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DE566282C - Schaltungsanordnung fuer drahtlose Telephonie und Telegraphie mit Vakuumgefaessen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer drahtlose Telephonie und Telegraphie mit Vakuumgefaessen

Info

Publication number
DE566282C
DE566282C DEF49991D DEF0049991D DE566282C DE 566282 C DE566282 C DE 566282C DE F49991 D DEF49991 D DE F49991D DE F0049991 D DEF0049991 D DE F0049991D DE 566282 C DE566282 C DE 566282C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
vacuum vessel
detector
telegraphy
electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF49991D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Erich F Huth GmbH
Original Assignee
Dr Erich F Huth GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Erich F Huth GmbH filed Critical Dr Erich F Huth GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE566282C publication Critical patent/DE566282C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für drahtlose Telephonie und Telegraphie mit Vakuumgefäßen, die warme und kalte Elektroden enthalten. Im besonderen ist die Erfindung für Empfangsschaltungen bestimmt.
Die Erfindung besteht darin, daß die Elektroden eines in der Schaltung enthaltenen Vakuumgefäßes mit Kreisen verbunden sind, von denen mindestens einer mit Kapazität und Selbstinduktion behaftet ist, und daß das Vakuumgefäß hierbei gleichzeitig als Generator und Detektor, insbesondere von Hochfrequenzschwingungen, wirkt.
In einer solchen für Empfang bestimmten Schaltung ist einer der mit dem gleichzeitig als Generator und Detektor wirkenden Vakuumgefäß verbundenen Kreise mit einem Empfänger (Telephon) verbunden.
Somit wird durch die Erfindung erstmalig sowohl die Generator- als auch Detektorfunktion eines mit kalten und warmen Elektroden ausgerüsteten Vakuumgefäßes ausgenutzt und eine entsprechende Vereinfachung der Schaltung geschaffen. Mit ihr geht eine Erhöhung der Wirkung, bei Empfängern Vergrößerung der Reichweite, Hand in Hand.
Die. Erfindung sei am Ausführungsbeispiel der Zeichnung erläutert.
Ein Vakuumgefäß U ist mit Glühkathode F versehen, die von einer Stromquelle A über einen Regelwiderstand R gespeist wird. G, G sind zu beiden Seiten der Kathode angeordnete kalte Hilfselektroden; W sind zu beiden Seiten der Kathode angeordnete kalte Anoden. Zwischen die Elektroden G, W ist über einen Blockkondensator C3 ein mit Selbstinduktion (Spulen/3, L) und Kapazität (regelbare Kondensatoren C1, C2) behafteter Kreis geschaltet. Zwischen die kalte Elektrode W und die warme Elektrode/7 ist eine Stromquelle B und das Telephon T geschaltet.
Ein Vakuumgefäß in solcher Schaltungsanordnung ist imstande, kontinuierliche Schwingungen zu erzeugen, deren Frequenz durch den Betrag der Selbstinduktion und Kapazität mitbestimmt ist, der in den Kreis der Elektroden G, W eingeschaltet und in diesem Beispiel durch Änderung der Kapazität der Kondensatoren C1 oder C2 seinerseits So geändert werden kann. Die Erfindung hat aber auch festgestellt, daß ein solches Vakuumgefäß seine Detektorfunktionen beibehält und in diesen selbst durch eine gleichzeitige Arbeit in einer Schwingungserzeugerschaltung nicht beeinträchtigt wird. · Hiernach werden durch die Erfindung beide Funktionen ausgenutzt.
Eine bei E geerdete oder mit einer anderen Kapazität verbundene Antenne ,/V enthält eine Spule S mit regelbarem Anschluß, welch letztere mit der Spule/5 vorteilhaft lose ge-S koppelt ist. Ein beliebiger Teil der Spule S kann durch eine gestrichelt eingezeichnete Morsetaste K willkürlich überbrückt werden. Ferner kann in die Antenne N ein Mikrophon M eingeschaltet sein.
ίο Ankommende, richtig abgestimmte und durch die Antenne N aufgenommene Wellen werden über die Koppelungsanordnung S1 P in die Kreise des Schwingungserzeuger- und Detektorfunktionen vereinigenden Entladungs- »5 gefäßes U eingeleitet und schließlich im Telephon Γ hörbar gemacht.
Man ist aber auch in der Lage, die Schwingungserzeugerfunktion des Vakuumgefäßes in dieser Schaltung allein zu Sendezwecken auszunutzen und mit der Morsetaste^ telegraphische oder mit dem Mikrophon M telephonische Zeichen auf den durch die Schaltungsanordnung des Vakuumgefäßes U erzeugten und die Koppelung P, S in die Antenne ,/V übertragenen Wellen auszusenden. Der Empfang wird dann bei unbenutzter Telegraphiertaste bzw. unbesprochenem Telephon durchgeführt.
Das Telephon T kann nötigenfalls durch geeignete Mittel gegen Stromüberlastung geschützt werden oder als Hochwiderstandstelephon ausgebildet sein. Das Telephon muß nicht unmittelbar in den Stromkreis der Elektroden W, F eingeschaltet sein; es kann vielmehr beispielsweise über einen Transformator mit dem Kreis gekoppelt sein.
Als Speisestromquelle für das Vakuumgefäß kann eine Gleichstrombatterie, ebenso aber auch eine. Wechselstromquelle nicht störender (unhörbarer) Frequenz dienen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Schaltungsanordnung für drahtlose Telephonic und Telegraphie mit Vakuumgefäßen, die warme und kalte Elektroden enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden des Vakuumgefäßes mit Kreisen verbunden sind, von denen mindestens einer mit Kapazität und Selbstinduktion behaftet ist, ferner einer dieser Kreise mit einem Empfänger (Telephon) verbunden ist und das Vakuumgefäß gleichzeitig als Generator und Detektor wirkt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuumgefäß zugleich als Generator und Detektor von Hochfrequenzschwingungen dient.
  3. 3. Einrichtung zum drahtlosen Gegenverkehr, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe Röhre, welche die von der Antenne auszusendende und durch ein Mikrophon oder eine Taste zu beeinflussende Sendeschwingung erzeugt, gleichzeitig als Detektor für die von der Antenne aufgenommenen Empfangsschwingungen wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF49991D 1914-03-20 1921-08-20 Schaltungsanordnung fuer drahtlose Telephonie und Telegraphie mit Vakuumgefaessen Expired DE566282C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US566282XA 1914-03-20 1914-03-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE566282C true DE566282C (de) 1932-12-16

Family

ID=22005645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF49991D Expired DE566282C (de) 1914-03-20 1921-08-20 Schaltungsanordnung fuer drahtlose Telephonie und Telegraphie mit Vakuumgefaessen

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DE (1) DE566282C (de)

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