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DE566703C - Auf Transformationswirkung beruhender elektrischer Apparat - Google Patents

Auf Transformationswirkung beruhender elektrischer Apparat

Info

Publication number
DE566703C
DE566703C DE1930566703D DE566703DD DE566703C DE 566703 C DE566703 C DE 566703C DE 1930566703 D DE1930566703 D DE 1930566703D DE 566703D D DE566703D D DE 566703DD DE 566703 C DE566703 C DE 566703C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flux
windings
leakage flux
electrical apparatus
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930566703D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Vahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE566703C publication Critical patent/DE566703C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/38Auxiliary core members; Auxiliary coils or windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Regulation Of General Use Transformers (AREA)

Description

  • Auf Transformationswirkung beruhender elektrischer Apparat Bei allen Apparaten und Maschinen, die nach dem Transformatorprinzip arbeiten, entsteht ein Streufluß, also ein magnetischer Fluß, der nur mit einem Teil der Wicklungen verkettet ist. Dieser Streufluß verschlechtert bei vielen Apparaten die Wirkungsweise beträchtlich, und man hat daher versucht, auf konstruktivem Wege diesen Streufluß so klein wie möglich zu machen.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, den Streufluß durch eine besondere, neben den Hauptwicklungen auf dem Eisen angeordnete Hilfswicklung zu kompensieren. Durch die Anordnung der Kompensationswicklung neben den Hauptwicklungen wird jedoch die ursprünglich ermittelte Streuung wieder sehr stark verändert, so daß eine genaue Abgleichung mit der bekannten Anordnung nicht zu erzielen ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die den Streufluß in einfachster Weise genau zu kompensieren gestattet und in besonderen Fällen eine Überkompensation, eine Art negative Streuung erzeugt.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Hilfswicklung auf einem nur im Streupfad liegenden Eisenteil angeordnet ist. Insbesondere sollen an den Stellen, an denen der Streufluß auftritt, ein oder mehrere besondere Eisenkerne mit Wicklungen angeordnet werden, die so von einem Strom durchflossen werden, daß der dadurch hervorgerufene Fluß entgegengesetzt gleich dem Streufluß ist und in seinem zeitlichen Verlauf mit dem Streufluß übereinstimmt, d. h. diesen auch hinsichtlich der Phasenlage genau kompensiert.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Nach Abb. i sind auf dem Eisenkern a verschiedene Spulen b, c und d angeordnet. jede dieser Spulen kann die Erregerwicklung sein. Unter der Annahme, daß die Spule b Erregerwicklung ist, wird sich in dem Eisenkern a ein magnetischer Fluß @ ausbilden, der sowohl die Wicklungen c als auch d durchflutet. Infolge des magnetischen Widerstandes zwischen den Punkten e und f wird zwischen diesen beiden Punkten auch in der Luft ein Fluß #s entstehen, der den Zwischenraum zwischen den Spulen c und d durchsetzt und der den Streufluß darstellt. Der Gesamtfluß der Spule d ist daher # -@- @s, ist also größer als der nur die Spule c durchsetzende Fluß #.
  • Erfindungsgemäß wird nun dieser Streufluß fs durch einen entgegengesetzten und gleich großen Fluß cßK kompensiert. Man ordnet z. B. in dem Zwischenraum einen oder mehrere Eisenkerne g, die Wicklungen 1a tragen, an. Die Wicklungen h der einzelnen Eisenkerne können in Reihe, parallel und in Gruppen geschaltet werden. Diese Wicklungen werden von einem Strom erregt, der in den Eisenkernen einen Fluß #K erzeugt, der vorzugsweise genau gleich groß und entgegengesetzt dem Streuflut cis sein soll. Die Anordnung ist besonders geeignet, um bei auswechselbaren Spulen, bei denen infolge der verschiedenen Abmessungen der Streufluß verschieden ist, den Einfluß des Streuflusses zu beseitigen. Hierzu genügt eine einfache Änderung des Stromes, derart, daß der Kompensationsfluß immer gleich groß dem Streufluß ist.
  • Für manche Zwecke kann es erforderlich sein, den Streufluß nicht vollständig zu kompensieren oder ihn sogar überzukompensieren. In diesen Fällen braucht man nur den Strom in der Wicklung entsprechend kleiner oder größer zu machen.
  • Bei Wechselstrommagnetisierung des Kernes a muß der die Wicklungen h speisende Strom synchron dem Hauptwechselfluß sein und seine Phase in bekannter Weise so gedreht werden, daß sich der Streu- und Kompensationswechselfluß auch hinsichtlich ihrer Phasen kompensiert. Der zur Speisung der Kompensationsspulen lt dienende Strom kann von einer beliebigen, mit der die Erregerspule h speisenden Stromquelle synchronen Quelle entnommen werden oder auch einer Hilfsspule, die sich auf dem Eisenkern a befindet.
  • In der Abb. 2 ist eine weitere Möglichkeit der Anordnung der Kompensationsspule gegeben. Auf die innere Spule c wird zunächst eine bestimmte Anzahl Windungen k1 auf- gewickelt. Darüber wird ein Eisenblech g1 gelegt, das zur Vermeidung von Kurzschlußwindungen geschlitzt sein muß. Das Eisenblech wird von einer solchen Dicke gewählt, daß die erforderlichen magnetisierenden Amperewindungen nicht allzu groß werden und daß andererseits auch in radialer Richtung nicht zu viel Raum benötigt wird. Über das Blech wird eine der Windungszahl h1 gleiche Windungszahl h. aufgebracht, jedoch mit entgegengesetztem Wicklungssinne. Die beiden Wicklungen hl und 1a. werden hintereinandergeschaltet und von einem Strom durchflossen, dessen Richtung durch Kreuze und Punkte in der Abbildung dargestellt ist. Hinsichtlich ihrer magnetischen Achse wirken die Amperewindungen der beiden Wicklungsgruppen hl und h2 in entgegengesetzter Richtung. Der Blechmantel g, stellt jedoch einen Streupfad dar, in dem die magnetischen Wirkungen gleichgerichtet sind. Die sich ergebende Flußverteilung ist aus der in vergrößertem Maßstabe in Abb.3 dargestellten Anordnung zu ersehen. Die ausgezogenen Flußlinien stellen den von den Windungen hl erzeugten Fluß und die gestrichelten Linien den von den Windungen h2 erzeugten Fluß dar. Der von den Windungen h, erzeugte Fluß schließt sich entsprechend der Stromrichtung links um die Windungen herum. Er geht rechts von den Windungen in dem Eisenkern f nachyoben und verzweigt sich links von den Windungen in den durch den Blechmantel nach unten fließenden Flußanteil und den sich ganz außen in der Luft schließenden Flußanteil. Der von den Windungen h" erzeugte Fluß geht links von den Windungen nur in Luft nach oben und verzweigt sich rechts von den Windungen in den durch den Blechmantel nach unten fließenden Flußanteil und den durch den Eisenkern verlaufenden Flußanteil. Aus der Abbildung ist zu ersehen, daß die von den Windungen hl und h2 erzeugten Flüsse sich in dem Eisenkern und links in der Luft einander entgegenwirken, während sie sich in dem Blechmantel verstärken. Dieser durch den Blechmantel gehende Fluß ist der Kompensationsfluß @K, der durch Wahl der Stromstärke der Windungszahlen hl und h@ und der Blechstärke beliebig eingestellt werden kann. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie bei der Anordnung nach Abb. i.

