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DE553032C - Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen und Schliessen von Oblatenkapseln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen und Schliessen von Oblatenkapseln

Info

Publication number
DE553032C
DE553032C DE1930553032D DE553032DD DE553032C DE 553032 C DE553032 C DE 553032C DE 1930553032 D DE1930553032 D DE 1930553032D DE 553032D D DE553032D D DE 553032DD DE 553032 C DE553032 C DE 553032C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cachets
plate
bowls
filling
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930553032D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAKOB RICHERT
Original Assignee
JAKOB RICHERT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAKOB RICHERT filed Critical JAKOB RICHERT
Application granted granted Critical
Publication of DE553032C publication Critical patent/DE553032C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/16Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons
    • B65B7/28Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons by applying separate preformed closures, e.g. lids, covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Füllen und Schließen von Oblatenkapseln Der Verwendung von Oblatenkapseln, wie z. B. in Apotheken, Drogerien usw., stehen bisher immer empfindliche, unüberbrückbare Schwierigkeiten gegenüber, welche in dem zeitraubenden Einbringen in einen besonderen Füllapparat, Füllen verschiedener Pulver, der Beschädigung der Kapseln u. a. m. zu suchen sind. Auch tritt der Umstand äußerst mißlich hervor, daß nicht die erforderliche Reinlichkeit, welche gerade bei Einnehmeoblaten eine große Rolle spielt, in hygienisch genügendem Maße gegeben ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die obigen Nachteile beseitigt und ein Verfahren nebst einer Vorrichtung geschaffen, durch welche nicht nur der Füllapparat in Fortfall gebracht wird, sondern auch das Füllen und Verschließen der Kapseln in bedeutend schnellerer Weise vor sich geht und vor allem der nötigen Reinlichkeit Genüge geleistet wird. Schließlich kommt für jedes Pulver ein neuer Behälter zur Verwendung, so daß keine Mischung von evtl. vorher gefüllten Kapseln entstehen kann.
  • Zu diesem Zwecke besteht das Verfahren erfindungsgemäß darin, daß die in einem zum Versand dienenden Behälter untergebrachten Näpfe und Deckel der Oblatenkapseln in übereinanderliegender Weise in dem- Unter- bzw. Oberteil in Stellung gehalten sind und nach dem Auffüllen durch Zusammenschieben der Teile auf einmal und gebrauchsfertig geschlossen werden. Das einzufüllende Mittel wird hierbei zum Zwacke der Verteilung in die Näpfe auf eine zum Halten der letzteren verwendete Platte aufgeschüttet. Die zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung besteht aus einem geteilten Behälter, in dessen Unter- bzw. Oberteil die Näpfe und Deckel der Oblatenkapseln untergebracht sind und durch eingelegte, mit Aussparung versehene Führungsplatten in übereinanderhegender Stellung gehalten werden. Die letzteren liegen in einer Ebene mit den Endkanten der Näpfe und Deckel und sind verschiebbar in den Behälterteilen angeordnet, wobei die Platte selbst als Aufschüttfläche für das einzufül-Lende Mittel dient. Ferner sind die beiden Schachtelteile vor dem Zusammenschieben durch geeignete Mittel gesichert und in der Führungsplatte konische Eindrehungen vorgesehen, in welche die unteren Ränder der Deckel zu liegen kommen, so daß die letzteren beim übereinanderschieb:en der Behälterteile im Durchmesser ausgeweitet werden und ein sicheres Aufeinanderpassen gewährleistet wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. i zeigt eine Verpackungsschachtel im senkrechten Längsschnitt, während Abb. z einen Teilschnitt in vergrößertem Maßstab erkennen läßt. Die Vorrichtung besteht m einer zweiteiligen Schachtel, in welcher die Obla.tenkapseln geliefert werden, wobei dieselbe aus jedem beliebigen Stoff und in jeder geeigneten Form hergestellt sein kann. Im Unterteil a sind schüsselartige Näpfe b in beliebiger Anzahl untergebracht, welche durch eine mit Aussparungen versehene Führungsplatte c in Stellung gehalten werden. Im Oberteil a1 sind zu den Näpfen passende Deckeld derart angeordnet, daß sie durch Aussparungen einer Führungsplatte e genau über den Schüsseln b festgehalten werden. Die beiden Teile des Behälters werden vor dem Füllen der Oblatenkapseln in bestimmter Entfernung voneinander gehalten, und es sind zu diesem Zwecke an zwei gegenüberliegenden Stellen am Unterteil a seitliche Vorsprünge t angebracht, welche die beiden Teile vor dem Füllungsprozeß vor dem Zusammenschieben bewahren. Durch Drehen des Oberteils gelangen diese Vorsprünge in Schlitze des Oberteils zum Eingriff, so daß die beiden Schachtelteile übereinandergeschoben werden können.
