DE560773C - Siebvorrichtung - Google Patents
SiebvorrichtungInfo
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Classifications
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- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
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Description
- Siebvorrichtung Bei der Aufbereitung keramischer Massen, insbesondere von solchen, deren Bestandteile geschlämmt oder gemahlen werden, ist es notwendig, aus dem die eigentliche Schlämm-oder Mahlvorrichtung verlassenden aufgeschlämmten Gut die darin enthaltenen Verunreinigungen möglichst restlos zu entfernen. Für diesen Zweck wurde bisher die Trübe im allgemeinen über Schüttelsiebe geleitet, wobei mit Rücksicht auf die Notwendigkeit, auch selbst feinstkörnige Verunreinigungen abzuscheiden, sehr feinmaschige Siebe und damit außerordentlich große Siebflächen erforderlich wurden. Hierzu waren bei einigermaßen leistungsfähigen Vorrichtungen verhältnismäßig große Konstruktionen und große schwingende Massen erforderlich, beides Umstände, die mit Rücksicht auf ihren Platzbedarf, Fundamentierung und Kraftbedarf äußerst nachteilig waren. Außerdem waren die zur Belegung der großen Siebflächen benötigten sehr feinmaschigen Gewebe starkem Verschleiß ausgesetzt und dadurch nicht betriebssicher genug, insbesondere unter Berücksichtigung des Umstandes, daß schon geringfügige Verunreinigungen von größerer als der zulässigen Korngröße zu schwerwiegenden Nachteilen im Verlauf der weiteren keramischen Verarbeitung führen können. Diese Gefahr muß daher unter allen Umständen vermieden «-erden. Die bisher angewandten Siebe wurden in drehende, schwingende, hin und her gehende oder auf und ab gehende Bewegung versetzt, wobei die Bewegung oder die Bewegungsänderungen mehr oder weniger schnell erfolgt. Infolge dieser Bewegungen hatte das zu siebende Gut eine Relativgeschwindigkeit, die im allgemeinen kleiner zwar als die Geschwindigkeit des Siebes selbst, die aber durchweg in der Bewegungsrichtung des Siebes lag. Es bildeten sich somit Zonen verschiedenen Absiebungsgrades mit Abstufungen in der Bewegungsrichtung des Siebes. Infolge dieser Zonenbildung wurde das Sieb ungleichmäßig ausgenutzt, indem der größte Durchgang des Siebfeinen am Anfang erfolgte, während ein Durchgang am Ende des Siebes kaum noch erfolgte, weil sich in der Hauptsache nur noch grobes Korn auf dem Sieb befand. Durch diese nur teilweise Ausnutzung der Siebfläche waren zur Erzielung großer Siebleistungen und einwandfreier Absiebungen große Siebflächen notwendig, womit wiederum die bereits eingangs erwähnten weiteren Nachteile verbunden sind.
- Die vorliegende Erfindung behebt die beschriebenen Nachteile in außerordentlich einfacher Weise durch eine Vorrichtung, die bei wesentlich kleineren Abmessungen der Maschinenteile und der Siebflächen verstärkte Leistung und dabei einen geringen Siebverschleiß hat.
- Die neue Siebvorrichtung besteht aus zwei gegeneinander geneigten, parallel zur Antriebsrichtung des Siebes verlaufenden Siebflächen, zwischen denen ein besonderer, für die Siebwirkung nicht in Frage kommender Behälter für das grobe Material angeordnet ist, der nach erfolgter Füllung während des Betriebes bzw. bei Stillsetzen der ganzen Vorrichtung leicht gegen einen leeren Behälter ausgewechselt werden kann.
- Die Auswechselbarkeit des Behälters hat ferner den Vorteil der dauernden überwachungsmöglichkeit des Siebungsvorganges zum Zwecke der Kontrolle der Zusammensetzung des Überkorns.
