DE561266C - Mischmaschine - Google Patents
MischmaschineInfo
- Publication number
- DE561266C DE561266C DER79012D DER0079012D DE561266C DE 561266 C DE561266 C DE 561266C DE R79012 D DER79012 D DE R79012D DE R0079012 D DER0079012 D DE R0079012D DE 561266 C DE561266 C DE 561266C
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- DE
- Germany
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- mixing
- drum
- machine according
- mix
- mixing machine
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
- B28C5/08—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
- B28C5/18—Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing
- B28C5/20—Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing rotating about a horizontal or substantially horizontal axis during mixing, e.g. without independent stirrers
- B28C5/22—Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing rotating about a horizontal or substantially horizontal axis during mixing, e.g. without independent stirrers with stirrers held stationary, e.g. the material forming a ring zone by centrifugal force
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
Description
- Mischmaschine Es sind Mischmaschinen' mit um eine waagerechte Achse umlaufenden, innen glatten Trommeln bekannt, welche das Mischgut bis in den Bereich von umlaufenden, ortsfest angebrachten Mischwerkzeugen mitnehmen, 6 von denen es abgetragen und nach unten geworfen wird. Bei diesen Maschinen wird das Mischgut satzweise aufgegeben und gemischt. Die Entleerung kann nur in Bodennähe erfolgen.
- Gegenüber diesen Mischmaschinen wendet die vorliegende Erfindung ein grundsätzlich anderes Mischverfahren an. Sie benutzt ebenfalls eine um eine waagerechte Achse umlaufende, innen glatte Trommel, läßt sie aber so rasch umlaufen, daß das Mischgut infolge der Fliehkraft mitumläuft und hierbei die Trommel als gleichmäßig dicken Ring bedeckt. In diesem Mischgutring pflügen ortsfeste, zweckmäßig schräg gestellte Mischschaufeln mit Seitenwirkung und bewirken dadurch eine schnelle Durchmischung. Diese kann noch dadurch erhöht werden, daß erst die Grobstoffe (Zuschlagstoffe, z. B. Kies und Sand) aufgegeben werden und dann erst auf den umlaufenden Ring die Feinstoffe (Bindemittel, z. B. Zement oder Zement und Traß o. dgl.) gleichmäßig aufgestreut oder eingemischt werden. Auch die Befeuchtung kann über die ganze Ringbreite gleichmäßig erfolgen, so daß schon zu Beginn des Mischens in jedem Querschnitt des Ringes die Mischstoffe und der Feuchtigkeitsgrad im gewünschten Prozentverhältnis zueinander stehen. Hierdurch wird erheblich an Mischarbeit gespart und die Gleichmäßigkeit der Mischung gewährleistet. Ein Sortieren während des Mischens kann nicht stattfinden, da eine Lageverschiebung der Stoffe zueinander nur während des Durchlaufens durch die Mischschaufeln eintritt und im umlaufenden Ring die Querschnitte und die in jedem Querschnitt wirkenden Kräfte sich gleichbleiben.
- Ein sehr großer baulicher Vorteil ist der, daß die Materialaufgabe bei der verhältnismäßig geringen Ringhöhe sehr tief und die Entleerung durch einen zweckmäßig einschwenkbaren Abstreifer sehr hoch, ungefähr in den Scheitel der Trommel gelegt werden kann. Dadurch ist für normale Fälle ein besonderer Materialaufzug nicht erforderlich, wodurch Kosten, Bedienung und Zeit gespart werden.
- Um Bodendruck, Reibung und Arbeitsverluste möglichst zu vermeiden, werden die Mischschaufeln zweckmäßig ungefähr im oberen Scheitel angebracht und die Drehzahl so niedrig gehalten, daß die Ringbildung eben noch erhalten bleibt.
- Das Verfahren eignet sich ohne weiteres auch für ununterbrochenes Mischen. Die Zu-und Abfuhr der Mischstoffe bzw. der Mischung kann hierbei zweckmäßig durch endlose Förderbänder erfolgen, wobei dem zuführenden Band die Mischstoffe von einer an sich beliebigen Aufgabevorrichtung im richtigen Verhältnis zugeteilt werden. Dieser Aufgeber kann indes auch unmittelbar an der Mischmaschine angebracht sein.
- Bei reichlicher Bemessung der Trommel kann diese ununterbrochen beschickt und satzweise entleert werden, oder umgekehrt; ein Teil der Trommel dient hierbei als Speicher.
- Auch besonders schwierige Mischprozesse, z. B. solche, bei welchen sich während des Mischens die Beschaffenheit des Mischgutes stark ändert, z. B. stark teigig wird, lassen sich noch dadurch durchführen, daß man die Mischschaufeln auswechselbar ausbildet und während des Mischens ein- und ausschwenkt, um sie den wechselnden Eigenschaften der Mischung anzupassen.
