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DE56472C - Einnahme-Zähler für Droschken - Google Patents

Einnahme-Zähler für Droschken

Info

Publication number
DE56472C
DE56472C DENDAT56472D DE56472DC DE56472C DE 56472 C DE56472 C DE 56472C DE NDAT56472 D DENDAT56472 D DE NDAT56472D DE 56472D C DE56472D C DE 56472DC DE 56472 C DE56472 C DE 56472C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
wheel
cylinder
counter
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56472D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. H. KAHRS in Christiania, Norwegen
Publication of DE56472C publication Critical patent/DE56472C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

■~ΐίν
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Der Gegenstand dieser Erfindung ist ein Einnahme-Zähler für Droschken, so eingerichtet, dafs er die Zahlung jeder Tour sowie die erfolgte Beförderung von einer oder mehreren Personen selbstthätig angiebt.
Der Zähler zeigt auch an, wieviel der Kutscher im Laufe des Tages für die verschiedenen Fahrten empfangen haben sollte.
Die Erfindung ist durch die Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι Seitenansicht des Zählers bei weggenommenem Deckel,
Fig. 2 derselbe im Grundrifs,
Fig. 3 der Apparat im Schnitt nach der Linie X-Y,-
Fig. 4 Schnitt nach der Linie Z-U,
Fig. 5 Grundrifs mit aufgesetztem Deckel,
Fig. 6, 7 und 8 die Zeigerscheibe,
Fig. 9 und 10 Räderübersetzung,
Fig. 11, 12 und 13 Stellungskurbel mit Bogenstück,
Fig. 14 Schlüssel zum Verschliefsen der Stellungskurbel,
Fig. 15 und 16 Detail des Schlosses in der Stellungskurbel.
Der Zähler besteht aus einem Kasten A, aus dem ein Zapfen b an der Triebachse B hervorragt; dieser Zapfen empfängt durch irgend eine Transmissionseinrichtung die Bewegung von dem Wagenrade. Die Triebachse B trägt eine Schnecke C, welche die Bewegung auf ein Schneckenrad C1 überträgt. Auf der gleichen Achse mit diesem ist ein Zahnrad C2 angebracht und laufen diese beiden Räder lose auf der Achse C3, an welcher ein Sectorstück C4 befestigt ist, in welchem vier senkrechte Achsen gelagert sind; diese vier Achsen tragen vier Zahnräder c1 c2 c3 c4, und stehen sämmtliche vier Räder mit C2 in Eingriff; auch wird durch dieselben, je nachdem eines nach dem anderen in Wirksamkeit kommt, die Bewegung vom Rade C2 auf den Zahnradcomplex D übertragen. Dieser Rädercomplex besteht aus vier concentrisch auf derselben Achse d 5 festgekeilten Zahnrädern dld2d3di, welche von ungleichem Durchmesser bezw. von solcher Gröfse sind, dafs c1 mit d\ c'2 mit d2, c3 mit ds und c4 mit i4 in Eingriff gebracht werden kann. Dieser Eingriff der Räder C1C2C3C4" wird durch Umdrehung der Achse C3 bewirkt, und steht d1 aufserdem mit dem Rade E auf der Achse e in Eingriff. Diese Achse trägt die Schnecke e1, Fig. 1,· die sodann die Bewegung auf das Schneckenrad e2 überträgt, welches auf der Achse F befestigt ist. Diese Achse F trägt das konische Zahnrad G, das mit dem Zahnrade G1 auf der Cylinderachse h in Eingriff steht.
Die Nabe des Zahnrades G, die einen Schlitz g2 hat, gleitet auf dem in der Achse F "befestigten Zapfen g3. Die Spiralfeder g·4, die gegen das Schneckenrad e2 drückt, hält das konische Zahnrad G mit dem konischen Zahnrade G1 in Eingriff. Durch den Arm g, der seinen Drehpunkt im Zapfen g1 hat, kann das konische Zahnrad G mit dem Rade G1 aufser Eingriff gebracht werden.
