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DE569155C - Antennendurchfuehrung, bestehend aus zwei zu beiden Seiten des Fensterglases anliegenden Elektrodenplatten - Google Patents

Antennendurchfuehrung, bestehend aus zwei zu beiden Seiten des Fensterglases anliegenden Elektrodenplatten

Info

Publication number
DE569155C
DE569155C DEP64564D DEP0064564D DE569155C DE 569155 C DE569155 C DE 569155C DE P64564 D DEP64564 D DE P64564D DE P0064564 D DEP0064564 D DE P0064564D DE 569155 C DE569155 C DE 569155C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
window glass
window
sides
electrode plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP64564D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERM PAWLIK
Original Assignee
HERM PAWLIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERM PAWLIK filed Critical HERM PAWLIK
Priority to DEP64564D priority Critical patent/DE569155C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE569155C publication Critical patent/DE569155C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/12Supports; Mounting means
    • H01Q1/1207Supports; Mounting means for fastening a rigid aerial element
    • H01Q1/1221Supports; Mounting means for fastening a rigid aerial element onto a wall

Landscapes

  • Details Of Aerials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Durchführung für Antennen,, wie sie insbesondere benötigt werden, um die Zuleitung einer Rundfunkantenne in Zimmer oder Gebäude einzuführen. Die gebräuchliche Durchführung dieser Art hat den Nachteil, daß sie eine Durchbohrung der Mauer, des Fensterrahmens oder des Fensterglases erforderlich macht. Es ist zwar auch eine Antennendurchführung bekannt, bei welcher zur Vermeidung dieses Nachteils der Antennenstrom durch zwei mit entsprechenden Anschlußmitteln versehene, zu beiden Seiten des Fensterglases angebrachte Kondensatorplatten eingeführt wird, wobei das zwischen den Kondensatorplatten befindliche Fenster als Dielektrikum wirkt.
Abb. ι veranschaulicht eine solche Antennendurchführung. Wie die Abbildung zeigt, wird der Antennenstrom durch das Fenster hindurch mit Hilfe zweier Kondensatorelektroden b1 und b2 eingeführt, welche das als Dielektrikum wirkende Fensterglas« zwischen sich einschließen. Die Kondensatorelektroden, welche kreisplattenförmig zu denken sind, können aus Metall bestehen und mit Anschlußbolzen c versehen sein, welche ihrerseits durch geeignete Anschlußschrauben mit der Antennenzu- und -ableitung verbunden werden. Die Elektroden können durch Blattfedern e an das Glas gedrückt werden, welche an dem Fensterrahmen g angeschraubt sind.
Die bekannten Durchführungen dieser Art haben jedoch den Nachteil, daß die Elektroden des die Durchführung bildenden Kondensators den Niederschlägen, wie Regen und Schnee, ungeschützt preisgegeben sind. Bei starkem Regen oder angewehtem Schnee kann sich daher leicht eine Verbindung zwischen den Metallelektroden und dem Fensterrahmen herstellen, d. h. eine unerwünschte Ableitung der Antenne, die bis zum Kurzschluß führen kann.
Gemäß der Erfindung wird deshalb diese bekannte Antennendurchführung dadurch verbessert, daß wenigstens die auf der Außenseite des Fensters gelegene Elektrodenplatte auf der dem Fenster abgewandten Seite von Isolierstoff umkleidet ist.
Zweckmäßig wird außerdem die Elektrode an ihrem Umfang gegen das Eindringen von Wasser und Schnee vollkommen abgedichtet. Die an das Fensterglas anzulegenden Elektrodenplatten können ganz aus Metall hergestellt sein oder eine den Isolierkörper bedeckende Metallfolie bilden. Die Metallfolie, welche aufgezogen, aufgewalzt, aufgespritzt,
galvanisch oder in anderer geeigneter Weise aufgebracht sein kann, muß hierbei mit Ansehlußstücken in Verbindung stehen, die durch den Isolierkörper hindurchgeführt sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Abb. 2 bis 3 erläutert.
Abb. 2 zeigt den Schnitt durch eine Kondensatorelektrode gemäß der Erfindung, bei welcher ein Isolierkörper b auf der mit dem Glas in Berührung kommenden Seite mit einem Metallbelag d versehen ist. Dieser Metallbelag steht mit den Anschlußbolzen c in elektrischer Verbindung.
Abb. 2a zeigt in einer geschnittenen Darstellung zwei zusammengehörige Elektrodenkörper dieser Art, welche zu beiden Seiten des Fensterglases anliegen. Der Umfang der Elektrodenkörper ist nach innen abgeschrägt, so daß eine Hohlkehle gebildet wird, die mit einem Kitt/ ausgefüllt werden kann, so daß die Elektrodenkörper ohne weitere Befestigungsmittel an dem Glas haften.
Abb. 3 zeigt eine Ausführung, bei welcher der Isolierkörper b aus Gummi besteht und an der mit dem Metallbelag d versehenen Seite derart hohl ausgebildet ist, daß der Körper in der bei Saugnäpfen bekannten Weise pneumatisch ohne weitere Befestigungsmittel an dem Glas haftet. Auch bei dieser Ausführung ist ein Anschlußbolzen C durch den Gummikörper d hindurchgeführt, um den Metallbelag d mit der Antennenzu- oder -ableitung zu verbinden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Antennendurchführung, bestehend aus ■ zwei zu beiden Seiten des Fensterglases anliegenden und mit diesem eine Kondensa/toreinführung bildenden Elektrodenplatten, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die auf der Außenseite des Fensters gelegene Elektrodenplatte auf der dem Fenster abgewandten Seite von Isolierstoff umkleidet ist.
2. Antennendurchführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Elektroden umhüllenden Isolierkörper an ihrem Umfange eine zur Aufnahme des Befestigungskittes dienende Abschrägung oder Auskehlung besitzen.
3. Antennendurchführung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper aus Gummi bestehen und an ihrer unteren, den Metallbelag tragenden Seite derart hohl ausgebildet sind, daß sie saugnapfartig an dem Fensterglase haften.
4. Antennendurchführung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus 'einem durch ein geeignetes Metallisierungsverfahren hergestellten metallischen Überzug besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP64564D 1932-01-09 1932-01-09 Antennendurchfuehrung, bestehend aus zwei zu beiden Seiten des Fensterglases anliegenden Elektrodenplatten Expired DE569155C (de)

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Publications (1)

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DE569155C true DE569155C (de) 1933-01-30

Family

ID=7390433

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