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DE569125C - Einrichtung zur Kompensation der Streureaktanz bei Kaskadenwandlern oder Stufendrosselspulen - Google Patents

Einrichtung zur Kompensation der Streureaktanz bei Kaskadenwandlern oder Stufendrosselspulen

Info

Publication number
DE569125C
DE569125C DES90955D DES0090955D DE569125C DE 569125 C DE569125 C DE 569125C DE S90955 D DES90955 D DE S90955D DE S0090955 D DES0090955 D DE S0090955D DE 569125 C DE569125 C DE 569125C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compensation
leakage reactance
stepped
reactors
capacitance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES90955D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES90955D priority Critical patent/DE569125C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE569125C publication Critical patent/DE569125C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/18Rotary transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Kompensation der Streureaktanz bei Kaskadenwandlern oder Stufendrosselspulen Bei Kaskad.n"vandlern oder Stufendrosselspulen ist die Streureaktanz ungefähr der Anzahl der einzelnen Stufenglieder proportional. Dies hat den 'Nachteil, daß nur geringe Leistungen für die Messungen entnommen werden dürfen, da sonst die gegebenen Fehlergrenzen überschritten werden. Die Belastungsfähigkeit von Kaskadenwandlern oder Stufendrosselspulen ist daher geringer als bei -Meß-%vandlern normaler Bauart.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung zur Beseitigung der Streureaktanz. Hierzu ist bei einer Ausführungsform der Erfindung in den Sekundärkreis des Kaskadenwandlers oder der Stufendrosselspule in Reihe zur Last eine Kapazität gelegt. Der Erfindungsgedanke läßt sich auch in der U'eise verwirklichen, daß in einen über eine Sekundärwicklung eines Stufengliedes und eine Wicklung eines anderen Stufengliedes verlaufenden Kreis oder in mehrere derartiger Kreise je eine Kapazität gelegt wird. Diese letztere Anordnung kann gleichzeitig neben der zuerst genannten Ausführung Anwendung finden. Die Einfügung der Kompensationskapazität in den betreffenden Kreis kann mittels eines Hilfstransformators erfolgen. Bei Wahl eines geeigneten Übersetzungsverhältnisse, wird hierdurch erreicht, daß die erforderliche Größe des verwendeten Kondensators wesentlich kleiner ist, als wenn man ihn unmittelbar einfügt. Die neue Einrichtung ermöglicht eine teilweise oder auch vollständige Kompensation der sekundären und auch der primären Streureaktanz.
  • Es ist bekannt, bei einfachen Wandlern zum Zwecke der Kompensation des Phasenfehlers an die Sekundärwicklung parallel zur sekundären Last eine Kapazität anzuschließen oder neben der eigentlichen Sekundärwicklung noch eine zweite, mit einem Kondensator belastete Sekundärwicklung vorzusehen. Mit dieser Anordnung ist es jedoch im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand nicht möglich, die Streureaktanz zu kompensieren. Der Wesensunterschied des Erfindungsgegenstandes gegenüber dem Bekannten ergibt sich übersichtlich aus den diesen Anordnungen entsprechenden reduzierten Schaltungen nach Abb. 6 und 7 und den zugehörigen Vektordiagrammen nach Abb.6a und 7a.
  • Bei der bekannten Anordnung nach Abb. 6 liegt parallel zur sekundären Last, die den Strom J_" aufnimmt, eine Kapazität, die den Strom J., führt. Dieser Strom eilt der Sekundärspannung E2 um 9o° vor und hat einen inneren Spannungsabfall J'., # Zk in dem Wandler zur Folge, wobei ik dessen Kurzschlußimpedanz ist. In dem Spannungsdiagramm nach Abb.6a führt der Vektor J2, # Zk von dem Endpunkt des Vektors dei# Sekundärspannung & zu dem Punkt A. Der sekundäre i\Tetzstrom I2" bedingt einen inneren Spannungsabfall I2" # Z", der zu dem Vektor J,1 # Zk zu addieren ist und von dem Punkt A zu dem Punkt B führt, wodurch man den Vektor der Primärspannung El erhält. Der Punkt A bildet den Drehpunkt für den Vektor J2" # Zk, dessen Spitze B bei Änderung der sekundären Phasenverschiebung auf dem Kreisbogen CD wandert und der bei cos cp2 - i mit AD und bei cos 92 = o mit AC zusammenfällt. Die jeweilige Lage des Punktes B auf dem Kreisbogen CD bestimmt die Größe des Leistungsfaktors cos (p2, den Spannungsabfall El - E2 und den Winkelfehler A (p2. Wie aus dem Diagramm hervorgeht, ist bei der Anordnung nach Abb.6 die Kurzschlußimpedanz und damit auch die Streureaktanz unabhängig von der Größe der parallel zur Last geschalteten Kapazität.
