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DE566618C - Drehkolbenmaschine, insbesondere Drehkolbenverdichter - Google Patents

Drehkolbenmaschine, insbesondere Drehkolbenverdichter

Info

Publication number
DE566618C
DE566618C DEH128868D DEH0128868D DE566618C DE 566618 C DE566618 C DE 566618C DE H128868 D DEH128868 D DE H128868D DE H0128868 D DEH0128868 D DE H0128868D DE 566618 C DE566618 C DE 566618C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
rotary piston
outlet
machine
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH128868D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH128868D priority Critical patent/DE566618C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE566618C publication Critical patent/DE566618C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/32Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having both the movement defined in group F01C1/02 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/324Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having both the movement defined in group F01C1/02 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes hinged to the inner member and reciprocating with respect to the outer member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Drehkolbenmaschine, insbesondere Drehkolbenverdichter Der Gegenstand der Erfindung betrifft Drehkolbenmaschinen mit sichelförmigem Arbeitsraum und exzenterförmig bewegtem Kolben, bei denen der Ein- und Austritt der Luft oder der Gase durch Schlitze oder kreisrunde Öffnungen erfolgt, die vom Kolben gesteuert werden.
  • Die bekannten Drehkolbenmaschinen mit gesteuertem Ein- und Auslaß durch den Kolben haben die Ein- und Austrittsöffnungen zum und vom Arbeitsraum nahe beim Hubanfang bzw. Hubende der Maschine, so daß zur Steuerung durch den Kolben nur dessen senkrechte Auf- und Abwärtsbewegung benutzt werden kann, da seine waagerechte Bewegung wegen ihrer Geringfügigkeit nicht in Betracht kommt. Der Abschluß des Austrittes kurz vor dem Hubende bedingt daher auch die Wiederöffnung kurz nach dem Hubanfang. Die Vorverdichtung im Arbeitsraum vor der Öffnung des Auslasses ist also ganz gering, und ein Rücktritt von verdichteter Luft aus der Druckleitung in den Arbeitsraum ist unvermeidbar.
  • Dieser Nachteil wird mit der vorliegenden Erfindung beseitigt, indem.die durch den Kolben erfolgende Steuerung nach einer Stelle gelegt wird, an der der Kolben eine große und schnelle Bewegung ausführt, und an der nicht nur die senkrechte Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens, sondern auch die waagertchte Bewegung mit zur Steuerung benutzt werden kann. Dies ermöglicht große überdeckungen an den steuernden Kanten, die durch die rasche Bewegung eine genau wirkende Öffnung und Schließung des Auslasses bewirken. Je nach der Höhe der Überdeckungen kann der Beginn und der Schluß des Austrittes früher oder später erfolgen, so daß die Vorverdichtung im Arbeitsraum die gewünschte Höhe erreichen kann. Der Austritt aus dem Arbeitsraum wird möglichst nahe an das Widerlager gelegt, damit die Förderung der Luft oder der Gase bis zum Hubende erzielt wird. Dieser Austritt aus dem Arbeitsraum wird mit dem zu steuernden Auslaß zweckmäßig durch einen Kanal oder durch eine Rohrleitung o. dgl. verbunden. Zur Vermeidung der nachteiligen Wirkung der Vergrößerung des schädlichen Raumes durch diesen Kanal wird die Eintrittsöffnung der Luft in den Saugraum abgeschlossen, ehe die Abwälzlinie zwischen dem Kolben- und Dekkelzylinder den Austrittskanal im Druckraum erreicht. Auf diese Weise erfolgt beim Vorwärtsschreiten des Kolbens die Rückexpansion des schädlichen Raumes in den abgeschlossenen Saugraum, der alsdann als Druckraum zur Wirkung kommt. Hierdurch wird der Anfangsdruck erhöht, so daß die Verdichtung mit diesem höheren Druck beginnt, aber die Arbeitsleistung für die Auffüllung des schädlichen Raumes mit gepreßter Luft bleibt erhalten, und die Rückexpansion kann die Ansaugeleistung der Maschine bei allen Drücken, mit denen gearbeitet wird, nicht verringern, so daß diese stets gleich groß bleibt. Diese Arbeitsweise der Drehkolbenverdichter läßt sich natürlich auch beim entgegengesetzten Drehlauf der Maschine auf die Verwendung als Kraftmaschine übertragen, da hierdurch eine bestimmte Füllung der Maschine mit der verdichteten Luft oder den Gasen zur Expansion gebracht wird, während der Austritt der Gase stets gleich bleibt, so daß ein wirtschaftliches Arbeiten erzielt werden kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es, ist Abb. r ein Längsschnitt durch eine als Beispiel angenommene Einkolbenmaschine. Die obere Hälfte entspricht dem Schnitt in Richtung I-III und die untere Hälfte dem Schnitt in Richtung I-II der Abb. a.
  • Abb. z ist ein Querschnitt dazu nach der Linie IV-IV mit Sicht auf den vorderen Deckel b.
  • Abb. 3 ist die schematische Darstellung der Wirkung der Steuerung für zwei verschiedene Lagen der Auslaßöffnung.
