DE567998C - Hydraulischer Antrieb hin und her gehender Werkzeugmaschinenteile - Google Patents
Hydraulischer Antrieb hin und her gehender WerkzeugmaschinenteileInfo
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- DE567998C DE567998C DEST46426D DEST046426D DE567998C DE 567998 C DE567998 C DE 567998C DE ST46426 D DEST46426 D DE ST46426D DE ST046426 D DEST046426 D DE ST046426D DE 567998 C DE567998 C DE 567998C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B47/00—Drives or gearings; Equipment therefor
- B24B47/02—Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
- B24B47/06—Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by liquid or gas pressure only
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein hydraulischer Antriebskolben mit hydraulischer
Bewegungsdämpfung am Hubende für Werkzeugmaschinen, insbesondere zur hydraulischen
Verschwenkung des Schleifscheibenträgers an Spiralbohrerspitzenschleifmaschinen.
Von den bekannten Ausführungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß zur Erzielung stoßfreier Umkehr in beliebiger Kolbenstellung bei großen Massenkräften
der Kolben mit der Kolbenstange in axialer Richtung begrenzt verschiebbar verbunden
ist und daß an beiden Enden des Kolbens je eine Hilfskammer vorgesehen ist, deren
Rauminhalt bei Verschiebung der Kolbenstange vergrößert bzw. verkleinert wird und die in an
sich bekannter Weise durch enge Kanäle mit den Druckflüssigkeit führenden Räumen des
Arbeitszylinders verbunden sind, so daß die bei Umsteuerung des Kolbens eintretende Verschiebung
zwischen Kolben und Kolbenstange durch die Drosselung der durch die Kanäle hindurchtretenden Flüssigkeit gedämpft wird.
Hierdurch wird es ermöglicht, auch sehr
as schnelle und sehr oft aufeinanderfolgende Änderungen
der Bewegungsrichtung stoßfrei und gleichmäßig auszuführen, da sowohl der Anfang
als auch das Ende jeder Bewegung abgedämpft ist. Demgegenüber ist bei den bekannten Einrichtungen
mit Stoßdämpfung der Kolben starr mit der Kolbenstange verbunden, und die Dämpfung wird durch Verdrängung der Flüssigkeit
zwischen Teilen des Kolbens und einen in den Arbeitszylinder hineinragenden ein- und
feststellbaren Anschlag erreicht. Diese Einrichtung eignet sich daher nur für die besonderen
Fälle, bei denen die Hubwege durch direktes Anschlagen des Arbeitskolbens an feste Anschläge
begrenzt werden. Dagegen ist der Erfindungsgegenstand für solche Getriebe vorgesehen, bei
denen die Hubbegrenzung allein durch Umsteuerung des Steuerventils erreicht wird, und
ist besonders für solche Fälle geeignet, wo es nicht auf genaue Einhaltung des Umkehrpunktes,
sondern mehr auf das Auffangen beträchtlicher, über das normale Maß hinausgehender
Massenkräfte ankommt.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den Arbeitskolben mit den von ihm bewegten Teilen
nicht mehr starr, sondern gegen Federdruck axial etwas nachgiebig zu verbinden. Es hat
sich aber gezeigt, daß bei starker Beanspruchung die Federn sehr bald erlahmen und dadurch
unwirksam werden; ein Nachteil, der bei der hydraulischen Stoßdämpfung nach der Erfindung
einwandfrei vermieden wird.
Bemerkt wird außerdem noch, daß in der deutschen Patentschrift 481 779 der Vorschlag
gemacht ist, einen gegenüber der Kolbenstange axial begrenzt verschiebbaren Kolben zur
Erzielung einer regelbaren Stillstandspause bei der Umkehr des Kolbens zu benutzen.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt:
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch Kolben und Zylinder der einen Ausführungsforni,
Abb. 2 eine Aufsicht dazu, teilweise im Schnitt, Abb. 3 einen Längsschnitt durch Kolben und Zylinder der zweiten Ausführungsform,
Abb. 4 eine Aufsicht dazu, teilweise im Schnitt. Durch das abwechselnde Einpressen eines ίο Treibmittels, z. B. Öl, durch die Zuleitungen 3 und 4 in die Zylinderräume 11 und 12 wird der Kolben 2 hin und her bewegt. Der Kolben 2 steht mit der Kolbenstange 5 in Verbindung, jedoch axial etwas verschieblich. Vorteilhafterweise an jedem Stirnende des Kolbens 2 werden Hohlräume 8 und 9 angeordnet, welche durch enge Schlitze 10 (Abb. 1 und 2) bzw. Bohrungen 14 (Abb. 3 und 4) mit den Zylinderräumen 11 und 12 in Verbindung stehen. Die Hohlräume 8 so und 9 werden durch zwei an der Kolbenstange 5 befestigte Hilfskolben 6 und 7 (Abb. 1 und 2) oder durch einen solchen Hilfskolben 13 (Abb. 3 und 4) oder auch durch andere Einrichtungen bei der Verschiebung des Arbeitskolbens 2 auf der Kolbenstange 5 abwechselnd einmal vergrößert und einmal verkleinert, und zwar immer so, daß bei der Vergrößerung des einen Hohlraumes der andere verkleinert wird und umgekehrt. Bei der Vergrößerung eines Hohlraumes füllt sich dieser durch Saugwirkung, welche auch noch durch Druckwirkung von außen unterstützt sein kann (Abb. 1 und 2), mit dem zum Antrieb des Kolbens 2 benutzten Treibmittel. Bei der nachfolgenden Verkleinerung des Hohlraumes wird dann das Öl durch die Schlitze 10 oder Bohrungen 14 wieder herausgepreßt. Der Arbeitskolben 2 kann also erst dann an der Kolbenstange 5 zur Anlage kommen, wenn das Öl aus dem entsprechenden Hohlraum herausgepreßt ist. Es bildet vorher nur das im Hohlraum 8 oder 9 eingeschlossene Öl das Mittel zur Übertragung der den Arbeitskolben 2 beeinflussenden Treibkräfte auf die Kolbenstange 5.
