DE558130C - Appretier-Kalander zum einseitigen Auftragen von Appreturmasse auf Gewebe - Google Patents
Appretier-Kalander zum einseitigen Auftragen von Appreturmasse auf GewebeInfo
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
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Description
- Appretier-Kalander zum einseitigen Auftragen von Appreturmasse auf Gewebe Feinere und empfindliche Gewebebahnen, wie solche aus Seide oder Kunstseide, benötigen in der Ausrüstung eine einseitige Rückenappretur. Bei kunstseidenen Geweben wird in vielen Fällen dieses Auftragen von Appretmasse benötigt, um dem Gewebe den gewünschten Griff zu geben und ein Verschieben von Schuß- und Kettfäden zueinander zu verhindern. Bei vielen Gewebearten darf aber die Vorderseite nicht mit appretiert werden, weil, besonders bei Kunstseide, hierdurch das Aussehen oder der Glanz leidet. Bisher wurden diese Gewebe meist durch das an sich bekannte Spritzverfahren einseitig appretiert. Bei dieser Art der Auftragung muß die Appretmasse aber sehr dünn gehalten werden, weil sich diese sonst nicht verspritzen läßt. Dadurch wurde das Gewebe zu feucht, auch ergaben sich durch die hierbei entstehenden Tropfenbildungen Flekken im Gewebe.
- Auch Versuche mit zwei- oder mehrwalzigen Appretier-Kalandern ergaben keine befriedigenden Resultate. In diesen Kalandern in ihrer bekannten Ausführung sind die Walzen senkrecht übereinander gelagert. Da, wo die aufzutragende Appreturmasse aufgetragen und abgequetscht wird, fließt die überflüssige Appretmasse vor dem Einlauf der Walzen in Flächen oder Streifen zurück, wodurch vor dem Einlauf die Appretmasse ungleichmäßig verteilt wird. An den Stellen, wo die Appreturmasse in Streifen oder Flächen zurückfließt, wird von der Gewebebahn mehr Appreturmasse aufgenommen. Hierdurch entstehen auf dem Gewebe Schatten- und Streifenbildungen, welche in ihrer Art davon beeinflußt werden, ob die Appreturmasse dick-oder dünnflüssig ist oder ob sie langsam oder schnell antrocknet.
- Diese Streifenbildungen sollen nach der Erfindung dadurch vermieden werden, daß für das einseitige Auftragen von Appretmasse auf Gewebe, insbesondere Seidengeweben, bei einem mehrwalzigen Appretier-Kalander die Quetschwalzen geneigt zueinander liegen. Die Zeichnung veranschaulicht in der Seitenansicht eine Ausführungsart.
- Die mittlere angetriebene Walze 2 ist im Gestell fest gelagert. Die Walzen i und 3 sind in geneigter Stellung zur mittleren angetriebenen Walze 2, das heißt die obere Walze 3 ist außerhalb der senkrechten Ebene der mittleren Walze 2 zurückgelagert. Die untere Walze i ist außerhalb der senkrechten Ebene der Walze 2 nach vorn gelagert. Die zusammenarbeitenden drei Quetschwalzen sind also gestaffelt übereinander gelagert. Der Anpressungsdruck zwischen Walze 2 und 3 erfolgt durch Lager 6 und Gestänge mit Hebel 7 und zwischen Walze i und 2 durch Lager 8 und Gestänge mit Hebel 9.
- Mit q. ist das Becken, in welchem sich die Appreturmasse befindet, und mit 5 die einseitig zu appretierende Gewebebahn bezeichnet mit angedeuteten Pfeilen der Laufrichtung. Walze i taucht in das Becken q. ein und überträgt den Appret auf die anliegende Seite der Gewebebahn. Zwischen den, beiden Walzen 2 und 3 wird die aufgetragene Appreturmasse abgequetscht. Durch die gestaffelte Lagerung der Quetschwalzen 2 und ,3 entsteht vor dem Einlauf eine Mulde oder ein sogenannter Tümpel i i, in welchem sich die abgequetschteAppreturmasse vor dem Wareneinlauf in der ganzen Breite gleichmäßig ausbreitet. Entsprechend dem Neigungswinkel der Walze 3 zur Walze 2 ist die Menge der Appreturmasse im Tümpel verschieden groß..
- Die Bildung des Tümpels gewährleistet das gleichmäßige Auftragen in der ganzen Walzenbreite und verhütet das Zurückfließen der abgequetschten Appreturmasse und die hierdurch entstehenden Nachteile. Durch die geneigte Lage der Auftragwalze i wird der Weg vom Eintauchen in die Appreturmasse bis zum Übertragen auf die Gewebebahn verkürzt.
