DE575823C - Vorrichtung zum Schleifen, Polieren oder Abziehen von Tisch- o. dgl. Messern - Google Patents
Vorrichtung zum Schleifen, Polieren oder Abziehen von Tisch- o. dgl. MessernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
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Description
Es sind einfache Messerschleif- und Poliervorrichtungen bekannt mit umlaufenden ebenen
oder angenähert ebenen Schleifflächen, über welche die zu schleifenden Messer von Hand
hinweggeführt werden müssen unter gleichzeitiger Ausübung des zur Erzielung der Schleifwirkung
nötigen Anpreßdruckes. Diese Vorrichtungen verlangen für die Bedienung eine • nicht unbeträchtliche Geschicklichkeit und
Sicherheit in bezug auf die freihändige Messerführung und werden deshalb im allgemeinen
nur in gewerblichen Werkstätten u. dgl. benutzt, wo genügend geschulte Arbeitskräfte zur Verfügung
stehen. Die Einfachheit ihres Aufbaus und die sich daraus ergebenden verhältnismäßig
geringen Herstellungskosten würden sie aber im Grunde genommen für eine allgemeinere
Verwendung besonders geeignet machen, wenn Maßnahmen zur Vereinfachung'ihrer Bedienung
getroffen würden.
Dies geschieht durch die Erfindung in der Weise, daß der umlaufenden Schleiffläche ein
ortsfester Anschlag zugeordnet wird, der als Führung für den Rücken des Messers während
des Schleifens dient und gleichzeitig den Anstellwinkel des Messers gegenüber der Schleiffläche
in Anpassung an dem Messerschneidenverlauf unter angenäherter Aufrechterhaltung des notwendigen
Schleif druckes zu regeln gestattet.
Ein At: sführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. 1, 2 und 3 zeigen die Vorrichtung im Seitenriß,
Aufriß und Grundriß; Abb. 4 veranschaulicht die Wirkungsweise der Vorrichtung in zwei verschiedem-n
Stufen des Schleifvorganges.
Auf einer Grundplatte 1 ist der Schleifkörper 2 so gelagert, daß er durch einen Schnurtrieb
3 oder in irgendeiner anderen geeigneten Weise von Hand oder durch eine mechanische
Kraftquelle nach Wahl in der einen oder anderen Richtung in Umdrehung versetzt werden kann.
Seine wirksame Fläche 4, auf der die Messer geschliffen werden sollen, ist im Beispiel schwach
kugelig gekrümmt; ihre Form spielt aber im Rahmen der Erfindung keine ausschlaggebende
Rolle und kann daher beliebig nach den jeweiligen Erfordernissen gewählt werden. Ebenso
ist es gleichgültig, aus welchem Stoff der Schleifkörper besteht, ob er im ganzen aus einer Schleifmasse
angefertigt ist oder ob nur die Schleiffläche selbst von Schmirgelleinen oder einem
ähnlichen Schleifmittel gebildet wird, das über einen Aufspannkörper aus Holz, Metall oder
Filz ο. dgl. gezogen ist und nach Bedarf ausgewechselt werden kann.
In unmittelbarer Nähe des Schleifkörperrandes befindet sich erfindungsgemäß, parallel
zur Schleifkörperachse I-I auf der Grundplatte 1
befestigt, ein Bolzen 5, über den eine Hülse 6 mit T-förmigem Kopf 7 geschoben ist. Die Hülse
ist bei 8 geschlitzt und wird durch zwei in den Bolzen 5 eingelassene Stifte 9 so auf dem Bolzen
5 geführt, daß sie sich gegenüber dem Schleifkörper 2 nicht um ihre Längsachse drehen kann.
Zwischen einem Bund 10 auf dem Kopfende des Bolzens 5 und der Oberfläche des Hülsenkopfes 7
liegt eine Druckfeder 11, welche die Hülse 6 dauernd nach unten bis zur Anlage des Grundes
der Schlitze 8 auf den Stiften 9 zu drücken trachtet.
In der Ruhestellung der Vorrichtung Hegt die Unterfläche des Hülsenkopfes 7 um ein geringes
über der Ebene des Schleifkörperrandes, wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich ist.
Beim Schleifen eines Messers wird dieses, mit dem Rücken der Hülse 6 zugekehrt, in
einen der Zwischenräume zwischen den seitlichen Ansätzen des Hülsenkopfes 7 und dem
Schleifkörperrand eingeschoben, bis sich sein Rücken gegen die Kehle des Hülsenkopfes legt.
