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DE552108C - Rueckschlagsichere Kurbel - Google Patents

Rueckschlagsichere Kurbel

Info

Publication number
DE552108C
DE552108C DE1930552108D DE552108DD DE552108C DE 552108 C DE552108 C DE 552108C DE 1930552108 D DE1930552108 D DE 1930552108D DE 552108D D DE552108D D DE 552108DD DE 552108 C DE552108 C DE 552108C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
coupling
clamping
backstop
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930552108D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE552108C publication Critical patent/DE552108C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N1/00Starting apparatus having hand cranks
    • F02N1/02Starting apparatus having hand cranks having safety means preventing damage caused by reverse rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Testing Of Engines (AREA)

Description

  • Rückschlagsichere Kurbel Die rückschlagsicheren Kurbeln, wie sie z. B. zum Anwerfen von Brennkraftmaschinen Verwendung finden und bei denen die Kurbel durch eine lösbare Kupplung mit dem zu drehenden Körper sich verbindet, müssen vor allem der Bedingung genügen, daß bei einem Rückschlag des sich drehenden Körpers die Kurbel selbst nicht die geringste Rückwärtsbewegung machen kann, da namentlich in denjenigen Fällen, wo größere Drehwiderstände zu überwinden sind, wie z. B. beim Anwerfen schwerer Brennkraftmaschinen oder bei der Bedienung schwerer Lastwinden u. dgl., der die Kurbel Bedienende sich mit großer Kraft gegen die Kurbel stemmt und infolgedessen auch ein ganz feiner, äußerlich kaum wahrnehmbarer Rückschlag oft äußerst schmerzhaft ist und oft schwere Verletzungen oder Verstauchungen verursacht. Jener Bedingung einer Verhütung auch der geringsten Rückwärtsdrehung der Kurbel genügen daher sämtliche Kurbelkupplungen nicht, bei denen irgendeinBestandteil bei einemRückschlag der zu drehenden Welle einen Weg zurücklegen muß, um die Verbindung zwischen der Kurbel und dem zu drehenden Körper zu lösen, da die Bewegung irgendeines Bestandteils immer eine gewisse Zeit erfordert, und während dieser Zeit muß in jenem Fall die Kurbel entweder eine entsprechende Rückwärtsbewegung machen oder wenn ihr Rücklaufgesperre derart beschaffen ist, daß es die Kurbel gegen jede Rückwärtsbewegung sperrt, muß bis zur Lösung der durch das Gesperre festgehaltenen Kurbel von der rückschlagenden Welle o. dgl. irgendein Bestandteil nachgeben, also beschädigt oder gar zerstört werden. Verwendet man zum Kuppeln der Kurbel mit dem zu drehenden Körper eine Klemmkupplung, so hat eine solche Kupplung zwar die Eigenschaft, daß zu ihrem Lösen kein Bestandteil einen Weg zurücklegen braucht, sondern lediglich ihr Klemmdruck aufgehoben werden muß, aber eine derartige Kupplung hat andererseits die Eigenschaft, daß sie sich auch bei einem Rückschlag des durch die Kurbel in Drehung versetzten Körpers festzuziehen strebt, weil bei einer Rückwärtsdrehung dieses Körpers dieselben Relativbewegungen zwischen ihm und der Kurbelkupplung auftreten, wie bei einer Drehung des Körpers im entgegengesetzten Sinn mittels der Kurbel. Hemmt man also bei Verwendung einer Klemmkupplung als Kurbelkupplung die Kurbel gegen jegliche Rückwärtsbewegung, so bedeutet dies, daß bei einem Rückschlag der. zu drehenden Welle o. dgl. diese die auf sie wirkende Klemmkupplung festzuziehen strebt, was gleichfalls, je nach der Größe der wirksamen Rückschlagkraft, zu einer Zerstörung irgendeines Bestandteils führen kann.
