[go: up one dir, main page]

DE574279C - Verfahren zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskaelteapparaten aufsteigenden Daempfe - Google Patents

Verfahren zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskaelteapparaten aufsteigenden Daempfe

Info

Publication number
DE574279C
DE574279C DE1930574279D DE574279DD DE574279C DE 574279 C DE574279 C DE 574279C DE 1930574279 D DE1930574279 D DE 1930574279D DE 574279D D DE574279D D DE 574279DD DE 574279 C DE574279 C DE 574279C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooker
digester
absorption
liquid
filling compound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930574279D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Platen Munters Refrigerating System AB
Original Assignee
Platen Munters Refrigerating System AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Platen Munters Refrigerating System AB filed Critical Platen Munters Refrigerating System AB
Application granted granted Critical
Publication of DE574279C publication Critical patent/DE574279C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B33/00Boilers; Analysers; Rectifiers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B2333/00Details of boilers; Analysers; Rectifiers
    • F25B2333/003Details of boilers; Analysers; Rectifiers the generator or boiler is heated by combustion gas
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B2333/00Details of boilers; Analysers; Rectifiers
    • F25B2333/004Details of boilers; Analysers; Rectifiers the generator or boiler uses an inert gas as pressure equalizing medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B2333/00Details of boilers; Analysers; Rectifiers
    • F25B2333/006Details of boilers; Analysers; Rectifiers the generator or boiler having a rectifier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskälteapparaten aufsteigenden Dämpfe Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betriebe von Absorptionskälteapparaten und bezweckt, den Wirkungsgrad derartiger Betriebe zu verbessern.
  • Wird ein Kocher eines Absorptionskälteapparates beheizt, so treten in der Absorptionslösung zufolge der Gasaustreibung und der Konvektion turbulente Strömungen auf, die selbst bei größeren Kocherabmessungen den Konzentrationsgrad und die Temperatur der im Kocher enthaltenen Flüssigkeit gleichmäßig machen. Da die Menge der vom Kocher austretenden, mit den Kältemitteldämpfen mitfolgenden Absorptionsmitteldämpfen von der Konzentration undTemperatur der Kocheroberfläche abhängig ist, so folgt, daß in solchen Fällen der Prozentsatz der mit den Kältemitteldämpfen mitgerissenen Dämpfe des Absorptionsmittels groß sein muß. Zum Beispiel bei mit Ammoniak als Kältemittel und Wasser als Absorptionsmittel arbeitenden Absorptionskälteapparaten war es daher bisher praktisch unvorteilhaft, die im Kocher enthaltene Lösung schärfer als bis zu etwa 2o % Ammoniakgehalt abzukochen, da dannbereits die Menge dermit denAmmoniakdämpfen mitfolgenden Wasserdämpfe so groß wurde, daß der Wirkungsgrad der Anlage stark litt. Um den Wirkungsgrad derartiger Apparate zu verbessern, hat man bereits vorgeschlagen, im Dampfraum des Kochers eine Füllmasse vorzusehen, über die reiche, vom Absorber kommende Lösung rieselt, wobei sie mit den aus der Kocherflüssigkeit aufsteigenden Dämpfen in Wärmeaustausch tritt. Derartige Anlagen erhöhen die -Bauhöhe des Apparates, was insbesondere für Haushaltkälteapparate unerwünscht ist. Die größere Bauhöhe bedingt ferner vermehrtes Isolationsmaterial des Kochers und größere Wärmeverluste durch Strahlung. Die aus der Oberfläche des Kocherspiegels tretenden Dämpfe haben bei derartigen Anlagen wegen der gleichmäßigen Konzentration der Kocherflüssigkeit einen hohen Gehalt an Absorptionsmitteldämpfen. Demgegenüber erreicht die Erfindung ohne Vergrößerung der Bauhöhe des Apparates eine ausgezeichnete Rektifikation des *Kocherdampfes, indem sie den mit Flüssigkeit gefüllten, von außen beheiztenRaum des Kochers durch eingeschüttete Füllmassen in eine Vielzahl kleiner Räume unterteilt. Durch die Unterteilung werden die sich sonst im Flüssigkeitsraum des