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DE564319C - Vollautomatische Maschine zum Zerschneiden von Bogenstapeln - Google Patents

Vollautomatische Maschine zum Zerschneiden von Bogenstapeln

Info

Publication number
DE564319C
DE564319C DEM114269D DEM0114269D DE564319C DE 564319 C DE564319 C DE 564319C DE M114269 D DEM114269 D DE M114269D DE M0114269 D DEM0114269 D DE M0114269D DE 564319 C DE564319 C DE 564319C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fully automatic
machine
automatic machine
rod
wedge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM114269D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHN MANSFELD FA
Original Assignee
CHN MANSFELD FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHN MANSFELD FA filed Critical CHN MANSFELD FA
Priority to DEM114269D priority Critical patent/DE564319C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE564319C publication Critical patent/DE564319C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/02Bevelling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/08Means for actuating the cutting member to effect the cut
    • B26D5/16Cam means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vollautomatische Maschine zum Zerschneiden von Bogenstapeln Es ist bekannt, an Maschinen oder sonstigen technischen Einrichtungen vorhandene, zur Bewegungsübertragung bestimmte Maschinenteile zu verriegeln, um unbeabsichtigte Bewegungen zu verhindern. Derartige Anordnungen sieht man auch bei Papierschneidmaschinen vor, bei denen man beispielsweise das :Messer am Ende jedes Aufwärtshubes selbsttätig verriegelt oder bei Anordnung eines Drehtisches, das Messer gegenüber dem Drehtisch verriegelt oder auch die Hauptkupplung gegenüber dem Preßbalken sperrt.
  • Vollautomatische Maschinen zum Zerschneiden von Bogenstapeln müssen in folgenden verschiedenen Schaltungen arbeiten können: z. vollautomatisches Zerschneiden des Stapels in zahlreiche Streifen, a. Handauslösung der Messerbewegung für jeden einzelnen Schnitt, 3. selbsttätige Verschiebung des Sattels bei ausgeschaltetem Messer, q.. stetiger Sattelvorschub vorwärts bzw. rückwärts mit erhöhter Geschwindigkeit, 5. Feineinstellung des Sattels von Hand. Ist die Maschine für eine dieser Schaltungen eingestellt, so muß dafür gesorgt werden, daß die für die anderen Schaltungen vorhandenen Schaltgestänge verriegelt werden, Die Verriegelung geschieht an verschiedenen Stellen der Maschine je nach dem Anordnungsort des betreffenden Schaltgestänges an der Maschine. Die Übersicht über die Verriegelungseinrichtungen ist dadurch erschwert, und es ist möglich, daß die Bedienungsperson an der stillgesetzten Maschine nicht ohne weiteres feststellen kann, für welchen Arbeitsgang sie zuletzt geschaltet war. Es kommt daher vor, daß die Bedienungsperson falsche Schaltungen vornimmt, wodurch die Leistung der Maschine beeinträchtigt wird.
  • Die Erfindung betrifft eine vollautomatische Maschine zum Zerschneiden von Bogenstapeln, bei welcher die Gestängeteile für die Bewegungen der einzelnen Maschinenteile, z. B. für die Messerbewegung, für den Sattelschnellgang und für den schrittweisen Vorschub des Sattels verriegelt werden, und besteht darin, daß die Gestängeteile durch einen einzigen beweglichen Maschinenteil verriegelt werden, der über eine Skala bewegt wird, die jeweils angibt, für welchen Arbeitsgang die Maschine eingestellt ist. Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird die Verriegelung aller Schaltgestänge zentralisiert und kann von einer einzigen Stelle der Maschine aus vorgenommen und kontrolliert werden. Hierdurch wird die Bedienung der Maschine vereinfacht und die Leistung erhöht. Die Erfindung wird insbesondere in der Weise -ausgebildet, daß der bewegliche Maschinenteil, welcher die Verriegelung bewirkt, aus einer mit Handrad versehenen Welle besteht, auf der Nockenscheiben sitzen, durch die unter Federwirkung stehende Schubstangen in ihrer Längsrichtung verschoben werden, welche die Gestängeteile sperren oder freigeben.
