DE561124C - Pyrophor-Feuerzeug - Google Patents
Pyrophor-FeuerzeugInfo
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- DE561124C DE561124C DE1930561124D DE561124DD DE561124C DE 561124 C DE561124 C DE 561124C DE 1930561124 D DE1930561124 D DE 1930561124D DE 561124D D DE561124D D DE 561124DD DE 561124 C DE561124 C DE 561124C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
- F23Q2/04—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
- F23Q2/06—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
- F23Q2/08—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
- I'yrophor-Feuerzeug Die Erfindung betrifft ein Pyrophor-Feuerzeug in Pistolenform mit einer Zündvorrichtung, bei der die Auslösung des unter Federwirkung stehenden Mitnehmers für das Reibrad durch einen mit dem Abzugshahn verbundenen arm erfolgt. Bei bekannt gewordenen Feuerzeugen dieser Art ist der Zeitpunkt des Abschnappens der Feder ungewiß, indem er vom Spiel der betreffenden Teile in ihren Lagern und von der Abnutzung der Flanken, längs welchen der Eingriff stattfindet, in hohem -Maße abhängig ist. Mit der Zeit erfolgt daher die Auslösung immer früher, wodurch der vom Reibrad zurückgelegte Drehwinkel in schädlicher Weise verkleinert wird.
- Die neuen Merkmale des Erfindungsgegenstandes bestehen nun darin, daß der als Zahnsegment ausgebildete Mitnehmer hinter einer Nase eine geschweifte Ausbuchtung und der Arm einen hinter die Nase greifenden hakenartigen Ansatz aufweist, derart, daß beim Abzug des Hahnes sich die Ausbuchtung auf die Stirnfläche des Hakens auflegt und diesen erst in der Endstellung des Hakens außer Eingriff mit der Nase bringt. Es ist also die Lösung der Verklinkung erst möglich, nachdem der Mitnehmer einen ganz bestimmten Drehwinkel zurückgelegt hat.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigen: Fig. i und 2 das Feuerzeug in Ansicht im Ruhezustand bzw. entzündet, Fig. 3 das Feuerzeug im Ruhezustand, bei weggenommener Deckelplatte, wobei einzelne Teile geschnitten sind.
- Von den zur Zündung erforderlichen Teilen des pistolenförmigen Feuerzeuges sind in Fig. i und a sichtbar der Dochtdeckel a, welcher im Ruhezustand. das Dochtende b einschließt und beim Gebrauch selbsttätig um seinen Drehpunkt c zurückklappt, und der Abzugshahn d, welcher diese Teile bewegt. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist der Hahn d um einen festen Drehpunkts drehbar, und es ist an ihm ein Arm e befestigt, der in einem Haken endigt. Dieser tritt mit einer Nase q des um den Zapfen 7- drehbaren Mitnehmers f in Eingriff, der als Zahnsegment ausgebildet ist und mit einem mit dem Reibrad g fest verbundenen Zahnrad t kämmt. Das Zahnsegment f steht unter der Wirkung der Fder p und besitzt eine Ausbuchtung h, welcher die Stirn i des Hakens gegenüberliegt. Am Hahn ist weiter eine Zahnstange k befestigt, welche mit einem um die Achse c drehbaren und mit der Dochtkappe a fest verbundenen Zahnrad L kämmt. Der Benzinbehälter m ist im Griff der Pistole untergebracht; von ihm aus führt das Dochtrohr it durch den Lauf bis an dessen vorderstes Ende. o ist eine den Hahn beeinflussende Feder.
- Die Wirkungsweise des Feuerzeuges ist folgende: Beim Druck auf den Hahn d dreht sich dieser im Uhrzeigersinn und zieht den Arme und die Zahnstange k von rechts nach links. Dadurch wird das Zahnrad Z und damit die Dochtkappe a um die Achse c im Gegenzeigersinne gedreht, so daß das Dochtende frei wird. Gleichzeitig tritt der Haken des Armes e mit der Nase q des Mitnehmers f in Eingriff und bewirkt dann eine Drehung des Mitnehmers im Uhrzeigersinne. Die Ausbuchtung h bewegt sich daher abwärts und trifft auf die Stirn i des Hakens. Von jetzt an wird daher auch dieser abwärts bewegt, so daß er zwangsläufig außer Eingriff mit der Nase q gebracht wird. Unter der Wirkung der Feder p schnellt dann der Mitnehmer f in seine anfängliche Lage zurück und versetzt dabei das Reibrad g in rasche Umdrehung. Es sprühen daher Funken gegen das freie Dochtende b und entzünden den Brennstoff. Wird der Hahn d freigegeben, so tritt die Feder o in Wirkung und führt die Teile d, h, 1, a, e in ihre ursprüngliche Lage zurück. Durch eine Blattfeder wird der Arm e gegen das Zahnsegment gedrückt, so daß der Haken sich wiederum hinter die Nase q legt. Das Feuerzeug ist damit wieder gebrauchsbereit.
- Da die Eingriffstelle der Ausbuchtung h vom Drehpunkt y weiter entfernt ist als die Nase q und infolgedessen einen größeren Weg zurücklegt als diese, so ergibt sich die günstige Wirkung, daß, trotzdem die vom Arm e beschriebene Bewegung nur klein ist, die Ausbuchtung lt schlagartig auf die Stirn i auftrifft und eine plötzliche Lösung der Verklinkung bewirkt. Der Drehwinkel des Mitnehmers, nach dessen Zurücklegung der Schlag eintritt, kann auch nach Abnutzung der durch die Reibung beanspruchten Stellen nie kleiner werden, also auch nicht die vom Reibrad bei der Zündung ausgeführte Drehung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Py rophor - Feuerzeug in Form einer Pistole, bei dem die Auslösung des unter Federwirkung stehenden Mitnehmers für das Reibrad durch einen mit dem Abzugshahn verbundenen Arm erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der als Zahnsegment ausgebildete Mitnehmer (f) hinter einer Nase (q) eine geschweifte Ausbuchtung (h) und der Arm (e) einen hinter die Nase (q) greifenden hakenartigen Ansatz aufweist, derart, @ daß beim Abzug des Hahnes (d) sich die Ausbuchtung (h) auf die Stirnfläche (i) des Hakens auflegt und diesen erst in der Endstellung des Hahnes außer Eingriff mit der Nase (q) bringt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE561124T | 1930-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE561124C true DE561124C (de) | 1932-10-10 |
Family
ID=6566133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930561124D Expired DE561124C (de) | 1930-03-17 | 1930-03-17 | Pyrophor-Feuerzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE561124C (de) |
-
1930
- 1930-03-17 DE DE1930561124D patent/DE561124C/de not_active Expired
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