Kochers durch die Beheizung bildenden turbulenten Konvektionsströmungen, die die Konzentration der Kocherlösung gleichmäßig machen wollen, gedämpft. Der ausgetriebene Dampf wird dadurch gezwungen, durch diese Widerstände hindurchzutreten. - Hierdurch wird es möglich, die im Kocher enthaltene Lösung in Schichten verschiedener Konzentration und Temperatur zu unterteilen, wobei dann gemäß weiterer Erfindung der Dampf der wärmsten undniedrigstkonzentriertenFlüssigkeitschichten zur Beheizung der kälteren und konzentrierteren Schichten benutzt wird. Werden bei der Beheizung des Kochers gebildete Dämpfe und in den Kocher eintretende Absorptionslösung in Gegenstrom durch die im Kocher enthaltenen Widerstände geführt, so wird der Wirkungsgrad der Anlage gemäß der Erfindung noch weiter erhöht, indem man den Unterschied in der Viskosität der Absorptionslösung und der aus ihr ausgetriebenen Dämpfe benutzt, um den ausgetriebenen Dampf zu rektifizieren. Ferner kann man, um die Rektifikation zu verbessern, den an seinem unteren Teil beheizten Kocher noch an anderen Stellen mit anderen Apparatteilen in Wärmeaustausch setzen und dadurch eine odermehrere derFlüssigkeitsschichten im Kocher in bezug auf ihre Temperatur und damit ihre Konzentration beeinflussen. Als Vorrichtung, die Bildung turbulenter Strömungen im Kocher zu verhindern, werden erfindungsgemäß Strömungswiderstände im Flüssigkeitsraum des Kochers benutzt. Die den Widerstand erzeugende Füll- masse kann aus kleinen, in den Kocher eingefüllten, z. B. lose eingeschütteten, festen Körpern bestehen. Hierfür kommen beispielsweise Glaskugeln, Glasstückchen, Schrot, Kies, sogenannte Raschigringe in Frage. Besonders vorteilhaft ist es dabei, die Füllmasse durch mit zweckmäßig gegeneinander versetzten Durchbrechungen versehene Trennwände zu unterteilen. An Stelle mehrerer Trennwände kann auch ein spiralförmiger Einsatz Verwendung finden, der den Weg der ausgetriebenen Gase bis zur Kocheroberfläche verlängert. Doch kann der Widerstand auch durch eine Menge von Metallspänen, Stücken aus poröser, zweckmäßig grobporiger Tonmasse o. dgl. oder einer Folge von mit feinen Durchbrechungen versehenen Metallwänden, etwa von fein geschlitzten Blechen, gebildet werden.
  • Die Erfindung soll näher unter Hinweis auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden, wobei sich weitere kennzeichnende Merkmale der Erfindung ergeben werden.
  • In der Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem kontinuierlich arbeitenden Absorptionskälteapparat, der mit druckausgleichendem Gas arbeitet, dargestellt, doch ist die Erfindung nicht auf diese Apparattype beschränkt. .
  • Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform des Kochers eines solchen Apparates und Abb. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kochers und der Einrichtung für den Flüssigkeitsumlauf. In der Abb. = bezeichnet io den Kocher oder Entgaser, der an seinem unteren Teil durch eine beliebige Heizquelle, beispielsweise einen Gasbrenner ii, beheizt wird. Bei der Beheizung im Kocher ausgetriebener Kältemitteldampf tritt aufwärts in eine Kammer 12, in der der Dampf in Wärmeaustausch mit einer Leitung 13 tritt, die indifferentes Gas führt. Der Kältemitteldampf gibt an dieses seine überschüssige Wärme ab und bewirkt dabei gleichzeitig in bekannter Weise die Zirkulation des druckausgleichenden Gases. Danach tritt der Kältemitteldampf in den luftgekühlten Kondensator 1q., wo er verflüssigt wird. Das so verflüssigte Kältemittel tritt durch das Flüssigkeitsschloß 15 in den Verdampfer. i6, wo in bekannter Weise die Verdampfung des Kältemittels in Gegenwart des indifferenten druckausgleichenden Gases erfolgt. Die Umlaufrichtung des Gases ist in der Abbildung durch Pfeile dargestellt. Das druckausgleichende Gas strömt also abwärts gerichtet und in gleicher Richtung wie das Kältemittel durch die Verdampferschlange i6. Dann tritt es durch den Gastemperaturwechsler 17, i8 zu dem aufsteigenden Schenkel 13 des Zirkulationssystems, in dem es, wie erwähnt, erwärmt wird. Von hier tritt das indifferente Gas durch eine abwärts führende, luftgekühlte und gleichzeitig, wie später erläutert, als Kondensator dienende Leitung ig und einen abwärts führenden Schenkel 2o zum Absorber 2,1. Diesen durchströmt das Hilfsgas in Gegenstrom zu der armen Lösung, die den Kältemitteldampf, mit dem sich das indifferente Gas im Verdampfer beladen hat, aus dem druckausgleichenden Gas auswäscht. Vom Absorber kehrt das indifferente Gas durch den Gasteniperaturwechsler 17 zum oberen Teil des Verdampfers 16 zurück.