- Die Neuartigkeit der vorliegenden Erfindung besteht in der Neigung der Siebflächen gegeneinander, in der Art, daß eine Siebrinne entsteht, deren Längsachse mit der Bewegungsrichtung zusammenfällt. Durch diese Anordnung wird in überraschender Weise der Vorteil erzielt, daß das Siebgut in dem Sieb nicht nur in der Richtung der Stoßbewegung vorwärts bewegt wird, sondern daß unter dem Einfluß der Anziehungskraft der Erde das Siebgut außerdem einen nach abwärts gerichteten Weg beschreibt. Durch mehr oder weniger starke Neigung der Siebe nach der Mitte und durch die Abstufung der Rüttelbewegung lassen sich für jedes Siebgut die jeweils günstigsten Absiebungsverhältnisse erreichen, indem der Weg des Siebgutes auf seine erforderliche Länge gebracht wird. Andererseits wird das Siebgrobe durch die eigenartige, geneigteAnordnung derSiebe zueinander auf dem schnellsten Wege von der Siebfläche fortbefördert. Das Siebgrobe ist somit nicht wie bei den bisher bekannten Schüttelsieben gezwungen, die Siebfläche vom Anfang bis zum Ende zu durchwandern und auf diese Art dem feineren Siebkorn den Weg und Platz zu versperren. Gerade bei Verwendung von sehr starken schlammhaltigen groben Materialien, wie es insbesondere bei keramischen Massen der Fall ist, versagen die gewöhnlichen Schüttelsiebe in den meisten Fällen trotz der unter Umständen sehr hohen Tourenzahl dieses Siebes, weil das Siebgut in der Transportrichtung nur sehr langsam fortschreitet und dadurch große Flächen des ganzen Siebes für die eigentliche Siebwirkung ausschaltet.
- Die neuartige Siebvorrichtung kann unter Umständen auch ohne Antrieb als feststehendes Sieb benutzt werden, indem einfach unter der Schwerkrafteinwirkung das schlammige oder gekörnte Siebgut über die Flächen nach dem Sammelkasten rieselt.
- Eine besondere Sicherung gegen etwaige Undichtigkeiten der zweckmäßig auswechselbar eingesetzten, gegeneinander geneigten Siebe kann gemäß der Erfindung noch dadurch erzielt werden, daß man in einem gewissen Abstand unter dem Sieb parallel mit diesem noch ein oder mehrere weitere Siebe anordnet, die an ihrer unteren Kante gleichfalls mit dem Rückstandskasten in Verbindung stehen, so daß das auf ihnen zurückgehaltene Siebgrobe gleichfalls in den Rückstandskasten rutscht.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. In dieser sind a1 und a2 die Siebflächen, die sich über den Sammelräumen r1 und r= befinden, und zwischen denen sich der Sammelkanal hfür das S iebgrobe befindet. Über diesen Siebflächen werden, wenn es auf unbedingte Betriebssicherheit ankommt, Doppelsiebflächen b1 und b2 vorgesehen. Die Aufgabe des Siebgutes erfolgt zweckmäßig an der Schmalseite der ganzen Vorrichtung, kann jedoch, wenn die Vorrichtung ohne Antrieb verwendet wird, beispielsweise auch an der Breitseite der Siebe a1 und a2 erfolgen. Das Anwendungsgebiet der neuartigen Vorrichtung ist nicht auf die Aufbereitung keramischer Massen beschränkt; darüber hinaus sind zahlreiche Verwendungszwecke denkbar, bei denen es auf eine möglichst vorteilhafte Entfernung von Verunreinigungen aus schlammigen Trüben ankommt.
Claims (2)
- PATEN TANSPRÜCI3R: z. Siebvorrichtung mit zwei gegeneinander geneigten Siebflächen und Barunterliegendem Sammelkasten, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Siebvorrichtung parallel oder annähernd parallel zur Längsrichtung der Siebfläche nach' Art eines Schüttelsiebantriebes erfolgt. .
- 2. Siebvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere übereinander angebrachte Siebe.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE560773T | 1930-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560773C true DE560773C (de) | 1932-10-06 |
Family
ID=6566022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930560773D Expired DE560773C (de) | 1930-02-04 | 1930-02-04 | Siebvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560773C (de) |
-
1930
- 1930-02-04 DE DE1930560773D patent/DE560773C/de not_active Expired
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