DE569660C - Schaltgeraet fuer die automatische Abschaltung von elektrischen Daempfgeraeten - Google Patents
Schaltgeraet fuer die automatische Abschaltung von elektrischen DaempfgeraetenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N17/00—Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
- A23N17/004—Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs for treating by application of heat, e.g. by means of potato cookers
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Description
- Schaltgerät für die automatische Abschaltung von elektrischen Dämpfgeräten Die automatische Abschaltung von elektrischen Dämpfgeräten erfolgt gegenwärtig in der Hauptsache durch Thermostate, Schaltuhren oder Zähler mit Schaltwerken. Der Thermostat vermag sich nicht an die wechsehide Beschaffenheit des Dämpfgutes anzupassen, so daß sein Betrieb bei Wechsel in der Beschaffenheit des Dämpfgutes trotz sorgfältigster Einstellung entweder zu viel oder zu wenig elektrische Arbeit dem Dämpfer zuführt. Die gleiche Unzulänglichkeit ergibt sich bei Verwendung von Schaltuhren, welche außerdem das evtl. Wegbleiben des Stromes. die in Überlandnetzen unter Umständen nicht immer vermeidbaren Spannungsschwankungen usw. nicht berücksichtigen. Auch der Zähler mit Schaltwerk, welcher die dem Dämpfgut zuzuführende elektrische Arbeit bemessen soll, weist die gleiche Unfähigkeit in der Anpassung an wechselnde Beschaffenheit des Dämpfgutes auf; er kann nur auf eine einzige besondere Anforderung des Dämpfgutes eingestellt werden.
- Es wird deshalb erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Abschaltung des elektrischen Dämpfgerätes in Abhängigkeit von dem plötzlichen Temperaturabfall des Dämpfgutes zu bewirken, welcher eintritt bei erfolgtem Platzen der Stärkezellen im Dämpfprozeß und durch die dabei plötzlich benötigte Verdampfungswärme der in den Stärkezellen enthaltenen Flüssigkeitsmengen. Den Temperaturverlauf des Dämpfgutes während des Dämpfprozesses auf Grund dieser t'herlegungen stellt beispielsweise Abb. i dar. Der Temperaturabfall bei a ist ein einwandfreies Kennzeichen dafür, daß sich die Stärkezellen des Dämpfgutes geöffnet haben. Da jedoch im praktischen Dämpfprozeß nicht alle Stärkezellen gleichzeitig platzen, zeigt die Temperaturzei.tkurve eines praktischen Dämpfprozesses den Verlauf der Abb.2. Der Knick der Temperaturzeitkurve bei a (Abb.2) ist der Zeitpunkt, an welchem ein großer Teil der Stärkezellen sich geöffnet hat; die Kurve steigt zwischen a und b (Abb.2) bei unverminderter Stromzufuhr wesentlich flacher an. 'um dann nach Abschaltung der Stromzufuhr während des sogenannten Nachdämpfprozesses wieder abzufallen. Die Abb.3 gibt die Prinzipanordnung eines der Erfindung zugrunde liegenden Schaltgerätes wieder, welches das Dämpfgerät innerhalb einer gewissen Zeit nach dem Knick a der Temperaturzeitkurve, d. h. während des flacheren Anstieges der Dämpfguttemperatur, unter genauester Dosierung der zum Dämpfprozeß benötigten elektrischen Arbeit automatisch abschaltet.