  • Die Verriegelung mehrerer Schalthebel durch ein einziges Sperrorgan, das von einer Kurvenscheibe gebildet wird,t ist bereits bei Geschwindigkeitswechselgetrieben bekannt. Dort handelt es sich aber um Vorrichtungen, bei denen die einzelnen Schalthebel unmittelbar nebeneinander angeordnet sind und daher die Verriegelung aller Schalthebel mühelos an ein und derselben Stelle vorgenommen werden kann. Demgegenüber sind bei den räumlich weit größere Ausdehnung besitzenden und weit komplizierteren vollautomatischen Maschinen zum Zerschneiden von Papierstapeln die Schaltgestähge an voneinander zum Teil erheblich entfernten Stellen der Maschine angeordnet, so daß bei Durchführung der erfindungsgemäßen Anordnung weit größere Schwierigkeiten zu überwinden waren.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht des einen Pfeilers der Papierschneidmaschine, Abb. 2 eine Vorderansicht desselben Pfeilers, Abb. 3 bis 6 Einzelheiten der Verriegelungseinrichtung, Abb. 7 einen Teil der Maschine in Draufsicht, mit waagerechtem Schnitt durch die beiden Pfeiler, Abb. 8 eine weitere Einzelheit der Verriegelungseinrichtung.
  • Das Gestell der Papierschneidmaschine ist mit i, der Tisch mit 2 bezeichnet. Mit 3 ist die in den Pfeilern i vorgesehene Führung für das Messer angedeutet.
  • In dem einen Pfeiler i ist eine ihn waagerecht durchdringende und parallel zum Tisch 2 verlaufende Welle ,4 drehbar gelagert, die auf der einen Seite des. Pfeilers ein Handrad 5 und auf der anderen Seite eine Anzahl Nockenscheiben 6 trägt. Gegen den Umfang jeder Nockenscheibe 6 stützt sich das eine Ende je einer Stange 7, die in einem Konsul 8 senkrecht und längsverschiebbar gelagert sind. Auf den. Stangen 7 sitzende Federn 9 halten die Stangenenden in ständiger Anlage an den Umfang der zugehörigen Nockenscheiben 6.
  • Eine der Stangen 7 besitzt am unteren Ende einen keilförmigen Ansatz io. Dieser greift in einen entsprechenden Ausschnitt einer Schubstange i i ein, die den Pfeiler i parallel zur Welle 4 durchdringt und in Längsrichtung hin und her beweglich ist. Die Schubstange i i ist mit -dem einen Ende an einem Schalthebel 15 angelenkt. Mit diesem Schalthebel kann über ein nicht dargestelltes Gestänge .die bekanntlich zwischen der Maschine und der Antriebsvorrichtung vorgesehene Kupplung ein- bzw. ausgerückt werden, die in jedem Falle zu betätigen ist, wenn die Maschine eingerückt oder stillgesetzt werden soll. Wird durch die betreffende Nockenscheibe 6 das Keilstück i o aus der in Abb.4 ersichtlichen Stellung in die in der Abb. 5 dargestellte Stellung gebracht, d. h. vollständig in den Ausschnitt der Schubstange i i eingetrieben, so ist die Schubstange i i und damit der Schalthebel i S gegen Bewegung verriegelt.
