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DE568407C - Isolierende Abstuetzung fuer frei stehende Funktuerme - Google Patents

Isolierende Abstuetzung fuer frei stehende Funktuerme

Info

Publication number
DE568407C
DE568407C DEH102077D DEH0102077D DE568407C DE 568407 C DE568407 C DE 568407C DE H102077 D DEH102077 D DE H102077D DE H0102077 D DEH0102077 D DE H0102077D DE 568407 C DE568407 C DE 568407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
free
insulators
radio towers
isolators
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH102077D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH102077D priority Critical patent/DE568407C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE568407C publication Critical patent/DE568407C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/22Sockets or holders for poles or posts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

  • Isolierende Abstützung für frei stehende Funktürme Die Erfindung bezieht sich auf eine isolierende Abstützung für frei stehende Türme, z. B. auf Isolatoren für frei stehende Funktürme. Da diese Stützkörper außer den senkrecht nach unten gerichteten Druckkräften, welche bei abgespannten Türmen die bei weitem wesentlichste Beanspruchung bilden, noch nach oben gerichtete Zugkräfte und waagerechte Kräfte nach allen Himmelsrichtungen aufnehmen müssen, besteht eine besondere Schwierigkeit bei diesen Türmen, mit den bisher bekannten Isolierstoffen eine genügend haltbare und sichere Isolierung zu schaffen.
  • Gemäß der Erfindung wird die Anordnung der isolierenden Stützkörper, die die von einem Fuß des Turmes auf das Fundament übertragenen Kräfte aufnehmen, so getroffen, daß ihre Längsdruckachsen sich in einem Punkte schneiden. Wenn mehrere Stützkörper zu einer Gruppe vereinigt werden, um die in einer bestimmten Richtung vom Fuß des Turmes auf das Fundament übertragenen Kräfte aufzunehmen, so wird die Anordnung so getroffen, daß sich die Resultierenden der auf die einzelnen Stützkörper jeder Gruppe wirkenden Kräfte in einem Punkte schneiden. Dadurch wird erreicht, daß in den Stützkörpern keine Nebenspannungen und Drehmomente entstehen, welche einseitige Belastungen und Kantenpressungen verursachen könnten und somit die Zerstörung der Körper zur Folge hätten. Die richtige Lage der Stützkörper und deren Aufrechterhaltung muß natürlich durch entsprechende Mittel gesichert werden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. z zeigt in Ansicht die Anordnung der Isolierung gemäß der Erfindung an einem Fuße eines Funkturmes, der im ganzen auf vier gleichartig ausgebildeten Füßen ruht.
  • Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. r.
  • Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform. Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Einrichtung zur Regelung der Stellung der Isolatoren.
  • Ein Fundament z aus Beton o. dgl. trägt auf einer waagerechten Ebene einen Isolator 2 und auf zwei senkrechten Ebenen je einen Isolator 3 bzw. .4 (Fig. 2). Gegen diese Isolatoren 3 und q. stützt sich das Eisengerüst des Turmes mittels eines Fußes 5, in dem die Streben 6 und 7 befestigt sind. Der Fuß 5 ist so ausgebildet, daß auf seinem oberen Teil ein weiterer Isolator 8 Platz hat, auf dem ein Träger 9 ruht, der in irgendeiner Weise mit dem Fundarnent z verankert ist. Ein Teil dieser Verankerung ist durch die Stange To angedeutet.
  • Wie ersichtlich, ist die Anordnung so getroffen, daß die Druckachsen der Isolatoren 2, 3, q. und 8 sich alle in dem Punkte 1z schneiden, der gleichzeitig der Schnittpunkt der Mittellinie der Strebe 6 und der Knicklinie a2 der Strebe 7 ist. Die von den Isolatoren aufzunehmenden Kräfte fallen also alle in Richtungen, welche mit den Mittelachsen der Isolatoren gleichgerichtet sind, so daß diese nur auf Druck und nicht auf Biegung oder Drehung beansprucht werden.
  • Die richtige Einstellung der Isolatoren und die Aufrechterhaltung ihrer eingestellten Lage kann z. B. dadurch geschehen, daß zwischen den Isolator und seine Auflagefläche zwei keilförmige Platten 13, 14 geschaltet sind, durch deren gegenseitige Verschiebung die Stellung der Isolatoren geregelt werden kann.
  • Jeder der Isolatoren 2, 3, 4 bzw. 8 kann auch durch eine Vereinigung mehrerer Isolatoren ersetzt werden. Beispielsweise könnten an Stelle eines einzigen Isolators drei auf einer Geraden oder an den Eckpunkten eines Dreiecks aufgestellte Isolatoren verwendet werden. In Fig.3 ist diese Ausführungsform schematisch dargestellt. Der Isolator 2 der Fig. i ist hier durch eine Gruppe von Isolatoren 2' ersetzt, welche auf den Eckpunkten eines Dreiecks angeordnet sind, dessen Schwerpunkt mit dem Punkt ii zusammenfällt. Die Isolatoren 3 und 4 der Fig. i und 2 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 3 durch je drei einzelne Isolatoren 3' bzw. 4' ersetzt, und zwar so, daß sich aus den auf die einzelnen Isolatorengruppen wirkenden Kräften je eine Resultierende ergibt, die ebenfalls durch den Punkt ii geht. Auch bei dieser Ausführungsform kann die Einstellung der Isolatoren durch kailförmige Platten 13, 14 erfolgen. Statt der in Fig. 3 angedeuteten Isolatorengruppen könnten natürlich auch solche verwendet werden, welche aus mehr als drei und aus anders angeordneten Einzelisolatoren zusammengesetzt sind. In jedem Falle ist die Anordnung so zu treffen, daß sich aus den auf die einzelnen Isolatorengruppen wirkenden Kräften eine Resultierende ergibt, welche durch den Punkt ii geht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Isolierende Abstützung für frei stehende Funktürme, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lähgsdruckachsen der Isolierkörper (2, 3, 4, 8), die die von einem Fuß des Turmes auf das Fundament übertragenen Kräfte aufnehmen, in einem Punkte schneiden.
  2. 2. Isolierende Abstützung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper nicht einteilig sind, sondern aus Isolatorgruppen (2', 3', 4') bestehen, die für sich zu baulichen Einheiten verbunden sind, und zwar derart, daß die Resultierenden der von den einzelnen Isolatoren aufgenommenen Kräfte sich in einem Punkte treffen.
DEH102077D 1925-05-29 1925-05-29 Isolierende Abstuetzung fuer frei stehende Funktuerme Expired DE568407C (de)

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DE568407C true DE568407C (de) 1933-01-19

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