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DE563929C - Verschluss mit durch Fingerdruck zu betaetigender Ausloesung fuer Kipplaufgewehre - Google Patents

Verschluss mit durch Fingerdruck zu betaetigender Ausloesung fuer Kipplaufgewehre

Info

Publication number
DE563929C
DE563929C DES96318D DES0096318D DE563929C DE 563929 C DE563929 C DE 563929C DE S96318 D DES96318 D DE S96318D DE S0096318 D DES0096318 D DE S0096318D DE 563929 C DE563929 C DE 563929C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
break
finger pressure
locking
rifles
trigger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES96318D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SUHLER WAFFENWERK Gebr ME
Original Assignee
SUHLER WAFFENWERK Gebr ME
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SUHLER WAFFENWERK Gebr ME filed Critical SUHLER WAFFENWERK Gebr ME
Priority to DES96318D priority Critical patent/DE563929C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE563929C publication Critical patent/DE563929C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/58Breakdown breech mechanisms, e.g. for shotguns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

  • Verschluß mit durch Fingerdruck zu betätigender Auslösung für Kipplaufgewehre Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für Kipplaufgewehre in der besonderen Ausbildung, daß die Auslösung des nach dem Öffnen arretierten Verschlusses durch Betätigung eines am Gewehr angeordneten Kniehebels geschieht.
  • Eine Art der bisherigen mit einem nach dem Öffnen arretierten Verschlusse versehenen Kipplaufgewehre waren so ausgebildet, daß der Sperrbolzen des Verschlusses in eine der beiden Schienen der Basküle, in die die Laufansätze bei geschlossenem Gewehr zu liegen kommen, einragte. Sollte der Lauf gekippt werden, dann wurde der übliche unter Federdruck stehende Hebel des Verschlusses betätigt, bis obengenannter Sperrbolzen in den Querriegel einsprang. Wurde das Gewehr wieder geschlossen, dann drückte der betreffende Laufansatz den Sperrbolzen nieder, so daß der Verschluß freigegeben wurde und auf Grund des Federdruckes am Hebel die Laufansätze verriegelte.
  • Wurde nun der Lauf vom Schaft aus Versand- oder anderen Transportzwecken genommen, dann befand sich der Verschluß in dauernder Spannung und demzufolge der Verschlußhebel in vom Schaft abspreizender Lage, außerdem ragte der Querriegel aus der Basküle heraus. Diese Verschlußstellung war einmal insofern ungünstig, als die Verschlußfeder bis zum Wiedereinsetzen des Laufes sich unter dauernder Spannung befand, während ein anderes Mal der Verschlußhebel beim Verpacken des Gewehres, speziell beim Einschieben und Herausnehmen der Basküle mit dem Schaft, z. B. in bzw. aus einer Schutzhülle, sperrend wirkte. Man versuchte insofern diesem Übelstand abzuhelfen, als man mit einem Werkzeug o. dgl. den Sperrbolzen in der betreffenden Schiene der Basküle niederdrückte, bis er den Verschluß freigab. Diese Maßnahme war zeitraubend und umständlich, vorausgesetzt, daß man überhaupt einen passenden Gegenstand zum Niederdrücken des Sperrbolzens zur Hand hatte. Außerdem kam es leicht vor, daß der Gegenstand bzw. das Werkzeug von dem ebenfalls unter Federdruck stehenden Sperrbolzen absprang, wodurch leicht Verletzungen hervorgerufen wurden, abgesehen davon, daß der abspringende Gegenstand bzw. Werkzeug stets Beschädigungen und Verkratzungen an der genau gearbeiteten Verriegelung verursachten, wodurch ein weiteres gutes Funktionieren des Verschlusses sehr in Frage gestellt wurde.
  • Es waren durch einen Druckknopf zu betätigende Verschlußauslösungen bekannt, die als besondere, aus mehreren Teilen bestehende Vorrichtungen eingebaut waren. Hierdurch wurde der Gesamtverschluß zu kompliziert und damit auch das ganze Gewehr zu teuer.