  • An dem Gehäuse a sind zwei Deckel b und c befestigt, in denen die den Exzenter d tragende Welle gelagert ist. Der Deckel b ist mit einem zylindrischen, zentrisch zu den Wellenenden sitzenden Ansatz e versehen, der in das Gehäuse a- hineinragt und den der Kolben f mit seinem Zylinder g, der zentrisch zu dem mittleren Exzenter d liegt, umschließt. Dieser Kolbenzylinder g bildet mit dem Dekkelzylinder e den Sichelraum h. An dem Widerlager i gleitet dichtend eine im Gehäuse des Zylinders g drehbare Nuß k. Der Kolben wird durch die Nuß k an dem mit dem Deckel b und seinem Zylindere befestigten Widerlageri geführt und an der Drehung gehindert; er ist so zwischen den beiden Deckeln b und c angeordnet, daß die Stirnflächen des Kolbens dichtend an dem Deckel b geführt werden. Durch die Eintrittsöffnung d erfolgt der Zutritt der Luft oder der Gase in den Arbeitsraum, und bei sya ist die Öffnung im Kolben für den Austritt aus dem Arbeitsraum. Von m wird die Luft bzw. die Gase in der beispielsweisen Darstellung durch das Rohr n nach der Auslaßöffnungo des Kolbens geführt, die die Luft bzw. die Gase durch die Steuerung des Kolbens nach der Auslaßöffnung p des Deckels weiterleitet. Die Lage der Auslaßöffnung o ist beliebig; sie wird zweckmäßig an die Stelle verlegt, die durch die Senkrecht- und Waagerechtbewegung des Kolbens eine gute Steuerung ermöglicht.
  • In Abb. 3 ist die Wirkung der Steuerung schematisch dargestellt für zwei verschiedene Lagen der Auslaßöffnungen o und p bzw. o1 und p1, die als kreisrunde Öffnungen angenommen sind, die aber auch in anderer Form ausgeführt werden können. Der kleine Kreis um den Mittelpunkt der Welle ist die Bahn des Mittelpunktes des Wellenexzenters. Die Ellipsen stellen die Kurvenbahnen der Mitten der Auslaßöffnungen o bzw. o1 im Kolben dar, und die in den Ellipsen angegebenen Zahlen entsprechen den gleichnamigen Kurbelstellungen des Exzenters bzw. den gleichnamigen Berührungspunkten des Kolbenzylinders g am Deckelzylinder e.
  • In der Kolbenstellung z ist die Totlage der Maschine und in der Kolbenstellung 5 ist bei der Verdrehung der Welle im Sinne der angegebenen Pfeilrichtung der gewünschte Verdichtungsdruck im Druckraum vorhanden, bei welcher die Auslaßöffnung o bzw. o1 des Kolbens die Auslaßöffnung p bzw. p1 des Deckels zu öffnen beginnen soll, um dann bei weiterer Verdrehung des Kolbens eine weitere Öffnung und Wiederschließung herbeizuführen, bis in Kurbelstellung 6 die Stellung erreicht ist, bei der der Kolbenzylinders an denAuslaßkanalna gekommen ist. In dieser Stellung schließt die Auslaßöffnung o bzw. o1 die Deckelauslaßöffnung p bzw. p1 ab, bis der Kolben wieder die Kurbelstellung 5 erreicht hat. Der Austritt der Luft bzw. der Gase aus dem Arbeitsraum erfolgt auf diese Weise während des Kolbenweges von der Kurbelstellung 5 bis zur Kolbenstellung 6.
  • Die Auslaßöffnungen o und p können einzeln oder in beliebiger Anzahl angeordnet werden, je nachdem dies erforderlich oder wünschenswert ist; dabei können die Auslaßöffnungeno und p eine gemeinsame Verbindung nach der Austrittsöffnung m im Kolben erhalten, oder aber sie werden einzeln oder mit anderen verbunden nach besonders geeigneten Austrittsöffnungen im Kolben geführt.
  • Die Einlaßöffnung Z der Luft bzw. der Gase in den Arbeitsraum wird so weit von dem Deckelzylinder e angebracht, daß in der Kolbenstellung6, bei welcher derAuslaß geschlossen wird, der Kolben g die Einlaßöffnung l abschließt oder bereits abgeschlossen hat, so daß bei der Weiterdrehung des Kolbens, bei der die Rückexpansion der verdichteten Luft oder G2.Se des schädlichen Raumes im Druckkanal erfolgt, ein Austreten dieser Gase aus der Eintrittsöffnung Z nicht eintreten kann. Da die Einlaßöffnung L vom Deckelzylinder e entfernt angeordnet ist und der Kolben g aber stets den Deckelzylinder e. berühren muß, so kann diese Einlaßöffnung L vom Kolben erst wieder geöffnet -werden, wenn der Kolben die Totlage überschritten hat. In diesem Falle ist aber ein neuer Saugraum gebildet, so daß die Ansaugung wieder vor sich gehen kann.
  • In den Abb. z bis 3 ist der Austritt m aus dem Arbeitsraum in demKolbeng angeordnet; derselbe läßt sich natürlich aber auch in den Deckel b oder in den Deckelzylinder e verlegen, wobei die Austrittsöffnung-p sowohl im Kolben wie im Deckel angebracht werden kann, wenn eine entsprechendeUmleitung vorgesehen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehkolbenmaschine, insbesondereDrehkolhenverdichter mit sichelförmigem Arbeitsraum und exzenterförmig bewegtem, den Ein- und Auslaß steuernden Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßsteuerung mittels einer oder mehrerer Auslaßöffnungen (o und p) an der Stelle erfolgt, an der der Kolben eine große Senkrecht- und Waagerechtbewegung aufweist.
DEH128868D 1931-10-10 1931-10-10 Drehkolbenmaschine, insbesondere Drehkolbenverdichter Expired DE566618C (de)

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DEH128868D DE566618C (de) 1931-10-10 1931-10-10 Drehkolbenmaschine, insbesondere Drehkolbenverdichter

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DEH128868D DE566618C (de) 1931-10-10 1931-10-10 Drehkolbenmaschine, insbesondere Drehkolbenverdichter

Publications (1)

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DE566618C true DE566618C (de) 1932-12-24

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ID=7175724

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DEH128868D Expired DE566618C (de) 1931-10-10 1931-10-10 Drehkolbenmaschine, insbesondere Drehkolbenverdichter

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