DE566925C - Verfahren zum Betrieb elektrischer Induktionsoefen - Google Patents
Verfahren zum Betrieb elektrischer InduktionsoefenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
-
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/06—Control, e.g. of temperature, of power
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- Electromagnetism (AREA)
- General Induction Heating (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Induktionsöfen, die durch eine Wechselstromquelle
festliegender Periodenzahl, z. B. eine dynamoelektrische Maschine, gespeist werden. Bei
derartigen Anlagen war es in der Praxis üblich, parallel zum Induktor oder zur Spule des Induktionsofens
entweder einen elektrostatischen oder einen Synchronkondensator zu schalten, der aus
der Quelle einen Strom entnimmt, der eine
ίο elektromotorische Kraft führt, die der Größe
nach im wesentlichen gleich ist der Reaktanzkomponente des Stromes, der durch die Ofenspule
fließt, so daß der Leistungsfaktor an der Energiezufuhrstelle im wesentlichen eins ist.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß infolge der Änderungen in den physikalischen Eigenschaften
des im Ofen erhitzten Körpers mit eintretenden Temperaturveränderungen die effektive Induktanz der Ofenspule sich mit dem
ao Fortschreiten des Erhitzens des Körpers ändert. Um die Veränderungen der wirksamen Induktanz
der Ofenspule auszugleichen, ist vorgeschlagen worden, den der Ofenspule zugeordneten Kondensator
stufenförmig veränderlich oder einstellbar zu machen, und es ist auch vorgeschlagen,
daß eine zusätzliche Induktanz, die entweder kontinuierlich oder stufenweise einstellbar ist,
in den Stromkreis der Ofenspule eingeschaltet werden sollte.
Gemäß der Erfindung ist die Ofenspule selbst in an sich bekannter Weise mit einer Mehrzahl
von Abzweigungen versehen. Von diesen Abzweigungen werden Verbindungen zur Stromquelle
hergestellt und der Anteil der im Stromkreis eingeschlossenen Ofenspule während des
fortschreitenden Beheizens des "Körpers im Ofen so verändert, daß die effektive Induktanz der
Ofenspule im wesentlichen konstant gehalten wird. Die Abzweigungen an der Ofenspule
können mit Kontakten eines Vielkontaktschalters verbunden werden, mit deren jedem ein
einziger beweglicher Kontakt in Berührung gelangen kann. Der einzige bewegliche Kontakt
kann mit einer Klemme des Kondensators verbunden sein, der der Ofenspule zugeordnet ist,
und mit einer Klemme der Wechselstromquelle. In den meisten Fällen sind nur zwei Abzweigungen
zur Schaffung von zwei Wechselanschlüssen notwendig, und diese beiden Abzweigungen
können mit den Arbeits- und Ruhekontakten eines Relais oder Schützen oder eines von Hand
verstellbaren Umschalters verbunden sein.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Schaffung von selbsttätigen Mitteln, die mittelbar
oder unmittelbar auf Veränderung der effektiven Induktanz der Ofenspule ansprechen und
mit dem erwähnten Schalter in Verbindung stehen, um diesen zu steuern und zu veranlassen,
den Anschluß des Zufuhrkreises an die verschiedenen Abzweigungen der Ofenspule zu
verändern, um die wirksame Induktanz der Ofenspule im wesentlichen auf ihren normalen Wert
zurückzuführen. Diese Vorrichtung kann aus einem Relais im Hauptstromkreise bestehen
das entweder auf die Größe der Induktanzkomponente des Stromes darin anspricht oder
auf den Leistungsfaktor.
Abb. ι ist ein Querschnitt durch einen Teil einer Ofenspule. Sie veranschaulicht eine Art
der erfindungsgemäßen Anbringung einer Abzweigung daran,
to Abb. 2 ist ein Grundriß.
to Abb. 2 ist ein Grundriß.
Abb. 3 ist ein Schema, das die Verbindung der Ofenspule mit dem Speisekreis zeigt.
Nach Abb. ι und 2 besteht die Spule des Ofens aus einem schraubenförmig gewundenen
Leiter ι mit einem schraubenförmig gewundenen
Rohr 2, das in bekannter Weise innig mit den verschiedenen Windungen verbunden ist und
durch das ein Kühlmittel geleitet wird. Der Abzweigleiter 3 ist mit einer der bei 4 dargestellten
Windungen verbunden, und zwar durch einen Laschenanschluß mit Nieten 5; die Anlageflächen
des Anschlusses, die bei 6 angedeutet sind, sind hartverlötet, so daß der elektrische
Widerstand des Anschlusses soweit wie möglich verringert und eine übermäßige Überhitzung
dieses Punktes vermieden wird. Die Kühlrohre ist vorzugsweise aus der unmittelbaren
Nachbarschaft des Anschlusses entfernt und ist an diesem Punkt von der Spule abgerückt;
sie geht durch den Abzweigleiter 3 in der bei 7 angedeuteten Weise.