Die Umlaufrichtung des Schleifkörpers wird so gewählt, daß die Schleiffläche unter dem Messer
hindurch über die Schneide hinaus sich bewegt, wie es die Pfeile in Abb. 3 für die beiden Messer-Stellungen
zeigen. Nun wird das Messer unter Aufrechterhaltung seiner Anlage an der Hülsenkopfkehle
so um seine Längsachse gekippt, daß die Schneide sich im richtigen Anstellwinkel
auf die Schleiffläche 4 auflegt. Dabei hebt sich, wie es in Abb. 4 dargestellt ist, die Hülse 6
über dem Bolzen 5 entgegen der Druckwirkung der Feder 11 um eine entsprechende Strecke,
und die zu überwindende Federkraft erzeugt den notwendigen Anpreßdrack zwischen der Messerschneide
und der Schleiffläche 4. Das Messer wird darauf in üblicher Weise mehrmals angenähert
radial zur Schleiffläche über diese hin und her bewegt, wobei darauf zu achten ist,
daß die Schneide stets im richtigen Anstellwinkel auf der Fläche aufliegt.
Beim Übergang vom geradlinigen Teil in den der Messerspitze benachbarten gekrümmten Teil
der Messerschneide ergibt sich die Notwendigkeit, die Neigung des Messers gegenüber der Schleiffläche
ebenfalls im allmählichen Übergang zu ändern, ohne daß der Schleif druck wesentlich
geändert werden darf. Diese Bedingung wird mit der Einrichtung nach der Erfindung ohne
weiteres erfüllt, wie aus Abb. 4 zu entnehmen ist. Die linke Hälfte dieser Darstellung zeigt das
Messer 12 im Schnitt nach der Stellung II-II
aus Abb. 3, also bei der Bearbeitung des geradlinigen Schneidenteiles; das Messer ist verhältnismäßig
stark gekippt, die Hülse 6 dementsprechend hoch angehoben. Die rechte Hälfte der Abb. 4 dagegen stellt das Messer in
der Stellung nach Schnitt IH-III aus Abb. 3 beim Anschleifen des gekrümmten Spitzenteiles
der Schneide dar; das Messer liegt flacher, die Hülse 6 ist gegenüber der ersterwähnten Stellung
gesenkt. Man erkennt, daß einerseits das Messer durch die Kehle des Hülsenkopfes 7 in allen
Stellungen sicher geführt wird, andererseits die Neigung des Messers zur Erzielung des erforderlichen
Anstellwinkels der Schneide ohne Änderung des Schleif druckes fortlaufend geändert
werden kann, weil der Hülsenkopf 7 unter der Wirkung der Feder 11 dauernd den Kraftschluß
zwischen Messer und Schleiffläche aufrechterhält.
Die Anordnung nach der Erfindung hat den weiteren Vorteil, daß beim Schleifen großer
Messer die notwendige Erhöhung des Schleifdruckes sich selbsttätig einstellt, da die Hubwege
der Hülse 6 im Verhältnis der Breitenzunähme der Messer wachsen und durch geeignete
Bemessung der Feder 11 eine entsprechende Zunahme des Arbeitsvermögens
derselben mit wachsender Zusammendrückung erzielbar ist.
Wenn die Vorrichtung im vorstehenden auch nur als Messerschleifvorrichtung erläutert ist,
so ist der Erfindungsgegenstand doch ebensogut auf Polier- oder Abziehvorrichtungen anwendbar,
so daß der Schutzumfang sich auch auf solche Vorrichtungen erstrecken soll.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Schleifen, Polieren oder :. Abziehen von Tisch- u. dgl. Messern mit umlaufender ebener oder angenähert ebener Schleiffläche, über welche das Messer beim Schleifen in angenähert radialer Richtung von Hand hin und her geführt wird, gekenn- : zeichnet durch einen zur Führung des Messers entlang seinem Rücken dienenden, in unmittelbarer Nähe des Schleifflächenrandes angeordneten Anschlag (6,7)., der, unter Federdruck (11) stehend, in der Achsen- richtung (I-I) der Schleiffläche (4) so beweglich ist, daß während des Schleifens der Anstellwinkel des Messers . gegenüber der Schleiffläche in Anpassung an den Messerschneidenverlauf fortlaufend geregelt werden kann unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung des nötigen Schleif druckes.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF73415D DE575823C (de) | 1932-05-20 | 1932-05-20 | Vorrichtung zum Schleifen, Polieren oder Abziehen von Tisch- o. dgl. Messern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF73415D DE575823C (de) | 1932-05-20 | 1932-05-20 | Vorrichtung zum Schleifen, Polieren oder Abziehen von Tisch- o. dgl. Messern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575823C true DE575823C (de) | 1933-05-03 |
Family
ID=7112012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF73415D Expired DE575823C (de) | 1932-05-20 | 1932-05-20 | Vorrichtung zum Schleifen, Polieren oder Abziehen von Tisch- o. dgl. Messern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575823C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2762175A (en) * | 1951-12-04 | 1956-09-11 | John F Kramer | Shear grinding |
-
1932
- 1932-05-20 DE DEF73415D patent/DE575823C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2762175A (en) * | 1951-12-04 | 1956-09-11 | John F Kramer | Shear grinding |
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