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DE567655C - Zuendkerze mit einer aus einem einzigen Drahtstueck bestehenden Elektrode - Google Patents

Zuendkerze mit einer aus einem einzigen Drahtstueck bestehenden Elektrode

Info

Publication number
DE567655C
DE567655C DEH127863D DEH0127863D DE567655C DE 567655 C DE567655 C DE 567655C DE H127863 D DEH127863 D DE H127863D DE H0127863 D DEH0127863 D DE H0127863D DE 567655 C DE567655 C DE 567655C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
spark plug
spark
wire
single piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH127863D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH127863D priority Critical patent/DE567655C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE567655C publication Critical patent/DE567655C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/20Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
    • H01T13/32Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation characterised by features of the earthed electrode

Landscapes

  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Zündkerze mit einer aus einem einzigen Drahtstück bestehenden Elektrode Gegenstand der Erfindung ist eine Zündkerze mit einer aus einem einzigen Draht bestehenden, durch einen Isolationskörper hindurchgehenden Elektrode, deren inneres Ende ösenartig nach abwärts verlängert ist. Der Zweck der ösenartig nach abwärts gebogenen Elektrode besteht darin, die von dem Zündfunken herrührende Wärme in diesen Ösenteil aufzunehmen und zu absorbieren, so daß derjenige Teil der Elektrode, welcher durch den Isolationskörper hindurchgeht, möglichst kühl gehalten wird, so daß keine wesentliche Ausdehnung der Elektrode und eine Zerspringung des Isolationskörpers eintreten kann. Man hat schon in verschieden anderer Weise versucht, die von dem Zündfunken herrührende Wärme fortzuleiten, indem man beispielsweise an dem unteren Ende der Elektrode ringförmige oder schalenartige Körper befestigt, welche mit spitzenartigen Erhöhungen versehen sind, die zur Aufnahme des Zündfunkens dienen. Elektroden dieser Art sind aber sehr teuer und umständlich herzustellen, und insbesondere ist die Befestigung dieser wärmeabsorbierenden, schalenartigen oder plattenartigen Körper sehr umständlich. Nach der Erfindung wird nun trotz der Herstellung der mittleren Elektrode aus einem einzigen Drahtstück eine genügend große Oberfläche der Elektrode erzielt, daß die von dem Zündfunken herrührende Wärme von dem Isolationskörper ferngehalten wird. Erreicht wird dieses dadurch, daß das äußerste Ende der ösenartigen Abbiegung der Elektrode konzentrisch zur Mittelachse der Zündkerze gebogen ist und in einer rechtwinklig zur Mittelebene liegenden Ebene der anderen, durch das Zündkerzengehäuse gebildeten Elektrode gegenüberliegt. Wenn gewünscht, kann man auch das innere Ende der drahtartigen Elektrode in zwei armartige Teile unterteilen, deren äußerste Enden konzentrisch zur Mittelachse der Zündkerze gebogen sind und auf einem gemeinsamen Kreis einander gegenüberliegen. Es wird in dieser Weise die Funkenausgangsfläche wesentlich vergrößert, und es wird stets ein sicherer Übertritt des Funkens gewährleistet.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist teilweise Aufriß und teilweise Schnitt einer solchen Zündkerze.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht von unten. Abb. 3 ist eine Teilansicht des Leiters und der Elektrode.
  • Abb. 4. zeigt in Ansicht eine Zündkerze in etwas abgeänderter Ausführungsform.
  • Abb. 5 ist eine Draufsicht von unten auf die Zündkerze nach Abb. .I.