  • Demgegenüber ist bei dem Erfindungsgegenstand infolge der Reihenschaltung der zusätzlichen Kapazität (Abb.7) die Kurzschlußimpedanz von der Größe der Kompensationskapazität abhängig und wird bei vollständiger Kompensation der Streureaktanz zu einem Ohmschen Widerstand. Dieser Fall ist in dem zur Schaltung nach Abb.7 gehörenden Diagramm der Abb.7a angenommen. An den Vektor 0A der Sekundärspannung E.., schließt sich unmittelbar der Vektor AB - J2" # Z" an. Dieser ist bei vollständiger Kompensation der Streureaktanz, wie dargestellt, in Phase mit dem Vektor des Sekundärstromes J2". Der Kreisbogen C D bildet wieder den geometrischen Ort für den Endpunkt des Vektors J2" # Zk in dem Bereich von cos cp2 - i bis Cos cp2 = o.
  • Da bei der neuen Schaltung die Streureal-,tanz vollständig oder zu einem Teil kompensiert wird, so ist die Kurzschlußimpedanz Z" und somit auch der innere Spannungsabfall 41 # Zk kleiner als bei der bekannten Anordnung.
  • Hierdurch wird eine besonders günstige Beeinflussung des Fehlwinkels und des Spannungsabfalles erreicht, die sich, wie aus dem Diagramm hervorgeht, mit der bekannten Anordnung in dieser Weise nicht erzielen läßt.
  • Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt.
  • 1n Abb. i ist eine Stufendrosselspule mit Ausgleichswicklungen veranschaulicht. Die letzte Stufe ist als Spannungswandler ausgebildet. Sie besitzt eine Sekundärwicklung i, an welche ein Meßgerät 2 angeschlossen ist. In diesen Sekundärkreis ist in Reihe zu dem Meßgerät a die zur Kompensation der Streureaktanz dienende Kapazität 3 eingeschaltet. Eine ähnliche Anordnung zeigt Abb. z. Bei dieser Ausführung -ist jedoch die Kompensationskapazität 3 über einen Hilfstransformator a. in den Sekundärkreis gelegt. Die Sekundärseite. des Hilfstransformators 4 hat höhere Spannung als die Primärseite. Dadurch wird bei gleicher Größe der Kapazität die Stromaufnahme des Kondensators vergrößert, die Kapazität ist also wirksamer.
  • Man kann auch mehrere Kapazitäten zur Kompensation der Streureaktanz verwenden. Abb.3 zeigt beispielsweise eine Anordnung mit je einer Kapazität für jedes Wandler-oder Drosselspulenglied. Die einzelnen Kapazitäten sind hierbei jeweils in einen Kreis eingefügt, der über zwei als Ausgleichswicklungen dienende Sekundärwicklungen zweier Stufenglieder geführt ist. Dies kann, wie dargestellt, mittels Hilfstransformatoren geschehen, doch sind die Hilfstransformatoren nicht notwendig.
  • Wie die Erfindung bei Kaskadenstrotnwandlern anzuwenden ist, zeigen die Abli. 4. und 5. Gemäß Abb.4 wird eine Kapazität an die Sekundärwicklung in Reihe zu dem Meßgerät gelegt. Es kann statt dessen oder auch gleichzeitig damit in den über die Sekundärwicklung 5 des einen Stufengliedes und über eine Wicklung des anderen Stufengliedes geführten Kreis eine Kapazität eingefügt werden. Die Kapazität 6 kann auch auf die beiden Verbindungsleitungen zwischen den beiden Stufengliedern aufgeteilt werden, so daß die beiden Verbindungsleitungen zwischen den Wicklungen 5 je eine Kapazität enthalten. Zwar verringert sich dadurch die Wirksamkeit der Gesamtkapazität, dafür können aber die verschiedenen Eisenkernen angehörenden Spulen verschiedenes Potential annehmen, was zur Beherrschung der Potentialunterschiede zwischen den Eisenkernen und Wicklungen unter Umständen von Wert ist.
  • Abb.5 zeigt bei einem Kaskadenstromwandler die Verwendung eines Hilfstransformators 4, welche der in Abb. a für Spannungswandler dargestellten Schaltung entspricht. Bei Stromwandlern kann ebenso wie bei Spannungswandlern die Kompensationskapazität auf eine oder mehrere Sekundärwicklungen verteilt werden.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Einrichtung zur Kompensation der Streureaktanz bei Kaskadenwandlern,oder Stufendrosselspulen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Sekundärkreis in Reihe zur Last eine Kapazität gelegt ist.
  2. 2. Einrichtung zur Kompensation der Streureaktanz bei Kaskadenwandlern oder Stufendrosselspulen, dadurch gekennzeichnet, daß in einen über eine Sekundärwicklung eines Stufengliedes und eine Wicklung eines anderen Stufengliedes verlaufenden Kreis oder in mehrere derartiger Kreise je eine Kapazität gelegt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität über einen Hilfstransformator eingefügt ist.
DES90955D 1929-04-07 1929-04-07 Einrichtung zur Kompensation der Streureaktanz bei Kaskadenwandlern oder Stufendrosselspulen Expired DE569125C (de)

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