In Abb. 3 ist die Ofenspule bei 8 angedeutet. Sie hat Endanschlußstellen 9 und 10 und einen
Abzweigleiter 11. Der Abzweigleiter und die eine Endklemme 10 führen zu Kontakten 13
bzw. 12 eines Vielkontaktschalters mit beweglichem Kontakt 14, der in Kontakt mit einem
der Punkte 12 oder 13 gebracht werden kann.
Der bewegliche Kontakt 14 ist an eine Klemme eines Kondensators 15 angeschlossen, dessen
andere Belegung mit der anderen Endklemme 9 der Spule 8 in Verbindung steht. Die Belegungen
des Kondensators sind an eine Wechselstromquelle feststehender Periodenzahl angeschlossen,
die bei 16 angedeutet ist. Man sieht, daß durch Handhabung des beweglichen Kontaktes
14 des Vielkontaktschalters der Kondensator 15 parallel entweder zur gesamten Ofenspule
8 oder nur parallel zu dem zwischen Klemme 9 und Abzweigleiter 11 liegenden Teil
geschaltet werden kann.
Der Umschaltleiter 14 kann entweder von Hand bewegt werden oder durch ein Relais,
das an den Stromkreis angelegt ist und auf die Größe der Induktanzkomponente des Stromes
darin anspricht, wenn die Spannung konstant ist, oder auf ein Relais, das auf den Leistungsfaktor
im Kreise anspricht, d. h. es kann ein wattloses K-V-A-Relais benutzt werden, wenn
Spannungsschwankungen gestattet sind.
Claims (3)
1. Verfahren zum Betrieb elektrischer Induktionsöfen, die durch eine Wechselstromquelle
festliegender Periodenzahl gespeist werden und deren Ofenspule mit einer oder mehreren Abzweigungen oder Anschlußpunkten
zwischen ihren Endklemmen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Stromquelle und Abzweigungen
während der fortschreitenden Erhitzung des im Ofen befindlichen Körpers Verbindungen
derart hergestellt werden, daß die wirksame Induktanz der Ofenspule trotz Schwankungen
in den elektrischen oder magnetisehen Eigenschaften des Körpers im Ofen
im wesentlichen konstant gehalten wird.
2. Elektrischer Induktionsofen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eine schraubenförmig verlaufende Röhre (2), durch die ein
Kühlmittel umläuft und die dicht an die Leiterwindungen der Ofenspule herangelegt
ist, an der Anschlußstelle seitlich von ihr vorspringt und dort durch ein Loch (7) in 8g
einem seitlich vorspringenden Leiter (3) hindurchgeht, der fest mit einer der Windungen
(4) verbunden ist und als Abzweigpunkt dient.
3. Elektrischer Induktionsofen nach An- go
sprach 2 mit einem Schalter mit mehreren festen Kontakten, dadurch gekennzeichnet,
daß die festen Kontakte (12,13) mit einer Klemme (10) der Ofenspule (8) bzw. mit
einer oder mehreren Abzweigungen (11) der Spule verbunden sind und daß ein einziger
beweglicher Kontakt (14) des Schalters einen oder den anderen der festen Kontakte
berührt und mit der einen Klemme eines elektrischen Kondensators verbunden ist, dessen andere Klemme mit der anderen
Klemme (9) der Spule in Verbindung steht. Der Schalter (14) wird entweder von Hand
oder durch im Hauptstromkreise des Ofens liegende Relaiseinrichtungen beeinflußt,
welche auf die Größe der Reaktanzkomponente des Stromes oder den Leistungsfaktor
im Stromkreise ansprechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB566925X | 1928-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE566925C true DE566925C (de) | 1932-12-23 |
Family
ID=10477289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM108463D Expired DE566925C (de) | 1928-02-23 | 1929-01-26 | Verfahren zum Betrieb elektrischer Induktionsoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE566925C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976100C (de) * | 1952-11-28 | 1963-02-21 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Schaltung fuer parallel arbeitende Induktionsoefen |
-
1929
- 1929-01-26 DE DEM108463D patent/DE566925C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976100C (de) * | 1952-11-28 | 1963-02-21 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Schaltung fuer parallel arbeitende Induktionsoefen |
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