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DE563746C - Mehrfachdraht-Zwirnspindel, bei der der Spulentraeger durch elektromagnetische Kraefte festgehalten oder angetrieben wird - Google Patents

Mehrfachdraht-Zwirnspindel, bei der der Spulentraeger durch elektromagnetische Kraefte festgehalten oder angetrieben wird

Info

Publication number
DE563746C
DE563746C DESCH97171D DESC097171D DE563746C DE 563746 C DE563746 C DE 563746C DE SCH97171 D DESCH97171 D DE SCH97171D DE SC097171 D DESC097171 D DE SC097171D DE 563746 C DE563746 C DE 563746C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
drive
bobbin
wire twisting
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH97171D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH97171D priority Critical patent/DE563746C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE563746C publication Critical patent/DE563746C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/86Multiple-twist arrangements, e.g. two-for-one twisting devices ; Threading of yarn; Devices in hollow spindles for imparting false twist
    • D01H7/862Arrangements for holding the bobbin in a fixed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Mehrfachdraht-Zwirnspindel, bei der der Spulenträger durch elektromagnetische Kräfte festgehalten oder angetrieben wird Die Erfindung betrifft eine Mehrfachdraht-Zwirnspindel, bei der der Spulenträger durch elektromagnetische Kräfte festgehalten oder angetrieben wird.
  • Bei Mehrfachdraht-Zwirnspindeln ist mit dein umlaufenden Teil fast immer eine umtändliche Einrichtung verbunden, die bes i zweckt, den Spulenträger festzuhalten oder entgegengesetzt zur Drehrichtung des den Faden führenden Teiles zu drehen. Wie bekannt, sind Spulenträger z. B. mit einem magnetischen Körper versehen, der durch ein magnetisches Drehfeld unabhängig vorn fadenführenden Teil gedreht wird, wobei die das Drehfeld erzeugenden Elektromagnete außerhalb der umlaufenden Teile ruhend angeordnet sind. Der Sachteil dieser Anordnung liegt darin, daß der Faden durch das magnetische Feld zwischen den ruhenden und umlaufenden Magneten geführt werden muß, weshalb der Luftspalt zwischen diesen Teilen verhältnismäßig groß zu bemessen ist, wodurch aber die Wirkung der Magnete stark herabgesetzt wird.
  • Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile.
  • Die Erfindung besteht ini wesentlichen darin. daß der Anker und die Magnetspule des Spulenträgerantriebes derart innerhalb (les Fadenballons angebracht sind, daß die als Hohlspindel ausgebildete Ankerwelle des Spulenträgerantriebes an ihrem einen En(le den Anker und an ihrem anderen Ende die Lieferspule trägt, wohingegen der die :Magnetspule tragende, mit einem Fadendurchtrittsloch versehene Teil an seinem einen Ende als Lager für die Ankerwelle und an seinem anderen Ende als Antriebsspindel ausgebildet ist.
  • Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die das Drehfeld erzeugenden Elektromagnete ebenfalls am fadenführenden Teil, also innerhalb des Fadenballons befestigt sind, so daß die Größe des Luftspaltes zwischen den Magneten unabhängig vom Faden gewählt werden kann.
  • Zweckmäßig wird nicht nur der Spulenträger elektromotorisch angetrieben, sondern in der bekannten Weise auch die Spindel.
  • In den Abbildungen ist die Erfindung beispielsweise, und zwar im Längsschnitt, dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Mehrfachdraht-Z-,virnspindel mit Schnurantrieb für die Spindel, Abb. 2 bis .I Mehrfachdralit-Zwirnspindeln mit elektromotorischem Spindelantrieb in verschiedener Ausführung.
  • Auf die umlaufende Spindel i (Abb. i) ist ein Elektromotor (Spulenfrägerantrieb) gesetzt, der vorteilhaft als Drehstrrommotor gewählt wird. Sein Primärteil (Magnetspule) 2 ist mit der Spindel i fest verbunden, so daß er mit dieser in gleicher Drehrichtung und Drehzahl umlaufen muß. Sein Sekundärteil (Anker) 3 dagegen ist in dem Primärteil gelagert und kann durch entsprechende elektrische Beeinflussung des Primärteils mit beliebiger Drehzahl in jeder Drehrichtung umlaufen. Die Welle 4 des Ankers 3 ist axial durchbohrt und trägt am oberen Ende die Lieferspule 5. Der Faden 6 ist in der bekannten Weise durch die Hohlwelle geführt und v erläßt den äußeren Teil durch eine Bohrung 7. Am äußeren Teil ist der Fadenführer S befestigt. Abgezogen wird der Faden durch das Walzenpaar g. Die Schleifringe io sorgen für die Stromzuführung zur Primärwicklung des Spulenträgerantriebes sowie zur umlaufenden Primär- bzw. Sekundärwicklung des Spindelantriebes. Nach A.bb. 4 verläßt .der Faden 6 den umlaufenden Teil 2, 12 durch den Kanal 7'.