DE56386C - Selbsttätige Vorrichtung zum Abkühlen und Verladen von feurig-flüssiger Schlacke - Google Patents
Selbsttätige Vorrichtung zum Abkühlen und Verladen von feurig-flüssiger SchlackeInfo
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- DE56386C DE56386C DENDAT56386D DE56386DA DE56386C DE 56386 C DE56386 C DE 56386C DE NDAT56386 D DENDAT56386 D DE NDAT56386D DE 56386D A DE56386D A DE 56386DA DE 56386 C DE56386 C DE 56386C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B3/00—General features in the manufacture of pig-iron
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- C21B3/06—Treatment of liquid slag
-
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. September 1890 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, vermittelst dessen die Abfuhr feurigflüssiger Schlacken u. dergl. bei Hüttenbetrieben
erleichtert werden soll.
Die gebräuchlichste Art der Schlackenabfuhr in Wagen mit abnehmbaren Hauben oder in
Kippwagen erfordert stets eine grofse Zahl von Wagen, welche sowohl in Anschaffung als
auch Unterhaltung sehr kostspielig sind, bei ihrer Fortbewegung aber infolge Durchbruches noch
nicht genügend erkalteter Schlacke häufig Verbrennungen der Arbeiter und Zerstörungen der
Geleiseanlagen verursachen.
Das Granuliren der Schlacke mittelst Wassers und der Transport des Schlackensandes ist nicht
allerorten durchführbar, da dieser Sand einen wesentlich gröfseren Raum auf der Halde ein-.
nimmt als erkaltete feste Schlacke und dieser Raum in nächster Nähe der Hütten meist nicht
zur Verfügung steht; der längere Transport des scharfen Schlackensandes mit dem anhaftenden
Wasser hat wieder manche andere Unannehmlichkeiten im Gefolge.'
Bei vorliegender Einrichtung werden die
Uebelstände beider Transportarten vermieden.
Die Vorrichtung besteht aus einer eisernen Trommel X1, welche auf Rollen R R gelagert
ist und vermittelst einer Antriebsvorrichtung V in langsame rotirende Bewegung versetzt wird.
In dieser Trommel sind eine Anzahl konischer Coquillen C C aus geeignetem Material so eingesetzt,
dafs sie die Oeffnung nach dem Innern der Trommel kehren und . durch passende Dichtungsringe JJ das Eindringen von Wasser
in diese verhütet wird. Der untere Theil der Trommel taucht in ein Wasserbassin B; der
obere ist von einer an dieses anschliefsenden Blechhaube H mit Schornstein S umgeben,
welche bestimmt ist, Dämpfe und Gase abzuleiten.
Die Schlacke fliefst durch die Rinne k in
die Coquillen auf der Stelle α b, die Coquillen bewegen sich mit der Trommel in der Pfeilrichtung
im Kreise; bei A strömt Kühlwasser aus einer Rohrleitung auf die Böden der
Coquillen, diese einhüllend und dann in das Bassin fliefsend, wo ein Ueberlaufrohr U es
ablaufen läfst.
Die erstarrten Schlackenklumpen St St, welche die Form der Coquillen angenommen haben,
fallen auf der Strecke cd aus diesem in den Sammeltrichter M mit Klappe N, aus welchem
sie dann den für den Weitertransport bestimmten Gefäfsen (Kippwagen, Seilbahnwagen
u. a.) überliefert werden können.
Durch Veränderung der Umdrehungszahl der Trommel kann das zu bewältigende Quantum
sowohl, als auch die Zeit der Abkühlung regulirt werden.
Die Vorzüge des Apparates sind leicht zu ersehen. Da der Apparat selbstthätig arbeitet,
werden Arbeitskräfte erspart. Ferner können gröfsere und einfachere Gefäfse zur Beförderung
der Schlacke verwendet werden, wodurch die Abfuhr billiger wird; auch sind Verletzungen
der Arbeiter durch Verbrennen ausgeschlossen. Die Schlackenhalden aus derart abgekühlter Schlacke werden nicht so umfangreich
als aus granulirter Schlacke.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbsttätig wirkende Vorrichtung zur Abkühlung und Verladung feurig - flüssiger Schlacken u. s. w., bestehend aus einem Wasserbehälter (B), einer in dasselbe tauchenden rotirenden Trommel (T) mit einer Anzahl konischer, die Oeffnung nach dem Trommelinnern wendender Coquillen (C C), in welche die Schlacke fliefst, und aus welchem die Schlacke, nachdem sie abgekühlt ist, selbsttätig in einen Sammeltrichter (M) entleert wird, aus, dem sie in die für den Weitertransport bestimmten Gefäfse gleitet, und einer Kühlwasserleitung, welche das Wasser auf die Böden der oben befindlichen leeren Coquillen führt, so dafs diese abgekühlt werden, bevor sie neue Schlacken aufnehmen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56386C true DE56386C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=330839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56386D Expired DE56386C (de) | Selbsttätige Vorrichtung zum Abkühlen und Verladen von feurig-flüssiger Schlacke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56386C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2453901A1 (fr) * | 1979-04-13 | 1980-11-07 | Nippon Kokan Kk | Procede et appareil de fabrication de laitier de haut fourneau sous forme cristalline |
| FR2551035A1 (fr) * | 1983-04-28 | 1985-03-01 | Wurth Paul Sa | Bande transporteuse pour l'evacuation de laitier granule hors d'une installation de filtration |
-
0
- DE DENDAT56386D patent/DE56386C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
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| FR2551035A1 (fr) * | 1983-04-28 | 1985-03-01 | Wurth Paul Sa | Bande transporteuse pour l'evacuation de laitier granule hors d'une installation de filtration |
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