- Ein weiterer beträchtlicher Vorteil besteht in der Möglichkeit der Verbindung der kingtrommel mit einem Vormischraum, z. B, zur vorschriftsmäßigen- Vormischung von Zement und Traß oder Zement und Steinmehl oder zum Anrühren von Zement mit Wasser zur Vermeidung von stärkerem Stauben. Hierdurch wird eine besondere Vormischtnaschine gespart.
- In der Zeichnung (Abb. i bis 3) ist eine einfache Ringtrommel und in Abb. q. eine Ringtrommel mit Vormischtrommel als Beispiel einer Ausführungsform dargestellt. Hierin bezeichnet a die Ringtrommel, b und c die ortsfesten Mischschaufeln, d die einschwenkbare Entleerschaufel, e ein endloses Förderband für die Gemischabfuhr, f einen Aufgabetrichter, g das Maschinengestell, 1a die Trommelachse, die je nach dem Antrieb fest oder drehbar sein kann.- In Abb. q. be= deutet i eine zusätzliche Vormischtrommel, k den festen Aufgabetrichter hierzu, L Entleeröffnungen, na Verschlüsse dazu, st und o Gestängeteile, p eine Verschiebemuffe, q eine Andruckmuffe, r einen Lüfthebel, s Druckfedern zum selbsttätigen Andrücken (Schließen von in) und t feste Rührarme.
- Antrieb, Befeuchtungseinrichtungg, evtl. zusätzlicher Beschickungsaufzug oder sonstiger Aufgeber sind nicht dargestellt, weil sie bekannter Bauart sein können und zur Kennzeichnung der neuen Mischmaschine nicht nötig sind. Z. B. kann bei ununterbrochenem Mischen die Mischstoffzufuhr wie in Abb. q. durch einen besonderen Aufgeber (an Stelle des Trichters k) erfolgen unter Wegfall oder Nichtbenutzung der Verschlüsse. Ein Merkmal der Erfindung ist die verhältnismäßig hohe Miscbgeschwindi.gkeit bei kleinen Mischschaufeln.
- Die hohe Geschwindigkeit bei kleiner Umfangskraft ermöglicht den direkten Antrieb mittels Riemen von einem Motor mittlerer Drehzahl, wodurch die Maschine bedeutend vereinfacht wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRUCH: i. Mischmaschine mit einer innen glatten, um .eine waagerechte Achse umlaufenden und das Mischgut bis zu den Mischwerkzeugen hochführenden Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß das am Trommelboden aufgegebene Mischgut infolge der Umfangsgeschwindigkeit der Trommel als gleichförmiger Ring mit umläuft, durch ortsfest angebrachte Mischschaufeln gemischt-und durch einen in das Trommelinnere eingreifenden Abstreifer ausgetragen wird.
- 2. Mischmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischschaufeln ungefähr im Scheitel der Mischtrommel angebracht sind. 3. _ Mischmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischer mit an sich bekannten Aufgabevorrichtungen zum gleichmäßigen Aufgeben -der Feinstoffe über oder in den Grobstoffring eingerichtet ist. Mischmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das fertiggemischte Gut durch einen zweckmäßig, einschwenkbaren Abstreifer (d) auf ein Transportband (e) übergeführt wird. 5. Mischmaschine nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Mischraum (a) ein konisch gestalteter Aufgabe- oder V ormischraum (i) liegt, über welchen bei ununterbrochener Aufgabe durch einen besonderen Aufgeber das ganze Mischgut oder bei satzweisem ,Mischen gegebenenfalls nur die Bindemittel vorgemischt zugeleitet werden. Mischmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischtrommel (a) mit mehreren ein- und ausschwenkbaren Mischschaufeln (b, c) versehen ist, die während des Mischens je nach Bedarf ein- und ausgeschaltet werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER79012D DE561266C (de) | 1929-08-23 | 1929-08-23 | Mischmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER79012D DE561266C (de) | 1929-08-23 | 1929-08-23 | Mischmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE561266C true DE561266C (de) | 1932-10-12 |
Family
ID=7415937
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER79012D Expired DE561266C (de) | 1929-08-23 | 1929-08-23 | Mischmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE561266C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023301B (de) * | 1954-06-01 | 1958-01-23 | Muehlenbau Ges Friedrich Liebe | Vorrichtung zum Behandeln von Getreide oder Getreideprodukten |
| DE1171247B (de) * | 1960-01-09 | 1964-05-27 | Draiswerke Ges Mit Beschraenkt | Diskontinuierlich arbeitende Mischmaschine |
-
1929
- 1929-08-23 DE DER79012D patent/DE561266C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023301B (de) * | 1954-06-01 | 1958-01-23 | Muehlenbau Ges Friedrich Liebe | Vorrichtung zum Behandeln von Getreide oder Getreideprodukten |
| DE1171247B (de) * | 1960-01-09 | 1964-05-27 | Draiswerke Ges Mit Beschraenkt | Diskontinuierlich arbeitende Mischmaschine |
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