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist der Primärteil i i des Spindelantriebes auf der Spindelbank 13 befestigt, während der Sekundärteil 1.2 umläuft und an seinem oberen Ende .den Primärteil 2 des Spulenträgerantriebes trägt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist der Sekundärteil 12 des Spindelantriebes auf der Spindelbank 13 befestigt, während der Primärteil i i umläuft und an seinem oberen Ende den Primärteil 2 des Spulenträgerantriebes trägt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 ist der Primärteil i i des Spindelantr iebes auf der Spindelbank 13 befestigt, während der Sekundärteil 12 gleichzeitig Primärteil e des Spulenträgerantriebes ist.
  • Beide :Motoren der Mehrfachdraht-Zwirnspindel nach der Erfindung können mit gleicher Polzahl ausgeführt werden, so daß ihre Sekundärteile bei gleicher Stromfrequenz mit gleicher Drehzahl relativ zu ihren Primärteilen umlaufen. Durch gleichzeitige Zuführung verschiedener Frequenzen zu beiden Primärteilen in bekannter Weise läßt sich leicht jede größere und kleinere als die zweifache Drehung im Garn bei einer Spindelumdrehung erreichen.
  • Beide Motoren können aber auch mit verschiedenen Polzahlen ausgeführt und mit derselben Stromfrequenz gespeist werden, so daß das Verhältnis der Drehzahlen von Spindel-und Spulenantrieb und damit die Zahl der pro Spindelumdrehung ins Garn kommenden Drehungen festgelegt ist. Ferner lassen sich diese beiden Möglichkeiten miteinander vereinigen.
  • Für die einwandfreie Drahtgebung ist es in der Praxis unbedingt erforderlich, daß Spindel- und Spulenträgerantrieb einer Mehrfachdraht-Zwirnspindel gleichzeitig in und außer Betrieb gesetzt werden können. Handelt es sich um das In- und Außerbetriebsetzen einer Mehrzahl derartiger Spindeln, etwa einer ganzen Maschine, so ist das bekanntlich durch allmähliche Steigerung bzw. Verringerung der zugeführten Stromfrequenz möglich. Bei einzelnen Spindeln einer in Betrieb befindlichen Maschine ist das praktisch nicht angängig; allerdings bietet das gleichzeitige Ingangsetzen beider Motoren einer Spindel keine Schwierigkeiten.
  • Erfindungsgemäß ist die Mehrfachdraht-Zwirnspindel nach der Erfindung mit einer mechanischen Bremsvorrichtung versehen, die das gleichzeitige Stillsetzen ermöglicht. Diese Vorrichtung ist ebenfalls in den Abb. -2, 3 und 4 beispielsweise dargestellt. Die Welle 14 (Abb. 2 und 3) des Spindelantriebes ist axial durchbohrt und trägt in dieser Bohrung einen Stab 15, der etwa mittels Keil und Nut so geführt ist, daß er axial verschiebbar ist, jedoch relativ zur Welle 14 keine Drehbewegung ausführen kann. Nach Abb. 2 ist der Stab 15 an seinem oberen Ende zu einem ringförmigen Querschnitt iS ausgebildet. Wird nun der Stab 15 mittels des Hebels 16, der um den Drehpunkt 17 bewegt wird, nach oben verschoben, so kommt der ringförmige Querschnitt 18 zum Anliegen an den Rotor 3 des Spulenträgers und bremst diesen ab. Gleichzeitig wird aber auch ,der Rotor 12 des Spindelantriebes zum Stehen gebracht durch einer. weiteren ringförmigen Körper 2o, der ebenfalls durch den Hebel 16 gehoben und gegen das untere Ende der Welle 14 gedrückt wird. Die Feder ig und der Napf 2i sorgen für gleichzeitige Berührung beider Bremsflächen.
  • In der Ausführung nach Abb.3 ist ein Bremsteil 22 angewendet, der mit den beiden äußeren Teilen der Antriebe zwangsläufig umläuft, aber in axialer Richtung ebenfalls verschiebbar ist. Beim Hochdrücken des hier ruhenden Stabes 15 kommt der Ansatz 23 an der Unterseite des Bremsteils 22 und dieser mit seiner oberen Fläche am Rotor 3 zum Anliegen. Beide Anlageflächen wirken bremsend auf die sich drehenden Teile.
  • In der Ausführung nach Abb. 4 sind lediglich der Bremsteil 22 und der Hebel 16 vorhanden. Der Bremsteil22 läuft wieder mit dem Teil e, 12 zwangsläufig um und kann ebenfalls axial verschoben werden. Beim Hochdrücken des Hebels i6 wirkt der Teil 22 an jedem Ende bremsend auf beide urilaufenden Teile 3 und 2, 12.