- Die Bildung einer Mulde oder eines Tümpels zwischen Quetschwalzen ist bei Appreturmaschinen und zum Auftragen von Appreturmasse an sich bekannt. Im letzteren Fall wird der Tümpel meist durch eine an der Auftragwalze angeordnete Rakel gebildet.
- Bekannt ist auch die waagerechte Anordnung von Quetschwalzen unter Bildung eines Tümpels zwischen diesen; wie beispielsweise zum Durchtränken von breitgeführten Waren oder zum zweiseitigen Auftrag von Appreturmasse auf Gewebe oder zum Waschen von Ware im losen Strang. Schräglagerungen von Quetschwalzen sind, wie bekannt, auch bei Jiggern, Wasser- oder Naßgreß-Kalandern angeordnet, wodiegefärbte, gesgdilteodersonst getränkte Ware auf einer schräg gelagerten Steigdocke aufgedockt wird zum gleichzeiten Ab- oder Durchquetschen der nassen Gewebe. Ein Tümpel bildet sich auch hier vor dem Einlauf einer eingeschalteten Zwischenwalze oder vor dem Auflauf der Steigdocke. Bekannt sind auch Maschinen mit drei schräg gelagerten Quetschwalzen, in welchen ein Durchunddurchimprägnieren durch zweimaliges starkes Abquetschen des bereits vorher durchtränkten.oder imprägnierten Gewebes erfolgt.
- Die Anordnung des Appretier-Kalanders zum einseitigen Auftragen von Appreturmasse auf Gewebebahnen zur Vermeidung der bisher bekannten Übelstände in einer Anordnung, wie sie dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegt, ist jedoch neu und für die Ausrüstung empfindlicher Seiden- und Kunstseidengewebe von großer Wichtigkeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Appretier-Kalander zum einseitigen Auftragen von Appreturmasse auf Gewebe, insbesondere Seidengewebe, mit drei Walzen, von welchen die mittlere fest im Gestell und die obere und untere je durch Hebelbelastung im Gestell derart beweglich angeordnet sind, daß die untere Walze aus einem Appreturtrog die Appreturmasse auf die eine Seite der Gewebebahn aufträgt, und daß diese von der mittleren und der oberen Quetschwalze abgequetscht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalze (3) zur angetriebenen Quetschwalze (2) derart geneigt liegt, daß sich in der vor dem Wareneinlauf zwischen diesen beiden Walzen gebildeten Mulde. (Tümpel i i) die abgequetschte Appreturmasse über die ganze Warenbreite gleichmäßig ausbreitet und die im Appreturtrog (q.) laufende Auftragwalze (i) zur mittleren Quetschwalze (2) in gleicher oder ähnlicher Weise geneigt liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM112852D DE558130C (de) | 1929-11-27 | 1929-11-27 | Appretier-Kalander zum einseitigen Auftragen von Appreturmasse auf Gewebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM112852D DE558130C (de) | 1929-11-27 | 1929-11-27 | Appretier-Kalander zum einseitigen Auftragen von Appreturmasse auf Gewebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558130C true DE558130C (de) | 1932-09-01 |
Family
ID=7327630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM112852D Expired DE558130C (de) | 1929-11-27 | 1929-11-27 | Appretier-Kalander zum einseitigen Auftragen von Appreturmasse auf Gewebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558130C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933444C (de) * | 1954-06-09 | 1955-09-29 | Haas Friedrich Maschf | Faerbefoulard |
| DE943047C (de) * | 1953-11-12 | 1956-05-09 | Haas Friedrich Maschf | Dreiwalzenfaerbefoulard |
| DE970356C (de) * | 1952-02-27 | 1958-09-11 | Karl Scheller | Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere zum Faerben, von Textilgut in Bahnform |
| DE971814C (de) * | 1954-07-21 | 1959-04-02 | Kleinewefers Soehne J | Foulard |
-
1929
- 1929-11-27 DE DEM112852D patent/DE558130C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970356C (de) * | 1952-02-27 | 1958-09-11 | Karl Scheller | Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere zum Faerben, von Textilgut in Bahnform |
| DE943047C (de) * | 1953-11-12 | 1956-05-09 | Haas Friedrich Maschf | Dreiwalzenfaerbefoulard |
| DE933444C (de) * | 1954-06-09 | 1955-09-29 | Haas Friedrich Maschf | Faerbefoulard |
| DE971814C (de) * | 1954-07-21 | 1959-04-02 | Kleinewefers Soehne J | Foulard |
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