  • Der Kocher io besteht aus einem zylindrischen Gefäß, dessen Flüssigkeitsraum in der Nähe seines oberen und unteren Endes mit durchbrochenen Trennwänden 22 und 23 versehen ist. Zwischen diesen Trennwänden ist eine Masse 24 von kleinen Körpern eingepackt, wie z. B. Glasperlen oder Glasstücke, schmale Röhren, deren Durchmesser gleich ihrer Länge .ist und die aus Eisen oder porösem Material bestehen können, sogenannte Raschigringe, Schrot, Kies oder andere künstliche oder natürliche Körper. Doch können auch andere geeignete Mittel vorgesehen werden, um den Flüssigkeitsraum des Kochers io in kleine Abschnitte zu unterteilen, z. B. eine MengevonMetallspänen, Stücke aus porösemTon mit großen Poren oder eine Folge von mit feinen Durchbrechungen versehenen Metallplatten.
  • Eine derartige Kocherkonstrukiion gestattet es, die reiche Absorptionslösung in den oberen Teil des Kochers io einzuführen, in. den die Lösung durch eine Leitung 25, vom Absorber 2i kommend, tritt. Die Lösung sinkt allmählich im Kocher nach unten, und zwar im Verhältnis des Umlaufs der Flüssigkeit zwischen dem Kocher =o und dem Absorber 21. Wegen der Viskosität der Flüssigkeit und der Strömungshindernisse im Kocher treten trotz der Wärmezufuhr keine turbulenten Strömungen in der Flüssigkeitauf. Siebehältvielmehrverschiedene Konzentrationen in. den verschiedenen Schichten der im Kocher =o stehenden Flüssigkeitssäule bei. Die dem Kocherboden durch den Brenner =i zugeführte Wärme entwickelt Dampf, der durch die schmalen Durchtrittsöffnungen der Füllmasse 24 -aufwärts tritt. Jede einzelne Dampfblase kommt dabei während ihres Aufwärtssteigens in längeren und innigen Kontakt mit den an Konzentration immer steigenden Schichten der Absorptionsflüssigkeit.
  • Da die Viskosität der Flüssigkeit im Vergleich zu der des Dampfes wesentlich (etwa zoomal) größer ist, macht das Füllmaterial 24 im Flüssigkeitsraum des Kochers jede turbulente Strömung mit Ausnahme von Strömungen im kleinsten Raum unmöglich. Gleichzeitig wird durch die Füllmasse die Bildung großer Dampfblasen verhindert, wodurch sich die Berührungsfläche zwischen Dampf und Flüssigkeit vergrößert. Besteht z. B. die Flüssigkeit am Boden des Kochers im wesentlichen aus reinem Wasser, so kommen aufsteigende Bläschen aus reinem Wasserdampf in Berührung mit übereinanderliegenden Flüssigkeitsschichten von zunehmender Kältemittelkonzentration. Hierbei wird der Wasserdampf allmählich kondensiert, und die Kondensationswärme treibt eine entsprechende Menge von Kältemitteldampf, z. B. Ammoniak, aus der Lösung. In jeder Höhenschicht des Kochers ist die Zusammensetzung jeder Dampfblase bestimmt durch das thermodynamische Gleichgewicht, das bedingt ist durch die Temperatur der Flüssigkeit, die einerseits durch Kondensation von Wasserdampf erhitzt und andererseits durchVerdampfungvonKältemittel gekühlt wird. Hierdurch erhält man eine Temperatur der Flüssigkeit, die durch ihre Konzentration bestimmt ist.
  • Am oberen Teil des Kochers, an dem die reiche Lösung eintritt, herrscht in der Flüssigkeit eine Temperatur, die der Verdampfungstemperatur der reichen Lösung entspricht, und der aus ihr entwickelte Dampf enthält daher auch nur einen sehr geringen Betrag an Absorptionsmitteldampf entsprechend den Bedingungen des thermodynamischen Gleichgewichts.
  • Am entgegengesetzten Ende des Kochers, wo die Wärme zugeführtwird, besteht die Flüssigkeit im wesentlichen aus reinem Wasser. Diese wird einer aufsteigenden Leitung 26 zugeführt, in der sie einer weiteren Wärmezufuhr durch einen regulierbaren Brenner 27 ausgesetzt wird. Hierdurch wird das Wasser zum Kochen gebracht und zu einem Abscheidergefäß 28 gehoben. Die heiße und sehr arme Lösung, die im Gefäß 28 abgeschieden wird, läuft durch eine Leitung 29 in den äußeren Mantel 3o des Flüssigkeitstemperaturwechslers und von da zum oberen Teil desAbsorbers 21. Der im Gefäß 28 abgeschiedene Förderdampf kann durch eine Leitung 31 dem schon erwähnten Kondensator =g zugeführt werden.