  • Um ein leichtes Einbringen der Schüsseln b in die Deckel d zu sichern, ist der Oberteil derart ausgebildet, daß die unteren Kanten der Deckeld die Führungsplattere nach unten überragen. In der Platte c des Unterteils sind konische Eindrehungen g vorgesehen., in welche die unteren Ränder der Deckel hineinragen, wodurch dieselben im Durchmesser etwas leicht ausgeweitet werden. Durch diese Ausbildung wird beim Zusammenschieben der beiden Teile der Deckel über diese konische Eindrehung gedrückt und ein sicheres Einschieben der Schüssel in den Deckelteil gewährleistet.
  • Das Füllen und Schließen der Kapsel geht in dieser Weise vor sich, daß der Oberteil, abgehoben und das einzufüllende Pulver auf die Platte c geschüttet wird, wo es leicht in die im Unterteil befindlichen Schüsseln b verteilt werden kann. Der Oberteil wird alsdann auf den Unterteil aufgesteckt, und nach Übereinstimmung der Vorsprünge mit den Schlitzen durch Zusammendrücken der beiden Schachtelteile werden die Näpfe durch die Platte e und die Deckel durch die Platte e hindurch aufeinandergeschoben. Die Oblatenkapseln sind somit gefüllt und verschlossen und werden in dieser Schachtel zum Versand bzw. zum Gebrauch gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Füllen und Verschließen von mit Arzneimitteln zu füllenden Oblatenkapseln, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem zum Versand dienenden Behälter untergebrachten Näpfe (b) und Deckel (d) der Oblatenkapseln in übereinanderliegender Weise in dem Unter-bzw. Oberteil (a, a1) in Stellung gehalten sind und nach dem Auffüllen durch Zusammenschieben der Teile (a, a1) auf einmal und gebrauchsfertig geschlossen werden, wobei das einzufüllende Mittel zur Verteilung in die Näpfe auf eine zum Halten der letzteren verwendete ;-Platte (e) aufgeschüttet wird. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB die Näpfe (b) und die Deckel (d) der Oblatenkapseln je in dem Unter- bzw. Oberteil eines geteilten Behälters untergebracht und durch eingelegte, mit Aussparungen versehene Führungsplatten (c, e) in übereinanderliegender Stellung gehalten sind, wobei die Platten (c, e) in einer Ebene mit den Endkanten der Näpfe (b) und Deckel (d) liegen und verschiebbar in den Behälterteilen angeordnet sind, während die Platte (c) als Aufschüttfiäche für das einzufüllende Mittel dient. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Unterteil (a) seitliche Vorsprünge (f) vorgesehen sind, gegen welche sich der Oberteil mit dem unteren Rande stützt, um die beiden Schachtelteile (a, a1) vor dem Zusammenschieben zu sichern, während im Oberteil mit den Vorsprüngen übereinstimmende Schlitze angebracht sind. q,. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die Deckel (d) der Kapsel die untere Fläche der Platte (e) überragen und in der Platte (c) konische Eindrehungen (g) angebracht sind, in welche die unteren Ränder der Deckel zu liegen kommen, so da:ß diese beim übereinanderschieben der Behälterteile im Durchmesser ausgeweitet werden und :ein sicheres Aufeinanderpassen gewährleistet wird.
DE1930553032D 1930-12-06 1930-12-06 Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen und Schliessen von Oblatenkapseln Expired DE553032C (de)

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DE1930553032D Expired DE553032C (de) 1930-12-06 1930-12-06 Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen und Schliessen von Oblatenkapseln

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003024566A1 (de) * 2001-08-31 2003-03-27 Siemens Aktiengesellschaft Gehäuse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003024566A1 (de) * 2001-08-31 2003-03-27 Siemens Aktiengesellschaft Gehäuse
US7523838B2 (en) 2001-08-31 2009-04-28 Siemens Aktiengesellschaft Housing

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