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DE552411C - Steuervorrichtung mit nicht umkehrbarer Bremsung - Google Patents

Steuervorrichtung mit nicht umkehrbarer Bremsung

Info

Publication number
DE552411C
DE552411C DE1930552411D DE552411DD DE552411C DE 552411 C DE552411 C DE 552411C DE 1930552411 D DE1930552411 D DE 1930552411D DE 552411D D DE552411D D DE 552411DD DE 552411 C DE552411 C DE 552411C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
cutouts
organ
play
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930552411D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
Original Assignee
Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt filed Critical Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
Application granted granted Critical
Publication of DE552411C publication Critical patent/DE552411C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
    • F41A27/12Brakes or locks for blocking traversing or elevating gear in a fixed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Ladders (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

in Paris
Die Erfindung hat eine Steuervorrichtung zum Gegenstande, die hauptsächlich zum Richten von Maschinengewehren bestimmt ist und die es ermöglicht, das gesteuerte Organ zu verschieben, indem man beispielsweise auf einen Handgriff einwirkt, die aber jede Verschiebung des genannten Organs verhindert, wenn nicht vorher eine Kraftwirkung auf den betreffenden Handgriff ausgeübt worden ist.
Dies wird dadurch erreicht, daß an einer mit dem Steuerorgan versehenen und drehbar um die das gesteuerte Organ tragende Buchse angeordneten Hülse Anlageflächen vorgesehen sind, welche bei Verdrehung der Hülse, d. h.
bei Ausübung einer Kraftwirkung auf dieselbe, in dem einen oder anderen Drehsinne mit den Enden zweier gegenläufig und mit Verspannung auf eine feste Achse gewickelten Haltefedern für das gesteuerte Organ zur Anlage kommen. Die einen der beiden Federenden sind dabei vorzugsweise ohne Spiel in • die das gesteuerte Organ tragende Buchse eingelassen, während die anderen Enden durch Ausschnitte gehen, die einer vor dem
as anderen in der Buchse und in der diese umgebenden Hülse vorgesehen sind, wobei die Ausschnitte größer als der Federquerschnitt sind.
In den Zeichnungen, die die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulichen, stellt
Fig. ι eine Gesamtansicht der neuen Einrichtung dar. Die
Fig. 2 und 3 sind quer zur Achse des Apparates gelegte Schnitte.
Fig. 4 veranschaulicht beispielsweise die Anwendung der Einrichtung für die Steuerung eines Maschinengewehrs von Hand, während
Fig. 5 eine andere Ausführungsform mit nur einer Feder darstellt.
Die neue Einrichtung umfaßt im wesentlichen folgende Teile (Fig. 1, 2 und 3):
1. Eine feste, mit einem Träger 2 verbundene Achse i, auf der ein bewegliches Organ 3 in beliebiger Lage unveränderlich festgestellt werden kann.
2. Zwei Federn 4 und 5 von denselben Eigenschaften, die aber entgegengesetzt gewickelt sind und deren Enden 6 und 7 bzw. 8 und 9, wie die Figuren zeigen, derart abgebogen sind, daß sie zu einer Meridianebene parallel liegen. Die Innendurchmesser der Federn 4 und 5 sind kleiner als der Durchmesser der Achse 1, auf der die Federn sitzen. Daraus ergibt sich, daß durch die Federn auf die feste Achse 1 ein vorher bekannter Anfangsdruck ausgeübt wird.
3. Eine konzentrisch zur Achse 1 angebrachte Kapsel 10, die die Achse mit Abstand umgibt. Die Kapsel, die das festzustellende Organ 3 trägt, ist mit der Achse 1 durch Vermittelung der Federn 4 und 5 verbunden. Die
Enden 6 und 8 dieser Federn stehen mit der Kapsel ohne Spiel in Verbindung, während die entgegengesetzten Enden 7 und 9 durch eine Öffnung 11 der Kapsel hindurchgehen, die so groß ist, daß sich die Enden 7 und 9 in dem einen oder anderen Sinne frei bewegen können.