  • Der Kocher gemäß Abb. 2 unterscheidet sich von dem der Abb. x im wesentlichen dadurch, daß er im Inneren mit einer Mehrzahl von Zwischenwänden 32 versehen ist, die zweckmäßig gegeneinanderversetzteDurchbrechungen aufweisen. Die begrenzenden Wände 22 und 23 sind ebenso wie in der Abb. i vorgesehen.
  • Die Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform des Kochers, bei der der abwärts gerichtete Strom der Flüssigkeit und der- aufwärts gerichtete Strom des Dampfes durch einen schraubenförmigen Einsatz 33 verlängert sind. Zwischen den Schraubengängen ist wieder die Füllmasse gemäß Abb. = eingefüllt. Ferner ist, um nach Möglichkeit Gasblasenbildung in der inneren Leitung 25 des Flüssigkeitstemperaturwechslers zu verhindern, die aus dem Gefäß a8 kommende arme heiße Lösung in ihrer Leitung 29 in Form einer Spirale 3¢ in wärmeleitender Verbindung um die Außenfläche des Kochers =o herumgeführt. Hierdurch tritt eine Zusatzheizung des Kochers über seine Bodenbeheizung hinaus ein.
  • Es ist ersichtlich, daß man nach dem Verfahren und den Vorrichtungen gemäß der Erfindung eine außerordentlich arme Lösung im Kocher und gleichzeitig eine sehr starke Gasaustreibung erreichen kann, d. h. man erhält ein Maximum. an ausgetriebenem Kältemitteldampf für eine gegebene Wärmezufuhr.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform eines stehenden zylindrischen Kochers beschränkt, die Kocherform kann vielmehr beliebig sein, z. B. eine Spirale oder ein schräg liegendes Rohr. Auch kann der Kocher aus zwei oder mehreren Teilen bestehen, denen die Flüssigkeit- hintereinander zugeführt wird, z. B. kann der Kocher aus zwei oder mehreren aufrechtenZylindern bestehen, wobei die Flüssigkeit dem ersten Zylinder oben zugeführt wird, worauf sie von dessen unterem Teil zum oberen Teil des zweiten Zylinders usw. tritt. Durch eine solche Ausbildung verkleinert man die Höhenabmessungen des Kochers und teilt den Rektifikationsvorgang zwischen den einzelnen Zylindern des Kochers auf.
  • Besonders vorteilhaft ist die Erfindung für duftgekühlte Apparate.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskälteapparaten aufsteigenden Dämpfe, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Flüssigkeit gefüllte, von außen beheizte Raum des Kochers durch eingeschüttete Füllmassen in eine Vielzahl kleiner Räume unterteilt ist.
  2. 2. Absorptionskälteapparat zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r mit im eigentlichen Flüssigkeitsraum des Kochers eingelagerter Füllmasse.
  3. 3. Absorptionskälteapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse aus an sich bekannten kleinen, lose in den Kocher eingeschütteten, festen Körpern, wie Glaskugeln, Glasstückchen, Schrot, Kies o. dgl., besteht. q..
  4. Absorptionskälteapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse aus an sich bekannten metallenen oder porösen Raschigringen besteht.
  5. 5. Absorptionskälteapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse durch mit Durchbrechungen versehene Zwischenwände unterteilt ist, die gegeneinander versetzte Durchtrittsöffnungen, wie Schlitze o. dgl., besitzen können.
  6. 6. Absorptionskä.lteapparät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen schraubenförmigen Einsatz in der Füllmasse, der den Weg des ausgetriebenen Gases zur Kocheroberfläche verlängert.
  7. 7. Absorptionskälteapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinem unteren Teil beheizte Kocher mit anderen Apparatteilen in Wärmeaustausch steht. -
DE1930574279D 1929-10-29 1930-10-15 Verfahren zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskaelteapparaten aufsteigenden Daempfe Expired DE574279C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB574279X 1929-10-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE574279C true DE574279C (de) 1933-04-11