  • Abb. 6 zeigt eine etwas abgeänderte Elektrode.
  • Abb. 7 stellt in großem Maßstab die gerauhte Oberfläche der Elektrode dar.
  • Abb. 8 ist eine Draufsicht auf eine abgeänderte Ausführungsform von unten, in welcher die Elektrode nicht mit einer gerauhten Oberfläche versehen ist.
  • Die gewöhnliche Zündkerze besteht aus einer in einem Porzellankörper o. dgl. angeordneten Elektrode und einer zweiten, vom Gehäuse der Kerze ausgehenden Elektrode. so daß zwischen den beiden Elektroden ein Funke entsteht. Die Erhitzung durch den Funken verursacht eine beträchtliche Erwärmung der den Isolationskörper durchsetzenden Elektrode und des daran angeschlossenen Leiters. Der Leiter dehnt sich aus und verursacht dadurch häufig das Zerspringen des Porzellankörpers oder einen Kurzschluß der Zündkerze.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird nun die Funkenstrecke so verlegt, daß fast keine Hitze von dem Funken durch die Elektrode geleitet wird. Die Erwärmung ist dann ausschließlich auf die Verbrennungswärme im Zylinder zurückzuführen, und diese Verbrennungswärme ist um vieles niedriger als die Hitze des Funkens. Der Isolationskörper kann der Verbrennungswärme sehr wohl standhalten.
  • In den bei 5 angedeuteten Zylinder ist das Gehäuse_6 der Zündkerze eingeschraubt, und in diesem Gehäuse befindet sich der Porzellankörper 7. Ein Leiter 8 erstreckt sich durch diesen Körper und ist fest mit ihm verkittet oder sonstwie in dichtem Anschluß verbunden. Das obere Ende dieses Leiters trägt die Anschlußklemme 9, das untere Ende die Elektrode r i, welche im vorliegenden Fall zwei Arme 12 und 13 hat. Diese Arme sind so abgebogen, daß dadurch die nahezu halbkreisförmigen Teile r¢ und 16 in Gegenüberlage zur Unterfläche der Zündkerze entstehen. Die oberen Seiten dieser halbkreisförmigen Teile 15 und 16 sind dann bei 15 zahnartig geraubt. Vorzugsweise ist auch die Unterfläche der Hülse oder des Gehäuses 6 geraubt, wie namentlich aus Abb. 2 und 5 hervorgeht und bei 2o angedeutet ist.
  • Bei der in Abb. .4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist die Elektrode 17 auf sich selbst abgebogen ünd enthält einen gekrümmten Teil 18 in gleichförmigem Abstand von der Unterfläche des Gehäuses.
  • Wird ein Funke erzeugt, so entsteht er -zwischen den gezahnten Flächen 15 und 2o der Elektrode und des Gehäuses, und dieser Funke liegt in einem solchen Abstand von dem Isolator, daß die Wärme des Funkens nicht etwa durch die Arme 1:2, 13 bzw. 17 auf den Leiter übertragen wird. Der Leiter 8 wird sich also nicht so weit ausdehnen, daß dadurch das Zerspringen des Isolationskörpers zustande kommen kann.
  • Sollte auch bei diesen Ausführungsformen ein Teil der einen oder anderen Elektrode angefressen werden, so verliert dadurch die Zündkerze nicht ihre Gebrauchsfähigkeit, da die Funkenerzeugung dann an anderen Stellen stattfindet. Infolge der Verlängerung- der bogenförmigen Teile und ihrer Gegenüber-Stellung zum Gehäuse der Zündkerze wird die Zündfläche beträchtlich vergrößert. Man hat dadurch auch eine größere Fläche für die Streuung und Erwärmung im Raum, ohne daß die Größe des Funkens dadurch verringert wird. Zündkerzen dieser Art haben sich an Kraftfahrzeugen auf mehr als Zoo ooo km bewährt, wobei Versuche ergeben haben, daß die Wärme aus der Funkenstrecke fast gänzlich vernichtet wird, ehe sie das Ende des Isolationskörpers erreicht. Bei diesen Versuchen zeigte kein Isolationskörper Verletzungen oder Formveränderungen.
  • Die Rauhung der Elektrode und ihres abgebogenen Teiles ist nicht unumgänglich notwendig, und bei der in Abb.8 dargestellten Ausführungsform ist der abgebogene Arm 18 nicht geraubt.