4. Ein konzentrisch zu der Kapsel 10 angeordneter und sich frei auf ihr drehender Reifen 12. Dieser Reifen stützt sich mit Ansätzen 14 und 15 auf den Innenflächen der Enden 7 und ,9 der Federn ab, während er mit ihren äußeren Flächen in keiner Verbindung steht. An dem Reifen 12 ist ein Handhabungsgriff 13 oder irgendein anderes Steuerorgan befestigt. Es ist zu bemerken, daß der Reifen 12 keinerlei dauernde Verbindung mit den Federn 4 und 5 hat und daß infolgedessen das gesteuerte Organ 3 und ebenso der Handgriff 130. dgl. keiner anderen Kraft unterworfen ist als derjenigen, die willkürlich auf ihn ausgeübt wird; mit anderen Worten, der Reifen wird durch die Reaktionen des gesteuerten Organs in keiner Weise beeinflußt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Es sei angenommen, daß das Organ 3 im Sinne des Pfeils f der Fig. 2 mitgenommen werden solle, übt man im Sinne der hervorzubringenden Bewegung auf den fest am Reifen 12 sitzenden Handgriff 13 eine Kraft aus, so überträgt der Ansatz 14 des Reifens 12 auf das Ende 7 der Fig. 4 die auf den Handgriff ausgeübte Kraft. Die so bestimmte Bewegung hat die Wirkung, die Feder 4 leicht aufzurollen, indem sie den Druck, den sie auf die feste Achse 1 ausübt, aufhören läßt sowie das Ende 7 der Fig. 4 in Berührung mit der Fläche 16 des in der Kapsel 10 angebrachten Ausschnitts 11 zu bringen. Die Bewegung des Handgriffs verursacht dann die gleichzeitige Drehung der Feder 4 der Kapsel 10 und des von dieser getragenen Organs 3 zusammen mit der Drehung der Feder 5, die von der sie mit Hilfe des Endes 8 mitnehmenden Kapsel in dem Sinne gedreht wird, daß sie das Bestreben hat, sich aufzurollen, was die Aufhebung des Druckes zur Folge hat, den sie auf die Trägerachse 1 ausübt.
Sobald die auf den Handgriff ausgeübte Kraft nachläßt, pressen sich die Federn 4 und 5 infolge ihrer Vorspannung um die feste Achse und stellen sich wieder fest, indem sie mit ihnen die Kapsel 10 und das mit dieser fest zusammenhängende Organ 3 festhalten.
Für die Bewegung im umgekehrten Sinne
gilt Entsprechendes. Es ist ersichtlich, daß während der im vorstehenden beschriebenen Bewegung die Fläche 17 des Ausschnitts 11 keine Wirkung auf die Enden 7 und 9 der Federn 4 bzw. 5 ausgeübt hat. Diese Fläche tritt für die entgegengesetzte Bewegung in Wirksamkeit.
Die beschriebene Einrichtung hat den Vorteil, daß sie nicht umkehrbar ist, d. h. man kann durch Einwirkung auf das Organ 3 keinerlei Bewegung auf den Handgriff 13 übertragen. Die Federn 4 und 5 üben nämlich im Ruhezustande auf die feste Achse 1 einen Druck aus, der von ihrer Anfangsspannung abhängt und der deshalb von vornherein bestimmt werden kann. Will man, ohne eine vorherige Entspannung herbeizuführen, die Federn 4 und 5 auf ihre Achse 1 drehen, so muß man eine erhebliche Kraft aufwenden, die durch die Funktion t = i0 · efa ausgedrückt werden kann, wobei / den Reibungskoeffizienten bedeutet und α den gesamten Winkel, um den die Feder auf die Achse aufgewickelt ist.
Wie weiter oben auseinandergesetzt, wird durch Einwirkung auf den Handgriff in erster Stelle die Entspannung der Federn hervorgerufen, wodurch die Mitnahme der Kapsel 10 möglich wird. Wirkt man aber unmittelbar auf den Teil 3 oder auf die Kapsel 10 ein, so wird, da der Handgriff keinerlei Kraftwirkung unterworfen ist, wohl eine der Federn, beispielsweise 4, entspannt, andererseits wird aber die Spannung der Feder 5 erhöht und infolgedessen die Gesamtbremsung verringert.
Es ist also ersichtlich, daß, wenn das Organ 3 Erschütterungen ausgesetzt ist, d. h. Kräften, die die Tendenz haben, es abwechselnd in dem einen oder anderen Sinne mitzunehmen, diese Kräfte das Organ nicht verschieben können, da es nur durch Vermittlung des Handgriffs 13, d.h. ausschließlich too nach dem Willen des den Handgriff Bedienenden, bewegt werden kann.
In Fig. 4 ist beispielsweise die Anwendung der vorbeschriebenen Einrichtung auf das Richten eines Maschinengewehrs veranschaulicht.
