DE575203C - Periodische Absorptionskaeltemaschine - Google Patents
Periodische AbsorptionskaeltemaschineInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B35/00—Boiler-absorbers, i.e. boilers usable for absorption or adsorption
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Description
- Periodische AbsorptionskäItemaschine , Bei periodisch wirkenden Absorptionskältemaschinen, die mit festen Absorptionsmitteln arbeiten, ist es bekannt, den Kocherabso@rber direkt durch die an ihm vorbeiströmende Luft zu kühlen. Um diese Kühlung während der Heizperiode unwirksam zu machen, hat man ferner schon den Kocherabsorber in' einem besonderen kaminartig ausgebildeten Raum angeordnet, dessen Zu- und Austrittsöffnungen während der Heizperiode durch elektromagnetisch betätigte Klappen geschlossen werden.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur thermischen Verbesserung des Betriebes einer direkt luftgekühlten Kältemaschine. Erfindungsgemäß wird ein verstellbarer Mantel vorgesehen, der während der Heizperiode -den Kocherabsorber ganz oder teilweise isoliert und während der Absorptionsperiode den Wärmeaustausch des Kocherabsorbers mit der Kühlluft freigibt. Gegenüber den eben erwähnten. Einrichtungen, die mit verstellbaren Klappen arbeiten, hat eine solche Einrichtung den Vorteil, daß man einmal keine besonderen kaminartigen Kanäle für die Führung der Kühlluft benötigt. Bei der Erfindung wird im Gegensatz dazu der Kocher der umspülenden Raumluft direkt ausgesetzt. Außerdem sorgt der Isoliermantel während der Heizperiode in bedeutend wirksamerer Weise dafür, daß die Heizwärme in dieser Zeit nicht unnötig an Luft abgeführt werden kann.
- Zur Verstellung des Isoliermantels kann man beispielsweise ein gleichzeitig mit dem Einschalten der Heizung des Kocherabsorbers erregtes Relais benutzen, das den Mantel entgegen der Wirkung einer Feder verstellt. Man kann aber den Isoliermantel auch durch den Druck eines Gases oder Dampfes verstellen.
- Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der,Erfindung. In Fig. i ist mit i ein Kocherabsorber einer mit festem Absorptionsmittel arbeitenden periodisch wirkenden Kältemaschine bezeichnet. Er kann beispielsweise mit Chlorcalcium gefüllt sein, das mit Ammoniak gesättigt ist. Während der Heizperiode wird das Kältemittel (Ammoniak) durch die Leitung z ausgetrieben. An diese ist in der üblichen Weise ein nicht dargestellter Kondensator und Verdampfer angeschlossen. Über dem Kocherabso-rber i liegt dauernd ein Isoliermantel 3, der balbzylinderförinig ausgebildet und mit Schlitzen g versehen ist. Diese Schlitze werden während der Kochperiode durch einen ebenfalls halbzylinderförmig ausgebildeten wärmeisolierenden Schieber 4 verdeckt, während sie, während der Absorptionsperiode durch Schlitze 6, die in dem Schieber 4 vorgesehen sind, geöffnet werden. Der Schieber 4 wird von einem elektromagnetisch betätigten Relais 8 während der Heizperiode gleichzeitig mit dem Einschalten der Heizwicklung 9 in die Schließstellung gebracht. Eine. Feder 7, die beispielsweise fest mit dem unteren Isoliermantel 3 verbunden sein kann, stellt beim Entregen des Relais den Schieber 4 in eine solche Lage zurück, daß die Kühlschlitze geöffnet sind. io ist eine Schaltuhr, welche die Dauer der Heizperioden bestimmt.
- Fig. 2 bis 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Apparateteile, welche denen in Fig. i entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Der Kocherabsorber i - ist teilweise von einem sektorförmigen Isoliermantel ii umschlossen, der mit Kanälen i2 versehen ist. Dieser Mantel wird durch ein Relais 8 mit Hilfe der Zahnradübersetzung 13 gegen den Zug einer Feder 7 derart gedreht, daß er während der Austreibungsperiode über,- während der Absorptionsperiode unter dem Kocherabsorber liegt. Die Bewegung des Isoliermantels wird in beiden Fällen durch den Anschlag 17 begrenzt. Zur Verringerung der aufzuwendenden Kräfte ist der Isoliermantel i i durch ein Gegengewicht 14 ausbalanciert.
