DE564290C - Vorrichtung zum maschinellen Verpacken von Sprechmaschinennadeln - Google Patents
Vorrichtung zum maschinellen Verpacken von SprechmaschinennadelnInfo
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Description
- Vorrichtung zum maschinellen Verpacken von Sprechmaschinennadeln hs ist bekannt, Stecknadeln in -der Weise zu verpacken, daß sie in einen scheiben- oder streifenförmigen Träger aus Pappe, Gummi. Leder, Kork o. dgl eingesteckt «-erden. Die vorliegende Erfindung bezweckt, in gleichartiger Weise das maschinelle Verpacken von Sprechmaschinennadeln wirtschaftlich durchzuführen. Erfindungsgemäß werden die der Erzeugungsmaschine entfallenden oder einem Vorratsbehälter maschinell entnommenen Nadeln einem sie aufrichtenden, oben zweckmäßig trichterförmig erweiterten Absturzschachte zugeführt, den sie frei durchfallen, so daß unter der Wirkung der erlangten lebendigen Kraft die mit der Spitze voran fallenden Nadeln an einem unterhalb des Schachtendes gelagerten oder vorbeibewegten Halter sich aufspießen. Die anderen, mit dein stumpfen Ende voranfallenden -Tadeln können in diesen Halter nicht eindringen, sondern werden von ihm abgewiesen. Die auf diese Weise von dem Halter vorgeordneten und in senkrechter Lage gehaltenen prechniaschinennadeln werden nunmehr in S S die als Verpackung dienende Aufreiheinrichtuna eingetrieben. Der die aufgefangenen -Tadeln herzu bereithaltende Halter kann aus radial gestellten Federn, aus Borsten, einem tjuinmiltörper, Gewebe oder aus einer kittartigen -Tasse bestehen; wesentlich ist nur, daß er Löcher oder Lücken von solcher Größe oder (bei Kitt o. dgl. ) eine solche Beschattenheit aufweist, daß nur die Nadelspitzen, nicht aber die 'Nadelköpfe bzw. die stumpfen Enden der in den Halter einzudringen vermögen.
- -in den Abb. i, ia, 2, 3 und 3a sind verschiedene als -; aclelträger in Frage kommende Körper (Scheibe ii, Ringe 2i, Streifen i;, Klötzchen .22) o. dgl. angedeutet.
- Die Alib. 4. bis 9 zeigen mehrere zur Ausübung des neuen Zierfahrens vorzugsweise geeignete Vorrichtungen schematisch.
- Gemäß der Ausführung nach Abb. d. ist mit einem Trichter i ein Fallrohr -z verbunden, dessen Weite und Dicke der Nadelschäfte 3 annähernd entspricht. Dem Trichter i werden die Nadeln durch eine Fördervorrichtung zugeführt, z. B. durch einen Magneten, der abwechselnd in einen Sammelbehälter zur jedesmaligen Entnahme nur einer Nadel eingetaucht und über den Trichter bewegt wird, an den er durch Stromentziehung oder Abstreifen am Trichterrande o. dgl. die Nadel abgibt. Eine andere Fördervorrichtung zeigt Abb. 4., nämlich ein endloses Band q., das die Nadeln , von der Erzeugungsmaschine 5 oder einer sonstigen Stelle übernimmt. Der Trichter i leitet die Nadeln in das Fallrohr 2 über, in dem sie senkrecht gestellt und durch freien Fall abwärts befördert werden. Unter dein Fallrohre 2, in einem etwas größeren Abstande, als der Nadellänge entspricht, ist ein Halter 6 angeordnet, der, wie Abb. 5 zeigt, federnde, um ein Loch 8 der Halterplatte 6 pyramidenartig gruppierte Arme oder Zungen ; besitzt, deren freie Enden ein feines, gleichachsig zum Fallrohre 2 und Plattenloch 8 stehendes, der Nadelspitze angepaßtes Loch 9 bilden (Abb. 5). In dieses Loch 9 trifft die Spitze der herabfallenden Nadel 3, die infolge der in ihr aufgespeicherten Fallkraft die federnden Arme oder Zungen 7 auseinandertreibt und sich gemäß. Abb.6 aufspießt. Unter dem Halter 6 ist in verschieb-oder verschwenkbaren Lagern (Arm io) der zum Einstechen der Nadeln bestimmte, die Verpackung bildende Träger, z. B. eine Pappscheibe i i, so angeordnet, daß durch Hindurchtreiben der aufgespießten Nadel durch ihren Halter 6 das Einstechen in den Träger i i bewirkt wird. Im gezeichneten Beispiele dient zu diesem Einstechen ein von .der Seite her über die aufgespießte Nadel 3 bewegbarer und dann nach unten, bis auf den Halter 6,7 bewegbarer Drücker 12, der die Nadel in ihren Träger ii einsticht (Abb. 7). Durch Herabschwenken des Trägerhalters io in die Lage nach Abb. 8 streift sich der Halter 6, 7 von der eingestochenen Nadel ab. Darauf wird durch einen Stöße113, der mit der jeweils zuletzt eingestochenen Nadel in Eingriff kommt oder sonstwie die durch eine Schleiffeder 2o gebremste Pappscheibe i i oder der sonstige Träger um eine Teilung weitergeschaltet. Wenn dann die Scheibe i i und der. Drücker 12 in die Lage nach Abb. q. zurückgehoben sind, kann eine neue Nadel 3 aufgespießt und in ihren Träger i i eingestochen werden usw.
