DE553816C - Fliehkraftelektrofilter - Google Patents
FliehkraftelektrofilterInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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- B03C3/02—Plant or installations having external electricity supply
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- B03C3/14—Plant or installations having external electricity supply dry type characterised by the additional use of mechanical effects, e.g. gravity
- B03C3/15—Centrifugal forces
Landscapes
- Electrostatic Separation (AREA)
Description
- Fliehkraftelektrofilter Die Erfindung betrifft Fliehkraftelektrofilter, bei denen die elektrische Niederschlagswirkung durch die Anwendung der Fliehkraft unterstützt wird. Man hat derartige Fliehkraftelektrofilter häufig in der Weise ausgebildet, daß sie eine zylindrische Fangraumelektrode und eine achsengleich dazu angeordnete Ladeelektrode besitzen. Um dabei eine Fliehkraftwirkung auf die Gase auszuüben, werden diese durch das Filter in schraubenförmiger, -ebenfalls achsengleicher Richtung durch das Filter hindurchgeführt. Bei den bisher bekannten Elektrofiltern dieser Art wurde die schraubenförmige Gasführung entweder dadurch hervorgerufen, daß die Sprühelektrode schraubenförmig ausgebildet war. Das hat den Nachteil, daß sich leicht Staub in den '\Vindungen der Sprühelektrode selbst festsetzen kann. Andererseits ist auch schon vorgeschlagen worden, an den Niederschlagsflächen etwa schraubenförmige Leitflächen anzubringen, doch hat man diese Anordnung nur bei Elektrofiltern mit senkrecht stehenden Röhren getroffen. Hier kann es leicht vorkommen, daß sich der abgeschiedene Staub auf den Leitflächen, insbesondere an den der Wandung zunächst gelegenen Stellen, festsetzt und sich nur schlecht von hier entfernen läßt. Im folgenden wird nun der Aufbau eines Fliehkraftelektrofilters gezeigt, bei dem die angegebenen übelstände nicht mehr vorhanden sind.
- Bei dem Fliehkraftelektrofilter gemäß der Erfindung ist die Gasführung von einer im Sprühabstand hochkant um die waagerecht angeordnete Ladeelektrode nach Art der Gänge einer Förderschnecke schraubenförmig verlaufenden Wand und der diese Wand an ihrer Außenkante begrenzenden, unterhalb der Ladeelektrode mit in den Bunker mündenden Fangöffnungen versehenen Niederschlagselektrode gebildet. Es wird hierdurch der wesentliche Vorteil erreicht, daß zu den zentrifugalen und elektrischen Kräften auch noch die Wirkung der Schwerkraft hinzutritt. Hierdurch wird bewirkt, daß in den oberhalb der Ladeelektrode gelegenen Teilen der Gasführungskanäle der abgeschiedene Staub nicht liegenbleibt, sondern infolge der Wirkung der Schwerkraft von selbst nach den unterhalb der Ladeelektrode gelegenen Teilen der Filterkammer herunterfällt und durch die dort befindlichen Fangöffnungen nach dem Sammelbunker abgeführt wird. Dadurch ergibt sich eine nicht unbeträchtliche Steigerung der Abscheidewirkung.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Vorderansicht (Abb. a) und senkrechtem Längsschnitt (Abb. r) dargestellt. r ist die Filterkammer, in die das Gas durch die Einführung z hinein- und in gereinigtem Zustande durch die öffnung 3 wieder heraustritt. Das Gas wird durch die Kammer in mehreren Windungen hindurchgeführt, die durch die Zwischenwände q. voneinander getrennt sind. In der Achse dieser Windungen ist die horizontale Sprühelektrode 5 angebracht, die von den beiden Isolatoren 6 und 7 mittels der Tragstangen 8 und 9 gehalten wird. Auf der Unterseite der Windungen sind nun öffnungen i o angebracht, durch welche die in den Gasen enthaltenen und infolge der zentrifugalen und elektrischen Kraft nach der #Peripherie der Windungen getriebenen Schwebeteilchen infolge der Schwerkraftwirkung nach dem im unteren Teil des Filters befindlichen Sammelbunker i i hineingetrieben werden, von dem sie in an sich bekannter Weise durch die Transportschnecke ia weggeführt werden. Es ist vorteilhaft, derartige Filter aus zweckmäßig gegossenem Eisenbeton herzustellen. Dadurch wird eine besondere Verbilligung derartiger Filter erreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fliehkraftelektrofilter mit zylindrischer Fangraumelektrode und achsengleicher Ladeelektrode sowie mit schraubenförmiger, ebenfalls achsengleicher Gasführung, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasführung von einer im Sprühabstand hochkant um die waagerecht angeordnete Ladeelektrode nach Art der Gänge einer Förderschnecke schraubenförmig verlaufenden Wand und der diese Wand an ihrer Außenkante begrenzenden, unterhalb der Ladeelektrode mit in den Bunker mündenden Fangöffnungen versehenen 1Viedersclilagselektrod e gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE553816T | 1930-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE553816C true DE553816C (de) | 1932-10-03 |
Family
ID=6563874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930553816D Expired DE553816C (de) | 1930-04-05 | 1930-04-05 | Fliehkraftelektrofilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE553816C (de) |
-
1930
- 1930-04-05 DE DE1930553816D patent/DE553816C/de not_active Expired
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