DE558121C - Hackenspaten - Google Patents
HackenspatenInfo
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- DE558121C DE558121C DEE40921D DEE0040921D DE558121C DE 558121 C DE558121 C DE 558121C DE E40921 D DEE40921 D DE E40921D DE E0040921 D DEE0040921 D DE E0040921D DE 558121 C DE558121 C DE 558121C
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- spade
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B1/00—Hand tools
- A01B1/02—Spades; Shovels
- A01B1/022—Collapsible; extensible; combinations with other tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Hackenspaten, insbesondere für militärische Zwecke,
bei welchen der auswechselbare Stiel sowohl bei der Verwendung des Werkzeuges als
Spaten als auch bei der Verwendung als Hacke als Handhabe dient und bei der Benutzung
des Werkzeuges als Spaten der hohle Stiel über die Hackenspitze geschoben wird.
Das Wesen dieser Werkzeuge besteht darin, daß neben der Grabetätigkeit auch noch die
Tätigkeit des Lockerns der Erde, wie es mit der Hacke geschieht, ausgeführt werden kann.
Die bekannten Ausführungen dieser Art haben sich im Gebrauch nicht bewährt, weil
deren umständliche Verbindungen auf die Dauer den in der Praxis gestellten Ansprüchen
auf Festigkeit und Dauerhaftigkeit nicht genügen und der Gang derselben durch Verrosten und Verschmutzen in Frage gestellt
ist.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß im Innern des hohlen Werkzeugstieles
eine die Hackenspitze festklemmende Vorrichtung vorgesehen ist. Hierdurch kann
man mit ihm hartes, mit Geröll durchsetztes Erdreich, welches nicht ohne weiteres mit
dem Spaten zu bearbeiten ist, durch die leichte und in jedem Falle sichere Umwandlung
des Spatens in eine Hacke lockern und für die Weiterbearbeitung mit dem Spaten vorbereiten.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar-.
gestellt.
Fig. ι zeigt den Hackenspaten in seiner
Stellung zum Gebrauch beim Gräben und Fig. 2 für die Benutzung beim Hacken. In Fig. 3 ist die Befestigung des Stieles mit dem
Spaten im Längsschnitt dargestellt. Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach A-B und C-D der
Fig. 3·
Der Hackenspaten setzt sich in bekannter Weise zusammen aus dem Werkzeughalter a,
b, c, welcher aus einer mit einer Vollrippe versehenen Spatenfeder a, einem senkrecht
zur Federebene angeordneten Auge b und dem rechtwinklig zur Mittelachse des Auges angebrachten
Ansatz c besteht, dessen büchsenartiger Teil k zur Aufnahme der Hackenspitze e und dessen äußerer zylindrischer
Teil ο zur Zentrierung des Werkzeugstieles /, h dient. al ist eine auf der Rückseite
der Spatenfeder angeordnete Anschlagleiste für das Spatenblatt. Die Spatenfeder a
des Werkzeughalters ist mit dem Spaten- *>5
blatt d durch Vernieten oder in sonst geeigneter Weise fest verbunden, wobei die Anschlagleiste
a1 das Spatenblatt an seiner oberen Schulter feststellt und die Verbindung
zwischen Blatt und Feder bei der Beanspruchung auf Biegung oder auf Abscherung
entlastet. Die Hackenspitze e ist mit dem Auge b und der Spatenfeder α durch den
büchsenartigen Ansatzteil k des Augenansatzes c verbunden und hat an ihrem oberen "5
Ende eine vierkantige Spitze Z. An dem hölzernen- Werkzeugstiel / ist durch den
Zapfen g eine rohrartige Verlängerung h be-
festigt, die sich für den Gebrauch des Werkzeuges als Spaten über den mit einem Bund
versehenen zylindrischen Teil ο des Ansatzes c schiebt, wodurch der Stiel an seinem
vorderen Ende zentriert und nach dem Spatenblatt hin festgestellt ist. Die Befestigung
des Stieles bei der Verwendung des Werkzeuges als Spaten wird erfindungsgemäß durch eine in der rohrartigen Stielverlängerung
h angebrachte Spannvorrichtung bewirkt, die aus der im Innern des Rohres befestigten
kegeligen, in ihrem oberen Teil mit Innengewinde versehenen Büchsem und der
in diese eingeschraubten, in ihrem unteren Teil kegelig gestalteten Spannmutter η besteht.
Zum Schütze gegen Rost werden Büchsewi und Spannmutter η zweckmäßig
aus Messing oder Bronze gefertigt.
Die Wirkungsweise der Spannvorrichtung
Die Wirkungsweise der Spannvorrichtung
«ο ist folgende:
Der Rohrteil h des Werkzeugstieles wird über die Hackenspitze e geschoben; hierbei
greift das mit einem Vierkant versehene Spitzenende / der Hackenspitze e in die mit
■»5 einem entsprechenden Vierkantloch versehene
Spannmutter η ein. Durch einige Rechtsdrehungen des Stieles zieht die Hackenspitze / die kegelige Spannmutter η in. die im
Rohrteil h befestigte kegelige Büchse m hinein und bewirkt dadurch das Festklemmen
des Werkzeugstieles auf der Hackenspitze e, wobei der Stiel durch den zylindrischen
Zapfen 0 zentriert und durch den Bund am Ansatz c nach unten hin festgestellt wird.
Aus der Fig. 3 im Längsschnitt sowie aus
den Querschnitten nach A-B und C-D (Fig. 4 und 5) ist die Bauart und Wirkungsweise
der Spannvorrichtung ersichtlich. Die kegelige Spannmutter η ist zum Zwecke der
Backenfederung mit Schlitzen M1 versehen. 40 Um das Werkzeug für den Gebrauch als
Hacke zu Verwenden, wird durch Linksdrehung des Stieles die Spannvorrichtung gelöst
und der Stiel freigegeben. Der Stiel wird dann durch das Auge b in Richtung der 45
Mittelachse geschoben, so daß sich der obere kegelige Teil des Werkzeugstieles fest in das
innen gleichfalls kegelig gehaltene Auge & einpaßt.
Claims (2)
1. Hackenspaten, insbesondere für militärische Zwecke, bei dem der auswechselbare
Stiel sowohl bei der Verwendung des Werkzeuges als Spaten als auch bei der Verwendung als Hacke als Handhabe
dient und bei der Benutzung des Werkzeuges als Spaten der hohle Stiel über
die Hackenspitze geschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des hohlen Werkzeugstieles eine die Hacken-.spitze
festklemmende Vorrichtung vorgesehen ist.
2. Hackenspaten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung
aus einer Spannschraube besteht, in die die Hackenspitze hineingeschoben wird und die durch Drehen des Stieles
die als Steckschlüssel wirkende Hackenspitze einklemmt ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE40921D DE558121C (de) | 1931-03-29 | 1931-03-29 | Hackenspaten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE40921D DE558121C (de) | 1931-03-29 | 1931-03-29 | Hackenspaten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558121C true DE558121C (de) | 1932-09-01 |
Family
ID=7078960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE40921D Expired DE558121C (de) | 1931-03-29 | 1931-03-29 | Hackenspaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558121C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057029B (de) * | 1956-06-18 | 1959-05-06 | Ernst Klasen | Kombiniertes Fahrtenwerkzeug |
-
1931
- 1931-03-29 DE DEE40921D patent/DE558121C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057029B (de) * | 1956-06-18 | 1959-05-06 | Ernst Klasen | Kombiniertes Fahrtenwerkzeug |
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