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DE550336C - Schutzvorrichtung fuer elektrische Freileitungen, insbesondere mit Schutzringen, Hoernern u. dgl. - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer elektrische Freileitungen, insbesondere mit Schutzringen, Hoernern u. dgl.

Info

Publication number
DE550336C
DE550336C DES91791D DES0091791D DE550336C DE 550336 C DE550336 C DE 550336C DE S91791 D DES91791 D DE S91791D DE S0091791 D DES0091791 D DE S0091791D DE 550336 C DE550336 C DE 550336C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective
rings
line
springs
overhead lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES91791D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE550336C publication Critical patent/DE550336C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/42Means for obtaining improved distribution of voltage; Protection against arc discharges
    • H01B17/44Structural association of insulators with corona rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

Bei einer Beschädigung von Freileitungen, insbesondere bei Seilbruch, kommt es vor, daß die Isolatoren, an denen die Leitung aufgehängt ist, eine andere Winkelstellung gegenüber der Leitung einnehmen als im ordnungsmäßigen Betriebszustand. In diesem Falle schlagen häufig die an der Tragklemme des Isolators angebrachten Schutzringe, Schutzhörner o. dgl. gegen die Leitung, so
xo daß sie beschädigt werden.
Man hat bereits vorgeschlagen, derartige Schäden dadurch zu vermeiden, daß man die Leitung in der Tragklemme lediglich durch Reibung befestigte. Im Falle eines Leitungsbruches kann die Leitung durch die Klemme gleiten, so daß der Isolator bzw. die Isolatorkette wieder in die ordnungsmäßige oder nahezu ordnungsmäßige Lage kommt.
Der auf diese Weise erzielte Schutz vor dem Zerstören der Schutzringe u. dgl. ist aber unvollkommen, da die Ringe bereits beim ersten Anprall gegen die Leitung beschädigt werden können. Ferner ist auch die Verwendung von Klemmen mit nachgiebiger Befestigung häufig unerwünscht.
Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für elektrische Freileitungen, bei der Beschädigungen der Schutzringe, Schutzhörner u. dgl. der obenerwähnten Art ausgeschlossen sind, ohne daß die Form der Schutzvorrichtung von derjenigen der üblichen Einrichtungen wesentlich abweicht.
Nach der Erfindung ist die an sich starre Schutzvorrichtung als Ganzes gegenüber der Isolatorkette und der Leitungsklemme frei beweglich gelagert und in ihrer Ruhelage z. B. durch Federn nachgiebig gehalten.
Abb. ι der Zeichnung zeigt eine Aufsicht auf einen Schutzring nach der Erfindung und Abb. 2 eine Seitenansicht. In Abb. 3 ist ein Schnitt durch den quer zur Leitung verlaufenden Teil des Schutzringes dargestellt.
Die Vorrichtung enthält im wesentlichen eine Klemme 2 zur Aufnahme der Freileitung 3 und die aus einem Ring 5 bestehende Schutzvorrichtung.
Die Ausbildung der Klemme 2 ist beliebig. In der "Zeichnung ist eine Klemme dargestellt, bei der die Leitung durch die von Federn 9 erzeugte Reibung gehalten ist, so daß die Leitung beim Auftreten übermäßig starker Züge durch die Klemme gleiten kann.
Die Klemme besteht aus einem rinnenförmigen Teil 2, einem Klemmschuh 8, der
durch die Federn 9 auf die Leitung 3 gepreßt wird, und aus einem Joch 10, an dem der rinnenförmige Teil 2 gelagert ist und das die Klemme mit dem Isolator verbindet. Die Schutzvorrichtung ist als Ganzes an dem Joch 10 drehbar gelagert.
Die beiden in der Richtung der Leitung liegenden Teile. 16 des Ringes haben bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine größere Oberfläche als die Seitenteile 17 des Ringes. 18 sind die Tragarme, die den Ring an dem Joch 10 halten. Sie haben eine im wesentlichen U-förmige Gestalt und erstrecken sich von den Seitenteilen 17 des Ringes aus nach
1.5 unten.
Die Ringteile 16 sind an der Stelle 20 ballig ausgebildet oder mit balligen Ansätzen versehen. Sie tragen ferner unterhalb der balligen Fläche Stoßdämpfer, beispielsweise Federn 22.
An dem Tragarm 18 ist ein Lagerstück 23 mit Schrauben 24 befestigt. Der Teil 25 dieses Lagerstückes ist durch einen Bolzen 26 mit dem Joch 10 gelenkig verbunden.
Die Lagerstücke bzw. nur eines von ihnen sind mit einem Ansatz 27 versehen. Zwischen diesem Ansatz und dem Ende 29 eines Trägers 30 sind zwei schraubenförmige Druckfedern 28 angeordnet. Der Träger 30 ist am Joch 10 mit Schrauben 32 befestigt.
Wenn bei Leitungsbruch oder durch andere
Ursachen sich die Leitung 3 schräg zur Achse des Isolators stellt und dabei den Schutzring berührt, so wird durch die Federn 22 der auftretende Stoß gemildert und die Schutzvorrichtung als Ganzes dem Druck der Feder entgegen mitbewegt.
Wenn die Leitung wieder in ihre normale Lage zurückgebracht ist und die vom Leiter auf die Federn 22 ausgeübte Kraft aufgehört hat, so bringen die Federn 28 die Schutzvorrichtung selbsttätig wieder in ihre ordnungsmäßige Lage zurück.
Die Anordnung hat gegenüber Schutzvorrichtungen, die aus einzelnen gegeneinander beweglichen Teilen bestehen, den Vorteil größerer Einfachheit und Billigkeit. Die Erfindung ist mit im wesentlichen normalen Schutzringen, Schutzhörnern u. dgl. beliebiger Form ausführbar.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schutzvorrichtung für elektrische Freileitungen, insbesondere mit Schutzringen, Hörnern u. dgl. gegen die Wirkungen von Überschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich starre Schutzvorrichtung als Ganzes gegenüber der Isolatorkette und der Leitungsklemme frei beweglich gelagert und in ihrer Ruhelage
z. B. durch Federn nachgiebig gehalten ist.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 mit Schutzringen, dadurch gekennzeiclinet, daß der Ring an denjenigen Stellen, die bei einer Beschädigung der Leitung mit ihr in Berührung kommen können, mit Stoßdämpfern, insbesondere Federn, versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
6ERLIN. gedruckt m der reichsDiuckeh,
DES91791D 1928-08-22 1929-05-19 Schutzvorrichtung fuer elektrische Freileitungen, insbesondere mit Schutzringen, Hoernern u. dgl. Expired DE550336C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US550336XA 1928-08-22 1928-08-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE550336C true DE550336C (de) 1932-05-12

Family

ID=21995125

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES91791D Expired DE550336C (de) 1928-08-22 1929-05-19 Schutzvorrichtung fuer elektrische Freileitungen, insbesondere mit Schutzringen, Hoernern u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE550336C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105019B (de) * 1954-05-24 1961-04-20 Kaiser Karl Anordnung zum Aufhaengen von Buendel-leitern an Dreifachisolatorenketten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105019B (de) * 1954-05-24 1961-04-20 Kaiser Karl Anordnung zum Aufhaengen von Buendel-leitern an Dreifachisolatorenketten

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