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DE567231C - Sichtvorrichtung mit umlaufender Gazetrommel - Google Patents

Sichtvorrichtung mit umlaufender Gazetrommel

Info

Publication number
DE567231C
DE567231C DEM114916D DEM0114916D DE567231C DE 567231 C DE567231 C DE 567231C DE M114916 D DEM114916 D DE M114916D DE M0114916 D DEM0114916 D DE M0114916D DE 567231 C DE567231 C DE 567231C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
viewing device
gauze
bristle
comb
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM114916D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MEINECKE SEN FA C
Original Assignee
MEINECKE SEN FA C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MEINECKE SEN FA C filed Critical MEINECKE SEN FA C
Priority to DEM114916D priority Critical patent/DE567231C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE567231C publication Critical patent/DE567231C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens
    • B07B1/22Revolving drums

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Sichtvorrichtung mit umlaufender Gazetrommel Die Erfindung betrifft eine Sichtvorrichtung mit umlaufender Gazetrommel, insbesondere zum Aufbereiten von Müllereierzeugnissen für Bäckereien.
  • Der Erfindung gemäß sind innerhalb oder außerhalb oder beiderseits der Gazetrommel Borsten- oder zinkenähnliche Fangglieder im Abstand von der Tromtnelinnenwandung oder diese gerade berührend angeordnet. Hierdurch wird erreicht. daß sich die faserartigen Verunreinigungen des zu sichtenden Gutes, wie z. B. Sackfasern u. dgl., an den Borsten oder Zinken fangen und so ausgesondert werclen.
  • Die Anwendung von Bürsten im Innern von Gazetrommeln ist bei Sichtmaschinen u. dgl. an sich bekannt. Hier haben aber die Bürsten einen ganz anderen Zweck. Sie sollen (lie 'laschen gegen Verstopfen sichern, d. h. also die Maschen stets offenhalten, und werden zu diesem Zweck gegen die Gaze gedrückt.
  • Zur Erhöhung der Wirkung sind beim Erfindungsgegenstande die Bürsten innerhalb der Trommel als Doppelkamm ausgebildet. Dabei ist der in der Drehrichtung der Trominel vordere Borstenkamm in geringem Abstande von der Gazetrommel angeordnet, während der hintere Borstenkamm die Trornmel gerade berührt.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung. Abb. a ist ein waagerechter Querschnitt durch die Maschine nach der Linie A-B in Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt eine Ansicht des die Trommel einschließenden Auffangbehälters von innen gesehen.
  • Die beiden Gazemäntel, der innere Mantel i und der äußere. 2, sind an einer um die senkrechte Mittelachse der Maschine umlaufenden Scheibe 3 befestigt, und zwar ist die Scheibe 3 auf das obere Ende der Welle 4 aufgeschoben. durch welche ein in einen Schlitz der Scheibe 3 eingreifender Schlitz 5 hindurchgesteckt ist. Auf diese Weise läßt sich die Scheibe 3 mit den Gazemänteln i und 2 nach Abnehmen des Einfülltrichters 6 aus der Maschine, z. B. zwecks Reinigung, sehr leicht herausnehmen.
  • Im Inneren jedes Mantels ist zur Auflockerung der Klümpchen und Kügelchen im Sichtgut eine Anschlagleiste 8 bzw. 9 ortsfest angeordnet. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Leisten an dem Trichter i befestigt. Diese Leisten 8, 9, die, wie aus Abb. z ersichtlich, nach vorn schneidenartig angeschärft sind, haben gegen die durch die Vorderkante der Anschlagleiste hindurchgezogene Radiale R eine Neigung von 5o°. Die Leisten 8 und 9 sind so angeordnet, daß sie mit ihrer vorderen Längskante bis dicht an die Innenseite der Gazemäntel heranreichen.
  • Dicht hinter jeder Anschlagleiste 8, 9 - in Drehrichtung der Trommel gesehen - ist im Innern jedes Mantels ein Doppelkamm vorgesehen, der aus Drahtborsten, z. B. aus Stahl- oder Bronzeborsten io bzw. i I, besteht. Der vordere Borstenkamm ioa bzw. i ia hat einen geringen Abstand von dem Mantel i bzw.2, während der hintere Borstenkamm lob bzw. i ib den Mantel i bzw. 2 von innen berührt. Diese Kämme nehmen die Sackfäserchen von den Gazemänteln i bzw. 2 ab und bewirken dadurch eine Reinigung des durch die Gaze hindurchtretenden Mehles.
  • Die feinsten Fäserchen, die trotz dieser Borstenkämme noch durch das feine Gewebe des äußeren Mantels 2 hindurchtreten, werden von einer besonderen, an der Innenwandung des äußeren Auffangbehälters 15 angebrachten Auffangvorrichtung festgehalten, wodurch eine Gewähr gegeben wird, daß das Mehl vollständig gereinigt aus der Maschine austritt.
  • Diese Auffangvorrichtung besteht aus mehreren übereinander angeordneten Ringen 13a bis 13e mit nach innen ragenden Zinken 14. Der Abstand der einzelnen Zinken voneinander ist bei jedem Ring etwa der gleiche. Die einzelnen Ringe sind nun so in bezug aufeinander eingestellt, daß die Zinken 14 des einen Ringes zwischen denjenigen der benachbarten Ringe bzw. des benachbarten Ringes liegen. Die Zinken sind zur Erhöhung ihrer Wirkung an der Oberfläche geritzt.
  • Um eine gleichmäßige Förderung des durch die beiden Mäntel i und 2 hindurchgetretenen Siebgutes aus dem äußeren Auffangbehälter 15 in den am Boden desselben angebrachten Austrittstutzen 16 zu gewährleisten, ist ein über den Boden des Behälters 15 herüberstreichender radialer Austragartn 17 vorgesehen. Dieser ist bei der dargestellten Ausführungsform an der Welle 4 befestigt und wird also zusammen mit der die Mäntel i und 2 tragenden Scheibe 3 um die senkrechte Mittelachse der Maschine herumbewegt. Mit diesem Austragarm wirkt eine Auswurfschaufel 18 zusammen, die über der Austrittsöffnung 16a, in einem Winkel von 30° gegen die Radiale geneigt, angeordnet ist. Unter dieser Auswurfschaufel bewegt sich der Austragarm 17 hinweg. Die Auswurfschaufel hält das Mehl über der Auswurföffnung 16a auf, so daß dieses in den Auswurfstutzen 16 abgleitet. Auf diese Weise wird ein zuverlässiges Arbeiten des Austragarmes auch bei höheren Drehzahlen erreicht. Bei diesen würde der Austragarm 17 ohne Vorhandensein der Auswurfschaufel 18 das Mehl nur in dem äußeren Behälter 15 herumschleudern, ohne eine wesentliche Förderung zu bewirken. Die Austragvorrichtung gehört jedoch nicht zur Erfindung.
  • Der Antrieb der Welle 4. erfolgt bei der dargestellten Ausführungsform mittels eines im Gestell der Maschine unter der Trommel aufgehängten Motors i9 über ein Ubersetzungsgetriebe 2o.
  • Die Kugellager der Welle 4 werden durch Blechplatten mit Filz gegen Mehlstaub abgedichtet.