Claims (5)

  1. PATRVTAxsrRici-ir.: i. Mehrfachdraht-Zwirnspindel, bei der der Spulenträger durch elektromagnetische Kräfte festgehalten oder angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (3) un(1 die Manetspule (2) des Spulen--Z, trägerantriebes derart innerhalb des Fadenballons angebracht sind, daß die als Hohlspindel ausgebildete Ankerwelle (q.) des Spulenträ:gerantriebes an ihrem einen Ende den Anker (3) und an ihrem anderen Ende die Lieferspule (5) trägt, wohingegen der die Magnetspule (2) tragende, mit einem Fa:dendurchtrittsloch (7) versehene Teil an seinem einen Ende als Lager für die Ankerwelle (d.) und an seinem anderen Ende als Antriebsspindel (i) ausgebildet ist.
  2. 2. Melirfachdraht-Zwirnspindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine als Antriebsspindel ausgebildete Ende des äußeren Spulenträ gerantriebsteiles als innerhalb eines auf der Spindelbank befestigten Stators laufender Rotor des Spindelantriebsmotors ausgeführt ist (A.bb. -2 ).
  3. 3. Mehrfachdraht-Zwirnspindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine als Antriebsspindel ausgebildete Ende des äußeren Spulenträgerantriebsteiles als außen um einen auf der Spindelbank befestigten Stator laufender Rotor des Spindelantriebsmotors ausgeführt ist (Abb. 3).
  4. 4. Mehrfachdraht-Zwirnspindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, <laß das als Fadenführer und Magnetspule ausgebildete Ende des äußeren Spulenträgerantri.ebsteils gleichzeitig als in einem auf der Spindelbank befestigten Stator laufender Rotor des Spindelantriebsmotors ausgebildet ist (Abb.4).
  5. 5. Mehrfachdraht-Zwirnspindel nach den Ansprüchen i bis .4, gekennzeichnet durch ein mit der Antriebsspindel umlaufendes, axial verschiebbares Bremsglied (1ä bzw. 22), das mittels eines in der Hohlwelle des Spindelantriebsmotor s axial geführten Trägers (15) beim Bremsen der Antriebsspindel gegen eine Bremsfläche des Spulenträgerankers (3=) gedrückt wird.
DESCH97171D 1932-03-13 1932-03-13 Mehrfachdraht-Zwirnspindel, bei der der Spulentraeger durch elektromagnetische Kraefte festgehalten oder angetrieben wird Expired DE563746C (de)

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