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DE569813C - Reibungspumpe - Google Patents

Reibungspumpe

Info

Publication number
DE569813C
DE569813C DEM120885D DEM0120885D DE569813C DE 569813 C DE569813 C DE 569813C DE M120885 D DEM120885 D DE M120885D DE M0120885 D DEM0120885 D DE M0120885D DE 569813 C DE569813 C DE 569813C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
channels
pump
steadily
radial width
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM120885D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUST MOEDINGER
Original Assignee
AUGUST MOEDINGER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUST MOEDINGER filed Critical AUGUST MOEDINGER
Priority to DEM120885D priority Critical patent/DE569813C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE569813C publication Critical patent/DE569813C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C19/00Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Reibungspumpe Die Erfindung betrifft eine selbstansaugende Reibungspumpe mit kreisender Hilfsflüssigkeit, bei welcher das Fördermittel durch ein offenes Schaufelrad, welches über entsprechende Reibungskanäle gleitet, auf Druck gebracht wird.
  • Selbstansaugende Reibungs- und Kreiselpumpen ähnlicher Bauart sind bekannt, ebenso wird die Z#.'irkungsweise dieser Pumpen als bekannt vorausgesetzt. Die bekannten Pumpen arbeiten mit geringem Wirkungsgrad einerseits infolge der durch ihre Bauart und Formgebung der Reibungskanäle bedingten hydraulischen Vorgänge und andererseits infolge ungünstiger Reibungsarbeit.
  • Des öfteren hat man nun versucht, bei diesen Pumpentypen den Leistungsfaktor zu verbessern. Während bei den älteren Modellen der Reibungskanal in gleichmäßiger radialer Breite vorgesehen wurde, ist man neuerdings zwecks Schaffung eines Diffusors dazu übergegangen, den Reibungskanal in der Mitte in radialer Richtung einzuschnüren, um so die durchströmende Geschwindigkeitsenergie in Druck umzusetzen.
  • Ein solcher Vorgang ist nach dem Stande der Technik zwar angängig und bekannt, da aber die Pumpen nach dem Reibungsprinzip arbeiten, ist es der Reibungstheorie widersprechend, wenn man die nutzbare radiale Angriffsfläche des Reibungskanals durch Anbringung einer Einschnürung (Diffusors ) verringert. Die so gewonnene Diffusorwirkung wird durch die verringerte radiale Angriffsfläche illusorisch, zumal die Pumpen mit nur 1400 Umdrehungen pro Minute bei einem Kreiseldurchmesser von 130 mm arbeiten. wobei die Umsetzung der Geschwindigkeitsenergie in Druck an und für sich sehr gering ist.
  • In Berücksichtigung der auf dem Reibungsprinzip beruhenden Wirkung der Pumpe, nach der die über offene Kanäle gleitenden Schaufeln die in den Kanälen befindliche Flüssigkeit in Bewegung setzen bzw. mitnehmen, ist es ohne weiteres ersichtlich, daß je breiter die Reibungskanäle, um so größer die Mitnahme der Flüssigkeit sein muß. Wenn man beispielsweise je einen flachen Stab von io und 2o cm Länge mit gleicher Geschwindigkeit dicht über die Oberfläche eines Wasserspiegels gleiten läßt und dabei den Wasserspiegel berührt, so wird man mit dem längeren Stab eine größere Wassermenge in Bewegung setzen.
  • Das gleiche Prinzip wird auch bei der erfindungsgemäßen Pumpe gegenüber den bisher bekannten Pumpen verfolgt. Erweitert man die radiale Breite der Reibungskanäle sinngemäß. so steigert man damit erheblich die Förderleistung und verbessert den Wirkungsgrad der Pumpe in einer bisher nicht erreichtenWeise. Damit ein Rückströmen der Flüssigkeit in den breiten Reibungskanälen vermieden wird, sind dieselben an der breitesten Stelle möglichst flach gehalten im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen. Die geringe Tiefe der Reibungskanäle beseitigt bei der Pumpe nach der Erfindung die bei den bekannten Typen aufkommende Wirbelbildung, wodurch der Kraftbedarf gemindert ist; sie ermöglicht weiter aber auch die Anwendung schmälerer Kreisel und gewährleistet damit eine Materialersparnis.
  • In der Zeichnung ist in einem Ausführungsbeispiel die neue Pumpe dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Innenansicht des Gehäuses mit Kreiselrad.
  • Abb. z die Innenansicht des Gehäuses ohne Kreiselrad, Abb. 3 einen Schnitt durch die Pumpe. Das Kreiselrad a ist in dem Gehäuse b konzentrisch gelagert und dicht umschlossen. In dem Gehäuse und dem das Gehäuse abschließenden Deckel sind Reibungskanäle c in besonderer Form sowie Ein- und Austrittskanäle d und e vorgesehen. Die Ein- und Austrittskanäle stehen mit den Saug- bzw. Druckstutzen/ und g in Verbindung. Aus der Pfeilrichtung ist die Strömung des Fördermittels ersichtlich. Die Reibungskanäle sind bei /t durch einen segmentartigen Ausschnitt unterbrochen. Von L bis h nimmt der Reibungskanal in radialer Breite stetig zu und in axialer Tiefe stetig ab. Von h bis i nimmt der Reibungskanal in radialer Breite wieder stetig ab und in axialer Tiefe wieder zu. Durch die breite Ausführung der Reibungskanäle bei h ist den Arbeitsschaufeln des Kreiselrades eine größtmöglichste Angriffsfläche gegeben, wodurch die Flüssigkeitsteilchen zwangsläufig mitgenommen werden und der Wirkungsgrad der Pumpe erheblich gesteigert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSP1tUC11 ; Reibungspumpe mit kreisender Hilfsflüssigkeit und offenem Schaufelrad in konzentrischem Gehäuse, in dessen Seitenwänden Reibungs- bzw. Arbeitskanäle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Breite der Reibungskanäle c auf der Saugseite (vorn L bis h) stetig zunimmt und die axiale Tiefe stetig abnimmt, auf der Druckseite aber (von k bis i) die radiale Breite wieder ab- und die axiale Tiefe wieder stetig zunimmt.
DEM120885D 1932-08-28 1932-08-28 Reibungspumpe Expired DE569813C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM120885D DE569813C (de) 1932-08-28 1932-08-28 Reibungspumpe

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DEM120885D DE569813C (de) 1932-08-28 1932-08-28 Reibungspumpe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE569813C true DE569813C (de) 1933-02-08

Family

ID=7329664

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM120885D Expired DE569813C (de) 1932-08-28 1932-08-28 Reibungspumpe

Country Status (1)

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DE (1) DE569813C (de)

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