DE568160C - Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen und Teeren - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen und TeerenInfo
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Classifications
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- C10G9/00—Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
-
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- C10G9/00—Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
- C10G9/42—Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils by passing the material to be cracked in thin streams or as spray on or near continuously heated surfaces
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen und Teeren Das vorliegende Verfahren zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen und Teeren kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß das zweckmäßig z. B. in geeigneten Vorwärmern bis nahe an Spalttemperatur vorgewärmte Rohmaterial in einen oder mehrere Druckbehälter gleichzeitig oder nacheinander geleitet wird, in denen es gezwungen wird, die beheizten Druckbefiälterwandungen längs eines Einsatzbehälters in dünner Schicht, aber mit hoher Geschwindigkeit zu befließen, bevor es in den Innenraum des Druckbehälters gelangt.
- Derartige Einsatzbehälter, durch die das Material gezwungen wird, die Wandungen des Druckbehälters in mehr oder weniger dünner Schicht zu befließen, wurden bei Druckspaltungsapparaturen an sich bereits verwendet. Sie dienten jedoch der Aufrechterhaltung eines inneren Materialkreislaufes und waren zu diesem Zweck oben und unten in offener Verbindung mit dem Behälter; im Gegensatz hierzu dient im vorliegenden Falle der Raum zwischen Druck- und Einsatzbehälter als Zuflußkanal zu dem Behälterinnern und steht zu diesem Zweck mit dem Hauptbehälter nur an dem Ende in Verbindung, das der Einmündung des Ölzuflußkanals entgegengesetzt liegt.
- Vorteilhaft tritt dabei bei vertikaler oder ähnlicher Anordnung der Druckbehälter das zu spaltende Mineralöl o. dgl. von unten her in den engen, z. B. zylindrischen Ringraum zwischen der beheizten Druckbehälterwandung und Einsatzwandung ein und gelangt am oberen Rand des Einsatzes in den beim Dauerbetrieb der Apparatur ständig mit hocherhitztem Öl und dessen Zersetzungsprodukten angefüllten inneren Hauptraum des oder der Druckbehälter innerhalb der inneren Einsatzwandung, so daß also die innere Einsatzwandung ständig von einer heißen Ölsäule umspült wird. Aus dem Innenraum der Druckbehälter wird das Krackgut mittels eines Steigrohrsystems von unten her nach dem oberen Autoklavenende aufsteigend ständig abgeleitet und entweder in der angegebenen Weise den weiteren Druckbehältern oder zweckmäßig geeignet umschaltbar der Kondensations- und Destillationsapparatur zugeführt. Das Ableitungsrohr aus den Druckbehältern an deren oberem Ende ragt dabei zweckmäßig ein gewisses Stück in das im Innern des Autoklaven angeordnete, bis in die Nähe des Autoklavenbodens reichende Olsteigrohr hinein, so daß bei nahezu gleichmäßigem Ölstand im Druckbehälter, an dessen oberem Ende sich ein Gassammelraum bildet, ein dauernder Ölabzug gesichert wird.
- Der Abzug der Rückstände kann zeitweilig durch besondere Abzugsleitungen am unteren Autoklavenende nach7iBedarf erfolgen.
- Das Verfahren ergibt eine sehr gute Ausbeute an Benzinen bei verhältnismäßig sehr einfacher, übersichtlicher, billiger und leicht zu überwachender und zu reinigender Apparatur, ohne störende Koksbildung, auch bei unmittelbarer Beheizung der äußeren Autoklavenwandungen, also unter Vermeidung von Bleischmelzen u. dgl. und auch ohne besondere Zersetzeinrichtungen.
- Die beispielsweise dargestellte schematisch gezeichnete Apparatur zur Ausführung des neuen Verfahrens besitzt Heizbrenner a, welche sowohl den Vorwärmer b als auch zweckmäßig über einen Rost c die Außenwandungen der Autoklaven d beheizen und zweckmäßig mindestens teilweise von den aus dem Betriebe anfallenden Abgaben gespeist werden. Aus der Rohrleitung f wird das bis nahe an Kracktemperatur vorgewärmte Gut über ein Ventil g von unten her in den engen Ringraum geleitet, der zwischen der inneren Autoklavenwandung und dem Einsatzbehälter k gebildet wird. Unter Druck durchströmt das Mineralöl längs der beheizten Autoklavenwandungen mit großer Geschwindigkeit den so geschaffenen engen Ringraum und tritt am oberen Rande der Einsätze h in den Autoklaveninnenraum ein, der ständig mit heißem Öl angefüllt ist, so daß die Innenwandungen der Einsätze lt auch von innen her ständig beheizt werden. Der Ölabzug erfolgt durch Rohrleitungen i, k, deren Teile i von oben her ein gewisses Stück in die Steigrohre m hineinragen, die ihrerseits oben und unten offen sind und bis nahe zum Boden der Druckbehälter an ihren unteren Enden reichen. Bei mehreren Druckbehältern sind dieselben parallel oder hintereinander schaltbar, wobei bei Parallelschaltung das Ventil o in der Rohrleitung f geöffnet ist, während bei Hintereinanderschaltung das Ventil P in der Rohrleitung r geöffnet, das Ventil o in der Leitung f und das Ventil q in der Leitung k aber geschlossen sind.
- Der Abzug der Rückstände erfolgt durch die Rohrleitung s am unteren Autoklavenende bei geöffneten Ventilen t. Die Zufuhr frischen Rohmaterials zum Vorwärmer wird durch die Rohrleitung zi hindurch bewirkt.
- Zur Vergrößerung der Beheizungsflächen können die Wandungen der Druckbehälter bzw. der Einsätze oder beide z. B. gewellt oder ähnlich ausgeführt sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: _. Verfahren zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen, bei welchem die zu spaltenden vorgewärmten Öle in mindestens ein großes, zylindrisches, vertikal angeordnetes Spaltgefäß eingeführt und in diesem zwischen einem zylindrischen Einsatz und den erhitzten Wandungen des Spaltgefäßes in dünner Schicht mit großer Geschwindigkeit hindurchgeleitet werden und bei welchem die Spaltprodukte sowie der Rückstand ständig abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zu spaltenden vorgewärmten Öle von unten in den engen Zwischenraum zwischen dem zylindrischen Einsatz und den erhitzten Wandungen eingeführt werden und dann über den oberen Rand des Einsatzes in den im übrigen gegen den Zwischenraum abgeschlossenen Raum innerhalb des Einsatzes gelangen, wobei der abgeschlossene Raum ständig mit hocherhitztem Öl und dessen Spaltprodukten gefüllt ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltprodukte aus dem Raum innerhalb des Einsatzes mit Hilfe eines vertikal angeordneten, beiderseitig offenen und mit seinem unteren Ende bis nahe an die untere Wandung des Einsatzes reichenden Steigrohres abgeführt werden.
- 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ableitungsrohr (i) für die Spaltprodukte bis etwa zu der Höhe des in dem Raum innerhalb des Einsatzes (h) aufrechtzuerhaltenen Ölspiegels in das beiderseitig offene Steigrohr (m) hineinragt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE568160T | 1930-11-26 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE568160C true DE568160C (de) | 1933-01-14 |
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|---|---|---|---|
| DE1930568160D Expired DE568160C (de) | 1930-11-26 | 1930-11-26 | Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen und Teeren |
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- 1930-11-26 DE DE1930568160D patent/DE568160C/de not_active Expired
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