- Die Erfindung sei an Hand der Abb.3 näher erläutert: In das Dampfgerät ist eine Doppelmeßdose i bis 7 eingesetzt, welche in der Hauptsache die beiden Meßdosen i und 2 umfaßt. Die Meßdosen i und 2 bestehen aus einem Baustoff hoher Wärmeleitfähigkeit, beispielsweise aus Kupferblech, und sind durch eine aus einem Baustoff sehr geringer Wärmeleitfähigkeit bestehende Verschraubtmg 3 miteinander verbunden. Zwischer beiden Meßdosen i und 2 befindet sich, in die Verschraubung 3 eingespannt, die elastische Membran 4, welche sich schon auf geringen Differenzdruck der in den Meßdosen i und 2 eingeschlossenen Luftmengen nach der einen oder anderen Seite durchbiegt. Die Meßdose i besteht aus starkwandigem Kupferblech; das in ihr @eingeschlossene Luftvolumen nimmt demzufolge die Temperaturänderungen des Dämpfgutes nur sehr langsam an (unelastische Meßdose). Die Meßdose 2 dagegen besteht aus dünnwandigem Kupferblech, so daß das in ihr ,enthaltene Luftvolumen sblinell die Temperatur des sie umgebenden Dämpfgutes annimmt (elastische Meßdose). Das in der Meßdose i eingeschlossene Luftvolumen folgt demzufolge der in Abb.4 strichpunktiert gekennzeichneten Temperatur des Dämpfgutes nach der Temperaturzeitkurve i, das in der Meßdose 2 eingeschlossene Luftvolumen dagegen nach der Temperaturzeitkurve z. Bei einem gewissen Temperaturunterschied A t der Luftvolumina in den Meßdosen i und 2 (s. Abb. ¢) biegt sich die elastische Membran 4 unter dem- Einfluß des Druckunterschiedes in den Meßdosen i und 2 (Abb.3) nach der Seite der elastischen Meßdose 2 ' so weit durch; daß die Membran 4 den Schaltnocken 5 (Abb.3) berührt und dadurch den Betätigungsstromkreis für den Unterbrechungsschalter schließt. Um die Dämpfzeit veränderlicher Beschaffenheit des Dämpfgutes anpassen zu können, braucht lediglich die Meßdose 2 mehr oder weniger tief in die Verschraubung 3 (Abb. 3 j eingeschraubt und dadurch der Wegs (Abb.3) der Durchbiegung für die Membran 4 bis zum Anschlag an den Schaltnocken 5 verändert zu werden. Je größer der Abstands der Membran 4 bei gleichen Temperaturen (Anfangszustand) der Luftvolumina in den Meßdosen i und 2 von der Schaltnocke 5 ist, bei um so größerem Temperaturunterschied A t erfolgt die Berührung der Membran 4 mit dem Schaltnocken 5, d. h. um so länger bleibt der Dämpfer unter Strom. 6 und 7 sind die flexiblen, z. B. mit Glasperlen isolierten. Zuleitungen des Schaltgerätes zu dem die Stromzufuhr unterbrechenden Schalter (Abb.3). Die Betätigung des Unterbrechungsschalters kann :entweder mit der Netzspannung oder aber mittels Kleinspannung unter Verwendung eines besonderen Kleintransformators am Unterbrechungsschalter erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltgerät für die automatische Abschaltung von elektrischen Dämpfgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel, z. B. durch Membranen abgeschlossene Meßdosen, vorgesehen sind, welche die Abschaltung der elektrischen Dämpfgeräte vollautomatisch bewirken in Abhängigkeit von einer bei Beendigung des Dämpfprozesses eintretenden Unstetigkeit des Anstieges der Dämpfgqttemperatur als Kennzeichen für die Beendigung des Dämpfvorganges.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK119323D DE569660C (de) | 1931-03-07 | 1931-03-07 | Schaltgeraet fuer die automatische Abschaltung von elektrischen Daempfgeraeten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK119323D DE569660C (de) | 1931-03-07 | 1931-03-07 | Schaltgeraet fuer die automatische Abschaltung von elektrischen Daempfgeraeten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569660C true DE569660C (de) | 1933-02-06 |
Family
ID=7244311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK119323D Expired DE569660C (de) | 1931-03-07 | 1931-03-07 | Schaltgeraet fuer die automatische Abschaltung von elektrischen Daempfgeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569660C (de) |
-
1931
- 1931-03-07 DE DEK119323D patent/DE569660C/de not_active Expired
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