DE565949C - Stoffilterzelle fuer Staubabscheider - Google Patents
Stoffilterzelle fuer StaubabscheiderInfo
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- DE565949C DE565949C DEG81216D DEG0081216D DE565949C DE 565949 C DE565949 C DE 565949C DE G81216 D DEG81216 D DE G81216D DE G0081216 D DEG0081216 D DE G0081216D DE 565949 C DE565949 C DE 565949C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/10—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces
- B01D46/12—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces in multiple arrangements
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
- Stoffilterzelle für Staubabscheider Vorliegende Erfindung betrifft eine Stofffilterzelle für Staubabscheider, wie sie insbesondere in Gießereihetrieben zur Anwendung kommen, um z.B. den von Putztrommeln, Sandstrahlgebläsen, Schmirgelscheiben u. dgl. entwickelten Staub aus der Luft abzuscheidetl. Die bekannten Staubabscheider dieser Art bestehen in der Hauptsache aus einem Gehäuse, in welchem die auf Holzrahmen gespannten Stoffilter angeordnet sind. Die verunreinigte Luft tritt auf der einen Seite des Gehäuses ein, um die Stoffilter zu passieren und gereinigt zu werden. Das Filtergewebe kann nur eine gewisse Dichte aufweisen, um eine gewisse, zum Filtern erforderliche Luftgeschwindigkeit zuzulassen. Daher ist in jedem Falle mit einem gewissen Staubaustritt an der Reinluftseite des Filters zu rechnen, der sich nach kurzer Zeit innerhalb des Filters auf der unteren Begrenzungsfläche desselben oder an vorspringende Leisten absetzt und mit der Zeit die wirksame Filterfläche verringert und ein öfteres Reinigen der Zellen bedingt.
- Durch vorliegende Erfindung werden diese Nachteile behoben, und zwar in der Weise, daß die untere Begrenzungsfläche der Filterzelle, in Strömungsrichtung der Luft betrachtet, stark abfällt. Dadurch ist dem durch den Filterstoff durchtretenden Staub jede Möglichkeit genommen, sich hier abzulagern, er wird nach der Reinluftseite ohne weiteres ablaufen, begünstigt durch die Wirkung der Luftbewegung. Weiterhin wird erfindungsgemäß jede Wirbelung der Luft innerhalb der Zelle dadurch vermieden, daß die Befestigungsleisten für den Filterstoff nicht vorspringen.
- Die verhältnismäßig großen Stoffflächen jeder Filterzelle werden normalerweise gegen den auf sie wirkenden Luftdruck durch besondere Leisten auf der Innenseite, also der Reinluftseite, versteift. Auch diese Leisten bildeten bisher infolge ihrer annähernd horizontalen Lage für den hindurchtretenden Staub innerhalb der Filterzelle eine günstige Ablagerungsstelle. Bei der erfinderischen Ausbildung der Zellen werden auch diese Versteifungsleisten entsprechend der unteren Zellenbegrenzungsfläche abfallen und können gegebenenfalls eine parallele Lage zur letzteren einnehmen.
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die besondere Befestigungsart der Zelle im Staubabscheidergehäuse. Um den Ein- und Ausbau bequem und sicher zu gestalten, erfolgt die Befestigung durch eine einzige im Staub. abscheidergehäuse gelenkig gehaltene Druckschraube mit Mutter. Die Schraube übt auf die Befestigungsleisten der Filterzelle in schräger Richtung einen Druck aus und drückt die Zelle auf ihre untere Tragleiste und zugleich gegen ihre obere Anlageleiste im Gehäuse.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Abbildungen veranschaulicht.
- Abb. I zeigt in schematischer Darstellung einen Längsschnitt durch einen Staubabscheider und Abb. 2 den Querschnitt eines solchen von oben gesehen. Abb. 3 läßt einige Filterzellen bzw. Zellenrahmen im Querschnitt erkennen. Abb. 4 zeigt die Befestigungsweise einer Zelle im Staubabscheidergehäuse.
- In Abb. I und 2 ist das Staubabscheidergehäuse mit a bezeichnet. Die Stoffilterzellen b ruhen in demselben auf einer Leiste c mit Anpressung durch die Schraube d gegen die letztgenannte Leiste c und Anlage o und Abdichtungsleistef. Die Filterzellen nehmen die an sich bekannte, gegen die Senkrechte geneigte Lage ein, wodurch das Abfallen des Staubes begünstigt wird. Die Filterflächen der Zellen verlaufen (wie Abb. 2 erkennen läßt) parallel; sie können aber auch ebensogut jede beliebige Schräglage zueinander erhalten.