- Die beschriebene Einrichtung läßt sich auch so gestalten, daß umgekehrt durch Hochschwenken des Halters 6 oder durch Auseinanderbewegen beider Teile 6 und io das Abstreifen der in den Träger i i eingedrückten Nadel 3 vom Halter 6, 7 erfolgt.
- Fallrohre 2, Lager io und Halter 6, 7 können in beliebiger Anzahl nebeneinander angeordnet sein. Die Halter 6, 7 können auch auf endlosen Bändern oder Ketten angeordnet sein, mit denen sie unter dem Fallrohre 2 vorbeibewegt werden.
- Mittel zur entsprechenden Bewegung der Teile 6, 7, 1o, 11, 12 und 13, beispielsweise eine Kurvenscheibe, sind hinlänglich bekannt und bedürfen hier keiner besonderen Erläuterung, zumal derartige Antriebsmittel in allen möglichen Formen ausführbar sind.
- Die beschriebene Einrichtung (Stößel 13) zum Weiterschalten des Trägers ii bietet den Vorteil, daß eine. Weiterschaltung tatsächlich nur dann erfolgt, wenn eine Nadel in den Träger eingestochen worden ist.
- Eine andere Einrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens deutet Abb. 9 schematisch an. Hier ist an Stelle des Halters 6, 7 nach Abb. 4. ein mit Borsten 1q. besetztes endloses Band 15 verwendet, das im entsprechenden 4bstande unter dem Auslaufe des Fallrohres :2 vorbeibewegt wird. Wie die Abb. 9 zeigt, werden nur die ordnungsmäßig mit ihrer Spitze nach unten gekehrten Nadeln 3 aufgespießt, alle anderen Nadeln aber prallen ab und werden abgeworfen, etwa in einen Sammelkasten. Gleichzeitig mit dem Bande 15 und unmittelbar unter ihm wird der für die Nadelaufreihung bestimmte Träger, in diesem Falle ein Holz-, Leder-, Gummi- oder Geflechtstreifen 17 nach Abb. 3, bewegt. Das Einstechen erfolgt durch einen hinter der Aufspießstelle angeordneten Hammer oder Stempel 18, der entsprechend der Schaltbewegung des Halters 14. und Trägers 17 auf und nieder bewegt wird. Durch entsprechendes Auseinanderführen von Borstenband 15 und Tragstreifen 17 bei ihrer Längsbewegung werden die in den Tragstreifen eingestochenen Nadeln 3 allmählich aus dem.Borstenbande 15 herausgezogen.
- Reicht die Fallwirkung der Nadeln zum Aufspießen dieser in den unter dem Fallrohr befindlichen Halter 6, 7 nicht aus, dann kann das Fallrohr 2 beispielsweise mit einer in Abb. q. angedeuteten Druckluftleitung i9 verbunden werden, die treibend auf die fallenden Nadeln einwirkt.
Claims (3)
- PATENTANSI'1tÜ(alli: i. Vorrichtung zum maschinellen Verpacken von Sprechmaschinennadeln durch Einstecken ihrer Spitzen in einen als Verpackung dienenden Träger aus Pappe, Gummi, Holz, Geflecht o. dgl., gekennzeichnet durch einen Auffangtrichter (i), dem die von der Herstellungsmaschine oder dem Vorratsbehälter kommenden Sprechmaschinennadeln einzeln zugeführt werden und an den sich ein senkrechtes Fallrohr (2) anschließt, unter dessen Austrittsende in einigem Abstande, ortsfest oder sich .daran vorbeibewegend, ein Halter (6, 7 bzw. 1q., 15) aus federnden Zungen, Borsten, plastischer Masse o. dgl. angeordnet ist, in dem die aus dem Fallrohr mit der Spitze voranfallenden Nadeln sich senkrecht aufspießen, während die mit dem stumpfen Ende auf ihn auftreffenden Nadeln von ihm abgewiesen werden, und durch den hindurch ein maschinell angetriebener Drücker oder Hammer (12 bzw. 18) die im Halter einzeln aufgespießten Nadeln in den unter diesem bereitgehaltenen, die Verpackung bildenden Träger (i i bzw. 17 bzw. 21) eindrückt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einem den die Verpackung bildenden Träger bewegenden Schaltwerk, gekennzeichnet durch einen Stößel (13), Haken o. dgl., dem die jeweilig in den Träger (i i bzw. 17 bz«-. 21) zuletzt eingetriebene Sprechmaschinennadel als Anschlag zum Weiterschalten des Trägers dient.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB an das Fallrohr (a) eine Druckluftquelle angeschlossen ist, die die Fallbewegung der im Halter (6, 7 bzw. 1d., r5) =Nadel unterstützt. d.. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mit Borsten besetzten, endlosen, die mit der Spitze voranfallenden Nadeln aufnehmenden Halter (1d., 15) und einen band- oder streifenförmigen, gleichlaufend mit diesem Halter bewegten, als Verpackung dienenden Träger (i7), in den der neben dem Fallrohr auf und ab bewegliche Stempel (i8) die Nadeln hineindrückt, wonach durch entsprechende Ablenkung des einen der Teile (Halter 1d., 15 oder Träger 17) beim Weiterbewegen derselben die in den Träger eingedrückten Nadeln aus dem Halter (i4, 15) heraustreten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE564290T | 1930-02-06 |
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|---|---|---|---|
| DE1930564290D Expired DE564290C (de) | 1930-02-06 | 1930-02-06 | Vorrichtung zum maschinellen Verpacken von Sprechmaschinennadeln |
Country Status (1)
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|---|---|
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-
1930
- 1930-02-06 DE DE1930564290D patent/DE564290C/de not_active Expired
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