Der massive Cylinder H ist mit einem Schraubengewinde h1 versehen, in welches der Führungsblock h2 eingreift, der einen Zeiger h3 trägt und in den beiden Führungsschienen /z4
gleitet, die an demselben Ständer H1, in welchem der Cylinder H gelagert ist, befestigt sind. Der Führungsblock h2 steht durch die Kette i, die über die Scheibe il läuft und an einer Scheibe P, Fig. 2, auf der Unterseite von i1 befestigt ist, mit einem Zählwerk IP in Verbindung. Die Kette i wird auf die Scheibe P durch eine in dieselbe eingelegte Spiralfeder aufgerollt, so dafs die Kette immer gespannt bleibt. Die Cylinderachse h verlängert sich an der rechten Seite über den Kasten hinaus und trägt an dieser Verlängerung einen konischen Trieb k in Eingriff mit einem anderen konischen Trieb A1, der auf der Achse k2 befestigt ist. Diese beiden Triebe sind von einem Gehäuse I umgeben, und ragt die Achse k2 aus dem Gehäuse hervor, so dafs eine Kurbel aufgesteckt werden kann behufs Drehung dieser Achse. Diese Triebe k k1 dienen dazu, bei der Umdrehung der Achse k2 dem Cylinder H eine Bewegung zu geben, welche der Bewegung entgegengesetzt ist, die dem Cylinder durch das Räderpaar G und G1 ertheilt wird, wodurch der Führungsblock, der den Zeiger trägt, zu seinem Ausgangspunkte zurückgeführt wird. Um mit den Trieben k k1 den Führungsblock zum Ausgangspunkte zurückbringen zu können, wird das konische Rad G mittelst des Armes g aufser Eingriff mit dem Rade G1 gebracht.
Um die geleisteten Zahlungen in Uebereinstimmung mit der Anzahl der Personen, welche gefahren sind, bringen zu können, ist der Apparat in der Weise eingerichtet, dafs der Cylinder, der Anzahl der Fahrgäste entsprechend, in schnellere Drehung versetzt wird. Die langsamere oder schnellere Drehung des Cylinders wird dadurch hervorgebracht, dafs das der Anzahl der Fahrenden entsprechende Rad im Sectorschnitt C4 mit dem im Rädercomplex D entsprechenden Rad in Eingriff gebracht wird, und geschieht dieses dadurch, dafs der Kutscher die Kurbel M, Fig. 5, auf der Vorderseite des Apparates umdreht und sie in den der Personenanzahl entsprechenden Einschnitt η in der Peripherie des Bogenstückes JV einstellt. Der Eingriff des Rades c1 in dl entspricht einer Person, c2 mit d2 zweier Personen, c3 mit d3 dreier Personen, und geschieht die Einstellung der Räder, der Anzahl der Fahrgäste entsprechend, durch das Einstellen der Kurbel M in die entsprechenden Einschnitte H1Ti2U3 des Bogenstückes N. Die Stellungskurbel M dreht sich um den Zapfen L, zugleich mit dem Gehäuse L\ welches auf dem Vierkant der Achse C3 angebracht ist. In dem in dem Gehäuse befindlichen Theile der Kurbel ist ein bogenförmiger Ausschnitt m angebracht, Fig. 11, in den der Führungszapfen O eingepafst ist (Fig. 15 und 16).
Am Zapfen O ist ein Stift 0 angebracht, der in dem Gehäuse L1 gelagert ist, und wird durch die um den Stift ο gelegte Spiralfeder o1 der Zapfen O an die entgegengesetzte Gehäusewand geprefst.
Wird der Schlüssel P aus dem Gehäuse gezogen und die Kurbel M in einen Einschnitt gebracht, so tritt der Zapfen O in seine Stellung zurück und deckt die Bogenöffnung m, wodurch verhindert wird, dafs die Kurbel aus ihrer Stellung gerückt werden kann.