- Wie aus der Seitenansicht einer Zelle b in Abb. I zu ersehen, nimmt erfindungsgemäß die untere Begrenzungsfläche h derselben eine stark abfallende Lage ein. Annähernd die gleiche oder auch parallele Lage erhalten die inneren Versteifungsleisten i, i', i". Abb. 3 zeigt die Ausbildung des Zellenrahmens. Der Filterstoft K, k' wird mittels Leisten m, In' an den Rahmenleisten n, ? n' in der Weise befestigt, daß der Stoff k mit der dem Innenrahmen der Filterzelle zugekehrten Fläche der Leisten n in einer Ebene liegt. Die Strömungsrichtung der Schmutzluft und der Reinluft ist durch Pfeile in dieser Abbildung angedeutet. Der Innenraum der Zelle zeigt keinerlei Vorsprünge wie bisher und damit keinerlei Veranlassung zur Wirbelbildung.
- Um die Schmutzluft auf die gesamten Filterzellen gleichmäßig zu verteilen und auch gewissenmaßen eine Vorabscheidung der Schmutzluft zu erzielen, erfolgt die Anordnung einer Prellplatte o in an sich bekannter Weise vor den Einströmungskanal p des Staubabscheidergehäuses. In Abb. I und 2 ist die Verteilung des Luftstromes durch diese Prellplatte o durch Pfeile angedeutet.
- Abb. 4 läßt die Befestigungsweise für jede Filterzelle im Staubabscheidergehäuse in einem größeren Maßstabe erkennen. Die im Staubabscheidergehäuse angelenkte Druckschraube d trägt eine Mutter q, die in einer Platte s des Zellenbefestigungsrahmens r geführt ist. Eine Gegenmutter t dient zur Sicherung der Anpreßmutter q. Aus dieser Abbildung ist ohne weiteres zu ersehen, daß durch die Schräglage der Druckschraube d die Zelle zugleich auf ihre untere Tragleiste c und gegen die Anlageseitef im Abscheidergehäuse durch Anziehen der Mutter q gepreßt wird. Die gegenseitige Abdichtung der Zellen erfolgt in der üblichen Weise durch die Stoff- oder Filzeinlagen u.
Claims (4)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Stoffilterzelle für Staubabscheider, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzungsfläche (h) der Filterzelle (b), in Strömungsrichtung der Luft betrachtet, stark abfällt, um ein Ablaufen des Staubes innerhalb der Zelle, also nach dem Reinluftraum hin, zu erzielen.
- 2. Stoffilterzelle nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungs- und Rahmenleisten (m, ii) für den Filterstoff (k) auf der Reinluftseite des Filterstoffes nicht vorspringen und keine die Staubablagerung begünstigende Wirbel erzeugen.
- 3. Stoffilterzelle nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsleisten (i, i', i"...) auf der Reinluftseite der Filterstofffläche entsprechend der unteren Begrenzungsfläche der Filterzellen abfallen oder gegebenenfalls mit dieser parallel liegen.
- 4. Stoffilterzelle nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Filterzelle mittels einer im Staubabscheidergehäuse gelenkig angeordneten Druckschraube (d) mit Mutter ,(q) befestigt wird, wobei die Schraube infolge ihrer Schräglage die Filterzelle auf ihre untere Tragleiste (c) und zugleich gegen ihre obere Anlageleiste (f) drückt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG81216D DE565949C (de) | 1931-11-24 | 1931-11-24 | Stoffilterzelle fuer Staubabscheider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG81216D DE565949C (de) | 1931-11-24 | 1931-11-24 | Stoffilterzelle fuer Staubabscheider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565949C true DE565949C (de) | 1932-12-07 |
Family
ID=7137290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG81216D Expired DE565949C (de) | 1931-11-24 | 1931-11-24 | Stoffilterzelle fuer Staubabscheider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565949C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030662B (de) * | 1955-02-07 | 1958-05-22 | Intensiv Filter Gmbh | Taschenfilter mit mehreren etagenfoermig uebereinander angeordneten Filtertaschensaetzen |
-
1931
- 1931-11-24 DE DEG81216D patent/DE565949C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030662B (de) * | 1955-02-07 | 1958-05-22 | Intensiv Filter Gmbh | Taschenfilter mit mehreren etagenfoermig uebereinander angeordneten Filtertaschensaetzen |
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