  • In Umgehung vorstehend beschriebener Übel- und Umstände besteht die vorliegende Erfindung in einem nach dem Öffnen arretierten Verschlusse, dessen in bekannte- Weise in eine Schiene ragender Sperrbolzen mit einem seitlich am Gewehr angeordneten Kniehebel ohne ein besonderes Hilfsglied in Verbindung steht, wobei die Auslösung des Sperrbolzens durch Betätigung des genannten Kniehebels in einfachster Weise erfolgt, so daß Verletzungen bzw. Beschädigungen des Verschlusses vollkommen ausgeschlossen sind. Außerdem läßt sich die Basküle mit Schaft leicht verpacken, wobei die am Verschlußhebel angeordnete Feder auch nicht mehr lange Zeit unter Spannung zu stehen braucht.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i den Verschluß im teilweisen Schnitt A-B nach Abb. 3 im ausgelösten Zustand mit abgenommenem Lauf, Abb. 2 den Verschluß im Schnitt A-B nach Abb. 3 im arretierten Zustand mit abgenommenem Lauf und Abb.3 den Verschluß in Draufsicht im ausgelösten Zustand mit abgenommenem Lauf.
  • In dem Verschlußstück a befindet sich in bekannter Anordnung der Verschlußriegel b, welcher zur Verriegelung von ein oder mehreren Läufen dient. Dieser Verschlußriegel b, welcher in bekannter Weise unter der Einwirkung der Feder d des Hebels k steht (Abb.3), hat auf Grund genannter Federeinwirkung das Bestreben, die verriegelnde Stellung (Abb. i) ständig einzunehmen, wobei seine Zapfen f bzw. f' durch die Schienen ä bzw. g' in die Laufeinsätze, die mit entsprechenden Bohrungen versehen sind, ragen (Abb. i und 3). Wird das Gewehr durch Betätigung des Hebels k geöffnet, so tritt in bekannter Weise der Ansatz c' des Sperrstiftes c in eine entsprechende Aussparung l des Verschlußriegels b auf Grund des Druckes der dem Sperrstift c hinterlegten Feder in ein. Der Verschlußriegel b wird hierdurch in der unter Abb. z dargestellten Stellung arretiert. Beim Schließen des Gewehres wird der Sperrstift c in bekannter Weise durch den entsprechenden in die Schiene g eindringenden Laufansatz nach unten gedrückt, so daß sein Ansatz c' aus der im Riegel b angeordneten Aussparung 1 weicht und somit den Riegel b freigibt, der nunmehr sofort in die in Abb. i dargestellte Stellung weicht.
  • Um nun bei vom Baskülenverschluß abgenommenen Gewehrlauf, wobei der Verschlußriegel b sich in der Stellung nach Abb. 2 befindet, ein Auslösen der arretierten Verschlußhebel ohne Beanspruchung eines Werkzeuges und ohne die geringsten Schwierigkeiten zu erreichen, steht der Sperrstift c nach erfindungsgemäßer Ausführung in Verbindung mit einem in der Basküle angeordneten Hebel, und zwar derart, daß durch einen Fingerdruck der Sperrstift c aus der arretierten Stellung (Abb. 2) in die auslösende (Abb. i) gebracht wird. Auf der Zeichnung ist der Druckhebel beispielsweise als ein im Punkt i gelagerter Kniehebel ausgebildet, dessen einer Schenkel 7a in die im Sperrstift c angeordnete. Aussparung h einragt, während der andere Schenkel e bei arretierter Stellung des Sperrstiftes c etwas über die Basküle hinausragt (Abb. 2). Es genügt nun ein Druck auf den Schenkel e, um den Sperrstift c mit seinem Ansatz c' nach unten zu befördern, um ein Heraustreten des Ansatzes c' aus der- Aussparung L des Verschlußriegels b zu bewirken, wodurch der Verschlußriegel in die Stellung nach Abb. i weicht. In dieser Stellung schließt der Hebel e zweckmäßig mit der Seitenfläche der Basküle ab.

Claims (1)

  1. PATLNTANSPRUCH: Nach dem Öffnen arretierter Verschluß mit durch Fingerdruck zu betätigender Auslösung für Kipplaufgewehre, dadurch gekennzeichnet, daß ohne ein Hilfsglied ein um einen Bolzen gelagerter Kniehebel, dessen Schenkel (n) in die Aussparung (h) des bekannten Sperrstiftes (c) des Verschlusses einragt, dessen anderer einen Druckknopfschenkel (e) darstellt, derart angeordnet ist, daß ein Fingerdruck den durch das Ausschwenken des Verschlußhebels vorragenden Kniehebel bei auseinandergenommener Waffe in die mit der Seitenwand abschließende Lage überführt.
DES96318D 1931-01-25 1931-01-25 Verschluss mit durch Fingerdruck zu betaetigender Ausloesung fuer Kipplaufgewehre Expired DE563929C (de)

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Publications (1)

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DE563929C true DE563929C (de) 1932-11-11

Family

ID=7519969

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