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DE569361C - Antriebsvorrichtung fuer Stereotypieplattengiessmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Stereotypieplattengiessmaschinen

Info

Publication number
DE569361C
DE569361C DE1930569361D DE569361DD DE569361C DE 569361 C DE569361 C DE 569361C DE 1930569361 D DE1930569361 D DE 1930569361D DE 569361D D DE569361D D DE 569361DD DE 569361 C DE569361 C DE 569361C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
gear
mold
star gear
drive device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930569361D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vogtlaendische Maschinenfabrik AG filed Critical Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
Application granted granted Critical
Publication of DE569361C publication Critical patent/DE569361C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Stereotypieplattengießmaschinen Um Stereotypieplattengießmaschinen zwangsläufig anzutreiben, hat man einerseits vorgeschlagen, die jeweils zu bewegenden Wellen mit Hilfe von Kupplungen, die von einer ständig umlaufenden Steuerwelle geschaltet werden, an die Hauptantriebswelle zu schalten und anderseits hat man statt dessen zwangsläufige Schaltungen verwendet, bei denen zwar Kupplungen vermieden sind, dafür aber eine Zwischenwelle von der Hauptantriebswelle aus mit Hilfe verschiedener, in einem zwangsläufigen Wechsel zur Wirkung kommender Übersetzungsgetriebe absatzweise und dabei bald schneller, bald langsamer gedreht wird und dann ihrerseits mit Hilfe weiterer, absatzweise arbeitender Rädergetriebe bald die Gießformwelle, bald die Kükenwelle antreibt. Kommt jede Änderung des Ineinandergreifens einzelner Getriebeteile stoßartig zur Geltung, so treten sehr hohe Beanspruchungen in den Getriebeteilen auf, was die Betriebssicherheit beeinträchtigt und ein störendes Geräusch verursacht.
  • Um einen Gießmaschinenantrieb zu schaffen, bei dem im Gegensatz zu den vorbekannten Getrieben eine besondere Steuerwelle und die Verwendung von Kurvenscheiben zur zeitweisen Verriegelung von Getriebeteilen entbehrlich, dafür aber die Verwendung von an sich bekannten Sternrädergetrieben unter weitestgehender Vereinfachung der Antriebsvorrichtung und Verminderung der erforderlichen Anzahl von Schaltgetrieben und insbesondere von Zahnkranzsegmenten möglich ist, wird erfindungsgemäß von einer stetig, aber bei jedem Gießvorgang nur einmal umlaufenden Hauptantriebswelle aus unmittelbar ein Sternradgetriebe mit einem zweiarmigen Sperrschuh bewegt und durch dieses die Gießformwelle in solcher Weise gedreht, daß die Eingriffslinie der zusammenarbeitenden Zahnkranzsegmente des Sternradgetriebes bei Beginn eines Arbeitsspieles und am Ende eines solchen in der :Mitte der jeweils zusammenkämmenden Zahnkranzsegmente liegt, während andererseits von der Hauptantriebswelle aus unter Zwischenschaltung eines Stirnrädergetriebes mit dem Übersetzungsverhältnis 2 : z ein weiteres Sternrädergetriebe gedreht und durch dieses mit einem weiteren Stirnräderübersetzungsgetriebe die Antriebskurbel für das Absperrmittel der Gießform bewegt wird, wobei ein und dieselben Triebstöcke dieses letzteren Sternradgetriebes während eines jeden Arbeitsspieles in zwei zeitlich auseinanderliegenden Phasen zur Wirkung kommen.
