DE566176C - Trommel fuer Verbandstoff-Sterilisatoren - Google Patents
Trommel fuer Verbandstoff-SterilisatorenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L2/00—Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
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Description
- Trommel für Verbandstoff-Sterilisatoren Die Sterilisation von Verbandstoffen für den Bedarf der Krankenhausoperationssäle usw. erfolgt in Trommeln, die in den Verbandstoff-Sterilisator eingebracht werden. Damit der Sterilisierdampf auf das Gut wirken kann, sind die Trommeln mit öffnungen versehen; sie bestehen aber im übrigen aus vollem Blech.
- Wenn die Verbandstoffe unmittelbar in die Trommeln eingelegt «-erden, so ist die Gefahr des Feuchtwerdens derselben sehr groß, denn der zuerst eintretende Sterilisierdampf kondensiert an den noch kalten Trommelwänden auf der Innen- und Außenseite. Erfahrungsmäßig läßt sich die auf diese Weise in die Verbandstoffe gelangende Feuchtigkeit auch durch die Trocknung, die man an die Sterilisation anschließt, nur schwer beseitigen.
- Es sind nun Drahteinsätze für die Verbandstofftrommeln bekannt, deren Mantel aus einem Drahtgeflecht ohne Deckel besteht, während der Boden mitunter vollwandig ist oder fehlt. Es dienen der Trommelboden bzw. der Trommeldeckel zum Abschluß. Es wird hier nach wie vor infolge der Berührung zwischen Verbandstoffen und vollaus einem Mantel und Boden herstellt, wandigemTrommeldeckel durch die Kondenswasserbildung das Sterilisationsgut feucht, und eine ausgiebige Nachtrocknung ist erforderlich.
- Gegenstand der Erfindung ist es nun, jede ungünstige Kondensation dadurch zu vermeiden, daß man den Drahteinsatz nicht nur ihn auch noch mit einem Deckel aus Drahtgeflecht versieht und durch Füße, An-s iitze o. dgl. dafür sorgt, daß der ganze Drahteinsatz ringsum in genügend großem Abstande von den Wandungen der Außentrommel gehalten wird.
- Wenn die Verbandstoffe noch an irgendeiner Stelle mit der Trommelwandung selbst in Berührung stehen, nehmen sie nach den Feststellungen genügend rasch Wärme von der Trommelwandung auf, um die Dampfkondensation an diesem Teile der Trommelwan.dunä so zu verstärken, daß hier die Verdichtung zu Wasser möglich wird und däs Feuchtwerden des Gutes eintritt. Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann dagegen der Dampf rings um den ganzen Drahteinsatz sofort auch an die Innenfläche der Außentrommel herangelangen. Es findet also unverzüglich eine Erwärmung der gesamten Trommelwandung von innen und von außen stau. Diese geht erfahrungsgemäß so rasch vor sich, daß ein Anfeuchten des Sterilisationsgutes nicht mehr erfolgt, Die geringe Metallmasse des Drahteinsatzes selbst entzieht dem Dampf so wenig Wärme, daß dadurch eine Verdichtung zu Wasser nicht eintritt, und die bisher unentbehrlich gewesene Nachtrocknung nach Beendigung der Sterilisation ist hier nicht mehr erforderlich.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Die Form der Verbandstofftrommel kann beliebig sein. Die Außentrommel d des gezeichneten Beispiels hat rechteckigen Grundriß. Am oberen und unteren Rande befinden sich Öffnungen b, die sich mittels Schieber c o. dgl. öffnen und schließen lassen. Während der Sterilisation sind die öffnungen b offen. Nach Beendigung der Sterilisation schließt man sie, weil üblicherweise das Gut nicht sofort herausgenommen wird. Bei der Aufbewahrung verhindern die Schieber c dann das Eintreten von Staub.
- In der Trommel a steht ein Siebkorb d, unter dessen Boden Füße e sitzen und an welchem seitlich Ansätze f angebracht sind. Der Drahtkorb d wird also überall in gleichbleibendem Abstande von der Wand der Trommel a gehalten.
- Der Drahteinsatz d ist mit einem Deckel aus Drahtgeflecht versehen. Dieser Deckel kann als Klappdeckel am Drahtkorb d selbst befestigt sein. Eine andere Ausführungsform ist jedoch in der Zeichnung dargestellt. Unter dem Scharnierdeckel g der Außentrommel a ist ein Drahtsieb h so befestigt, daß es den Drahteinsatz d beim Niederlegen des Trommeldeckels g ebenso abschließt, wie es ein am Drahtkorb d unmittelbar befestigter Deckel tun würde. In den Drahtkorb d werden die Verbandstoffe - gegebenenfalls in ein Stoffstück oder einen Beutel gehüllt - eingelegt. Sobald der Trommeldeckel g niedergelegt ist, kann das Sterilisationsgut nirgends mehr die Wandung der Außentrommel berühren, es ist vielmehr von einem für den Dampf und die Luft ungehindert zugänglichen Hohlraum auf allen Seiten umschlossen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Trommel für Verbandstoff Sterilisatoren mit einem Drahtkorb zur Aufnahme der Verbandstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtkorb mit einem Deckel aus Drahtgeflecht verschließbar ist und allseitig durch Füße, Ansätze o. dgl. in einem Abstand von den Wandungen der Außentrommel gehalten wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Deckel der Außentrommel in passendem Abstande ein Drahtgeflecht derart befestigt ist, daß bei geschlossenem Trommeldeckel die obere öffnung des Drahtkorbes mit dem Drahtgeflecht bedeckt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE566176T | 1930-09-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE566176C true DE566176C (de) | 1932-12-17 |
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ID=6567490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930566176D Expired DE566176C (de) | 1930-09-21 | 1930-09-21 | Trommel fuer Verbandstoff-Sterilisatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE566176C (de) |
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1930
- 1930-09-21 DE DE1930566176D patent/DE566176C/de not_active Expired
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