- Die Kanäle 12 des Mantels werden durch Klappen 15 während der Kochperiode geschlossen. Bei der Absorptionsperiode geben diese Klappen den Durchgang für die Kühlluft wieder frei. Sie öffnen und schließen sich infolge der Schwerkraft selbsttätig. . Um eine gute Wärmeabgabe an die Kühlluft zu erzielen, ist der obere Teil des Kocherabsorbers mit Kühlrippen 16 versehen.
- Man kann den Isoliermantel auch aus zwei den Kocherabsorber während der Heizperiode vollkommen umschließenden Teilen herstellen, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. 2i ist ein feststehender Deckel aus Wärmeisoliermaterial, durch den die Anschlußleitungen für die Heizwicklung des Kocherabsorbers i und das Austrittsrohr für das Kältemittel 2 hindurchgeführt sind 22 ist ein verstellbarer Mantel aus Isoliermaterial, der während der Heizperiode die gezeichnete Stellung einnimmt. Die Steuerung dieses verstellbaren Mantels 22 erfolgt durch die in der Heizpatronenhülse 23 eingeschlossene Luft. Diese Luft dehnt sich während der Heizperiode aus und überträgt durch eine Leitung 24 den Druck auf einen Zylinder 25, der mit einem zweiten Zylinder 26 verbunden ist. In dem zweiten Zylinder 26 wird unter der Wirkung dieses Druckes ein Stempel 27 gehoben, der über ein Zahnstangengetriebe 28 den beweglichen Mantel 22 ebenfalls nach oben verstellt.
- Nach dem Abschalten der Heizung tritt infolge der Druckabsenkung in dem gegen die Außenluft abgeschlossenen Heizrohr 23 die Flüssigkeit aus dem Zylinder 26 in den Zylinder 25 zurück, so daß nun der Mantel z2 unter der Wirkung der Schwerkraft nach unten sinkt. Hierdurch ist der Kocherabsorber entisoliert und kann von der Kühlluft intensiv umspült werden. Zur besseren Abführung der Wärme sind auch hier Kühlrippen 29 am Kocherabsorberumfang vorgesehen. Der Mantel 22 wird entweder in der gezeichneten Art durch Führungswände 30 -oder durch die Wandungen des Kocherabsorbers selbst geführt. Man kann auch bei diesem Beispiel den verstellbaren Mantel durch einen Elektromagneten verstellen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur thermischen Verbesserung des Betriebes einer direkt luftgekühlten periodischen Absorptionskältemaschine, -gekennzeichnet durch einen verstellbaren Mantel, der während der Heizperiode den Kocherabsorber ganz oder teilweise isoliert und während der Absorptionsperiode den Wärmeaustausch des Kocherabsorbers mit der Kühlluft freigibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Isoliermantel durch ein gleichzeitig mit dem Einschalten der Heizwicklung des Kocherabsorbers erregtes Relais entgegen der Wirkung einer Rückstellkraft verstellt wirrt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Isoliermantel durch den Druck eines Gases oder Dampfes verstellt wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Gases oder Damfes durch die Heizvorrichtung des Kocherabsorbers selbst erzeugt wird.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, .daß der Isoliermantel aus zwei gegeneinander verstellbaren, den Kocheraübsorber ganz oder teilweise umhüllenden Teilen besteht, die mit Schlitzen zum Durchtritt der Kühlluft versehen sind, so daß in der einen Endstellung der Külhlluftstrom unterbrochen und der Kocherabsorber gegen Wärmeaustausch geschützt ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Isoliermantel aus einem halbzylinderförmigen Teil besteht, der mit Durchtrittsöffnungen für die Kühlluft versehen ist, und daß er um die Achse des Kocherabsorbers derart schwenkbar ist, daß er während der Heizperiode die obere Hälfte und während der Absorptionsperiode die untere Hälfte des Kocherabsorbers umhüllt, wobei die Durchtrittsöffnungen in der ersten Lage geschlossen, in der zweiten offen sind. j. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen für die Kühlluft durch Klappen verschließbar sind, die sich infolge der Schwerkraft selbsttätig in die richtige Lage einstellen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES100439D DE575203C (de) | 1931-08-18 | 1931-08-18 | Periodische Absorptionskaeltemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES100439D DE575203C (de) | 1931-08-18 | 1931-08-18 | Periodische Absorptionskaeltemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575203C true DE575203C (de) | 1933-04-26 |
Family
ID=7523062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES100439D Expired DE575203C (de) | 1931-08-18 | 1931-08-18 | Periodische Absorptionskaeltemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575203C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6000463A (en) * | 1999-01-19 | 1999-12-14 | Thermal Corp. | Metal hydride heat pump |
-
1931
- 1931-08-18 DE DES100439D patent/DE575203C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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