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DE564081C - Verfahren zur Nacharbeitung von Formkoerpern aus gesinterten Carbidlegierungen - Google Patents

Verfahren zur Nacharbeitung von Formkoerpern aus gesinterten Carbidlegierungen

Info

Publication number
DE564081C
DE564081C DEP62606D DEP0062606D DE564081C DE 564081 C DE564081 C DE 564081C DE P62606 D DEP62606 D DE P62606D DE P0062606 D DEP0062606 D DE P0062606D DE 564081 C DE564081 C DE 564081C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reworking
carbide alloys
molded bodies
bodies made
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP62606D
Other languages
English (en)
Inventor
Ad Fehse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEP62606D priority Critical patent/DE564081C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE564081C publication Critical patent/DE564081C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C1/00Making non-ferrous alloys
    • C22C1/04Making non-ferrous alloys by powder metallurgy
    • C22C1/05Mixtures of metal powder with non-metallic powder
    • C22C1/051Making hard metals based on borides, carbides, nitrides, oxides or silicides; Preparation of the powder mixture used as the starting material therefor
    • C22C1/057Making hard metals based on borides, carbides, nitrides, oxides or silicides; Preparation of the powder mixture used as the starting material therefor with in situ formation of phases other than hard compounds by solid state reaction sintering, e.g. metal phase formed by reduction reaction

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

  • Verfahren zur Nacharbeitung von Formkörpern aus gesinterten Carbidlegierungen Bei Carbidlegierungen, die durch Sinterung eines oder mehrerer Carbide der hoch schmelzenden Metalle unter Zusatz eines oder mehrerer niedriger schmelzender Hilfsmetalle hergestellt sind, ist wegen ihrer großen Härte eine formändernde Bearbeitung nach dem Sintern im allgemeinen nur durch zeitraubendes und schwieriges Schleifen möglich. Um die Herstellung zu vereinfachen, hat man schon das Sintern in zwei Stufen vorgenommen und dem her2ustellenden Körper zwischen der Vorsinterung und der Hochsinterung möglichst weitgehend die gewünschte Form gegeben, so daß am Formkörper dann durch Schleifen nur noch die letzten Feinheiten, wie scharfe Schneiden und Kanten, anzubringen sind.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Formänderung an Formkörpern aus derartigen Carbidlegierungen auch ohne Unterteilung des Sinterungsvorganges, also an bereits fertiggesinterten Formkörpern, leicht und schnell vornehmen zu können. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäß der fertiggesinterte Formkörper einem Strom eines chemisch angreifenden Gases, zweckmäßig eines heißen oxydierenden Gases, wie z. B. auf etwa 8oo° C erhitzter atmosphärischer Luft, ausgesetzt oder auch der Formkörper in Luft auf mehr als 75o° C erhitzt. Durch diese Behandlung des fertiggesinterten, aus den angegebenen Carbidlegierungen bestehenden Formkörpers wird seine Oberflächenschicht oxydiert und, wie sich überraschenderweise gezeigt hat, vollständig aufgelockert, so daß alsdann anschließend die Oberflächenschicht mit ganz einfachen mechanischen Mitteln, wie einem Spatel oder einer Drahtbürste, fortgenommen werden kann. Die darunterliegende Schicht des fertiggesinterten Formkörpers bleibt dabei vollständig unangegriffen und kann, wenn erforderlich, auf die bisher übliche Weise, nämlich durch Schleifen, nachgeglättet werden. Je nach der Tiefe der abzutragenden Schicht werden die Temperatur und die Geschwindigkeit des Luft- oder Gasstromes bzw. die Temperatur des Formstückes sowie auch die Zeitdauer des Angriffs verändert; auch kann dem etwa verwendeten Luftstrom zwecks feinerer Dosierung noch Sauerstoff oder Stickstoff zugefügt werden. Die Oberflächenoxydation und Abtragung kann gegebenenfalls mehrmals wiederholt werden, falls infolge der besonderen Form des Werkstückes die Abtragung in einem Arbeitsgang sich als unzweckmäßig erweist. Sollen nur einzelne Teile des Werkstückes abgetragen werden, so werden erfindungsgemäß die nicht abzutragenden Teile mit einer gegen das angreifende Gas unempfindlichen Schutzschicht bedeckt, die z. B. bei Verwendung von Luft als Oxydationsgas aus Kupfer bestehen und in diesem Falle bequem galvanisch auf die betreffenden Teile aufgebracht werden kann..

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Nacharbeitung von Formkörpern aus gesinterten Legierungen der Carbide hoch schmelzender Metalle mit niedriger schmelzenden Hilfsmetallen, dadurch gekennzeichnet, daß der fertiggesinterte Formkörper einem Strom eines chemisch angreifenden Gases, zweckmäßig eines heißen oxydierenden Gases, wie z. B. erhitzter atmosphärischer Luft, ausgesetzt oder in Luft auf mehr als 750° C erhitzt und die hierdurch aufgelockerte Oberflächenschicht dann auf mechanische Weise entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nicht abzutragende Teile der Oberfläche des Formkörpers mit einer sie vor dem Zutritt des angreifenden Gases schützenden Schicht, etwa aus Kupfer, bedeckt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenoxydation und Abtragung der Oberflächenschicht ein oder mehrere Male wiederholt wird, gegebenenfalls unter veränderter Bedeckung der Formstückoberfläche.
DEP62606D 1931-03-15 1931-03-15 Verfahren zur Nacharbeitung von Formkoerpern aus gesinterten Carbidlegierungen Expired DE564081C (de)

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DE564081C true DE564081C (de) 1932-11-12

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DE (1) DE564081C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243339B (de) * 1962-12-13 1967-06-29 Kennametal Inc Verfahren zum Bearbeiten von Formkoerpern aus gesinterten Hartmetallkarbiden
WO1980001487A1 (en) * 1979-01-22 1980-07-24 Sandvik Ab Cemented carbide body having a wear resistant surface layer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243339B (de) * 1962-12-13 1967-06-29 Kennametal Inc Verfahren zum Bearbeiten von Formkoerpern aus gesinterten Hartmetallkarbiden
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