  • Die Bedeutung der anderen Stangen 7 innerhalb der dem Ausführungsbeispiel zugrunde liegenden Konstruktion wird weiter unten erläutert. Hier sei nur bemerkt; daß auch diese Stangen durch Verdrehen der Nockenscheiben 6 wahlweise die anderen Gestängeteile der Maschine verriegeln können, und daß durch die Verriegelung bzw. Entriegelung des einen oder anderen Gestängeteils durch die Stangen 7 die Schaltung der Maschine für den einen oder anderen Arbeitsgang beeinflußt wird. Um zu erkennen, welche der Stangen 7 jeweils als verriegelnde Stange wirksam ist, d. h. welcher Arbeitsgang jeweils eingestellt ist, läuft das Handrad 5 über einer Skala 13, welche die jeweils eingestellte Schaltung angibt. Das Handrad 5 ist als Scheibenrad ausgebildet und besitzt einen sektorartigen Ausschnitt 14. Die Skala ist unmittelbar unter dem Scheibenrad angebracht und wird von ihm verdeckt bis auf den Teil, über dem sich gerade der sektorartige Ausschnitt 14 befindet. Bei dieser Einrichtung läßt sich mit einem einzigen Blick erkennen, für welchen- Arbeitsgang die Maschine jeweils eingestellt ist.
  • Die Wirkungsweise der Schalt bzw. Verriegelungseinrichtung ist im übrigen aus den Abb. 7, 8 ersichtlich. Dort ist mit 17 die Welle bezeichnet, auf der die Riemenscheiben 18 sitzen, die über die Riemen i9 und die Scheiben 2o die Welle 2i antreiben. Zwischen den Scheiben 2o ist die bekannte Ausrück-bzw. Umschaltkupplung 22 vorgesehen, die über das Gestänge 23 mittels des Handhebels 24 bestätigt wird. Von der Welle 2i kann über Zahnräder 25 eine Welle 26 gedreht werden.. Auf ihr sitzt die Schnecke 27, die mit dem Schneckenrad 28 der Seiltrommel 29 für das am Sattel angreifende Seil 30 in Eingriff steht. Mittels. Handrad 31 der Welle 26 wird in bekannter Weise die Einstellung des Sattels von Hand bewirkt.
  • Damit bei Trennarbeiten keinerlei Verstellung des Sattels möglich ist, wird die Seiltrommel 29 festgeklemmt, indem die Bügel 32, die bei 33 gelagert sind, sich unter der Wirkung der Federn 34 fest um die mit der Seiltrommel29 ein Ganzes bildende Bremsscheibe 35 legen. Die Bremsung wird durch Verdrehung des bei 36 gelagerten Knebels 37 aufgehoben.
  • Ferner ist auf der Zeichnung die bekannte Kurbelschleifenvorrichtung zum absatzweisen und veränderlichen Antrieb des Sattels dargestellt. Diese besteht aus der Kurbelschleifenkulisse 38, in deren Schlitz der Kurbelzapfen 39 einer ständig umlaufenden Welle 4o eingreift und an deren Kulissenstein eine Zahnstange 41 angelenkt ist, die über Zahnräder auf ein Kegelradpaar 42 einwirkt, das mittels einer Kupplung 43 mit dem einen der Zahnräder 2,5 und dadurch mit der Schnecke 27 und Schneckenrad 28 gekuppelt werden kann. Die Schaltung der Kupplung 43 erfolgt mittels des Kupplungshebels 44.
  • Erfindungsgemäß sind mehrere Blockierungsvorrichtungen vorgesehen. Die Stange 23 kann mittels des federbeeinflußten, in einen Schlitz der Stange eingreifenden Keiles 45 durch Verschieben des Keiles entgegen der Wirkung der Feder gesperrt werden. Eine entsprechende Anordnung ist mittels Keiles 46 zum Blockieren des Hebels 44 getroffen.
  • Die Kulisse 38 kann mittels eines Bolzens 47 festgestellt werden, der gleichfalls unter der Wirkung einer ihn in Sperrstellung haltenden Feder steht. An den Teilen 37, 45, 46 und 47 greifen Seilzüge 48 an, die über Leitrollen 49 hinweg so geführt sind, daß sie an der Zentralschaltstelle zusammenkommen. In Abb. 8 ist eine einfache Art des Anschlusses der Seile an die einzelnen senkrechten Stangen 7 dargestellt. Die Abwärtsbewegung der Stangen 7 - veranlaßt durch die Nocken 6 der Welle 4 - wird mittels der im Gehäuse 8 bei So gelagerten Winkelhebel 51 auf die an diese angeschlossenen Seile übertragen.
