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DE5605C - Seitenkuppelung für Eisenbahnfuhrwerke - Google Patents

Seitenkuppelung für Eisenbahnfuhrwerke

Info

Publication number
DE5605C
DE5605C DENDAT5605D DE5605DA DE5605C DE 5605 C DE5605 C DE 5605C DE NDAT5605 D DENDAT5605 D DE NDAT5605D DE 5605D A DE5605D A DE 5605DA DE 5605 C DE5605 C DE 5605C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
levers
side coupling
railway wagons
thumbs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT5605D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. WEINERT in Ehrenfeld b./Cöln
Publication of DE5605C publication Critical patent/DE5605C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

1878.
Klasse 20.
LOUIS WEINERT in EHRENFELD bei KÖLN. Seitenkuppelung für Eisenbahnfuhrwerke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. October 1878 ab.
Um vorstehende neue Kuppelung anwenden zu können, entstehen folgende Umänderungen bezw. Zusätze in der Schraubenkuppelung. Ein Doppellager α wird als Hülse benutzt, welche den Zughaken χ mit dessen Stange verbindet. Im Lager oberhalb der Stange bewegen sich zwei Winkelhebel b, in dem Lager unterhalb der Stange zwei Daumen c\ dieselben legen sich in die Winkel der Hebel und bilden mit denselben einen spitzen Winkel. Hinter den Vereinigungspunkt der Hebel und Daumen legt sich eine Platte d, welche durch zwei Stangen e mit dem Zughakenbolzen und den Bügeln f und g verbunden ist. Die Bügel werden, weil die Schraubenspindel wegfällt, entsprechend verlängert.
Durch Vordrehen der Daumen folgen die Hebel denselben und veranlassen die Platte zu einer vorwärtsgehenden Bewegung, die Kuppelung wird dadurch verlängert, kann also, ohne vorher zu schrauben, ausgehoben werden. Durch entgegengesetztes Drehen der Daumen heben sich die Hebel, schieben die Platte zurück und bringen die Kuppelung wieder ohne zu schrauben in Spannung. Die spitzen Winkel, welche die Hebel mit den Daumen bilden, lassen niemals beim Anziehen der Wagen ein Verschieben der Platte zu. Einem Rückwärtsdrehen der Daumen ist nöthigenfalls leicht durch einen entsprechenden Schwerpunkt abgeholfen.
Zwei Verbindungen der Platte mit dem Zughaken sind möglich:
1. Der Bolzen sitzt in dem Zughaken fest, der Zughaken ist von seiner Stange getrennt und macht die Bewegung zum Anspannen und Lösen der Kuppelung in einer Hülse, welche mit dem Doppellager verbunden ist, mit. Auf diese Art sind die jetzt vorhandenen Zughaken zu gebrauchen.
2. Der Zughaken bleibt mit seiner Stange durch das Doppellager verbunden, hat jedoch vorn die Länge zu einem Schlitz, worin der Bolzen seine freie Bewegung zum Anspannen und Lösen der Kuppelung hat. Diese Art ist jedenfalls bei Anschaffung ganz neuer Kuppelungen vorzuziehen. Das Material zum Federn der Kuppelung beim Anziehen der Wagen liegt zwischen dem Doppellager und der Bufferbohle.
Unter den Buffern liegt eine nach beiden Seiten des Wagens durchgehende Welle h, an deren Enden zwei Hebel i befestigt sind, durch welche die seitliche Handhabung der Kuppelung erfolgt. Vermittelst der beiden Hebel k, welche auf der Mitte der Welle befestigt sind, erhalten die Daumen durch eine Uebertragung ihre Bewegung; ferner dienen die Hebel, welche vorn durch eine Stange mit beweglicher Rolle verbunden sind, zum Einlegen oder Ausheben der Kuppelung.
Ein Bügel oder zwei Schienen m, welche in zwei an den Verbindungsstangen e befestigten Zapfen ihren Drehpunkt haben, führen vorn vermittelst einer ^ beweglichen Gabel den vorderen Bügel stets, auch bei eingedrückten Buffern, vor dem Zughaken des gegenüberstehenden Wagens vorbei, und zwar wird beim Heben der Kuppelung zuerst der an den Schienen oder Bügeln befestigte Steg 0 von der Rolle gefafst und der vordere Bügel in bestimmter Richtung in die Höhe gebracht; die Rolle verläfst sodann den Steg, um jetzt erst den hinteren Bügel nachzuheben. Aufserdem kann durch diese Vorrichtung die Kuppelung im passiven Zustand nicht gänzlich herunterhängen und auch nur nach der richtigen Seite sich zusammenlegen.
Aus diesem allen ergiebt sich, dafs diese Kuppelung auf die allereinfachste und auch immer ganz gleichmäfsige Weise gehandhabt wird, denn ob sich die Buffer berühren oder eingedrückt sind, ob die Kupplung eingelegt oder ausgehoben werden soll, es wird nur einfach einer der seitlichen Hebel gefafst, hochgehoben und wieder zurückgelegt. Denn durch das Hochheben der Hebel wird die Richtung der Daumen geändert, die Kuppelung dadurch verlängert, zugleich, vermittelst der Hebel k und der Schienen m, die Kuppelung immer in richtiger Lage hochgehoben. Beim Zurückdrehen der Hebel wird die Kuppelung in den Zughaken eingehakt. Die Daumen treten zugleich zurück und bringen die Kuppelung in Spannung. Ein Verwechseln der Griffe ist hierbei gänzlich ausgeschlossen. Jeder Arbeiter wird diese Handhabung sofort begreifen und sogar im Finstern ebenso schnell und sicher ausführen, was beim Rangiren der Züge gewifs von grofsem Vortheil
ist. Auch erfüllt diese Kuppelung sämmtliche Anforderungen, welche an die Schraubenkuppelung gestellt werden. Ferner sind die Kosten zur Anschaffung und Unterhaltung der Kuppelung gering.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Vorrichtung zum Anspannen und Lösen
  2. 2.
    der Kuppelung, im wesentlichen bestehend aus dem Doppellager a, dem Winkelhebel b, dem Daumen c und den Stangen e.
    Der Bügel oder die Schienen m mit der vorderen beweglichen Gabel und dem Stege o.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5605D Seitenkuppelung für Eisenbahnfuhrwerke Active DE5605C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE5605C true DE5605C (de)

Family

ID=284016

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT5605D Active DE5605C (de) Seitenkuppelung für Eisenbahnfuhrwerke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE5605C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9611059B2 (en) 2001-08-21 2017-04-04 Wanda M. Weder & William F. Straeter Flexible packaging materials and methods of making and using same

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