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DE561497C - Auf einer Tragstange aufgehaengte Marionette - Google Patents

Auf einer Tragstange aufgehaengte Marionette

Info

Publication number
DE561497C
DE561497C DEH115859D DEH0115859D DE561497C DE 561497 C DE561497 C DE 561497C DE H115859 D DEH115859 D DE H115859D DE H0115859 D DEH0115859 D DE H0115859D DE 561497 C DE561497 C DE 561497C
Authority
DE
Germany
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threads
attached
puppet
lever
moved
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH115859D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to DEH115859D priority Critical patent/DE561497C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE561497C publication Critical patent/DE561497C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J19/00Puppet, marionette, or shadow shows or theatres
    • A63J19/006Puppets or marionettes therefor

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

Marionetten wurden bisher in den meisten Marionettentheatern durch Fäden von oben bewegt, was aber gewisse Nachteile hat. Die Fäden werden von den Zuschauern gesehen, können sich leicht miteinander verwickeln und verhindern, daß die von oben geleiteten Figuren zu einer Tür hereinkommen oder sich aus einem Fenster lehnen könnten. Auch sinken die Figuren in Ruhestellung in sich zusammen, so daß bei Marionettentheatern mit Oberführung viele Hände erforderlich sind, wenn mehrere Marionetten auf die Bühne gebracht werden, was die Ertragsfähigkeit solcher Marionettentheater in Frage stellt.
Man hat zur Vermeidung dieser Übelstände bereits Marionetten in Vorschlag gebracht, die von unten geführt wurden. Sie ruhen mit einem Gestell auf einem Gitterrost. Die Führungsfäden bzw. -drahte enden unterhalb des Gitterrostes. Solche Marionetten können nur seitlich auf den Gleitschienen verschoben, nicht aber beliebig von hinten nach vorn oder schräg bewegt werden. Auch ist es vielfach unvorteilhaft, daß die Führung der Figuren unterhalb, nicht oberhalb der Aufhängung erfolgt.
Weiter ist ein Hampelmann bekannt geworden, dessen Körperteile von unten bewegt werden können. Es sind nämlich an Beinen, Armen und Kopf nach unten hängende Drähte befestigt, die in Ösen enden, durch welehe der die Puppen Vorführende seine Finger steckt. Zur Verdeckung der Hand des Vorführenden ist ein Kasten vorgesehen.
Für selbständig gegeneinander auf einer Bühne zu bewegende Marionetten, die beliebig hin und her geschoben werden und die mannigfaltigsten Bewegungen machen können, eignen sich diese Hampelmänner nicht, da die Bewegungsfreiheit der im Kasten befindlichen Hand des Vorführenden mit den durch die Ösen geführten Fingern sehr gehemmt ist.
Den Gegenstand der Erfindung bilden +5 Marionetten, welche die Nachteile der bisher bekannten nicht aufweisen. Abb. 1 zeigt die Vorderansicht einer bekleideten Figur, soweit sie für den Zuschauer sichtbar ist, Abb. 2 die Rücken- und Abb. 3 die Seitenansieht einer unbekleideten Figur mit den Bewegungsvorrichtungen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Marionette auf einer Tragstange b aufgehängt, die auf einem aus zwei Teilen bestehenden Sockel ruht. Der untere Teil a1 dieses Sockels, der von der Hand bei der Führung der Marionette umschlossen wird, ist plattenförmig, der obere Teil a2 säulenförmig ausgebildet. An diesem säulenförmigen Teil sind die Bewegungsvorrichtungen befestigt. Während man bei den bekannten Marionetten gezwungen ist, an den Fäden zu ziehen, sind bei der Marionette gemäß der Erfindung die Fäden an Hebeln befestigt, welche an dem säulenförmigen Sockelteil o2 drehbar ange-
bracht sind. So sind die Fäden, welche von den beiden Oberarmen der Marionette ausgehen, an den beiden Hebeln c derart befestigt, daß ein Druck auf den Hebel ein Emporheben des Armes bewirkt. Auch die Beine werden von unten her durch Fäden bewegt, die an der als Hebel ausgebildeten Fläche "der Oberschenkel befestigt sind.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten ίο Ausführungsform der Marionette sind die von den beiden Oberschenkeln herabhängenden Führungsfäden an einem zweiarmigen Hebel d so befestigt, daß sie bei Aufundabwärtsbewegen des Hebels beide gleichzeitig bewegt werden. Da die Oberschenkel bei der Marionette flach ausgebildet und mit je zwei Zugpunkten in gleichem Abstande vom Drehungspunkt versehen sind und sich die von den Zugpunkten ausgehenden beiden Verao bindungsfäden zwischen dem einen vorderen und dem anderen hinteren kreuzen, so wird durch Aufundabbewegen des Hebels d, der mit den beiden sich kreuzenden \rerbindungsfäden durch zwei an ihnen unterhalb des as Drehpunktes befestigten Fäden in Verbindung steht, eine Schreitbewegung der Beine bewirkt.
Der Kopf der Marionette ist in bekannter Weise auf einer besonderen beweglichen Stange / angebracht. Diese ist in dem Sockel drehbar angeordnet und kann durch den winklig vorspringenden Teil e hin und her bewegt werden.
Die Marionette nach der Erfindung kann also auf einem aus geschlossener Ebene bestehenden Bühnenboden, z. B. einem beliebigen Tisch, unter Verwendung einer Verblendung von genügender Höhe einfach mit einer Hand in jeder Richtung hin und her geschoben werden, und mit derselben Hand können auch die einzelnen Teile der Marionette bewegt werden, was eine große Vereinfachung des Betriebes bedeutet. Dazu kommt noch,
daß die sämtlichen Bewegungsvorrichtungen für den Zuschauer ganz oder fast unsichtbar 45 sind.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Auf einer Tragstange aufgehängte Marionette mit von unten bewegbaren Körperteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstange (b) auf einem aus zwei Teilen (a1, a?) bestehenden Standsockel ruht, dessen unterer plattenförmiger Teil (α1) von der Hand umschließbar und nach allen Seiten frei hin und her bewegbar ist und an dessen oberen säulenförmigen Sockelteil (α2) im Bereich der Finger Tasterhebel {c, d) angeordnet sind, an denen die Fäden zum Bewegen der Arme und Beine befestigt sind.
  2. 2. Marionette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an je zwei in gleichem Abstand vom Drehpunkte befindlichen Punkten der flach ausgebildeten Oberschenkel Fäden angebracht sind, welche, sich kreuzend, den vorderen Zugpunkt des einen Oberschenkels mit dem hinteren Zugpunkt des anderen verbinden, und daß an diesen Verbindungsfäden dicht unterhalb des Drehpunktes nach unten hängende Zugfäden befestigt sind.
  3. 3. Marionette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zugfäden an einem zweiarmigen, am saulenförmigen Sockelteil (α2) angebrachten Hebel (d) so befestigt sind, daß bei Aufundabwärtsbewegen dieses Hebels die beiden Beine schreitende Bewegungen machen. „
  4. 4. Marionette nach Anspruch 1 mit drehbarem Kopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstange (f) für den Kopf im Sockel drehbar angeordnet ist und durch einen winklig vorspringenden Teil (e) hin und her bewegbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEH115859D 1928-03-27 1928-03-27 Auf einer Tragstange aufgehaengte Marionette Expired DE561497C (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE561497C true DE561497C (de) 1932-10-14

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ID=7172422

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