  • Die Abb. z und 2 der Zeichnung v eranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Bewegung der Gießform und des Absperrorgans wird von der Hauptantriebswelle z abgeleitet, die während eines Gießvorganges gleichmäßig einmal umläuft und sich dann selbsttätig abschaltet. Dies kann entweder dadurch erreicht werden, daß die Welle i nach der Einschaltung ihres Motors von diesem unter Zwischenschaltung eines entsprechenden Übersetzungsgetriebes gedreht wird und nach einem vollständigen Umlauf ihrerseits die elektrische Stromleitung zum Motor abschaltet, oder dadurch, daß man ein mechanisches Schaltgetriebe an sich bekannter Bauart vorsieht, durch das die Welle i an eine vom Motor ständig angetriebene Scheibe angeschaltet und von dieser nach einem vollständigen Umlauf abgeschaltet wird.
  • Auf der Welle i ist für den Antrieb der die Gießform in bekannter Weise bewegenden Kurbel a die Triebscheibe 3 mit den Triebstöcken 4 und 5 sowie die Sperrscheibe 6 befestigt. Die Triebscheibe 3 besitzt ein Zahnkranzsegment 7. Mit diesem greift sie in der Ruhestellung in ein Zahnkranzsegment 8 ein, das auf der Zwischenwelle 9 gelagert ist. Das Übersetzungsverhältnis der beiden Zahnkranzsegmente 7 und 8 beträgt 2 : 5, so daß durch eine Drehung der Welle i um 36' aus der in Abb. i ersichtlichen Ruhestellung heraus die Welle 9 um 9o ° gedreht wird. Hierbei gelangt der Triebstock 4 in den Einlaufschlitz io der auf der Welle 9 befestigten Sperrscheibe ii, so daß der Sperrschuh i2 sich an die Außenseite der auf der Welle 1 sitzenden Sperrscheibe 6 anlegt und hierdurch eine Mitnahme der Welle 9 beim Weiterlauf der Welle i vorläufig verhindert. Erst wenn die Welle i sich dem Ende eines vollen Umlaufes nähert, gelangt der Triebstock 5 in Eingriff mit dem Einlaufschlitz 13 der Hemmscheibe ii und dreht diese so weit, daß das Zahnsegment 7 in Eingriff mit dem Zahnkranzsegment 14 gelangt, das dem Zahnkranzsegment 8 gegenüberliegend auf der Welle 9 befestigt ist. Das Übersetzungsverhältnis ist so abgepaßt, daß durch den vollen Umlauf der Welle i die Welle 9 nur um 18o°, jedoch in zwei Stufen von je 9o° am Anfang und am Ende des vollen Umlaufes der Welle i gedreht wird. Bei jeder dieser beiden Teilbewegungen hat die Welle 9 mit Hilfe des im Verhältnis 2 : 1 übersetzten Stirnrädergetriebes 15, 16 die Welle 17 um je 18o' gedreht. Auf der letzteren sitzt die Kurbel e, die in der bereits obenerwähnten Weise zum Antrieb der Gießform dient. Diese ist daher jedesmal um 18'o' am Anfang und am Ende eines Umlaufes der Welle i und demgemäß auch am Anfang und Ende eines Gießvorganges gedreht worden und hat bei der ersten Teilbewegung die Gießform geschlossen und diese bei der letzten Teilbewegung erneut geöffnet, wie es für die Bedienung der Maschine erforderlich ist.
  • Die Bewegung des Absperrmittels, Hahnkükens oder Schiebers, von der Hauptantriebswelle i aus biete insofern eine andersgeartete Aufgabe, als die Drehung des betreffenden Sternrades nicht in dem Augenblick beginnen kann, wo die Welle i aus ihrer Ruhestellung heraus gedreht wird, sondern erst dann, wenn die Gießform geschlossen ist.