Family

ID=10479166

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930574279D Expired DE574279C (de) 1929-10-29 1930-10-15 Verfahren zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskaelteapparaten aufsteigenden Daempfe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE574279C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966175C (de) * 1941-09-22 1957-07-11 Electrolux Ab Kontinuierlich und mit druckausgleichendem Gas arbeitender Absorptionskaelteapparat
DE970312C (de) * 1941-08-27 1958-09-04 Electrolux Ab Mit druckausgleichendem Gas arbeitender Absorptionskaelteapparat
DE970436C (de) * 1941-05-08 1958-09-18 Electrolux Ab Kontinuierlich arbeitender Absorptionskaelteapparat mit durckausgleichendem Gas
DE1040052B (de) * 1956-07-07 1958-10-02 Electrolux Ab Verfahren und Vorrichtung zur Daempfung der durch Dampfblasen erzeugten Geraeusche in dem Analysator eines Absorptionskaelteapparates

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970436C (de) * 1941-05-08 1958-09-18 Electrolux Ab Kontinuierlich arbeitender Absorptionskaelteapparat mit durckausgleichendem Gas
DE970312C (de) * 1941-08-27 1958-09-04 Electrolux Ab Mit druckausgleichendem Gas arbeitender Absorptionskaelteapparat
DE966175C (de) * 1941-09-22 1957-07-11 Electrolux Ab Kontinuierlich und mit druckausgleichendem Gas arbeitender Absorptionskaelteapparat
DE1040052B (de) * 1956-07-07 1958-10-02 Electrolux Ab Verfahren und Vorrichtung zur Daempfung der durch Dampfblasen erzeugten Geraeusche in dem Analysator eines Absorptionskaelteapparates

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE574279C (de) Verfahren zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskaelteapparaten aufsteigenden Daempfe
DE1275507B (de) Duennschichtverdampfer
DE698599C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Absorptionskaelteapparaten
DE1211229B (de) Anlage zum Erzeugen von Kaelte oder Waerme mit einer Absorptionskaeltemaschine
DE610552C (de) Fuer kontinuierlich wirkende Absorptionsmaschinen bestimmte Vorrichtung, um Gas durch eine Absorptionsfluessigkeit zur absorbieren oder aus ihr Gas zu entwickeln
CH158038A (de) Verfahren zum Betriebe von Absorptions-Kälteapparaten und Apparat zur Ausführung des Verfahrens.
DE2611454A1 (de) Abtreibkolonne
DE497332C (de) Absorptionsmaschine
CH646068A5 (en) Drying device with a vaporiser and receiver for drying soaked insulations
DE476256C (de) Absorptionskaeltemaschine
DE596570C (de) Verfahren zum Betriebe von Absorptionskaelteapparaten
DE2947807C2 (de) Wärmetauscher in Kältemittelkreisläufen
AT68081B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Kälteerzeugung.
AT114602B (de) Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Gasen.
AT200115B (de) Plattenheizkörper für Anlagen zum Verdampfen bzw. Destillieren
DE543124C (de) Verfahren zur Umwaelzung von Absorptionsfluessigkeit in Absorptionskaelteapparaten
AT65413B (de) Verfahren und Einrichtung zum Klären und Altmachen von Mosten und Fruchtsäften überhaupt.
DE7434735U (de) Absorptionskälteapparat
DE685146C (de) Periodisch arbeitende Absorptionskaeltemaschine
AT119572B (de) Verfahren, bei einem Kälteerzeugungsprozeß den Kreislauf von Gasen und Dämpfen in einem geschlossenen System hervorzurufen und aufrechtzuerhalten.
DE533948C (de) Absorptionskuehlapparat
DE607153C (de) Absorptionskaeltemaschine
DE275445C (de)
DE498055C (de) Periodisch wirkende Absorptionskaeltemaschine
DE1248688B (de) Verdampfer zum Eindicken von viskosen Fluessigkeiten