DE559527C - Mehrfarben-, Schoen- und Widerdruck-Rotationsgummidruckmaschine fuer Bogen - Google Patents
Mehrfarben-, Schoen- und Widerdruck-Rotationsgummidruckmaschine fuer BogenInfo
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- DE559527C DE559527C DE1930559527D DE559527DD DE559527C DE 559527 C DE559527 C DE 559527C DE 1930559527 D DE1930559527 D DE 1930559527D DE 559527D D DE559527D D DE 559527DD DE 559527 C DE559527 C DE 559527C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F7/00—Rotary lithographic machines
- B41F7/02—Rotary lithographic machines for offset printing
- B41F7/12—Rotary lithographic machines for offset printing using two cylinders one of which serves two functions, e.g. as a transfer and impression cylinder in perfecting machines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rotary Presses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Mehrfarben-, Schön- und Widerdruck-Rotationsgummidruckmaschine
für Bogen, nach Patent 450 233, bei der die Druckzylinder zweier oder mehrerer hintereinander angeordneter Dreizylinder-Rotationsgummidruckmaschinen
durch einen Überführungszylinder o. dgl. miteinander verbunden sind, der die Bogen von dem
einen Druckzylinder nach dem anderen über-
lc führt und bei der die Druckzylinder und der Überführungszylinder oberhalb der Gummizylinder
angeordnet sind.
Bei der Maschine nach Patent 450233
drehen sich die Druckzylinder und demnach auch der Überführungszylinder in der Weise,
daß der zu bedruckende Bogen, der an den ersten Druckzylinder angelegt wird, zuerst
zwischen diesem und dem ersten Gummizylinder hindurchgeht und dann sich zwischen dem
Überführungszylinder und dem ersten Druckzylinder durchbewegt. Bei diesem Drehsinn
muß der bedruckte Bogen von einer besonderen Vorrichtung, z. B. einem Kettenausleger,
erst gewendet werden, .bevor er abg-elegt
werden kann.
Gemäß der Erfindung wird dieser Mangel dadurch vermieden, daß die Druckzylinder
der hintereinanderliegenden Dreizylindermaschinen und der Überführungszylinder, der
den Bogen von dem Druckzylinder der einen Dreizylindermaschine abnimmt und. dem
Druckzylinder der anderen Dreizylindermaschine übergibt, sich in entgegengesetzter
Richtung als bei den bekannten derartigen Maschinen drehen, so daß also bei dem Gegenstand
der Erfindung der Bogen zuerst an den Überführungszylinder vorbeigeht, bevor er zwischen dem Druck- und Gummizylinder
des ersten Druckwerkes gelangt.
Dieser dem Drehsinn der bekannten Maschinen entgegengesetzte Drehsinn hat den
Vorteil, daß der bedruckte Bogen, wenn er aus der Maschine herausgeführt wird, nicht
gewendet zu werden braucht, bevor er zur Ablage gelangt. Auch kann Schön- und Widerdruck in einem Arbeitsgange auf der
Maschine hergestellt werden.
In der Zeichnung ist eine Mehrfarben-, Schön- und Widerdruck-Rotationsgummidruckmaschine
gemäß der Erfindung in schematischer Ausführung dargestellt.
Vom Anlegetisch α aus werden die Bogen in bekannter Weise selbsttätig oder mittels
Hand dem Druckzylinder δ zugeführt. Dieser steht mit dem Gummizylinder c und dieser mit
dem Plattenzylinder d in Berührung. Neben dem Druckzylinder b liegt der Überführungszylinder e. Der Drehsinn des Druckzylinders
b ist so·, daß der zu bedruckende Bogen erst an dem Überführungszylinder e vorbeigehen
muß, bevor der Bogen seinen Druck vom Gummizylinder C erhält. Ist dies geschehenj
wird er dem mit Greifern ausgestatteten Überführungszylinder e übergeben.
Dieser gibt den Bogen an den Druckzylinder b1 weiter, damit der Bogen vom Gummizylinder
c1, auf den das Druckbild vom Plattenzylinder d übertragen worden ist, auf der-
selben Seite mit der anderen Farbe bedruckt werden kann. Da sich die beiden Druckzylinder
b, b1 bei jedem Druckvorgang zweimal
umdrehen, so wird bei der zweiten Umdrehung des Zylinders δ1 der bedruckte Bogen
mit seiner Druckseite nach oben gerichtet, der Ablegevorrichtung / übergeben und in bekannter Weise abgelegt. Beim Herstellen
von Mehrfarbendruck auf einer Seite to des Bogens werden bei jeder zweiten Umdrehung
die Druckzylinder b, δ1 mit ihren
Gummizylindern c bzw. c1 außer Berührung
gebracht, damit kein Beschmutzen der Druckzylinder b, b1 stattfindet.