  • Wenngleich man auch hierfür unmittelbar von der Welle i aus ein Sternrad antreiben lassen könnte, so empfiehlt es sich doch, hierfür ein im Verhältnis 2 : x ins Schnelle übersetztes Zwischengetriebe zu verwenden, damit man die erforderlichen Verstellungen während größerer Drehwinkel ausführen kann, wodurch sich günstigere Kräfteverhältnisse in den Getriebeteilen ergeben. Aus diesem Grunde wird erfindungsgemäß zur Verstellung des Absperrmittels von der Welle i aus mit Hilfe des Stirnrädergetriebes 18, i9 eine Zwischenwelle 2o angetrieben, die doppelt - so schnell wie die Welle i umläuft. Auf der Welle 2o sitzt die Sperrscheibe 21, die mit Hilfe der Triebstöcke 22 und 23 die Schaltscheibe 24 und mit Hilfe ihrer Zahnkranzsegmente 25 entsprechende Segmente 26 des auf der Welle 27 sitzenden Sternrades dreht. Die Sperrscheibe 21 mit den Triebstöcken 22 und 23 nimmt in der Anfangsstellung die aus Abb. 2 ersichtliche Stellung ein, so daß die Welle i erst um einen bestimmten Winkel sich weiterdrehen muß, bevor der Triebstock 22 in einen Einschnitt der Schaltscheibe 24 eingreift und diese so weit mitnimmt, daß deren Segment 26 in den Bereich des Segmentes 25 der Hemmscheibe 21 gelangt. Am anderen Ende der Zahnkranzsegmente 25 und 26 gelangt der Triebstock 23 in einen Einschnitt der Schaltscheibe 24. Auf soche Weise wird bei jeder Umdrehung der Welle 2o die Schaltscheibe 24 zunächst um i2o ° weitergedreht und dann durch die Sperrscheibe 21 festgehalten. Die Bewegungen der Scheibe 24 werden mit einem Übersetzungsverhältnis von 3 : 2 mittels des Stirnrädergetriebes 28, 29 auf die Kurbelwelle 30 übertragen, die infolgedessen bei jeder drittel Umdrehung der Welle 27 eine halbe Umdrehung ausführt, so daß die Kurbel 31 abwechselnd das Absperrmittel für den TvIetalleintritt aus dem Kessel in die Gießform öffnet und schließt.
  • Das beschriebene Getriebe ermöglicht es ohne weiteres, das Öffnen und Schließen des Absperrorgans in ein richtiges Zusammenspiel mit den Schließ- und Öffnungsbewegungen der Gießform zu bringen und für jede dieser Bewegungen die üblichen und bewährten Zeiträume einzuhalten, die man früher nur mit Hilfe von durch Nockenscheiben betätigten Kupplungen verwirklichen konnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CI3 ZwangsläufigwirkendeAntriebsvorrichtung für Stereotypieplattengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß von einer stetig, aber bei jedem Gießvorgang nur einmal umlaufenden Hauptantriebswelle (i) aus unmittelbar ein Sternradgetriebe (q. bis io) mit einem zweiarmigen Sperrschuh (11, 12) angetrieben und durch dieses die Gießformwelle in solcher `reise gedreht wird, daß die Eingriffslinie der zusammenarbeitenden Zahnkraifzsegmente des Sternradgetriebes bei Beginn eines Arbeitsspieles und am Ende eines solchen in der Mitte der jeweils zusammenkämmenden Zahnkranzsegmente liegt und von der Hauptantriebswelle aus unter Zwischenschaltung eines Stirnrädergetriebes (18, ig) mit dein Übersetzungsverhältnis 2: 1 ein weiteres Sternrädergetriebe gedreht und durch dieses mit einem weiteren Stirnräderübersetzungsgetriebe (2ibis27) mit dreiarmigem Sperrschuh (28) die Antriebskurbel für das Absperrmittel der Gießform bewegt wird, wobei ein und dieselben Triebstöcke dieses letzteren Sternradgetriebes während eines jeden Arbeitsspieles in zwei zeitlich auseinanderliegenden Phasen zur Wirkung kommen.
DE1930569361D 1930-08-01 1930-08-01 Antriebsvorrichtung fuer Stereotypieplattengiessmaschinen Expired DE569361C (de)

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DE569361T 1930-08-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE569361C true DE569361C (de) 1933-02-02

Family

ID=6568323

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930569361D Expired DE569361C (de) 1930-08-01 1930-08-01 Antriebsvorrichtung fuer Stereotypieplattengiessmaschinen

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DE (1) DE569361C (de)

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