Auf der Scala rs, Fig. 5, ist eine Theilung angebracht, welche die für jede Fahrt zu erledigende Zahlung angiebt. Das Zählwerk IP giebt den Gesammtbetrag an, den der Kutscher im Verlauf des Tages empfangen hat. Nachdem dieser Betrag auf dem Zählwerk abgelesen, wird dasselbe von dem Eigenthümer des Wagens wieder auf O zurückgeführt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die Bewegung vom Wagenrade wird in geeigneter Weise auf die Triebachse B übertragen, wodurch der Cylinder H in rotirende Bewegung gebracht wird und den Führungsblock h3 vorwärts treibt, dessen Bewegung durch die Kette i auf das Zählwerk IP übertragen wird.
Die Steigung des Schraubenganges auf dem Cylinder ist in der Weise angeordnet, dafs es zu der für jede zurückgelegte Strecke Weges zu erledigenden Zahlung im Verhältnifs steht. Wenn der Führungsblock am Ende des Cylinders angekommen ist, oder auch nach jeder Tour, wird er nach dem Anfangspunkte zurückgeführt, und zwar dadurch, dafs der Cylinder in entgegengesetzte Drehung versetzt wird, mittelst konischen Triebes k in Eingriff mit Trieb k1 auf der Cylinderachse, indem der Trieb k durch eine Kurbel auf der Achse L gedreht wird, wobei indessen gleichzeitig das konische Rad G durch den Arm g mit G1 aufser Eingriff gebracht werden mufs.
Wenn eine verschiedene Zahlung für die Beförderung von einer oder mehreren Personen erlegt werden soll, werden die verschiedenen Räder c mit den entsprechenden Rädern d in Eingriff gebracht, welches durch die Kurbel M, Fig. 5, geschieht, in oben beschriebener Weise.
Der Cylinder H wird demnach in um so schnellere Drehung versetzt, je mehr Personen an der Fahrt theilnehmen, wodurch auch der Führungsblock mit Zeiger schneller vorwärts bewegt und diese schnellere Bewegung auf das Zählwerk übertragen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Einnahme-Zähler für Droschken, bei welchem der am Führungsblock (h2) befestigte Zeiger (h3), welcher an der Theilung (rs) die zu erledigende Zahlung an-
    giebt, seine Bewegung durch einen mit steigendem Schraubengewinde versehenen Cylinder (H) empfängt, und der Gesammtbetrag der im Verlauf des Tages empfangenen Beträge dadurch angegeben wird, dafs der Zeigerblock mittelst der Kette (i) seine Bewegung auf ein Zählwerk überträgt.
    An dem unter ι. gekennzeichneten Zähler die Antriebvorrichtung für die Achse (h) des Cylinders (H), bestehend aus der Achse (B), der Schnecke (C) in Eingriff mit Rad (C1) in Verbindung mit Rad (C2) behufs Bewegungsübertragung auf Räder (c1 c2 c3 C^) und (d1 d2 d3 di), sowie auf das Rad (E), dessen Achse (e) eine Schnecke (e1) trägt, die in Eingriff steht mit Schneckenrad (e2) auf Achse (F), welche das Kegelrad (G) trägt, das schliefslich die Bewegung auf Rad (G1) auf der Cylinderachse (h) überträgt.
    An demselben Zähler eine Vorrichtung, um den Cylinder (H) in eine der Anzahl der Fahrgäste entsprechende schnelle Drehung versetzen zu können, bestehend aus dem Zahnbogen (C*), den Rädern (C1C2C3C41) und der Stellungskurbel (M).
    An demselben Zähler die Antriebvorrichtung des Cylinders (H) in einer der ursprünglichen Bewegung entgegengesetzten Richtung behufs Rückführung des Führungsblockes (h2) in seine Anfangsstellung, bestehend aus der Kurbelachse (K1), konischen Trieben (k^-k1) und konischen Rädern (G G1).
DENDAT56472D Einnahme-Zähler für Droschken Expired - Lifetime DE56472C (de)

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DENDAT56472D Expired - Lifetime DE56472C (de) Einnahme-Zähler für Droschken

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