t5 Die Herstellung von Schön- und Widerdruck
geht auf folgende Weise vor sich: Nachdem die eine Seite des Bogens in der oben beschriebenen Weise vom Druckzylinder
b und Gummizylinder c bedruckt worden ist, wird der Bogen dem Überfuhrungszylinder
e übergeben. Inzwischen hat der Gummizylinder c1 das Druckbild, das er vom Plattenzylinder
υ?1 erhalten hat, an den Druckzylinder
δ1, der dann ebenfalls mit 'einem Gummituch
bespannt ist, abgegeben. Wenn der auf dem Überführungszylinder e befindliche Bogen
nun zwischen dem Druckzylinder ö1 und dem Überf uhr üngszylinder e hindurchgeht,
wird die andere Seite des Bogiens mit dem auf dem Druckzylinder δ1 befindlichen
Druckbild bedruckt, wobei der Überführungszylinder e den Gegendruckzylinder bildet. Es
ist zweckmäßig, wenn in diesem Falle der Überführungszylinder e auch mit einem
Gummituch versehen ist. Beim Herstellen dieses Schön- und Widerdruckes kommt "bei
jeder zweiten Umdrehung der Druckzylinder b1 mit dem Überführungszylinder e außer
Berührung. Der Überführungszylinder e kann
sich statt ständig in einer Richtung auch anders, z. B. schwingend, bewegen. Jeder
Plattenzylinder d, d1 kann statt einer Druckbildplatte
auch mehrere Druckbildplatten tragen. Es können auch die Gummizylinder CjC1 mehr als eine Gummifläche besitzen. An
jedem Plattenzylinder kann zwecks Herstellung von Mehrfarbendruck auch mehr als
ein Farbwerk und ein Feuchtwerk angeordnet sein. Haben die Gummizylinder und Plattenzylinder
mehr als eine Druckfläche, so kann die Maschine auch zur Herstellung von Schön-
und Widerdruck in einer oder mehreren Farben Verwendung finden. "Statt nur zwei können
auch mehrere DreizyUndermaschinen hintereinander angeordnet werden. Soll die Maschine
als einfache Gummidruckmaschine Verwendung finden, so kann man die eine Dreizylindermaschine
abstellen. Es ist dabei zweckmäßig, wenn für diesen Fall der Druckzylinder δ1 der zweiten Druckzylindermaschine
mitläuft, um den dem Druckzylinder δ zugeführten Bogen abzulegen. Ferner kann man
die Maschine außer zur Herstellung von gleichzeitig mehreren Farben auch zum mehrfachen
Übereinanderdrucken des gleichen 6s Druckbildes auf die Gummizylinder mit der
gleichen Farbe verwenden. In diesem Falle müßten diese mit ihren Plattenzylindera
immer in Berührung bleiben.
Außerdem kann die Maschine auch noch die Einrichtung besitzen, den Anlegetisch a
dem Druckzylinder b, der seinen Standort nicht verändert, nach dem Druckzylinder δ1
zuführen, um, soll die Maschine als einfache Gummidruckmaschine benutzt werden, die
Bogen dem Druckzylinder δ1 zuführen zu können. Der Anlegetische kann auch auf
der Seite des Ablegetisches angeordnet werden. In diesem Falle ist der.Bogen an den
Überführungszylinder anzulegen.
Claims (3)
1. Mehrfarben-, Schön- und Widerdruck-Rotationsgummidruckmaschine
für Bogen nach Patent 450 233, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzylinder (δ, δ1)
und daher auch der Überführungszylinder (e) sich in solcher Richtung drehen, daß
der angelegte Bogen zuerst zwischen dem Druckzylinder (ö) des ersten Druckwerkes
und dem Überführungszylinder (e) hindurchgeht, bevor er vom Gummizylinder
(c) des ersten Druckwerkes bedruckt wird.
2. Mehrfarben-, Schön^ und Widerdruck-Rotationsgummidruckmaschine
für Bogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogen bei Anordnung des Anlegetisches
(a) auf der Gegenseite des Ablegetisches (/) an den Druckzylinder (δ) ioo
des ersten Druckwerkes, dagegen bei Anordnung des Anlegetisches (α) auf der
Seite des Ablegetisches (/) an den Überführungszylinder (e) angelegt wird.
3. Mehrfarbeit,. Schön- und Widerdruck-Rotationsgummidruckmaschine
für Bogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen des Widerdruckes der
Druckzylinder (δ1) des zweiten Druckwerkes
(b^ct-fd1), der in bekannter Weise
mit einem Gummituch bespannt ist und das Druckbild vom zugehörigen - Gummizylinder
(c1) empfängt, als Gegendruckzylinder den Überführungszylinder (e) verwendet,
der zu diesem Zweck mit einem Gummituch bespannt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE559527T | 1930-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE559527C true DE559527C (de) | 1932-09-21 |
Family
ID=6565673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930559527D Expired DE559527C (de) | 1930-10-07 | 1930-10-07 | Mehrfarben-, Schoen- und Widerdruck-Rotationsgummidruckmaschine fuer Bogen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559527C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029390B (de) * | 1954-02-13 | 1958-05-08 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Zweifarben-Schoendruck-Offset-Bogendruckmaschine |
| DE1107246B (de) * | 1952-03-18 | 1961-05-25 | Miller Printing Machinery Co | Bogenrotationsdruckmaschine |
-
1930
- 1930-10-07 DE DE1930559527D patent/DE559527C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107246B (de) * | 1952-03-18 | 1961-05-25 | Miller Printing Machinery Co | Bogenrotationsdruckmaschine |
| DE1107246C2 (de) * | 1952-03-18 | 1961-12-14 | Miller Printing Machinery Co | Bogenrotationsdruckmaschine |
| DE1029390B (de) * | 1954-02-13 | 1958-05-08 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Zweifarben-Schoendruck-Offset-Bogendruckmaschine |
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