Abb. 2 eine Aufsicht dazu, teilweise im Schnitt, Abb. 3 einen Längsschnitt durch Kolben und Zylinder der zweiten Ausführungsform,
Abb. 4 eine Aufsicht dazu, teilweise im Schnitt. Durch das abwechselnde Einpressen eines ίο Treibmittels, z. B. Öl, durch die Zuleitungen 3 und 4 in die Zylinderräume 11 und 12 wird der Kolben 2 hin und her bewegt. Der Kolben 2 steht mit der Kolbenstange 5 in Verbindung, jedoch axial etwas verschieblich. Vorteilhafterweise an jedem Stirnende des Kolbens 2 werden Hohlräume 8 und 9 angeordnet, welche durch enge Schlitze 10 (Abb. 1 und 2) bzw. Bohrungen 14 (Abb. 3 und 4) mit den Zylinderräumen 11 und 12 in Verbindung stehen. Die Hohlräume 8 so und 9 werden durch zwei an der Kolbenstange 5 befestigte Hilfskolben 6 und 7 (Abb. 1 und 2) oder durch einen solchen Hilfskolben 13 (Abb. 3 und 4) oder auch durch andere Einrichtungen bei der Verschiebung des Arbeitskolbens 2 auf der Kolbenstange 5 abwechselnd einmal vergrößert und einmal verkleinert, und zwar immer so, daß bei der Vergrößerung des einen Hohlraumes der andere verkleinert wird und umgekehrt. Bei der Vergrößerung eines Hohlraumes füllt sich dieser durch Saugwirkung, welche auch noch durch Druckwirkung von außen unterstützt sein kann (Abb. 1 und 2), mit dem zum Antrieb des Kolbens 2 benutzten Treibmittel. Bei der nachfolgenden Verkleinerung des Hohlraumes wird dann das Öl durch die Schlitze 10 oder Bohrungen 14 wieder herausgepreßt. Der Arbeitskolben 2 kann also erst dann an der Kolbenstange 5 zur Anlage kommen, wenn das Öl aus dem entsprechenden Hohlraum herausgepreßt ist. Es bildet vorher nur das im Hohlraum 8 oder 9 eingeschlossene Öl das Mittel zur Übertragung der den Arbeitskolben 2 beeinflussenden Treibkräfte auf die Kolbenstange 5.
Es ist leicht verständlich, daß eine derartige Ausbildung des Kolbens einen sehr ruhigen Gang *5
der Maschine gewährleisten muß.
Bei der Ausführung nach Abb. 1 und 2 wirken auf die Hohlräume 8 und 9 die Kolben 6
und 7, welche, wie beschrieben, mit denZylinderräumen
11 und 12 unmittelbar in Verbindung stehen und mit Schlitzen 10 versehen sind,
durch welche das Öl ein- und ausgepreßt wird.
Bei der Ausführung nach Abb. 3 und 4 teilt der in der Mitte des Innenraumes des Arbeitskolbens 2 angeordnete Kolben 13 den Innen-
raum in die Räume 8 und 9. Die Stirnseiten des Arbeitskolbens sind durch die Wände 15
und 16 abgeschlossen, welche mit den Bohrungen 14 versehen sind, so daß die Räume 8
und 9 nur durch die Bohrungen 14 mit den Zylinderräumen 11 und 12 in Verbindung
stehen. Zur besseren Führung des rKolbens 2 sind an der Kolbenstange Bunde 17 und 18
angedreht, welche mit großen Bohrungen 19 versehen sind, durch welche das Öl ungehindert
hindurchströmen kann.
Die Wirkungsweise der beiden dargestellten Ausführungen ist untereinander vollständig
gleich, es müssen nur die Schlitze 10 und Bohrungen 14 die zum stoßfreien Gang erforderliehen
Abmessungen haben.
Claims (1)
- Patentanspruch:Hydraulischer Antrieb zur Erzeugung hin und her gehender Bewegungen von Werkzeugmaschinenteilen mittels eines Kolbens, der gegenüber der Kolbenstange axial begrenzt verschiebbar ist, mit der Anordnung, daß zwischen Kolbenstange und Kolbenteilen Kammern gebildet sind, die nur durch enge Kanäle mit den Zylinderräumen außerhalb des Kolbens verbunden sind und bei der gegenseitigen Verschiebung von Kolben und Kolbenstange nach Art des hydraulischen Bremstopfes wirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST46426D DE567998C (de) | 1929-09-15 | 1929-09-15 | Hydraulischer Antrieb hin und her gehender Werkzeugmaschinenteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST46426D DE567998C (de) | 1929-09-15 | 1929-09-15 | Hydraulischer Antrieb hin und her gehender Werkzeugmaschinenteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE567998C true DE567998C (de) | 1933-01-12 |
Family
ID=7465155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST46426D Expired DE567998C (de) | 1929-09-15 | 1929-09-15 | Hydraulischer Antrieb hin und her gehender Werkzeugmaschinenteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE567998C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241376B (de) * | 1956-11-20 | 1967-05-24 | Aerosol Res Company | Spruehvorrichtung mit einem Spruehventil |
-
1929
- 1929-09-15 DE DEST46426D patent/DE567998C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241376B (de) * | 1956-11-20 | 1967-05-24 | Aerosol Res Company | Spruehvorrichtung mit einem Spruehventil |
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