  • Gemäß der Erfindung ist unter Verwendung der an sich als Kurbelkupplung vorteilhaften Klemmkupplung jene hier auftretende Schwierigkeit dadurch behoben, daß zwischen die Kurbelkupplung und die von der Kurbel zu drehende Welle ein die Welle zylindrisch umgebender in radialer Richtung nachgiebiger Zwischenkörper eingefügt ist, der die Kurbel bei ihrer Drehung in dem einen Drehsinn unter dem Einfluß der Klemmkupplung mit der Welle klemmend verbindet. In diesem Fall kann die Welle sich in einem dem Kurbeldrehsinn entgegengesetzten Sinn in jenem /.wischenkörper ungehemmt bzw. lediglich unter Überwindung des Klemmdrucks dieses Zwischenkörpers dienen, ohne daß sie hierbei die auf den Zwischenkörper wirkende und in dieser Drehrichtung von dem Rückschlaggesperre gehaltene Klemmkupplung selbst zu beeinflussen vermag. Infolgedessen ist im vorliegenden Fall die Verwendung eines die Kurbel an jeglicher Rückwärtsbewegung hindernden Rücklaufgesperres möglich, ohne daß selbst bei einem Auftreten einer großen Rückschlagkraft die Gefahr der Beschädigung irgendeines Bestandteiles besteht, da die Welle bei ihrer Rückwärtsdrehung immer nur den Klemmdruck des auf sie wirkenden Zwischenkörpers zu überwinden hat, der nie größer sein kann als der durch die Kurbelkupplung auf den Zwischenkörper ausgeübte Klemmdruck. Da andererseits aber bei Verwendung eines entsprechenden Rücklaufgesperres die Kurbel selbst an jeglicher Rückwärtsbewegung gehindert ist, so ist die die Kurbel bedienende Mannschaft, selbst wenn sie mit großer Kraft an der Kurbel eingreift, völlig ungefährdet. Um das Lösen derWelle von dem Zwischenkörper bei einem Rückschlag nach Möglichkeit zu erleichtern, ist es zweckmäßig, den Zwischenkörper nur auf demjenigen Teil, auf welchem er die Kurbelkupplung trägt, mit der Welle klemmend zu verbinden.
  • Anstatt daß das Rücklaufgesperre unmittelbar auf die Kurbel wirkt, kann es im vorliegenden Fall auch jenem Zwischenkörper zugeordnet werden; in diesem Fall ändert sich an der Wirksamkeit des Rücklaufgesperres in bezug auf die rückschlaghemmende Wirkung auf die Kurbel nichts, diese Anordnung bietet jedoch den besonderen Vorteil, daß man die Kurbel durch Rückwärtsdrehen auf jenem Zwischenkörper in beliebig für den Kraftangriff jeweilig am besten geeignete Winkelstellungen bringen kann, da bei jener Rückwärtsdrehung der Kurbel auf jenem Zwischenkörper dieser durch das Rücklaufgesperre an einer Drehbewegung in jener Richtung gehemmt ist, während die Kurbel selbst, durch dieKlemmkupplung ungehindert, sich im rückläufigen Sinn auf dem Zwischenkörper drehen kann.
  • Der Zwischenkörper kann beispielsweise die Gestalt einer zylindrischen Büchse haben, welche auf demjenigen Teil, auf dem sie die Kurbelkupplung trägt, längsgeschlitzt ist, so daß die Kurbelkupplung bei Drehung der Kurbel in dem einen Drehsinn durch den geschlitzten Büchsenteil hindurch klemmend auf die in der Büchse befindliche Welle wirkt.
  • Das Rücklaufgesperre kann in beliebiger geeigneter Weise ausgebildet sein, beispielsweise kann es gleichfalls aus einer Klemmkupplung bestehen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Vorrichtung, bei welcher die Kurbelkupplung wie das Rücklaufgesperre in an sich bekannter Weise je aus einer an ihrem einen Ende gehaltenen Spiralfeder besteht, in Abb. i in einem Längsschnitt durch das Kurbelgehäuse, in Abb. 2 in einem Längsschnitt durch die ganze Vorrichtung und in Abb. 3 in einem Querschnitt nach A-B der Abb. a als ein Ausführungsbeispiel.
  • In die Nabe a der Kurbel ist ein zylindrischer Körper b eingefügt, der seinerseits auf einen mit der zu drehenden Welle zu kuppelnden Körper g passend aufgeschoben ist. Der Körper b trägt hintereinander zwei im entgegengesetzten Sinn gewundene Schraubenfedern c und d, und er ist auf demjenigen Teil, auf welchem er die Feder c trägt, mit Längsschlitzen f versehen. Die Feder c ist, wie insbesondere die Abb. i erkennen läßt, an der Kurbel a befestigt und, im Sinn der Abb. i von links gesehen, links gewunden, die Feder d ist entgegengesetzt, also im Sinn der Abb. i rechts gewunden und an einem Körper e befestigt, welcher in die Nabe a lose drehbar eingefügt ist. Der Körper g weist beispielsweise einen Quersteg h auf, welcher zwecks Verbindung des Körpers g mit der zu drehenden Welle oder einem sonstigen zu drehenden Bestandteil in einen entsprechenden Schlitz dieses Körpers einzuschieben ist. Der Körper e der Kurbel muß alsdann undrehbar mit irgendeinem Bestandteil vereinigt werden; zu diesem Zweck kann er beispielsweise mit einer vierkantigen Aussparung b1 versehen sein, mit welcher er sich auf einen entsprechenden feststehenden Vierkantkopf aufsetzt, wenn die Kurbel mit dem zu drehenden Körper vereinigt wird.