Claims (3)

  1. hATENTANSI'Rl:CHE: i. Auf Transformationswirkung beruhender elektrischer Apparat, bei dem der Streufluß durch den Fluß einer Hilfswicklung kompensiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswicklung auf einem nur im Streupfad liegenden Eisenteil angeordnet ist.
  2. 2. Elektrischer Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom in den Hilfswicklungen so groß ist, daß eine überkompensation der Streuung entsteht.
  3. 3. Elektrischer Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen, an denen der Streufluß auftritt, ein oder mehrere bewickelte, besondere Eisenkerne mit Wicklungen angeordnet sind, die von einem Strom derart durchflossen werden, daß der dadurch hervorgerufene Fluß entgegengesetzt gleich dem Streufluß ist und auch hinsichtlich der Phasenlage den Streufluß genau kompensiert. q.. Elektrischer Apparat nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Eisenkern, ein geschlitzter Blechzylinder dient, der auf der Außen- und Innenseite mit je einer Wicklung versehen ist, die hinsichtlich ihrer magnetischen Achse in verschiedener Richtung magnetisierend wirken.
DE1930566703D 1930-05-29 1930-05-29 Auf Transformationswirkung beruhender elektrischer Apparat Expired DE566703C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE566703T 1930-05-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE566703C true DE566703C (de) 1932-12-23

Family

ID=6567631

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930566703D Expired DE566703C (de) 1930-05-29 1930-05-29 Auf Transformationswirkung beruhender elektrischer Apparat

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DE (1) DE566703C (de)

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