Claims (4)

  1. PATI;NTANSPRÜCIIP: i. Sichtvorrichtung mit umlaufender Gazetrommel zum Aufbereiten insbesondere von Müllereierzeugnissen für Bäckereien, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb oder außerhalb oder beiderseits der Gazetrommel borsten- oder zinkenähnliche Fangglieder in geringem Abstand von .der Trommelwandung oder diese gerade berührend angeordnet. sind.
  2. 2. Sichtvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangglieder im Trommelinnern als Doppelkamm aus Borsten ausgebildet sind.
  3. 3. Sichtvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daF der in Drehrichtung der Trommel vordere Borstenkamm (iöa, Ija) in geringem Abstande von der Gazetrommel ( I, 2) angeordnet ist, während der hintere Borstenkamm (Job, IIb) die Trommel gerade berührt.
  4. 4. Sichtvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangglieder außen um die Gazetrommel (z) herum aus mehreren, vorzugsweise an der Innenseite des Auffangbehälters (15) angeordneten Ringen (13a, i3b, 13c usw.) mit nach innen ragenden aufgerauhten Zinken (J4) bestehen, die derart in bezug aufeinander angeordnet sind, daß die Zinken (I4) des einen Ringes immer zwischen denjenigen der benachbarten Ringe bzw. des benachbarten Ringes liegen.
DEM114916D 1931-04-16 1931-04-16 Sichtvorrichtung mit umlaufender Gazetrommel Expired DE567231C (de)

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DE567231C true DE567231C (de) 1932-12-30

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