DE569996C - Hohlwelle - Google Patents
HohlwelleInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/02—Shafts; Axles
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Hohlwellen, welche vor allem auf Biegung beansprucht
werden, wie z. B. die Achsen der Schienenfahrzeuge. Sie bezweckt, die Lebensdauer
solcher an sich bekannter, sich drehender Maschinenteile zu verlängern bzw. den Querschnitt der Welle besser als bisher auszunutzen
und so das Gewicht zu vermindern. Auf Biegung beanspruchte, umlaufende Achsen haben normalerweise symmetrischen
Querschnitt, so daß in den symmetrisch zur Mittellinie gelegenen Fasern gleich hohe Zug-
und Druckspannungen herrschen, welche bei jeder Umdrehung übör den ganzen Querschnitt
laufen, indem jede Faser abwechselnd gezogen und gedrückt wird. Die Dauerbeanspruchungen
erreichen vor allem in den Randfasern die Höchstwerte, so daß jede am
Rande des meist zylinderförmigen Körpers
so liegende Werkstoffaser Spannungen zu ertragen hat, welche im dauernden Wechsel
alle Stufen zwischen einem Höchstwert auf Druck über Null bis zu dem Höchstwert auf
Zug durchlaufen. Für die Ouerschnittsbestim-
»5 mung solcher schwingend beanspruchter Maschinenteile
sind daher nicht allein die statischen Festigkeiten des Materials ausschlaggebend,
sondern deren Schwingungsfestigkeiten.
Bei den bisherigen Bauarten hat man die Erkenntnis, daß die Dauerfestigkeit auf Zug
eine weit geringere ist als die Dauerfestigkeit auf Druck, unberücksichtigt gelassen. Gemäß
der Erfindung wird zur Ausnutzung dieser unterschiedlichen Dauerfestigkeitswerte
der Hohlwellenkörper axial auf Druck vorgespannt, so daß in allen Querschnittsfasern
im unbelasteten Zustand des Maschinenteils axial gerichtete Druckspannungen herrschen.
Im Betriebszustand wirken sich diese Druck- 4» Vorspannungen dahin aus, daß die aus den
Biegungsbeanspruchungen sich ergebenden Zugspannungen herabgesetzt und die Druckspannungen
erhöht werden. Die Vorbeanspruchung auf Druck hat erfindungsgemäß so zu erfolgen, daß die tatsächlich herrschenden
Spannungen entsprechend dem Verhältnis der Dauerfestigkeit auf Zug zur Dauerfestigkeit
auf Druck angenähert bis angepaßt sind.
In Baugliedern und Maschinenteilen Vorspannungen zu erzeugen, ist eine an sich bekannte,
weit verbreitete Maßnahme. So ist es z. B. üblich, in aus verschiedenen Materialien
zusammengesetzten Bauformen, z. B. beim Eisenbetonbau, die zur Versteifung und auch
zur Aufnahme der Zugbeanspruchungen dienenden Bewehrungseisen auf Zug vorzuspannen,
was beispielsweise erfolgt, um den unterschiedlichen Dehnungen durch Wärmeschwankungen
Rechnung zu tragen. Ebenfalls ist es 6<
> des öfteren eingetreten, daß in zusammengesetzten Bauteilen durch die benötigte Verbindung
der verschiedenen Konstruktionsglieder in einzelnen Zugspannungen hervorgerufen werden, doch sind diese, auch wenn sie bei
Hohlwellen eintreten, um beispielsweise an deren Enden Lagerzapfen zu befestigen, von
zu vernachlässigender Bedeutung.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform für den Erfindungsgedanken
veranschaulicht.
Eine für Schienenfahrzeuge bestimmte Hohlachse α wird durch einen Bolzen b, welcher
unter axialer Zugspannung steht, axial gedrückt, so daß im ungebogenen Zustand der
Achse a in allen ihren Fasern Druckspannungen herrschen. Wird nun die Achse durch*
to die Wagenlast gebogen, so erfahren die durch
die. Biegung hervorgerufenen Zugspannungen durch die anfängliche Druckspannung eine
Verminderung, während sich die durch die Biegung hervorgerufenen Druckspanungen und die anfängliche Druckspanung addieren.
Auf diese Weise ist es möglich, das Verhältnis von Zug·- und Druckspannungen entprechend
dem Verhältnis der Zug- und Druckdauerfestigkeiten des für die Welle verwendeten
Baustoffes zu regeln.
Selbstverständlich kann die konstruktive Ausführung der mittleren Zugstange b sehr
verschieden sein. Z. B. kann diese Stange b warm in die Hohlwelle α eingeschrumpft oder
im warmen Zustande mit der Welle a ver- as
schweißt werden. Ebenso kann auch für den Bolzen b ein Rohr verwandt werden, welches
mit den Enden der Achse α durch Schrauben, Klemmen oder Schweißen verbunden wird.
Claims (2)
1. Auf Biegung beanspruchte Hohlwelle, insbesondere Achse für Schienenfahrzeuge,
dadurch gekennzeichnet, daß durch axial gerichtete Druckvorspannung der Welle (α) die aus den Biegungsbeanspruchungen
sich ergebenden Zug- bzw. Druckbeanspruchungen dem Verhältnis der Dauerfestigkeiten des Werkstoffes auf
Zug bzw. Druck durch Verminderung der Zugbeanspruchungen und Erhöhung der Druckbeanspruchungen angenähert bis angepaßt
sind.
2. Hohlwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Welle (a)
angeordnetes Zugorgan (b) den Wellenkörper axial auf Druck vorspannt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE569996T | 1930-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569996C true DE569996C (de) | 1933-02-10 |
Family
ID=6568496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930569996D Expired DE569996C (de) | 1930-04-15 | 1930-04-15 | Hohlwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569996C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949485C (de) * | 1954-03-27 | 1956-09-20 | Westinghouse Bremsen Ges M B H | Auf die Drehgeschwindigkeit oder auf AEnderungen der Drehgeschwindigkeit eines Rades ansprechende Regelvorrichtung fuer die Bremseinrichtung von Schienenfahrzeugen |
| FR2478232A1 (fr) * | 1980-03-11 | 1981-09-18 | Loehr & Bromkamp Gmbh | Arbre articule pour vehicules automobiles |
| DE19506678A1 (de) * | 1995-02-25 | 1996-08-29 | Gutehoffnungshuette Radsatz | Radsatz für Schienenfahrzeuge |
| DE102004012667A1 (de) * | 2004-03-16 | 2005-10-06 | Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung | Rad, Radkörper und Radsatz eines Schienenfahrzeuges |
| DE102009033353A1 (de) | 2008-08-05 | 2010-03-11 | Georg Rebel | Radsatz mit Scheibenrädern für Hochgeschwindigkeitszüge |
| EP2312171A3 (de) * | 2009-10-13 | 2014-05-07 | Franz Mitsch | Verfahren zur Reduzierung und Vermeidung von Materialermüdung in Biegespannungen ausgesetzten sich drehenden Wellen |
-
1930
- 1930-04-15 DE DE1930569996D patent/DE569996C/de not_active Expired
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| DE102009033353B4 (de) * | 2008-08-05 | 2014-09-18 | Georg Rebel | Radsatz mit Scheibenrädern für Hochgeschwindigkeitszüge |
| EP2312171A3 (de) * | 2009-10-13 | 2014-05-07 | Franz Mitsch | Verfahren zur Reduzierung und Vermeidung von Materialermüdung in Biegespannungen ausgesetzten sich drehenden Wellen |
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