DE569328C - Antriebseinrichtung fuer bandfoermige Traeger von Laut- und Bildschrift, insbesondere fuer Tonfilme - Google Patents
Antriebseinrichtung fuer bandfoermige Traeger von Laut- und Bildschrift, insbesondere fuer TonfilmeInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B31/00—Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/18—Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
- G11B15/46—Controlling, regulating, or indicating speed
- G11B15/48—Starting; Accelerating; Decelerating; Arrangements preventing malfunction during drive change
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Description
AUSGEGEBEN AM
!.FEBRUAR 1933
!.FEBRUAR 1933
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebseinrichtung für bandförmige Aufzeichnungsträger,
bei der es darauf ankommt, daß das Filmband mit möglichst gleichmäßiger Geschwindigkeit vor "der Belichtungsstelle vorbeibewegt wird. Außerdem muß die
Bewegung des Filmbandes mit sehr großer Beschleunigung eingeleitet werden. Damit
Unregelmäßigkeiten in den einzelnen Teilen der Anordnung, wie Führungsrolle, Abwickelrolle,
Aufwickelrolle, die Bewegung des Filmbandes an der Belichtungsstelle möglichst wenig beeinflussen, ist es erforderlich, daß
sich geringe Geschwindigkeitsunterschiede innerhalb der Einrichtung ausgleichen können.
Die bekannten Anordnungen benutzen mit Rücksicht auf den zu erreichenden Synchronismus
als Antriebsmotoren Synchronmotoren. Um geringe Unterschiede in der Geschwindigkeit
des Antriebsmotors, die auf Schwankungen des BelastungsWiderstandes zurückzuführen
sind, auszugleichen, ist es bekannt, mit dem Antriebsmotor oder der Zugrolle für den Film eine Schwungmasse zu kuppeln.
Macht man diese Masse so groß, daß sie ein wirklich gleichmäßiges Arbeiten der Einrichtung
gewährleistet, so entsteht der große Nachteil, daß der Synchronmotor beim Anlauf
so stark belastet wird und infolgedessen sehr leicht außer Tritt fällt. Es wäre an sich
möglich, die Schwungmasse über eine Feder mit der Antriebsachse zu kuppeln, um den
Anlaufstoß etwas zu dämpfen, jedoch hat es sich ergeben, daß diese Federn sehr leicht
reißen und zu unerwünschten Schwingungen des Antriebssystems Anlaß geben.
Gemäß der Erfindung werden diese Mängel dadurch vermieden und die genannten Bedingungen
in bezug auf gleichmäßige Filmführung dadurch erfüllt, daß die Schwungmasse vor ihrem Kuppeln mit der Filmbewegungseinrichtung
auf ihre Solldrehzahl vorbeschleunigt wird. Dies kann entweder durch den für den Antrieb der Gesamteinrichtung vorgesehenen
Hauptmotor oder durch einen besonderen Hilfsmotor erfolgen. Hat die Schwungmasse
ihre Solldrehzahl erreicht, so wird sie am zweckmäßigsten durch eine magnetische Kupplung
mit der Achse der Bewegungseinrichtung gekuppelt. Diese Anordnung bringt außer der Vermeidung eines zu großen Anlaufstoßes
den Vorteil mit sich, daß man die Schwungmasse größer machen kann als bei den bisherigen
Anordnungen und infolgedessen eine höhere Gleichmäßigkeit in der Filmgeschwindigkeit
erreicht.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden.
Dipl.-Ing. Gustav Kenina in Berlin-Ηalensee.
Es läßt sich eine weitere Verbesserung der Filmführung dadurch erreichen, daß man die
Achsen der Vor- und Nachwickelrollen, die im allgemeinen von demselben Motor angetrieben
werden wie der Hauptwickler, elastisch mit den Mänteln der Vor- und Nachwickeltrommeln
kuppelt und außerdem besondere Spannrollen an sich bekannter Bauart
vorsieht, die geringe Geschwindlgkeitsunterschiede in der Filmbewegung ausgleichen
können.
Die Abb. ι und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens und stellen.
Grund- und Aufriß der Anordnung dar.