  • Unter Umständen kann das Keilstück io auch als Kupplungsorgan zweier getrennter Teile dienen, wie aus Abb. i ersichtlich ist. Hier besteht die von dem Gesamteinrückhebel 15 zu bewegende Stange i i aus einem hülsenförmigen Teil und einer mit dem einen Ende an diesen angreifenden Stange. Die Bewegungen der Hülse werden auf die Stange durch das Keilstück io übertragen, das aus diesem Grunde bei 12 gelenkig an der Schubstange 7 angebracht ist. Ist die Stange 7 gehoben, so kann bei der Bewegung der Hülse und des mitgenommenen Keilstückes io dieses nicht bis an die Stange gelangen. I"st sie aber gesenkt, so legt sich das Keilstück io an die Stirnseite der einen Stange an und überträgt damit die Bewegungen der Hülse auf die Stange (vgl. Abb. 4 bis 6).
  • Ist die Papierschneidmaschine mit mehreren Nockenscheiben versehen, wie es z.B. notwendig ist, wenn ein Schnitt wahlweise nach einmaligem, zweimaligem oder mehrmaligem Vorschub des Stapels eintreten soll, so wird vorteilhaft die von den einzelnen Nockenscheiben zu betätigende Schubstange 7 zweiteilig ausgeführt und der nicht mit den einzelnen Nockenscheiben in Verbindung stehende Teil durch eine der Keilstücke io so beeinflußt, daß er, entgegen der Wirkung einer Feder, vom anderen Teil so weit abgezogen werden kann, daß sich die Stoßbewegungen des von der Nockenscheibe beeinflußten Teiles nicht mehr auf ihn übertragen können. Wird aber das Keilstück io in den Stangenausschnitt hineingezogen, so kann der Schubstangenteil, in den das: betreffende Keilstück eingreift, unter der Wirkung der es beeinflussenden Feder und infolge der keilförmigen Gestaltung des Ansatzes io mit dem von der Nockenscheibe bewegten Teil in direkten Kontakt kämmen und an dessen Bewegungen teilnehmen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vollautomatische Maschine zum- Zerschneiden von Bogenstapeln, bei welcher die Gestängeteile für die Bewegungen der einzelnen Maschinenteile, z. B. für die Messerbewegung, für den Sattefschnsllgang und für den schrittweisen Vorschub des. Sattels verriegelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestängeteile durch einen einzigen beweglichen Maschinenteil (4) verriegelt werden, der über eine Skala (14) bewegt wird, die jeweils angibt, für welchen Arbeitsgang die Mäschine eingestellt ist.
  2. 2. Vollautomatische Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Maschinenteil, welcher die Verriegelung bewirkt, aus einer mit Handrad (5) versehenen Welle (4) besteht, auf der Nockenscheiben (6) sitzen, durch die unter Federwirkung stehende Schubstangen (7) in ihrer Längsrichtung verschoben werden, welche die Gestängeteile sperren oder freigeben.
  3. 3. Vollautomatische Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstangen (7) an ihrem freien Ende Keilstücke (io) tragen, die in Ausschnitte der Gestängeteile eingreifen.
  4. 4. Vollautomatische Maschine nach Anspruch 2 und 3; dadurch gekennzeichnet, daß der Gestängeteil, welcher den Ausschnitt für das Keilstück (io) besitzt, hohl ausgeführt ist, und daß in dem Hohlraum ein anderer Gestängeteil verschiebbar angeordnet ist, der sich mit seiner Stirnfläche gegen das Keilstück ( i o) legen kann.
  5. 5. Vollautomatische Maschine nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilstücke (io) durch ein Gelenk mit den Schubstangen (7) verbunden sind.
DEM114269D 1931-03-03 1931-03-03 Vollautomatische Maschine zum Zerschneiden von Bogenstapeln Expired DE564319C (de)

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