  • Bei Versuchen mit gewöhnlichen Zündkerzen hat sich herausgestellt, daß die Zerstörung des Porzellans in fast allen Fällen nahe dem unteren Ende des Isolationskörpers einsetzt. An dieser Stelle zeigen sich die ersten Sprünge, und diese Sprünge sind nicht auf die Erwärmung durch Verbrennung zurückzuführen, sondern in den meisten Fällen auf die durch Leitung übertragene Hitze von der Funkenstrecke. Die Leiter ragen mit dem einen Ende gewöhnlich aus dem Isolationskörper heraus in die Klemme g, und da diese Klemme der Erwärmung durch die Verbrennung der Gase und durch die Funkenstrecke nicht ausgesetzt ist, so ist auch die Ausdehnung des Leiters oder Elektrodenträgers im Innern des Isolationskörpers keine gleichmäßige. Die Höchsterwärmung und Höchstausdehnung findet an dem unteren Ende des Isolationskörpers statt, wodurch das Reißen desselben herbeigeführt wird. Die Versuche haben ferner ergeben, daß die Temperatur an der Funkenstrecke mehrere iooo° höher ist als die Temperatur des entzündeten Brennstoffes. Diese hohe Temperatur der Funkenstrecke wird von dem in der Mitte des Isolationskörpers vorgesehenen Leiter aufgenommen mit dem Erfolg, daß der Isolationskörper beschädigt wird. Dadurch, daß man nun diesen Leiter vor der am meisten gefährdeten Stelle sehr lang macht, findet bereits eine Streuung und Abgabe der Hitze aus diesem Leiter statt vor jenem Punkt, an welchem der Leiter in den Isolationskörper eingesetzt ist, und diese Stelle wird dadurch weniger gefährdet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRACHE: i. Zündkerze mit einer aus einem einzigen Drahtstück bestehenden, durch einen Isolationskörper hindurchgehenden Elektrode, deren inneres Ende ösenartig nach abwärts verlängert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das äußerste Ende (i5, 18) der ösenartigen Abbiegung (ii, 12, 13) der Elektrode (8, 17) konzentrisch zur Mittelachse der Zündkerze gebogen ist und in einer rechtwinklig zur Mittelachse liegenden Ebene der anderen, durch das Zündkerzengehäuse (6) gebildeten Elektrode gegenüberliegt.
  2. 2. Zündkerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Ende der drahtartigen Elektrode (8) in zwei armartige Teile (12, 13) unterteilt ist, deren äußerste Enden (15) konzentrisch zur :Mittelachse der Zündkerze gebogen sind und auf einem gemeinsamen Kreis einander diametral gegenüberliegen.
DEH127863D 1931-07-21 1931-07-21 Zuendkerze mit einer aus einem einzigen Drahtstueck bestehenden Elektrode Expired DE567655C (de)

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DEH127863D DE567655C (de) 1931-07-21 1931-07-21 Zuendkerze mit einer aus einem einzigen Drahtstueck bestehenden Elektrode

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DE567655C true DE567655C (de) 1933-01-07

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DEH127863D Expired DE567655C (de) 1931-07-21 1931-07-21 Zuendkerze mit einer aus einem einzigen Drahtstueck bestehenden Elektrode

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DE (1) DE567655C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170711B (de) * 1959-06-18 1964-05-21 General Motors Corporation Detroit, Mich. (V. St. A.) Zündkerze.
DE102006009790A1 (de) * 2006-03-01 2007-09-06 Beru Ag Verfahren zum Armieren eines Endes einer Mittelelektrode einer Zündkerze

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170711B (de) * 1959-06-18 1964-05-21 General Motors Corporation Detroit, Mich. (V. St. A.) Zündkerze.
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