Das Filmband χ wird durch den Hauptwicklei· b über die Trommel α an der Belichtungsstelle
ζ vorbeigeführt. Um den Hauptwickler möglichst zu entlasten, wird der Film durch die Vorwickelrolle C1 von der Vorratstrommel
h heruntergezogen und durch die Nachwickelrolle C2 auf die Aufwickeltrommel k
befördert. Zwischen der Vorratstrommel h und der Vorwickelrolle C1 einerseits und der
Aufwickeltrommel k und der Nachwickelrolle C2 andererseits sind die bekannten Doppelspannrollen
e, d eingeschaltet. Die Achsen dieser Trommeln sind durch ein Verbindungsstück/
miteinander verbunden; das sich um eine feststehende Achse g drehen kann und
durch eine Feder so gedreht wird3 daß das Filmband straff gehalten wird. Um das Ab-
und Auflaufen des Filmbandes auf die Wick-'ler zu erleichtern, sind besondere Führungsrollen I bzw. tn vorgesehen, die sich federnd
gegen das Band legen. Die elastische Kupplung zwischen den Vor- und Nachwickelrollen
mit den zugehörigen Achsen V1 und V2 wird
durch die Federn η bewerkstelligt.
In Abb. 2 stellt s die Achse des Hauptwicklers b dar, die über ein Kegelradgetriebe u
mit einer horizontalen Achsel in Verbindung
- steht. Die Achsel die gleichzeitig mit dem Hauptantriebsmotor ο verbunden ist, treibt
über ein zweites Kegelradgetriebe w die
Achsen V1 und V2 der Vor- und Nachwickelrollen
C1 und c.2 an. Die Achsen zwischen s
und ν können auch über ein elastisches Kupplungsglied miteinander verbunden sein.
Die Schwungmasse q kann mit Hilfe der magnetischen Kupplung/· mit der Achses des
Hauptwicklers b gekuppelt' werden, nachdem sie vorher durch den Hilfsmotor ρ auf ihre
Solldrehzahl beschleunigt worden ist. Die Kupplung zwischen dem Hilfsmotor ρ und
der Schwungmasse^ erfolgt über eine Kupplungsscheibe B1, die nur so lange mit der
Schwungmasse in Eingriff steht, als die magnetische Kupplung unerregt ist. Als bekannt
wird vorausgesetzt, den Motor z. B. bei Aufnahmeeinrichtungen mittels einer elektromagnetischen
Kupplung in voller Tourenzahl bei Beginn der Aufnahme an das Antriebswerk anzuschalten.
Es ist selbstverständlich möglich, die einzelnen Teile der Filmantriebseinrichtung auch
auf andere Weise mit den Antriebsmitteln zu kuppeln. Ebenso ist die Anwendung der
Federung der Vor- und Nachwickler und der Spannrollen nicht auf das vorliegende Ausführungsbeispiel
beschränkt.
Zweckmäßig wird man die Einschaltvorrichtung für den Hauptmotor so einrichten,
daß das Anlassen des Motors gemeinsam mit dem Einschalten der magnetischen Kupplung
erfolgt.
Claims (5)
1. Antriebseinrichtung für bandförmige Träger von Laut- oder Bildschrift u. dgl.,
insbesondere für Tonfilme, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzielung einer gleichmäßigen Geschwindigkeit vorgesehene
Schwungmasse vor ihrer Kupplung mit der Antriebseinrichtung auf ihre Solldrehzahl
beschleunigt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleunigung
der Schwungmasse durch den Synchronmotor der Antriebseinrichtung oder durch einen besonderen Hilfsmotor erfolgt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung
der Schwungmasse mit der Antriebseinrichtung mit Hilfe einer magnetischen Kupplung erfolgt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse
mit der Achse des Hauptwicklers gekuppelt wird.
5. Einrichtung nach -einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mantel der Vor- und Nachwickelrolle (C1, C2) federnd mit den zügehörigen
Achsen (V1, V2) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES92514D DE569328C (de) | 1929-06-30 | 1929-06-30 | Antriebseinrichtung fuer bandfoermige Traeger von Laut- und Bildschrift, insbesondere fuer Tonfilme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES92514D DE569328C (de) | 1929-06-30 | 1929-06-30 | Antriebseinrichtung fuer bandfoermige Traeger von Laut- und Bildschrift, insbesondere fuer Tonfilme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569328C true DE569328C (de) | 1933-02-01 |
Family
ID=7517268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES92514D Expired DE569328C (de) | 1929-06-30 | 1929-06-30 | Antriebseinrichtung fuer bandfoermige Traeger von Laut- und Bildschrift, insbesondere fuer Tonfilme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569328C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873503C (de) * | 1937-01-28 | 1953-04-16 | Klangfilm Gmbh | Tonfilm- oder Bildtonfilmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle |
| DE1090445B (de) * | 1956-06-23 | 1960-10-06 | Telefunken Gmbh | Magnettongeraet |
-
1929
- 1929-06-30 DE DES92514D patent/DE569328C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873503C (de) * | 1937-01-28 | 1953-04-16 | Klangfilm Gmbh | Tonfilm- oder Bildtonfilmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle |
| DE1090445B (de) * | 1956-06-23 | 1960-10-06 | Telefunken Gmbh | Magnettongeraet |
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