Die beim Feuern auftretenden Rückschläge des letzteren bedingen tatsächlich ganz erhebliche Erschütterungen, die im allgemeinen der Schütze unmittelbar mit der Schulter auffängt. Abgesehen davon, daß der Schütze dadurch erheblich in seiner Bewegungsfreiheit gestört wird, haben die Erschütterungen eine recht erhebliche Streuung zur Folge. Demgegenüber wird durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung eine vollkommene Stabilität beim Zielen gesichert; außerdem behält der Schütze seine vollkommene Handhabungsfreiheit.
Dieselbe Einrichtung kann natürlich zur Höhensteuerung von selbsttätigen Waffen Anwendung finden. In diesem Falle kann man
die Bewegungen des Handgriffs 13 für die Seitenrichtung und des Handgriffs für die Höhensteuerung zu einem einzigen Handgriff kombinieren, der sich nach Art des Kolbens des Maschinengewehrs verschiebt, um dem Schützen seine Reflexe zu erhalten.
Wie Fig. 5 erkennen läßt, kann die Einrichtung in der Weise vereinfacht werden, daß man nur eine die Achse 1 umschließende Feder anwendet, deren Enden 18 und 19 mit gewissem Spiel durch das in der Kapsel 10 vorgesehene Fenster 11 geführt sind und dann gleichfalls mit Spiel in zwei Ausschnitte 20 und 21 eingreifen, die in dem den Handgriff 13 tragenden Reifen 12 vorgesehen sind. Die Wirkungsweise ist leicht verständlich. Dreht man den Handgriff 13 im Sinne des Pfeils f, so legt sich der linke Rand des Ausschnitts 20 gegen das Ende 18 der Feder, wodurch die Entspannungen zustande kommen. Die Feder wird dann bei der Bewegung mitgenommen und nimmt ihrerseits, sobald sie mit dem rechten Rande des Fensters 11 in Berührung kommt, die Kapsel 10 mit. Würde man dagegen die Kapsel 10 in dem einen oder anderen Sinne verschieben, so würde, da die Ränder des Fensters 11 mit der Kapsel in Berührung gekommen waren, die Spannung und Bremswirkung der Feder verstärkt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Steuervorrichtung mit nicht umkehrbarer Bremsung, dadurch gekennzeichnet, daß an der mit dem Steuerorgan (13) versehenen und drehbar um die das gesteuerte Organ (3) tragende Buchse (10) angeordneten Hülse (12) Anlageflächen (14, 15) vorgesehen sind, welche bei Verdrehung der Hülse, d. h. bei Ausübung einer Kraftwirkung auf dieselbe, in dem einen oder anderen Drehsinne mit den Enden (7, 9) zweier gegenläufig und mit Verspannung auf eine feste Achse gewickelten Haltefedern (4, 5) für das gesteuerte Organ zur Anlage kommen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Enden (6 bzw. 8) jeder Feder ohne Spiel in die Buchse (10) eingelassen ist, während die anderen Enden (7 bzw. 9) durch Ausschnitte gehen, die einer vor dem anderen in der Buchse und in der Hülse vorgesehen sind, wobei die Ausschnitte größer als der Federquerschnitt sind und je nach der zu erzielenden Bewegungsrichtung dem einen oder anderen freien Federende (7 bzw. 9) als Stütze dienen können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine den Fuß des Apparates umspannende Feder vorgesehen ist, deren Enden mit Spiel durch ein genügend großes, in der Kapsel vorgesehenes Fenster ragen und mit geringerem Spiel in zwei Ausschnitte sich erstrecken, die in dem mit dem Steuerhandgriff verbundenen Reifen vorgesehen sind.
  4. 4. Anwendung der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gesteuerte Organ ein Maschinengewehr ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930552411D 1930-02-20 1930-11-14 Steuervorrichtung mit nicht umkehrbarer Bremsung Expired DE552411C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR552411X 1930-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE552411C true DE552411C (de) 1932-06-14

Family

ID=8937555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930552411D Expired DE552411C (de) 1930-02-20 1930-11-14 Steuervorrichtung mit nicht umkehrbarer Bremsung

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE552411C (de)
FR (1) FR706287A (de)
GB (1) GB361168A (de)

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Publication number Publication date
FR706287A (fr) 1931-06-20
GB361168A (en) 1931-11-19

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