  • Wird die Kurbel a im Sinn der Abb. i rechtsherum gedreht, so wird die Feder c hierbei mitgenommen und auf der Büchse b gespannt, die den hierdurch auf sie ausgeübten Preßdruck infolge ihrer durch die Längsschlitze bewirkten Nachgiebigkeit auf den Körper g und hierdurch auf den mit dem Körper g gekuppelten, nicht mehr dargestellten, zu drehenden Körper überträgt. Der Zylinder b schleift hierbei gegenüber der durch den Körper e an einer Drehung gehinderten Schraubenfeder d, indem er, falls diese eine gewisse Vorspannung besitzt, hierbei deren Vorspannungsreibungsdruck überwindet. Vollführt der zu drehende Körper einen Rückschlag, so überträgt sich diese Drehbewegung, solange die Kurbelfeder c unter einer gewissen Spannung steht, auf den Körper b; versucht dieser aber sich in einem dem Drehsinn der Kurbel a entgegengesetzten Sinn zu drehen, so wird er hieran sofort durch die sich spannende bzw. stärker spannende Feder d gehindert, so daß auf die Kurbel a selbst keinerlei Rückschlag zur Wirkung kommen kann, andererseits aber vermag sich der Körper g lediglich unter Überwindung des etwaig noch durch die Feder c und die Büchse b auf ihn ausgeübten Klemmdrucks, im übrigen aber ungehemmt im Sinn des Rückschlags zu drehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rückschlagsichere, mit einer Klemmkupplung und mit einem Rücklaufgesperre versehene Kurbel, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelkupplung auf einen die zu drehende Welle zylindrisch umgebenden in radialer Richtung nachgiebigen Zwischenkörper (b) wirkt, der die Kurbel bei ihrer Drehung in dem einen Drehsinn unter dem Einfluß der Klemmkupplung mit der Welle klemmend verbindet, so daß die Welle sich in entgegengesetzter Richtung in dem Zwischenkörper ungehemmt bzw. lediglich unter Überwindung des Klemmdrucks der in dieser Drehrichtung von dem Rückschlaggesperre beeinflußten Kurbel drehen kann. a. Kurbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Kurbelkupplung wie das Rücklaufgesperre, jedoch im gegenläufigen Wirkungssinn, auf den Zwischenkörper (b) wirken, so daß der Zwischenkörper von der Kurbel in dem einen Drehsinn gedreht werden kann und durch das Rücklaufgesperre gegen Drehung im anderen Drehsinn gesperrt ist. 3. Kurbel nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelkupplung sowie das Rücklaufgesperre hintereinander auf einer Büchse (b) angeordnet sind, welche im wesentlichen auf demjenigen Teil, auf dem sie die Kurbelkupplung trägt, längsgeschlitzt ist, so daß die Kurbelkupplung bei Drehung der Kurbel in dem einen Drehsinn durch den geschlitzten Büchsenteil hinduch klemmend auf die in der Büchse befindliche Welle wirkt. 4.. Kurbel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Rücklaufgesperre in an sich bekannter Weise aus einer Klemmkupplung besteht. 5. Kurbel nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rücklaufgesperre den seiner Wirkung unterstellten Körper ständig, beispielsweise bei Verwendung eines Rücklaufgesperres in Gestalt einer Klemmkupplung, durch augenblicklich auftretende Klemmwirkung gegen Rückwärtsdrehung gesperrt hält.
DE1930552108D 1930-03-14 1930-03-14 Rueckschlagsichere Kurbel Expired DE552108C (de)

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AT (1) AT130069B (de)
DE (1) DE552108C (de)

Also Published As

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AT130069B (de) 1932-10-25

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