zum Ausscheiden von Wassertropfen bei mehrstufigen Dampfturbinen - Google Patents
Einrichtung zum Ausscheiden von Wassertropfen bei mehrstufigen DampfturbinenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/32—Collecting of condensation water; Drainage ; Removing solid particles
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Description
57583a
Unter Umständen ist es nicht notwendig, sämtliche Laufschaufeln mit Ansätzen oder
Fortsätzen zu versehen; auch brauchen die Ansätze oder Fortsätze nicht alle gleich lang zu
sein. Bei Schaufehl, welche für Gleichdruck oder nur für geringen Überdruck bemessen
sind, können die Fortsätze entweder beim Eintritt vorgesehen werden oder es kann
der mittlere.Teil der Schauflung entsprechend ίο verlängert werden.
Bei langen Schaufeln kann auch der Durchströmquerschnitt durch Zwischenstege unterbrochen
werden. Die im inneren Teil der Beschauflung gebildeten Wassertropfen können dann durch eine durch den äußeren Teil des
Ansatzes führende Bohrung nach außen geschleudert werden.
In der Zeichnung sind zunächst in Abb. ι die Verhältnisse beim Eintritt in eine Laufschaufel
dargestellt. C1^ bedeutet die absolute Eintrittsgeschwindigkeit für den Dampf, C1n, die viel
kleinere absolute Eintrittsgeschwindigkeit für einen Wassertropfen. Infolge der gegebenen
Umfangsgeschwindigkeit %i beträgt die Relativgeschwindigkeit
für den Dampf W1^ für den
Tropfen wlw. Diese Geschwindigkeit weicht
verhältnismäßig nur in geringem Maße von der Umfangsrichtung ab, so daß die Wassertropfen
gegen den Rücken der Laufschaufeln anprallen. Abb. 2 stellt die Verwirklichung des Erfindungsgedankens für eine Überdruckbeschauflung dar.
Die Schaufel s ist bei ihrem Eintritt mit dem Fortsatze f versehen, der die Länge α aufweist,
wodurch die ganze Schaufel von b auf B verbreitert ist. Die Länge der Fortsätze f ist so
zu wählen, daß ein wirksames Ausschleudern stattfindet, noch ehe der Dampf durch die eigentlichen
Schaufeln umgelenkt wird. Unter Umständen ist am Ende der Ansätze, also in der
Nähe des Überganges von den Fortsätzen f zu den Schaufeins, im Rücken eine Riller vorgesehen, welche radial verläuft und längs der
die Wassertropfen nach außen strömen.
Abb. 3 stellt eine mit Kopfring versehene Lauf schauflung dar. Der Kopf ring d ist mit
Bohrungen e versehen, durch die die Wassertropfen herausgeschleudert werden. Sind die
Ansätze mit einer Rille versehen, so kann die Bohrung im Kopfring ganz oder teilweise eine
Fortsetzung der Rille bilden.
Abb. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Fortsetzung nur bei einigen Schaufeln vorgesehen
ist; S1 zeigt eine mit Fortsetzung versehene
Schaufel, während die Schaufel S2 ohne Fortsetzung ausgebildet ist. In Abb. 5 sind die
Fortsätze für eine Reihe von Schaufeln verschieden lang ausgeführt, so daß verschiedene
Schaufelprofile S1, S2, S3, S4 entstehen. Abb. 6
stellt eine Ausführungsform für Gleichdruckturbinen dar, bei denen die Fortsätze f die Verlängerung
der Eintrittskanten bilden.
Eine Ausführungsform für lange Schaufeln, welche durch Zwischenstege unterteilt werden,
zeigen die Abb. 8, 8a und 8b. Gemäß Abb. 8 ist die Schauflung außer mit dem Kopfring d
noch mit dem Zwischensteg ζ versehen. In diesem Zwischensteg ζ wird zweckmäßig eine
Kille T1 herausgearbeitet, in welcher sich das
im inneren Teil der Laufschaufel ausgeschiedene Wasser ansammelt. Das Ausschleudern dieses
Wassers kann durch eine Bohrung/ erfolgen, welche, wie aus dem Schnitt A-B gemäß Abb. 8a
ersichtlich, durch den äußeren Teil des Ansatzes führt. Dabei ist angenommen, daß die Schaufel ·
mit dem Zwischensteg ein Ganzes bildet; der Zwischensteg ist dementsprechend anzubohren.
Abb. 8b zeigt die Ansicht auf dem Kopfring.
Unter Umständen ist es nicht erforderlich, die Laufschaufeln aller Stufen, welche im Naßdampfgebiet
arbeiten, mit Fortsätzen zu versehen; es kann vielmehr genügen, wenn etwa jede zweite oder dritte Stufe Fortsätze erhält.
Wenn z. B. sechs Stufen im Naß dampf gebiet arbeiten und der Wasserdampfgehalt ohne Ausscheiden
auf etwa 12 v. H. steigt, so kann es genügen, wenn man die Laufschauflung der
zweiten und vierten Stufe mit Ansätzen versieht. Sind diese Ansätze genügend lang, so
wird der Verlust durch die Wassertropfen bereits erheblich herabgesetzt. Während ohne die
Ansätze der durchschnittliche Wassergehalt 6 v. H. beträgt, wird durch Anordnung der Ansätze
in der zweiten und vierten Stufe, vollständiges Ausscheiden des jeweils entstandenen
Wassers vorausgesetzt, der Wassergehalt auf durchschnittlich 2 v. H. herabgesetzt. Die
Bremswirkung der Wassertropfen wird also durch die geschilderte Maßnahme erheblich vermindert.
Die aus der Laufschauflung ausgeschleuderten Wassertropfen können in beliebiger Weise aufgefangen und abgeführt werden.
Claims (3)
1. Einrichtung ■ zum Ausscheiden von Wassertropfen bei mehrstufigen Dampfturbinen
mit ganz oder teilweise axialer Richtung der Dampfströmung, dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche oder ein Teil der Laufschaufeln der im Naßdampfgebiet
arbeitenden Stufen an der Dampfeintrittsseite mit über die ganze Schaufellänge in
gleicher oder nach dem Schaufelkopf hin zu- nehmender Breite verlaufenden Ansätzen
oder Fortsätzen versehen sind, die nahezu senkrecht zur Umfangsrichtung oder unter
einem möglichst steilen Winkel zu dieser angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Ansätze,
also in der Nähe des Überganges von den Ansätzen zu den eigentlichen Schaufeln, Rillen
vorgesehen sind, durch welche ein Ausschleudern der Wassertropfen bewirkt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 für Laufschaufeln, die durch Zwischenstege in
mehrere Teile unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Teile der Ansätze
mit Bohrungen versehen sind, durch die die im inneren Teil der Schauflung entstehenden
Tropfen nach außen geschleudert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE575833T | 1930-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575833C true DE575833C (de) | 1933-05-03 |
Family
ID=6569816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930575833D Expired DE575833C (de) | 1930-06-08 | 1930-06-08 | Einrichtung zum Ausscheiden von Wassertropfen bei mehrstufigen Dampfturbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575833C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4002414A (en) * | 1971-10-21 | 1977-01-11 | Coleman Jr Richard R | Compressor-expander rotor as employed with an integral turbo-compressor wave engine |
-
1930
- 1930-06-08 DE DE1930575833D patent/DE575833C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4002414A (en) * | 1971-10-21 | 1977-01-11 | Coleman Jr Richard R | Compressor-expander rotor as employed with an integral turbo-compressor wave engine |
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